Beiträge von Quebec

    Das kannst Du leider gar nicht nachvollziehen. Die Angaben des Züchters werden vom DRC auf die Ahnentafel geschrieben, das war´s.

    Du findest nirgenwo einen Nachweis, daß die Ahnen auch tatsächlich die angegebenen sind.

    Wir hatten vor 10 Jahren den Fall eines Neufundländers, der phänotypisch anders aus sah. Nach langer Recherche haben wir erfahren, daß der Großvater des Hundes ein schwarzer Hovawart war.

    Die Ahnentafel des DRC sagte reinrassiger Neufundländer.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Wega,

    der DRC - Deutscher Rassehunde Club steht massiv in der Kritik, da er keine rassespezifischen Zuchtordnungen hat. Es wird keinerlei Wert auf Untersuchung genetisch bedingter Erkrankungen gelegt.
    D. h. kein Hund, der in die Zucht soll, muß auf HD, ED, Herzerkrankungen, Augenerkrankungen usw. untersucht sein.

    Es wird keine Datenbank geführt, aus der ein potentieller Züchter Erbkrankheiten der Vorfahren seiner Hunde erkennen könnte.
    Ein Welpenkäufer kann folglich auch nur den Aussagen des Züchters glauben oder auch nicht. Oftmals findet keine Kontrolle der Zuchtstätten statt, die Würfe werden nicht von einem Zuchtwart abgenommen.

    Belegbare Untersuchungsergebnisse wie in den Datenbanken der VDH-Rassehundezuchtvereine gibt es nicht.

    Der VDH ist kein Verein, sondern der Dachverband, der in ihm beheimateten Rassehundezuchtvereine. Der VDH gibt z. B. eine Zuchtordnung vor, nach der sich die Zuchtvereine richten müssen. Die Vereine dürfen sich strengere Auflagen leisten, aber nie die VDH-Zuchtordnung lockern.
    In dieser Zuchtordnung ist zwingend die Untersuchung von HD und ED und Auswertung durch einen Sachverständigen, vorgeschrieben.
    Genauso wie die Beschaffenheit des Zwingers und die Kontrollen durch die Zuchtwarte des Vereins.
    Züchter, der dem VDH angehörigen Zuchtvereine ,müssen vor Zuchtbeginn eine Schulung durchlaufen, die sie befähigt gesunde Hunde zu züchten.

    Das sind nur Beispiele. Es gibt noch viel mehr Auflagen und Bestimmungen.

    Das alles fehlt dem DRC.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Björn,
    laß Dir vom Neufundländer berichten.
    Zunächst einmal gehört er nicht zu den "Berghunden". Er ist in der FCI Gruppe 2 Sektion 2.2 Berghunde - Molossoide klassifiziert. Er gehört zu den Molossoiden.
    Zu den aufgeführten Krankheiten kann ich nur folgendes sagen, je mehr die Kynologie heute den Hund erforscht, um so mehr Krankheiten werden entdeckt. Früher starb ein Hund, der HH war traurig, fragte aber nicht warum, an Obduktion wurde schon mal gar nicht gedacht. Der Neufundländer ist nicht kränker und nicht gesünder als die meisten Hunderassen.
    Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlen, liegt im Wesen des Neufundländers. Er kann durchaus stundenlang dösend die Zeit verbringen. Er ist kein Hund der permanent beschäftigt oder bespaßt werden muß.
    Das liegt aber nicht an seiner Größe und seinem Gewicht.
    Nimm Halsband und Leine in die Hand, der Berg erwacht zum Leben und der Koloß hüpft um dich rum wie eine Feder. Wenn er ausgewachsen ist, kannst Du mit ihm joggen, ihn am Fahrrad laufen lassen. Das natürlich auf Grund seines Felles im Sommer früh am Morgen oder Abends.
    Es gibt nicht wenige Neufundländer Halter, die für diesen Hund artgerechte Agility betreiben. Du würdest Dich wundern, wenn Du siehst, wie beweglich dieser große, schwere Hund ist.
    Meine drei schweren Jungs toben reglmäßig mit zwei Schäferhunden durch den Wald. Die Geschwindigkeit der 20 kg leichteren, wird mühelos mitgehalten. Im Wasser sieht das natürlich anders aus. Da schwimmen sie den Schäfern davon :D
    Beim Neufundländer von Qualzucht zu sprechen, halte ich für überzogen.
    Dieser Hund wurde bereits 1789, als auf Neufundland eine Hundebeschränkung eingeführt wurde, als Arbeitshund zugelassen. Eine planmäßige Zucht, gab es damals noch gar nicht. Im Sommer zog er die Netze der Fischer an Land, im Winter die geschlagenen Baumstämme aus dem Wald. Diese Leistung konnte nur ein großer, schwerer Hund mit enormer Kraft vollbringen. 1815 wurde die Arbeitsleistung, die ein Neufundländer erbringt, erstmals errechnet. Laut eines Regierungsgutachten erbrachte ein Neufundländer einen Wert von 5.000.-- Dollar pro Monat.
    Wenn man historische Aufnahmen betrachtet und mit dem heutigen Neufundländer vergleicht, stellt man fest, das Fell ist nicht mehr so lockig, die Schnauzen sind breiter geworden. An Größe und Gewicht hat sich kaum etwas geändert.
    Wer also vom, wegen Größe und Gewicht, trägen, plumpen Neufundländer erzählt, hat einfach noch keinen dieser Hunde in Aktion erlebt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Ich vergaß zu erwähnen, meine Hunde wurden 12 Jahre alt, ich kenne und kannte Neufundländer, die 14 bzw. 15 Jahre alt geworden sind.

    Auch ich bin mir über den Welpenschutz im Rudel nicht so sicher.

    Arthos zog als Welpe in mein Minirudel bestehend aus dem 10 Jahre alten Quincy und dem 9 Jahre alten Idefix.
    Quincy, der Neufundländer, duldete den Welpen und lies ihm alles durchgehen. Idefix, der kleine Terriermix, war da wesentlich ungeduldiger und hat schon mal kräftig zu gelangt.

    Als Quincy nicht mehr war und Quebec ins Rudel kam, war eitel Freude. Arthos und Idefix nahmen sich des Welpen an, spielten mit ihm und beschützten ihn. Dieser Welpe durfte sich ebenfalls alles bei den "Großen" erlauben.

    Ganz anders war es, als der vierte im Bunde, Woody einzog. Dieser hatte nur Quebec als Spielgefährten. Weder Arthos noch Idefix duldeten ihn in ihrer Nähe. Nur der Respekt vor mir, verhinderte, daß die beiden dem Kleinen Schaden zu fügen konnten.

    Woody war ca. 7 - 8 Monate alt, als er es wagen durfte, auch diese beiden zum Spielen aufzufordern. Heute ist diese Quadrille natürlich unzertrennlich.

    Aber wie gesagt - geschrieben, generellen Welpenschutz bezweifele ich auch im eigenen Rudel, im erweiterten, also Freunde, Spielgefährten, sind meine Zweifel noch größer.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ach Nicky,
    ich habe eben erst über das Ende dieses Hundes gelesen. Es macht mich unheimlich wütend. Aber leider ja so typisch für unsere Wegwerfgesellschaft.

    Warum sich Mühe geben, was nicht paßt wird entsorgt. Gibt ja genug Neues zu kaufen.

    Das es sich um ein Lebewesen handelt, na und.

    Ein Trost vielleicht, das dem Schäfer ein schlimmeres Schicksal erspart wurde und die Hoffnung, daß sich diese Menschen nie wieder einen Hund anschaffen.

    Traurige Grüße Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Wann wurden Eure Rüden kastriert?
    Mit gut einem Jahr.

    Warum habt Ihr sie kastrieren lassen?
    Auf Anraten des TA, weil er ständig weg lief, extrem temperamentvoll und aufgedreht war, Terriermix eben.

    Habt Ihr psychische Veränderungen (also im Verhalten) festgestellt?
    Nein, sein Verhalten hat sich nicht um einen Deut verändert. Heute mit über 13 Jahren wird er etwas ruhiger.
    Wann?

    Habt Ihr körperliche Veränderungen festgestellt?
    Ich muß auf sein Gewicht achten.
    Wann?
    Seit der Kastration.

    Würdet Ihr es wieder tun?
    Niemals aus obigen Gründen. Nur wenn eine bösartige Krankheit es erforderlich machen würde.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Und das ist finde ich eine frechheit, eine Steuer die noch von 18knips stammt (ist übrigens die einzigste Steuer die von damals gilt) denn wir leben im HEUTE in 2008 und Hunde sind weiß Gott kein Luxus mehr, wie Peewee schoon sagt, es sind treue Begleiter, Freunde und für manche eine Familie![/quote]

    Die Hundesteuer wurde bereits 1787 eingeführt. 1810 von Preußen übernommen.

    Und es ist nicht die einzige Steuer aus grauer Vorzeit.

    Branntweinsteuer 1507

    Kaffeesteuer 1781

    Schaumweinsteuer dagegen noch jung 1902

    Und es gibt noch viele versteckte Steuern z. T. aus dem Mittelalter stammend, die unserem Staat jährlich eine Milliardeneinnahme bescheren.

    Die 1787 eingeführte Hundesteuer sollte übrigens zur Finanzierung des Siebenjährigen Krieges dienen. Genauso wie die Schaumweinsteuer den 1. Weltkrieg mit finanzieren sollte.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Hallo,

    mein Sammi wurde im Spätsommer 2005 im Bereich Duisburg/Oberhausen ausgesetzt. Über seine Vorgeschichte weiß ich deshalb nichts.

    Ich bin schon seit langem auf der Suche nach einer Datenbank o.ä., in die man Bilder ausgesetzter Hunde einstellen kann, in der Hoffnung, jemand erkennt den Hund und kann einem weitere Informationen geben. Finde aber nichts.

    Hat jemand irgend einen Tipp?

    Herzlichst,
    Andrea

    Das Aussetzen eines Tieres ist nach § 17 des Tierschutzgesetzes verboten und kann mit Freiheitsentzug bis zu 3 Jahren oder Bußgeld bis zu 50.000.--Euro belegt werden.

    Glaubst Du wirklich auch nur ein einziger, der sich auf diese Art seines Tieres entledigt, wir Angaben in einer Datenbank machen und das Risiko bestraft zu werden eingehen?

    Wer sein Tier aussetzt, ihm dadurch Höllenqualen zumutet, ist derartig skrupellos und niederträchtig, dem ist es völlig egal was aus seinem Tier wird und der hat auch kein Interesse daran, daß der neue Besitzer gut mit dem Tier zurecht kommt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Ich hab da noch was.

    Als pauschale Aussage sagt man, dass der Hund max. das halbe eigene Körpergewicht haben soll (was ich persönlich speziell bei Hundeneulingen auch für recht sinnvoll halte). Nun weiß ich ja nicht, wieviel Du wiegst :roll:, aber was machst Du, wenn Dein pubertierender Hund in der Wild- und Drangphase, sagen wir mal noch mit ca. 40kg, plötzlich losstürmt? Da er dann schon um die 70cm sein wird, funktioniert keine Hebelwirkung. Und das macht er dann auch noch ständig, wenn Hunde oder sonstiges Aufregendes auftaucht. Und dann? ;)

    Mich würde brennend interessieren, woher Du diese Weisheit hast?

    Nach Deiner Berechnung dürften also Frauen, die sagen wir mal 65 kg wiegen, nur Hunde bis max. 32,5 kg an der Leine führen. Ein Mann von 90 kg, der ist ja dann schon recht groß und kräftig, folglich einen Hund von 45 kg.
    Davon ganz abgesehen, das auch bei den weniger "kräftigen" Hunden eine 1 - 1 1/2 fache Zugkraft ihres Körpergewichts besteht, dürfe es also keine Rassen über 45 kg Gewicht geben.

    Ich gehe mit 3 Neufundländerrüden am Dreierkoppel, das sind 195 kg Gewicht, Zugkraft eines Neudundländers an Land das 3 - 5 fache seines Körpergewichtes. Nehmen wir die Mitte 195 kg mal 4 = 780 kg. Folglich müßte ich jetzt
    1560 kg wiegen.

    Ich dachte immer Hunde werden erzogen, nicht die Besitzer gezogen. Und ein Hund fängt nicht in der Pubertät, wenn er schon ein gewisses Gewicht hat, an der Leine zu ziehen sondern bereits im Welpenalter. Woher soll er es auch kennen. Darum beginnt da meine Arbeit und nicht 6 Monate später.

    Wenn mein Hund in der Pubertät "ständig, wenn Hunde oder Aufregendes auftaucht" losstürmt, habe ich die letzten 6 Monate kläglich versagt. Und da ist es egal, ob der Hund 20 oder 40 kg wiegt. Im übrigen hält man einen großen, los stürmen wollenden Hund, mit Griff ins Halsband fest. Schon stimmt es mit der Hebelwirkung. Und da ich aufmerksam spazieren gehe, meinen Hund kenne, ist meine Reaktion schneller als seine.

    Mit der Stimme, mit klaren deutlichen Ansagen, wird ein Hund im Gehorsam gehalten und nicht mit körperlicher Kraft. Ich dachte Du wüßtest das.

    Dieses Posting läßt mich doch sehr, sehr verwundert und enttäuscht über so wenig Sachverstand, sein.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich fange mal am Ende Deines Beitrages an.

    Du hast Angst für die nächsten 15 Jahre zu planen.

    Wie alt stelltest Du dir einen Hund aus dem Tierschutz vor. Sollte er so alt sein, daß Deine Planung nur noch 3-4 Jahre oder noch kürzer ist?

    Wenn Du dir nicht ein altes Tier holst, mußt Du mindestens für 10 Jahre planen, wenn Du denn so genau planen kannst.

    Wie heißt es so schön, "erstens kommt es anders, zweitens als man denkt".

    Wenn Dein Herz sagt, das ist Dein Hund - ihr habt euch gefunden - und wie Du schreibst ist während Deiner Berufstätigkeit für den Hund gesorgt, dann nimm ihn.

    Richte Deinen Urlaub so ein, daß Du die ersten 3 Wochen bei ihm sein kannst, ihr euer Zusamenleben einrichten könnt und euch gut kennen lernen könnt.

    Freue Dich auf die kleine Maus und gib ihr ein schönes zu Hause.

    Liebe Grüße Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs