@ neuertag
Das große Problem, was nicht wenige Großhundehalter heute haben, ist die Gesetzgebung. Ich lebe ja nun schon "einige Zeit" mit Hunden zusammen und bin mit ihnen unterwegs, aber noch nie wurde soviel aus dem nichtigsten Anlaß mit Anzeigen, sei es bei der Polizei oder beim OA gedroht, wie heute. Die Angst, daß der geliebte Hund weg genommen wird, ist sehr groß.
Aus Sorge ihren "Großen" zu verlieren, sollte er doch mal zu packen, reagieren sie falsch. Wo Ruhe bewahren angesagt ist, wird gebrüllt was die Stimme her gibt und wo Nichtbeachtung angesagt ist, wird der Hund am Nacken oder Halsband hoch- und zurückgerissen.
Wenn ich dann versuche mit den Leuten zu reden, höre ich, was mich besonders entsetzt, ihr Hundetrainer hat gesagt, keine "Dominanz" zu lassen, Konflikte unbedingt vermeiden usw.
Erst wenn ich bohre und bohre, kommen die wirklichen Beweggründe zu Tage.
Ich gehe gewiß nicht aus dem Haus und sage zu meinem Hund, heute läßt Du die S.. raus. Aber ich sage auch nicht, heute darfst Du keinen anknurren.
Idefix, seines Zeichens Kampfterrier, kann einem anderen Hund gar nicht
ohne Knurren begegnen. Er brummelt sogar Hündinnen an. Die Hunde wissen, was er damit ausdrücken will, sonst wäre er vermutlich nicht fast 13 J. alt geworden, nur bei HH, die ihn nicht kennen, ist er "böse".
Die Neufundländerrüden sagen erstmal gar nichts. Aber, wenn das Geknurre dann los geht, hört es sich an wie ein mittelschweres Gewitter. Spätestens dann ist es an der Zeit, mich schnellstens mit den freundlichen Worten, komm, Du Spinner, zu entfernen.
Du solltest wirklich mit ihr sprechen. Was sie da macht, ist nicht gut für ihren Hund und für andere, siehe Deinen Kleinen, schon gar nicht. Sie bestärkt ihn nur noch, weil sie ihn ernst nimmt und er allen zeigen kann, würde ich nicht festgehalten, würde ich euch "fressen".
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Lieben Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs