Beiträge von Quebec

    Ist es da wirklich weit hergeholt, dass der Halter eines angeleinten Hundes eine Teilschuld bekommt, wenn sich jemand vor dem Hund erschreckt, auf die Straße springt und dort verunfallt?

    Ja, das finde ich etwas weit hergeholt. Niemand könnte sich mehr mit seinem angeleinten Hund in die Öffentlichkeit wagen, denn es könnte ja sein, daß jemand sich erschreckt.

    Mehr als den Hund an der Leine führen, kann kein Hundehalter tun. Wenn das nicht ausreicht, müsste ein generelles Hundeverbot für die Öffentlichkeit ausgesprochen werden.

    In S-H reicht es, dass jemand sich vom Hund bedroht fühlt, damit man als Hundehalter u.U. Ärger mit dem Ordnungsamt bekommt.

    Kann ich so im "Gesetz über das Halten von Hunden" in S.-H. nicht lesen. Als gefährlich werden dort Hunde eingestuft, die Menschen gebissen haben, drohend angesprungen haben. Allerdings nur, wenn es nicht zur Gefahrenabwehr oder Selbstschutz diente.

    Ja, ich weiß, ich bin OT, aber ohne einen Beweis - Gerichtsurteil - glaube ich nicht, daß die bloße Anwesenheit eines Hundes zu einer Teilschuld im Falle eines Unfalles führt.

    Leider kann es dann wiederum passieren, dass der Hundehalter eine Teilschuld bekommt, wenn jemand bei einer solchen Aktion unters Auto gerät. Davor habe ich immer Angst, wenn ich solche Aktionen sehe.

    Hast Du dazu einen Nachweis?

    Bei allem, was ich so schon gehört und gelesen habe, daß aber, die pure Anwesenheit eines Hundes, vor Gericht als Teilschuld im Falle eines Unfalles gewertet wird, noch nicht.

    Wenn ich im Spass 20x Platz verlange und mit dem Hund ungezwungen bin, dann wird er es vielleicht tun, weil er ungezwungen mit mir Spass hat.

    Mit absoluter Sicherheit weiß ich, daß meine Hunde daran nie Spaß gehabt hätten, egal, wie ungezwungen ich dabei wäre und sie hätten spätestens beim dritten Mal gestreikt. In diesem "Spaß" sehen sie keinen Sinn.

    Werfe ich 20 mal Gegenstände ins Wasser und schicke sie die holen, kann ich dabei sogar verkrampft aussehen.
    Schwimmen, aus dem Wasser bergen, ist für meine Hunde selbstbelohnend, sie machen nichts lieber als das.

    Auch der selbstständige Hund wird - wenn er überzeugt ist, dass Mitarbeit Spass macht und sich lohnt - auch noch das 20. Platz ausführen. Aber womöglich ist der Weg, bis der Hund davon überzeugt ist, etwas länger, weil weniger Motivationsräume zur Verfügung stehen, die der Mensch aktiv nutzen kann.

    Nein.

    Allerdings kannst Du meinen Neufundländer 20 mal ins Wasser schicken und Gegenstände apportieren lassen :D

    Kathrin, was das für eine Sorte ist, keine Ahnung.

    Tatsache ist, das Zeug kommt hinten im Garten raus, rankt sich an den Hecken hoch und man glaubt es kaum sogar im Vorgarten findet man Strempel. Unser Grundstück ist 1.000 m² groß, dennoch kommt der fast überall aus der Erde :roll: