Beiträge von Quebec

    Zitat

    sehe ich auch so. Viele HH haben schon extreme Schwierigkeiten,den eigenen Hund einzuschätzen - geschweige denn einen andreren.

    Genauso ist es.

    Vor ein paar Tagen im Auslaufgebiet, Arthos und ein Golden Retriver Rüde trafen auf einander, mächtiges Gepöbel, knurren, volles Programm. Ich gehe mit den anderen Hunden weiter, weil ich weiß, bei Nichtbeachtung kommt Arthos mir hinterher, da kreischt das andere Frauchen total hysterisch los, ihr Rüde reagiert, geht sofort auf Arthos los, der unterwirft diesen, steht über ihm. Erst als ich die Frau bewegen konnte ruhig zu sein, entspannte sich die Situation, Arthos ging von dem Rüden runter und kam
    zu mir. Außer Zahnfleischbluten ist nichts passiert.

    Die Lage wäre nie eskaliert, wäre diese Frau auch ruhig geblieben. Die Rüden hätten sich trennen können ohne "das Gesicht" zu verlieren. Diese Prügelei hätte vermieden werden können.

    Gott sei Dank, sind die meisten Großhundbesitzer in meiner Gegend erfahren genug um zu wissen, ruhig bleiben, weiter gehen und die Macho´s trennen sich ohne Prügelei von selbst.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Meine Eltern hatten immer Rüden, ich habe seit zig Jahren Rüden, auf die Idee, den Sexualtrieb, ähnlich wie den Jagdtrieb, zu kanalisieren, bin ich noch nicht gekommen. War bis heute eigentlich auch noch nicht nötig.

    Aber vielleicht liegt es daran, daß ich von jagdtriebigen Hunden nichts verstehe.

    Ich kenne halt nur Sexualprotze und die kriegen Donnerwetter von oben und gut is´.

    Nun gehe ich wieder in den Keller lachen.

    Bis später :^^:

    Gaby, Idefix und ihre Sexualprotze

    Ich stelle fest, es gibt Ammenmärchen, die sind nicht auszurotten.

    Weder muß ein Rüde ab und zu seine Triebe befriedigen, noch muß eine Hündin einmal im Leben Welpen gehabt haben.

    Das ist absoluter Schwachsinn.

    Frag Dich doch mal, wo die Produkte der Befriedigung Deines Rüden bleiben sollen?

    Das sind nämlich lebende Welpen. Die Tierheime sind schon voll genug.

    Gruß Gaby. Idefix und ihre schweren Jungs

    Sicher ist das Alleinbleiben eine Erziehungssache. Das beginnt man aber nicht bei einem Welpen am ersten Tag und dann noch über 2 Stunden.

    Der Kleine war noch nie allein, jetzt fremde Umgebung und allein gelassen?
    Das rächt sich irgendwann, auch wenn er jetzt still leidet, also nicht jault und jammert.

    Ich kenne es auch nur so, daß sich Berufstätige 3 Wochen Urlaub genommen haben, um in der ersten Zeit ganz für den Welpen da zu sein.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Also ich habe vor Jahren gelernt, daß gerade Stöckchen schmeißen Gift für die weichen Knochen und Gelenke der wachsenden Junghunde ist.

    Bei dem abruptem Stoppen, kann es zu Bänderrissen und Gelenkabsplitterungen kommen.

    Dagegen ist ein längeres kontrolliertes Spazierengehen gar nichts.

    Ich habe bei meinen Neufundländern auch keine Stoppuhr in der Hand gehabt. Aber es wurde weitest gehend die 5 Minuten Regel eingehalten und auch das Spielen und Toben mit anderen Hunden zeitlich begrenzt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Jeder Lebensabschnitt, ob bei meinen Kindern oder Hunden, hatte und hat seinen besonderen Reiz.

    Ich genoß die Babyzeit, ich litt in der Pupertät (mal vor Wut, mal voller Sorge, meist nahm ich´s mit Humor), heute bin ich stolze Mutter zweier Erwachsener, die ich als warmherige Menschen schätze und liebe.

    Ich genoß die Welpenzeit (sieben Welpen in 26 Jahren, die letzten 3 Welpen kamen 2004, 2005, 2007 ins Haus) und empfand sie als viel zu kurz. Habe ich bei meinem ersten Welpen noch voller Sehnsucht nach den "Großen" geschielt, war ich jetzt traurig, wie schnell sie gewachsen sind. Es ist einfach nur schön mit einem Welpen die Welt neu zu entdecken, jeden Tag kleine Fortschritte im Lernen zu erfahren, sein wachsendes Vertrauen zu erleben. Die Pfützen, das Häufchen auf dem Teppich in dem man natürlich Barfuß drin stand, die durchgekauten Socken, die angenagten Hausschuhe, Nachts im Nachthemd durch den Garten geistern, das alles sind nun auch nur noch Erinnerungen. Genau wie die verzweifelten Schreie, weil der dicke Popo unters Bett gerutscht war und Welpe nicht mehr aufstehen konnte. Wilde verzweifelte Flucht in Frauchens Arme, weil beim im Gartenteich Wasser trinken, einer der Kois gegen die Nase gedonnert ist. Ungeheuer im See, die kleine Welpen fressen! So könnte ich unendlich erzählen.

    Meine schweren Jungs sind nun knapp 4 J., 2 1/2 J. und 14 Monate alt., ich habe nun drei stattliche Neufundländer an meiner Seite, der ältere ein Macho vor dem Herrn, der mittlere die Sanftheit und Liebenswürdigkeit in Person und einen Lümmel, der gar nicht daran denkt sein pupertäres Gehabe aufzugeben. Und natürlich Idefix, fast 13 Jahre und von Würde des Alters keine Spur, da Terriermix.

    Wie bei ihren Vorgängern geniese ich jeden Lebensabschnitt - mal mehr, mal weniger - aber immer mit dem Wissen, ich habe Tiere - Hunde an meiner Seite und die gemeinsame Zeit, die wir haben werden, ist viel zu kurz.

    Lieben Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Der Rasen ist definitiv hin. Da hilft kein Dünger mehr. Bis das wieder zu wächst, daß dauert ewig.

    Braunes Gras ausharken, gut wässern und neu ansäen.

    Pauleköter in Zukunft eine Stelle zum Pipimachen zu weisen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Da Arthos aus gesundheitlichen Gründen Getreidefrei ernährt werden muß, bekommt er seit 3 Jahren vorwiegend gekochte Kartoffeln als Kohlehydrahtlieferant. Ab und zu auch Reis.

    Es geht ihm dabei hervorragend und seine "Hinterlassenschaft" ist bestens.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs


    Beifall ohne wenn und aber!

    Das hast Du wunderbar ausgedrückt. Aber leider werden es wieder mal nicht die richtigen lesen und verstehen.

    Auch ich habe für "Dominanz" gestimmt. Weil mich "dominieren" drei schwere Jungs und ein Idefix.
    Oh, beinahe hätte ich die 4 Kater vergessen.

    Lieben Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs