Beiträge von Quebec

    Einem Ups-Züchter entstehen kaum Mehrkosten. Eine Ultraschalluntersuchung der tragenden Hündin, bißchen mehr Futter und wenn die Geburt problemlos verläuft, war es das.

    Für die Welpen entstehen dann natürlich Futterkosten, Entwurmung, Impfung, Chip und tierärztliche Untersuchung.
    Wenn man es vernünftig macht. Aber auch das zusammen gerechnet dürften nicht über 200.--€ pro Welpe sein.

    Die Kosten, die ein Verbandszüchter hat, haben eine ganz andere Dimension.

    Dann zitiere ich mich und markiere dick, was leider bei den Zitaten nicht übernommen wurde.
    Einzelheiten erspare ich mir, denn die Kosten, die einem Verbandszüchter entstehen, wurden nun wirklich oft genug genannt.

    Wen es wirklich interessiert, der kann es ja in den Finanzordnungen der jeweiligen RZV nachlesen.

    Meine Hündin wurde mir von meiner Tierarzthelferin vermittelt, die sie aus Ungarn aus einer Rettungsaktion aus Tötungsstationen mitgebracht hat. Sie kam hochschwanger aus Ungarn, ein Welpe war bei der Geburt so groß, dass er sie fast umgebracht hätte, die TA-Helferin hat 6 Wochen neben ihr gewacht und als die Welpen groß genug waren, wurde sie vermittelt. An mich :)

    Sehr schön, dann ist deine Hündin genauso wenig ein "designtes" Tier wie meine, nachweislich über 300 Jahre alte Hunderasse. Eine Rasse, die ich nicht über einen Katalog, sondern durch persönliches Erleben kennen gelernt habe.

    Diese Kosten kann man gar nicht allgemein gültig nennen.

    !. sind die Gebühren von Verein zu Verein verschieden
    2. Decktaxe, da kann der Deckrüdenbesitzer auch frei entscheiden was er nimmt
    3. Wurfstärke, ein 12er Wurf spielt natürlich mehr Geld ein, als ein 4er
    5. Normale Geburt oder Kaiserschnitt und dann vielleicht zwei lebende Welpen

    und so kann man weiter aufzählen.

    Eine mir bekannte Neufundländer Züchterin hat mal gesagt, wenn sie von einem 8er Wurf den Preis eines Welpen nach Abzug aller Kosten übrig hat, ist sie froh.

    In Aufzählungen der Kosten für einen Verbandszüchter werden aber oft auch unsinnige Dinge gelistet wie der Kaufpreis und Futterkosten für die Mutterhündin.

    Was für Kosten hat also der Verbandszüchter über diese 200€ hinaus die das Ganze in die tausende hochtreiben?

    Der Kaufpreis der Mutterhündin ist unsinnig?

    Nun ohne sie gäbe es keine Welpen.

    Von "tausenden" spreche ich nicht. Aber, dem Züchter entstehen nun mal durch die Verbandszugehörigkeit Mehrkosten.
    Das fängt mit den Deckanträgen an, geht weiter mit den Besuchen durch den Zuchtwart, das Ausstellen der Ahnentafeln, Eintragung ins Zuchtbuch usw. usf.

    Und ich gönne jedem Züchter einen monitären Überschuss aus seiner Tätigkeit.

    Aber was sind Unkosten.

    Unkosten sind keine Kosten ;)

    Einem Ups-Züchter entstehen kaum Mehrkosten. Eine Ultraschalluntersuchung der tragenden Hündin, bißchen mehr Futter und wenn die Geburt problemlos verläuft, war es das.

    Für die Welpen entstehen dann natürlich Futterkosten, Entwurmung, Impfung, Chip und tierärztliche Untersuchung.
    Wenn man es vernünftig macht. Aber auch das zusammen gerechnet dürften nicht über 200.--€ pro Welpe sein.

    Die Kosten, die ein Verbandszüchter hat, haben eine ganz andere Dimension.

    Das sieht man meist am Preis, ob das Absicht war oder nicht

    Es gibt keinen Grund warum ein papierloser Rassewelpe mehr kosten sollte als ein Mix. Und bei 600€ ist die Sache relativ klar.

    Das sehe ich genauso.

    Finn ein echter, wahrhaftiger Ups-Welpe und da seine Mutter kastriert wurde, gibts auch keine weiteren, sollte gar nichts kosten. Die Besitzerin, eine Reiterfreundin meiner Tochter, war nur überglücklich, daß wir den Welpen genommen haben.

    Wir haben ihr quasi 150.-- € aufgedrängt für Entwurmungen, Impfung und chippen.