Beiträge von Quebec

    Hallo Enya,
    es mag ja sein, daß die Elterntiere untersucht und gesund sind. Das sagt aber nichts über den Gesundheitszustand ihrer Welpen aus.

    Was ist mit den Großeltern, was ist mit den Wurfgeschwistern der Elterntiere? Wie sieht es überhaupt mit Erkrankungen in den beiden Linien der Elterntiere aus?

    Über das alles kann Dir der Züchter keine Auskunft geben.

    Bei den VDH-Vereinen gibt es Datenbanken. Da kann sich jeder Züchter über die Tiere, die er in der Zucht einsetzen möchte, über viele Generationen zurück und natürlich auch parallel über Wurfgeschwister und deren Nachkommen informieren.

    Diese Datenbanken sind offen zugänglich. Jeder Welpenkäufer kann sich vorab über die Elterntiere genauestens informieren.

    Ich empfehle Dir, informiere Dich beim DRC/VDH über die Retriever Zucht. Sie werden Dir offen alle Fragen beantworten und Dir bei der suche nach einem Welpen behilflich sein.


    @Anji
    Sicherlich gibt es auch beim VDH schwarze Schafe. Aber wird sich dort nicht an die Zuchtordnung gehalten und werden kranke Tiere verpaart, gibt es Zuchtverbot. Die Welpen dürfen nur unter bestimmten Auflagen verkauft werden.
    Warum Du nun hier den Mops ins Spiel bringst, verstehe ich nicht ganz.
    Es ging nicht um Qualzuchten sondern um einen Retriever aus VDH-Zucht oder aus dem DRc-Soltau, der nachweislich keine kontrollierte Zucht betreibt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Richtig, Angelika, so sehe ich das auch.


    Fräuleinwolle, Du schreibst: " Aber wenn nun mal kleine zarte Frauen große starke Hunde führen müssen ist es ne Absicherung in bestimmten Situationen....".

    Nun gut, sehr groß bin ich nicht, zart eher weniger, aber ich "führe" drei ausgewachsene Neufundländer an einer Leine. Warum brauche ich keine Halti´s als "Absicherung in bestimmten Situationen"?

    Gut, ich habe keine ausgesprochenen "Problemhunde". Aber ich habe einen 4jährigen, der meint sein Rudel gegen jeden anderen Rüden beschützen zu müssen und einen Rüden von 19 Monaten in seiner 2. Pflegelphase. Und ich gehe ohne Pöbelei seitens meiner Hunde an anderen, sogar pöbelnden, vorbei. Sie werden keines Blickes gewürdigt.

    Ich "führe" meine Drei mit meiner Stimme und Gestik, ziehe dadurch ihre Aufmersamkeit auf mich. Ich habe sie, mit meiner Zuwendung und Konzentration auf sie, derart an mich "gebunden", daß es keiner auch noch so "sanften Hilfsmittel" bedarf.

    Das klappt an der Leine und im Freilauf (bei dem jungen Hund frei noch nicht immer, aber wir arbeiten daran).

    Denn glaube mir, auch ein starker, großer Mann hält, selbst mit Halti, keine drei Neufundländer an einer Hand, die gerade mal eben davon stürmen wollen.

    Wenn Du schreibst: "Ich kenne EINIGE Menschen, die so sicher sind, wenn ihr Hund ein Halti trägt, daß sie es nicht mal brauchen. Ohne sind sie ne Katastrophe, beide.....", bin ich der Meinung, nur einer ist die Katastrophe - nämlich der HH.

    Er gibt dem Hund nicht die nötige Zuwendung und das Vertrauen, daß er braucht, um sich sicher unter anderen bewegen zu können. Das Halti ist die Krücke, die dem HH suggeriert, ich habe meinen Hund unter Kontrolle. Ohne diese Krücke läßt er den Hund wieder allein und dieser fällt in sein altes unerwünschtes Verhalten zurück.

    Es gibt viele Wege der Hundeerziehung. Nicht jeder paßt zu jedem Hund. Aber die hier angepriesenen "sanften Hilfsmittel" sind für mich und nochmals für mich, Krücken. Und Krücken braucht ein Mensch - HH, der sich nicht mehr auf normalem, geradem Weg bewegen kann.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Und wenn deine Eltern gar nichts wollen, Kopf hoch, noch 4 Jahre, und die vergehen so schnell.
    Und ob du dir dann überhaupt noch sofort einen Hund ans Bein binden willst, wage ich zu bezweifeln.
    ;)

    FioJa, die erst 23 ist und euch alle schon für Methusalems hält :p

    Und was ist, wenn sie mit 18 Jahren immer noch bei ihren Eltern wohnt und weil in der Ausbildung auch noch finanziell abhängig ist?

    Auch dann gibt es gegen den Willen der Eltern keinen Hund. Denn die Eltern bestimmen, wer und was in ihrem Haus/Wohnung lebt und wofür
    sie ihr Geld ausgeben.

    Ich habe meinen ersten eigenen Hund mit 32 Jahren bekommen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich bin auch der Meinung ihr solltet noch abwarten. Euch jetzt einen Hund anzuschaffen ist egoistisch und nicht zum Wohl des Hundes.

    Man läßt einen Hund nicht 5 Tage die Woche 11 Stunden alleine.

    Auch ein Hund aus dem Tierheim ist für mich kein Argument.
    Jeder Tierheimhund hat durch die Pfleger mehr Zuwendung am Tage als ihr einem Hund z. Z. bieten könnt.

    Wartet ab was euch die Zukunft bringt und dann seht ob ein Hund in euer Berufsleben paßt. Jetzt mit Sicherheit nicht.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Lily,

    es ist für Familie genauso wichtig einen Hund mit VDH-Papieren zu haben, wie für Aussteller und Züchter.

    Oder meinst Du einer Familie macht es nichts aus, unter Umständen einen erbkranken Hund zu bekommen und tausende von Euro´s zum TA zu tragen?

    Für mich gibt es nur eine Ausnahme, einen Hund ohne Papiere zu nehmen und das sind Mischlinge aus dem Tierschutz, aus Tierheimen.

    Ansonsten ist alles in dem Link schon erklärt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    So eine Aussage habe ich auch noch nie gehört.

    Meine Hunde grasen wie die Kühe, sie lieben Gras und fressen es auch ohne das ihnen übel sein muß.

    Beschwerden hatten sie deswegen noch nie. Ganz im Gegenteil, ich finde das "Zusatzgemüse" bekommt ihnen gut.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Simone,

    schön und empfehlenswert sind beide Anlagen, aber mit Hund kommt für Dich nur der Tierpark in Frage. Im Zoo sind Hunde nicht erlaubt.

    Ich wünsche Dir schöne Tage in Berlin und viel Spaß beim Tierparkbesuch.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Wie Kathrin schon schrieb wurde in mehreren Publikationen widerlegt, daß Mischlinge gesünder und robuster sind als Rassehunde.

    Niemand hat hier behauptet, daß es nur gesunde Rassehunde gibt.

    Aber im Gegensatz zu Dir bemühen sich die Züchter Erbkrankheiten auszuschließen. Da wird nicht nur auf den eigenen Hund und den Deckpartner geguckt, sondern bei Ahnen und Wurfgeschwistern nach Erbkrankheiten gesucht. Es wird also selektiert.

    Hast Du dich eigentlich mal mit dem rechtlichen Aspekt Deiner "züchterischen Tätigkeit" beschäftigt?

    Was ist, wenn Deine Welpen Erbkrankheiten haben und die Welpenkäufer wollen von Dir die TA oder OP Kosten erstattet haben?

    Ich stelle Dir mal einen Link ein. Mach Dich damit vertraut, was an Kosten auf Dich zu kommen kann.

    http://www.rechtsanwalt-heiermann.de/welpen2frame.html

    Und das gilt nicht nur für Rassehunde. Denn vor dem Gesetz bist Du Unternehmer, da Du mehr als einen Welpen verkaufst.

    Denke auch daran den Erlös aus Deinem Welpenverkauf beim Finanzamt als Nebeneinkünfte zu versteuern. Steuerhinterziehung ist in Deutschland kein Kavaliersdelikt mehr.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs