Beiträge von Quebec

    Zitat

    Die beeindruckendste Mischung, die ich seit langem gesehen habe, war Bordeaux Dogge x Neufundländer. R i e s i g, dazu Farbe wie die BD, Gesicht und Fell Mischung aus beiden Rassen.

    Das sind beides doggenartige, vom Wesen her, sehr ähnliche Hunde. Da gibt es mit Sicherheit keine großen Überraschungen.

    Idefix ist da schon ein ganz anderes Kaliber.

    Vater: Deutscher JagdterrierXRauhaardackel
    Mutter: ZwergschnautzerXFoxterrier/Parson Russel

    So lautete jedenfalls die Auskunft des Tierheimes.

    In seinen jungen Jahren eine "scharfe Handgranate", die vor nichts und niemandem Respekt oder Angst hatte. An ihm bin ich fast verzweifelt. Da er sich mit allen Hunden anlegen mußte, absolut nicht gehorchte, ist er fast ein ganzes Jahr nur an der Leine gelaufen, durfte nicht mehr allein in den Garten, da er es ja schaffte sich durch Zäune zu beißen und weg gelaufen ist. Was ich mit der kleinen Kampfratte erleben durfte, füllt mehr als ein Buch.

    Fazit: Es gibt Mischungen, die dürfte es nicht geben.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Und doch oder trotzdem hänge ich sehr an dem kleinen Satan!

    Die Frage erübrigt sich bei uns.
    Ich kann nirgends mit drei Neufundländern aufschlagen. Idefix kommt meist mit, den mögen alle.
    Wenn es bei uns zu Hause etwas zu feiern gibt, wissen alle "bloß nicht fein machen". Die Hunde sind dabei und wem das nicht paßt, der braucht nicht kommen. Wegsperren werde ich meine Hunde nie. So wichtig ist mir kein Besuch.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Leider reagieren viele intakte Rüden auf einen kastrierten, wie auf eine duftende Hündin.
    Ihr solltet euch öfter treffen, vieleicht gewöhnt sich Deiner an den Geruch und benimmt sich dann mit der Zeit.
    Vielleicht weist der andere Rüde ihn auch zu recht, denn Deiner ist ja noch sehr jung.
    Ihr müßt es aber ausprobieren und nicht nach den ersten zwei - drei Treffen aufgeben.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Bei uns gibt es für´s Spazierengehen und Füttern feste Zeiten. Da ich das so will und eingeführt habe, kennen meine Hunde es nicht anders und besitzen inzwischen eine "innere Uhr".
    Sollte ich wirklich mal die Zeit verpassen, werde ich freundlich angestupst, he Frauchen, schau auf die Uhr, wir sind dran.
    Schmusen, spielen, Fellpflege sind flexibel.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    BieBoss

    Wenn Du schon keinen Unterschied zwischen der "Verpaarung" von Menschen und Hunden machst, solltest Du zu mindest berücksichtigen, daß Hunde in die Welt gesetzt und verkauft werden.

    Als Welpenkäufer erwerbe ich eine "Sache", von der ich erwarten kann, daß sie nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hundezucht und unter Berücksichtigung und Auschluss aller bekannten Erbkrankheiten, produziert wurde. Ansonsten greift das Verbraucherschutzgesetz. Der "Züchter" ist zu Schadensbesserung, Umtausch, Kostenerstattung usw. gesetzlich verpflichtet (Gewährleistung). Das ganze im gesetzl. Rahmen der Garantie - 2 Jahre lang.

    Rassehunde werden nach diesen strengen Auflagen gezüchtet, die Ahnen sind mindestens 8 Generationen zurück bekannt, deren Gesundheitszustand dokumentiert. Ich kann auf die Wurfgeschwister sehen, was wurde da an Krankheiten gebracht und ich kann somit selektieren. Und richtig, trotzdem treten immer wieder Erbkrankheiten bei der Rassehundezucht auf. Aber es sind schon Genmarker z. B. für die HD gefunden worden. Die Wissenschaft ruht nicht.

    Kannst Du dasselbe bei dem Mischlingspaar von nebenan nachweisen?
    Wohl kaum. Mitunter sind ja noch nicht einmal die Väter dieser Tiere bekannt. Was dort bei diesen Vermehrern geschieht ist Russisches Roulette. Und das auf Kosten der Tiere und der ahnungslosen Welpenkäufer.

    Hast Du dir mal Gedanken gemacht, abgesehen von der finanziellen Belastung, was solch ein kranker Hund für die Familie, speziell für Kinder bedeutet? Denn die Annahme, daß Mischlinge gesünder sind als Rassehunde, ist ja durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen schon lange ins Reich der Ammenmärchen verbannt worden.

    All´diesen "Ich möchte Welpies von meiner Süßen" würde ich, wenn ich nicht dabei an den Hund denken müßte, einen Welpenkäufer mit einem kranken Tier, der die Kraft hat eine Klage vor Gericht durch zu stehen, wünschen. Denn da wird es richtig teuer und am Geldbeutel sind doch alle zu packen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ja, ich habe ein nettes Rudel und ich kann mich auch wirklich mit allen zeigen.
    Es ist halt wie mit Kindern, man muß mit viel Liebe, Konsequenz (aber auch mal 5 gerade sein lassen), Einfühlungsvermögen, Feingefühl und viel Humor an die "Sache" ran gehen.
    Verbissenheit, zu viel aufeinmal erwarten, zu ehrgeizig sein, bringt nichts.
    Wir haben sowohl mit Kindern als auch mit Hunden nur eine begrenzte Zeit der Prägung zur Verfügung. In dieser kurzen Zeitspanne entscheidet sich das sozialverträgliche Miteinander. Etwas mehr an Freiheit, die Zügel lang lassen, auch wenn man sich mal bei anderen entschuldigen muss, ist in meinen Augen viel mal besser,als permanenter Drill und den Ehrgeiz, den perfekt gehorchenden Hund oder auch das Kind zu haben.

    Noch eins, was ich vermisse, das Lachen.

    Lachen über das dümmliche Gesicht des Hundes, wenn man geahnt hat was er gerade versucht und mit einer Bemerkung einem Satz, wird sein Vorhaben gestört. Ähnlich dem verblüfften Gesicht eines Kindes, wenn Mutter ihm auf den Kof zu sagt, was es gerade gedacht-geplant hat und nur der Satz, darüber reden wir noch, fällt.

    Ich habe in meinem Leben festgestellt, daß ich viele Dinge mit einem Lächeln viel leichter erreichen, kritische Situationen entspannen konnte, als mit Strenge und Härte (verbaler Härte).

    Wobei ein "Machtwort" zu gegebener Zeit bei Kind und Hund auch seine Wirkung zeigte ;)

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich habe nicht einen Moment gedacht, daß ihr wegen des Geldes einen Wurf haben möchtet. Dazu weiß ich zu gut, was es kostet Welpen aufzuziehen.
    Das geht ins Geld, selbst wenn man keine großen Tierarztrechnungen hat.

    Sicher ist es ein einmaliges Erlebnis Tierkinder auf die Welt kommen zu sehen und langsam Tag für Tag die Entwicklung zu einer kleinen Persönlichkeit zu verfolgen.

    Aber,, wenn man sich nicht wirklich hat ausbilden lassen, Züchterseminare usw. besucht hat, ist das Risiko einfach zu groß. Für die Mutterhündin und für die Welpen. Und auch wenn man in der Theorie alles beherrscht, die Praxis sieht nachher ganz anders aus. In einem Verein hast Du einen erfahrenen Zuchtwart an Deiner Seite.

    Ich freue mich, daß Du unsere Bedenken ernst genommen hast und ihr beide, Du und dein Mann wohl doch keinen Wurf, jedenfalls mit diesen beiden haben werdet.

    Vielleicht kommen nach den zwei Maltesern, Hunde aus einem Zuchtverein zu euch und dann geht es an. Auch die Hundezucht braucht Nachfolger, engagierte junge Züchter, die eine Rasse erhalten und vielleicht verbessern wollen.

    Liebe Grüße Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Birgit,
    ja, da wächst man rein. Es ist so, daß zum Glück nicht alle auf einmal austicken. Arthos und Quebec sind mit knapp 4 bzw. 3 Jahren nicht mehr so an anderen Hunden, ausgenommen Arthos an bestimmten Hundedamen, interessiert. Fußgänger, Jogger und Radfahrer werden gänzlich ignoriert.

    Idefix mit seinen fast 13 J. hat seine Sturm- und Drangzeit hinter sich, er belästigt nur noch schon oftmals erwähnte Wolfshündin, tja die Liebe.....

    Pupertärer Rocker ist halt Woodynein mit seinen 14 Monaten. Der rennt zu jedem Hund. Erst wird der Hund stürmisch begrüßt, kommt bei Fußhupen besonders gut und weil das nicht reicht wird seine Begeisterung auch gleich noch den HH mitgeteilt, diese sind dann überglücklich, denn wer freut sich nicht, eine quitschende Fußhupe zwischen den Beinen und ein Pfund Sabber auf der Jacke. Gel, wir lieben doch alle Hunde. Wenn ich dann fröhlich säuselnd Woodynein und Entschuldigung, ich habe nicht aufgepaßt und weil es mir so peinlich ist, auch gleich noch ein "er tut wirklich nichts, er ist erst 14 Monate, er will nur spielen" sage, ist der Moment gekommen, bei dem ich denke, jetzt isses soweit, jetzt haben´se dich, Woody an die Leine, die anderen ranrufen und, wir sind doch alle Fluchttiere, nur weg, bevor es noch schlimmer wird.

    Aber wir üben und in ca. weiteren 14 Monaten habe ich auch einen Woodyfein, hoffentlich. Die Vorträge werden seltener und es wird wie bei den Großen ein unfreundliches "Laß es oder Denk gar nicht dran" reichen.

    Liebe Grüße Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs