Beiträge von Quebec

    Doch das stimmt.

    Wenn man sieht, wie freudig viele Hunde miteinander spielen und toben können, wenn man sie nur läßt, dann weiß man das ist richtig und gut.

    Auch ich spreche nicht von alten, kranken oder aggressiven Hunden. Sondern den ganz normalen netten Hunden von nebenan.

    Aber manchmal kann man in diesem Forum den Eindruck gewinnen, es gibt nur noch Problemhunde. Ich finde das sehr schade.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich glaube dieser Satz paßt zu: "Chef geht zu erst durch die Tür, Hund muß aufstehen, wenn Chef enge Stelle passieren will, Hund darf nicht auf Bett, Coach usw., weil erhöht, wenn Chef nicht pausenlos bestimmt, übernimmt Hund die Weltherrschaft."

    Wenn ich Lust und Zeit dazu habe, lasse ich mich von meinen Hunden zum Spiel auffordern, wenn ich nicht mag, dann nicht. So halten es auch die Hunde untereinander.

    Probleme mit Weltherrschaft, keine. Chef bin ich!

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Was bin ich froh, daß ich mich mit meinen Hunden anscheinend in einem Auslaufgebiet bewege, indem, bis auf wenige Ausnahmen, aber die kommen nach einer Weile nicht mehr, die HH froh sind, daß ihre Hunde auf andere treffen und wenn sie mögen, miteinander spielen und toben können.

    Dabei möchte ich betonen, daß durchaus aufgepaßt wird, Rücksicht auf alte Hunde, die nicht mehr toben wollen oder können, kleine Hunde, die überrannt weren könnten usw. genommen wird. Aber ich, d. h. wir alle sehen doch wie zufrieden die Hunde nach solch einer Gassirunde sind und wie willig sie sich abrufen und anleinen lassen, wenn es dann nach Hause geht.

    Mir kann keiner erzählen, daß ein Rudeltier wie der Hund, keine Kontakte zu Artgenossen braucht und sucht. Wenn da Missbonnie schreibt "Laufen laß ich sie dann aber auch nur sehr selten und nur......... So sind die Regeln!, kann mir der Hund nur leid tun und ich wünschte irgendwer würde für sie solche Regeln aufstellen. Wozu Kontakte zu anderen Menschen, warum Freunde und Bekannte. Braucht sie nicht, weil irgend jemand das für richtig hält!!!

    Vielleicht würde sie manches plötzlich ganz anders sehen. Wie heißt es doch: "Niemand ist eine Insel"!

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Auch ich empfinde es als heuchlerisch hier den HH zu trösten und zu bemitleiden. Er hat doch veranlaßt, daß der Hund jetzt Schmerzen leidet. Ich finde es auch geschmacklos, jetzt hier das Leiden und die Verwirrtheit des Hundes nach der Narkose, mitleidheischend ins Forum zu stellen.

    Ich denke, es wurde sich nicht leicht gemacht und ausführlich mit dem TA gesprochen, folglich muß doch bekannt gewesen sein, daß eine Kastration nicht ist, wie einen Pickel ausdrücken.

    Ich habe Idefix im Alter von 14 Monaten kastrieren lassen. Er ist ständig weg gelaufen. Wo er nicht rüber kam, hat er sich durch gegraben oder gebissen. Er hat zwei stark befahrene Hauptstraßen überquert, um eine Hündin zu decken. Da war er knapp ein Jahr alt. Außerdem war er unverträglich mit anderen Rüden, außer unserem Neufundländer, er bestieg stets und ständig Hündinnen, selbst wenn die nicht läufig waren, er heulte, jaulte, er zog alle Register. Auf Anraten des TA hatte ich mich dann zur Kastration entschlossen.

    Was hat es gebracht. Der Hund ist heute fast 13 J. alt. Er haut nach wie vor ab. Er geht täglich seine Runden, alleine! Gut, seit er 10 J. alt wurde, geht er nicht mehr fremde große Rüden an. Er besteigt nach wie vor gerne Hündinnen, am liebsten seine beste Freundin, eine Wolfshündin. Idefix ist ca. 35 cm hoch und wiegt knapp 12 kg., schön, das Gejaule findet selten noch statt. Nochmals, was hat es gebracht? Außer, daß ich dem Hund ohne Not große Schmerzen zu gefügt habe.

    Ich schäme mich heute noch dafür und würde es einem Hund nie wieder aus oben genannten Gründen antun.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Diese Lockerheit im Umgang ist in Berlin, speziell im Westen der Stadt, durch die Vergangenheit entstanden. Wir West-Berliner waren auf die wenigen Hundeauslaufgebiete angewiesen. Für uns gab es keine Wiesen und Felder um auszuweichen. Bis heute hat dieser entspannte Umgang miteinander und unter den Hunden, meistens jedenfalls, gehalten.

    Was mich heute nervt, aber Gott sei dank zu den Zeiten in denen ich meistens im Hundeauslaufgebiet bin, nicht so oft vorkommt, sind die HH die meinen, ausgerechnet da wo andere Hunde frei laufen dürfen, ihre UO, Agility und Discdogging Übungen abhalten zu müssen. Diese verlangen dann "Hunde an die Leine" damit sie nicht gestört werden.
    Da ist für mich der Punkt gekommen, wo ich absolut auf stur schalte. Ich leine meine Hunde nicht an, weil ein anderer meint, im Hundeauslaufgebiet üben zu müssen. Dafür gibt es Hundeplätze oder man kann sich in weniger frequentierte Gegenden begeben.
    Wer meint, ich sei rücksichtslos, dem sei gesagt, in solchen Fällen bin ich es gerne. Nämlich für meine Hunde.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich wollte nie in dieses Loch fallen und habe darum immer zu dem letzten älteren Neufundländer einen Welpen gesellt. Der alte Hund lebte sichtbar auf und der Welpe hat davon profitiert, daß er nicht alleine war.

    Der Gedanke morgens aufzustehen und kein Hund will raus gelassen werden, nach Hause zu kommen und nicht schwanzwedelnd begrüßt zu werden, war mir zu schrecklich.

    Das Vergleichen der Hunde finde ich nicht schlimm. Wie oft unterhalten wir uns über unsere "Himmelhunde" und stellen fest, der hatte diese Eigenart, der hat sich so und so benommen. Die aktuellen Hunde sind ganz anders oder auch nicht. So lange man den Himmelhund nicht verklärt und der Neuling nur negativ besetzt ist, erinnert man sich. Und wer in der Erinnerung lebt, wird nicht vergessen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    In meinen Augen ist ein dominanter Hund ein souveräner Hund. Er ist selbstsicher, ruht in sich. Er hat es nicht nötig sich stets und ständig vor anderen auf zu plustern.

    Wenn ich Dir ein Beispiel geben darf.

    Arthos ist jetzt knapp 4 J., ein ausgesprochen souveräner-dominanter Hund. Er hat es nicht nötig anderen, weder den jüngeren in seinem Rudel zu Hause, noch beim spazieren gehen fremden Hunden, zu beweisen, daß er der Alpharüde ist. Bei ihm reicht ein Blick, hoch aufrichten, auf Katzenpfoten stehen und es kommt zu Beschwichtigungsgesten durch die anderen Rüden. Da wird nicht geknurrt oder gedroht, er steht nur da, er fixiert noch nicht einmal besonders.

    Ich stelle meine Hunde auch aus. Gerade auf den sehr lauten CACIB Ausstellungen wirst Du Arthos entspannt auf der Seite liegen sehen, kommt ihm ein anderer zu nahe, geht man gerade ein Auge auf. Ich kann mich entfernen, er bleibt liegen.

    Wir gehen morgens spazieren, es ist noch sehr neblig. Aus dem Nebel tauchen Gestalten auf. Wer geht an meiner Seite und beobachtet was da auf uns zu kommt? Arthos. Niemand hat es ihm beigebracht. Er beschützt von sich aus.

    Das alles zusammen genommen und es gibt noch mehr Beispiele, ist für mich ein dominanter Hund.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Oh, mein Gott!

    Sofort die Hundegewerkschaft, den Petitionsausschuss, das Tierhilfswerk und das Dogforum über die Qualen, die die arme Borderin bei der Dammerin auszustehen hat, informieren.

    Es müssen konsequente Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um dieses bemitleidenswerte kleine Hundemädchen vor solcher Brutalität zu schützen.


    Zu Protest aufrufende Gaby, mitleidiger Idefix und beschützen wollende schwere Jungs

    PS: Ich glaub´, ich hätt´das Aas erwürgt!

    @ neuertag

    Das große Problem, was nicht wenige Großhundehalter heute haben, ist die Gesetzgebung. Ich lebe ja nun schon "einige Zeit" mit Hunden zusammen und bin mit ihnen unterwegs, aber noch nie wurde soviel aus dem nichtigsten Anlaß mit Anzeigen, sei es bei der Polizei oder beim OA gedroht, wie heute. Die Angst, daß der geliebte Hund weg genommen wird, ist sehr groß.

    Aus Sorge ihren "Großen" zu verlieren, sollte er doch mal zu packen, reagieren sie falsch. Wo Ruhe bewahren angesagt ist, wird gebrüllt was die Stimme her gibt und wo Nichtbeachtung angesagt ist, wird der Hund am Nacken oder Halsband hoch- und zurückgerissen.

    Wenn ich dann versuche mit den Leuten zu reden, höre ich, was mich besonders entsetzt, ihr Hundetrainer hat gesagt, keine "Dominanz" zu lassen, Konflikte unbedingt vermeiden usw.
    Erst wenn ich bohre und bohre, kommen die wirklichen Beweggründe zu Tage.

    Ich gehe gewiß nicht aus dem Haus und sage zu meinem Hund, heute läßt Du die S.. raus. Aber ich sage auch nicht, heute darfst Du keinen anknurren.

    Idefix, seines Zeichens Kampfterrier, kann einem anderen Hund gar nicht
    ohne Knurren begegnen. Er brummelt sogar Hündinnen an. Die Hunde wissen, was er damit ausdrücken will, sonst wäre er vermutlich nicht fast 13 J. alt geworden, nur bei HH, die ihn nicht kennen, ist er "böse".

    Die Neufundländerrüden sagen erstmal gar nichts. Aber, wenn das Geknurre dann los geht, hört es sich an wie ein mittelschweres Gewitter. Spätestens dann ist es an der Zeit, mich schnellstens mit den freundlichen Worten, komm, Du Spinner, zu entfernen.

    Du solltest wirklich mit ihr sprechen. Was sie da macht, ist nicht gut für ihren Hund und für andere, siehe Deinen Kleinen, schon gar nicht. Sie bestärkt ihn nur noch, weil sie ihn ernst nimmt und er allen zeigen kann, würde ich nicht festgehalten, würde ich euch "fressen".

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Lieben Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs