Ich empfehle niemandem für eine bestimmte Rasse auf Ausstellungen zu fahren. Bei den rassen die ich mag und zu denen ich etwas sagen kann, empfehle ich immer zu arbeitsprüfungen, Leistungstests oder auch einfach auf Trainings und Übungsplätze/wiesen zu fahren, zu schauen wie die Hunde arbeiten und nicht nur einmal sondern oft.
Bei Shows sieht man nur wie eine Rasse aussieht, aber das was drin steckt im Fell, sieht du nur wenn der Hund arbeitet oder eben Leistung bringt. Muss ja nicht auf Prüfungen sein, aber Training, Alltag reicht da ja auch.
Ich empfehle auch immer mit dem Züchter und seinen Hunden gassi zu gehen, wenn man noch nicht so richtig viel über die Rasse weiß bzw. ersthundehalter ist.
Alles schön und gut, was Du schreibst. Es gibt nun aber unzählige Hunderassen, die nicht "arbeiten", die keine Leistungstests oder Prüfungen ablegen. Und da sind nun mal Ausstellungen, auch wenn es reine Schönheitsschauen sind, der erste Schritt sich mit der Wunschrasse, den Züchtern und Haltern bekannt zu machen.
Realität ist auch, wer sich in den Kopf gesetzt hat, diesen einen Rassehund will ich, der sucht vielleicht noch Kontakt zum Verein, fragt nach Züchterempfehlungen, schaut in der Regel aber einfach nur ins Internet, sucht die entsprechende Welpenliste und das war es dann auch schon.
Ich kenne mich da jetzt nicht so aus, mit wie vielen Hunden startet so eine Rasse denn so im Schnitt?
Ich weiß auch nicht, wie es bei anderen Rassen ist, aber die Population des Neufundländers geht sehr wahrscheinlich nur auf 33 Zuchthunde zurück. So ist jedenfalls der derzeitige Stand der Recherchen.