Beiträge von Quebec

    Ich fände Festpreise innerhalb einer Rasse gut, denn nicht immer sind die Interessenten mit den dicksten Geldbörsen die besten Hundehalter.

    Davon mal abgesehen, woher soll ein Züchter wissen, wie "dick" die Geldbörse des Interessenten ist, finde ich das nicht in Ordnung.

    Da sind wir nämlich wieder bei den unterschiedlichen Züchtern. Der eine setzt permanent seinen eigenen Deckrüden ein, der nächste nimmt den Hund aus dem nahen Umkreis, der andere fährt tausend Kilometer zum Deckrüden. Oder es wird für viel Geld Sperma aus Übersee eingeflogen.

    Je nach Aufwand und Einsatz sollten sich auch die Welpenpreise unterscheiden. Wobei es meiner Erfahrung nach, sehr selten Preisunterschiede von über 200.-- Euro gibt.

    Wenn es aber um seltene "(Fehl-)Farben" geht, die sich teuer verkaufen lassen, werden so manch schwache Persönlichkeiten lieber extrem eng verpaaren, damit mehr davon fallen, als vernünftig zu verpaaren. Und das sehe ich kritisch.

    Bei Fehlfarben gebe ich dir Recht. Das habe ich mit den grauen Neufundländern, die zwar in den USA erlaubt, aber in den FCI-Ländern Fehlfarben sind, erlebt.

    Sie wurden zu Höchstpreisen verkauft und so manch ein Züchter war wie wild auf der Suchen nach rezessiv grauen Hunden. Und das obwohl bekannt ist, daß das Dilutegen, daß für die Graufärbung verantwortlich ist, nun auch andere Krankheiten mit sich bringt.

    Weil genau das zur Farbzucht animiert. Die Optik sollte aber bei den Prioritäten weit hinten angestellt werden.

    Die Optik ist es doch aber, die uns bewegt einen Rassehund zu kaufen. Ich kauf mir doch keinen Pudel, wenn ich Dackel schöner finde.

    Fellfarbe kann man auch nicht über einen Kamm scheren. Beim Neufundländer (FCI-Standard) gibt es drei Farben. Die am meisten gefragte ist immer noch schwarz. Dann folgt braun und relativ selten der weiß-schwarze. Meist ist der weiß-schwarze auch im Preis etwas teurer als die beiden anderen Farben.

    Ich sehe da nichts verwerfliches drin.

    Natürlich passe ich auf wie ein Luchs. Aber niemand kann 1000%ig garantieren, dass da niemals nicht was passiert.
    Die Leute mit ups-Würfen unter Generalverdacht zu stellen, finde ich aber etwas sehr hart.

    Ich finde das auch hart, denn man sollte niemals nie sagen ;)

    Denn auch meine Ida wäre gedeckt worden, wäre ich nicht im Nachthemd hinter ihr her und hätte sie nicht vor dem Schäferhund "gepackt".

    Bei uns haben hauptsächlich die Damen aus Osteuropa oder Dänemark kurzen Rock bzw. Kostüm an. Die sind meist auch recht weit vorne. Das liegt aber sicher nicht am Rock, die sind einfach echt super beim Ausstellen.

    Wirklich?

    Bei uns kommen die Damen aus den genannten Regionen gern im Trainingsanzug in den Ring, vor allem, wenn es eine Freiluft-Ausstellung ist :lol:

    Ich frage mich auch, warum werden die Hunde von männlichen Vorführern platziert? Sind die männlichen Richter dann vom "anderen Ufer"? :D

    Und wenn da einige ähnlich gute Hunde sind, dann nimmt der Richter eben den ideal vorgestellten.

    So schaut es aus.

    Das Argument, junges Mädel, Minirock, tiefer Ausschnitt gleich bessere Platzierung bei einem männlichen Richter, gab es schon immer.

    Im Umkehrschluß würde das bedeuten, ältliche, weibliche Richterin und das junge attraktive Mädel geht mit ihrem Hund und "sehr gut" aus dem Ring ;)