Tut mir leid, wenn ich euch verwirrt habe. Ich hatte vorher den anderen Thread nicht gelesen. Aber Kleintiere jagen und nach Kind schnappen ohne Zusammenhang oder besser als verschiedene Situationen zu sehen, war mir, als ich schrieb nicht möglich.
Aus meiner Nachbarschaft. Bedlington Terrier, verwöhntes "Einzelkind", Liebling eines älteren Ehepaares, der alles durfte. Wildkaninchen, Eichhörnchen, Katzen, Vögel nichts war sicher vor ihm, was irgendwie laufen oder fliegen konnte wurde gejagt. Er sprang sogar in fremde Gärten um Katzen zu jagen. Eines Tages jagte er Kinder. Kinder, denen beigebracht wurde, nicht vor dem Hund weg laufen, nicht anstarren, Arme lose hängen lassen. Er kniff zunächst nur, als die Kinder es nicht mehr aushielten, Angst zu groß wurde und sie flüchten wollten, ist er hinterher und hat sie angesprungen, zu Fall gebracht und zu gebissen. Durch Einschreiten von Nachbarn wurden die Kinder nur leicht verletzt. Er hat Gefallen daran gefunden, selbst die Enkel des Paares waren nicht mehr sicher. Nach dem dritten Beißvorfall mit Kindern wurde er ins Tierheim zur Umerziehung und Weitervermittlung gebracht. Ein Sachverständiger hatte festgestellt "kein gefährlichesr Hund, eher Feigling, aber unkontrollierter Jagdtrieb auf Schwächere".
Wenn das Kind ruhig da saß, nicht gerannt und gejagt wurde, kann der Grund natürlich ein anderer als der Jagdtrieb sein.
Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs