Beiträge von Quebec

    Warum nur habe ich den Eindruck gewonnen, daß Du keinen Zweithund, sondern ein Spielzeug für Deinen Fu suchst?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Es gibt ohne Chip bzw. Tätowierung auch keine Ahnentafel für den Hund. Die Identität jedes Welpen muß zweifelsfrei nach zu weisen sein.

    Soll der Hund aus Österreich nach Deutschland eingeführt werden, benötigt er den EU-Heimtierausweis und den gibt es nur mit Chipnummer.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich halte es da mit Massa. Ich finde die Hundepfeife für den Familienhund überflüssig.

    Die Argumente, ich will nicht mehrfach nach dem Hund brüllen , zählen für mich nicht, denn ich rufe einmal, höchstens zweimal, kommt er nicht oder bleibt nicht stehen, je nach Kommando, gehe ich hinterher und es wird angeleint. Basta.

    Auch ich war dieses Frühjahr stockheiser, sogar mein Flüstern war kaum zu hören. Aber ich hatte und habe gesunde Hände in die ich klatschen und Handzeichen, die ich geben konnte.

    Ansonsten halte ich es wie tagakm, hört der Hund meine Stimme nicht mehr, ist er defenitiv zu weit weg und soweit lasse ich es gar nicht erst kommen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Anja,

    ich habe das gleiche mit meinem Idefix erlebt. Er war ebenfalls ein knappes Jahr alt, als der Garten nicht mehr ausbruchsicher war. Was haben wir ihn gesucht und immer die Angst er wird überfahren.

    Auch mir rieten die TÄ, ihn kastrieren zu lassen. Ich habe lange überlegt und dann, als er wieder einmal stundenlang weg war, habe ich es getan.

    Er wurde kastriert.

    Kaum hatte er sich von der Operation erholt, die Wunde war verheilt, er durfte ohne uns in den Garten und .... weg war er.

    Die TÄ meinten, es dauere so ca. 2 - 3 Monate, dann wäre er ruhiger und würde sich nicht mehr rumtreiben.

    Idefix ist im Juni 13 Jahre alt geworden. Rate mal, was er macht.

    Ja richtig, jeden Tag geht er seine Runden alleine durch sein Revier, inzwischen nicht mehr stundenlang, aber eine halbe Stunde ist er täglich verschwunden.

    Sämtliche Erziehungsversuche in dieser Richtung sind an diesem Hund gescheitert. Ein Hund, der sonst sehr gut gehorcht, den man überall mit hin nehmen kann, der lieb und verträglich ist. Mit dem ich viel gemacht habe und der ja auch täglich, gemeinsam mit meinen anderen Hunden, seine Beschäftigung und Spaziergänge bekommt.

    Sein Freiheitsdrang war und ist nicht zu bremsen.

    Überlege Dir sehr gut was Du machst. Eine Kastration muß nicht zwangsläufig irgend etwas am Wesen ändern.

    Ich werde, außer wenn es eine Erkrankung erforderlich macht, nie mehr einen Hund kastrieren lassen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Henrike, ich rede jetzt von Hundeauslaufgebieten. Bei mir ist es z. B. ein Wald. Du hast also, bis auf ganz wenige breite Wege, keine Weitsicht. Wenn ich sehe, da kommt von weiten ein angeleinter Hund auf uns zu, werden meine schweren Jungs automatisch zu mir gerufen und angeleint. Vöölig wurscht, was da kommt.

    Biegst Du aber in einen anderen Weg ein, der einfach wegen des Laubes nicht einsehbar ist und 10 m vor Dir steht jemand und schreit, meine Hündin ist läufig, muß ich erst einmal die Chance bekommen meine Rüden zu rufen und anzuleinen. Und das ohne beschimpft zu werden, wie man mit solchen "Viechern und die gehören alle kastriert" unterwegs sein kann.

    Diese Situationen meine ich. Wenn Du mir in einer Wohnsiedlung mit Deiner Süßen begegnest und mir zurufst, Maja ist läufig, sage ich danke und wechsele mit meinem quietschenden Arthos, den augenrollenden und sabbernden Quebec und Woddy, die Straßenseite. Problemlos, weil meine Jungs sind nur im Auslaufgebiet frei.

    :ops: Jetzt habe ich Idefix vergessen. Aber keine Angst, er ist kastriert, weiß es nur nicht :D

    Lieben Gruß Gaby und du weißt schon

    PS. Neeee, nicht alle, die meisten sind ganz nett.

    Zitat

    Stella, dein Beispiel ist natürlich grandios und zeigt "wie es nicht geht". Zu der HH fällt mir auch nix ein und ebensowenig zu Rüdenbesitzern, die trotz meiner Bitte es nicht für nötig halten, den Hund anzuleinen "weil wird schon nix passieren". Klar, das sind einfach Kommunikationsdefizite...

    Gaby:
    Klar muss der Halter Bescheid wissen, wenn die Hündin läufig ist. Mir gehts lediglich darum, dass du oben schriebst, dass man ja wohl die Hündin während der Stehtage angeleint lassen sollte. Es sind aber nciht nur die Stehtage, sondern die komplette Läufigkeit. Und wie hättest du denn gern die Ankündigung, dass meine Hündin läufig ist (*hust* geht ja nciht, Maja ist ja kastriert, aber jetzt mal so prinzipiell, wie sollte ich mcih verhalten?)? Soll cih mit nem Megaphon durch die Gegend rennen? Oder an jeder zweiten LAterne ein Schild aufhängen? Ja, ich werd grad bissle zynisch, aber ganz ehrlich muss es reichen, dass ich den LEuten Bescheid sage, dass meine Hündin läufig ist. Wie gesagt, man muss nicht zu den Mainstream-Zeiten rausgehen und auch nciht unbedingt den Hundeauslauf aussuchen, aber auf jedem noch so kleinen Grünstreifen (und auf dem Weg dorthin), auf dem mein Hund sein Geschäft verrichten könnte, kann ich Rüden begegnen. Also müsste ich die Hündin wohl wirklich 3 Wochen lang wegsperren, wenn die Rüdenhalter sich außerstande sehen, ihre Hunde anzuleinen, wenn ich ihnen aus der Ferne Bescheid sage. Es geht nunmal nicht anders, wie soll ich es machen? Die meisten Rüden riechen die Hündin schon, noch bevor sie im Sichtfeld ist, ich kann den HH aber erst warnen, wenn ich ihn sehe. Und dann ist es für dich schon 'zu spät'.

    Da muss es ein Zusammenspiel geben. Hündinnenhalter, die sich zurücknehmen und nicht glauben, sie hätten auch in der Läufigkeit die Auslaufflächen (und Ställe) für sich gepachtet und Rüdenbesitzer, die den Hund im Freilauf soweit unter Kontrolle haben, dass sie ihn anleinen können oder ihn so gut lesen können, dass sie quasi was merken, noch bevor ich in Sichtweite bin.

    LG, Henrike

    Henrike, ein Rüde riecht eine läufige Hündin, egal ob sie da ist oder Stunden vorher da war.
    Sicher bemerke ich an Arthos Unruhe, daß wieder läufige Hündinnen unterwegs sind, auch die anderen beiden Rüden bleiben verzückt stehen und schnüffeln und lecken den Boden ab.
    Woher, wenn ich die Hündin nicht sehe, soll ich wissen, wann sie da war. Da kann ich meine Rüden noch so gut kennen und lesen, keiner wird mir melden, der Duft ist von gestern.
    Hündinnen sind schon lange rund ums Jahr läufig, es gibt keine jahreszeitliche Beschränkung mehr. Das würde für mich und meine Jungs bedeuten, ganzjährige Leinenpflicht. Und das kann es ja wohl nicht sein.

    Und nochmals, genauso wie eine angeleinte läufige Hündin von freilaufenden Rüden bedrängt wird, genauso passiert es mir gar nicht so selten, heute Morgen gerade wieder, das eine läufige Hündin sich meinen Rüden präsentiert und ich auf den Halter warten muß.

    Heute war es übrigens eine "blonde Neufundländerin" und der Kommentar des HH, die passen gut zusammen, wäre doch bestimmt hübscher Nachwuchs :irre:

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich bin zwar nicht der Outdoortyp, ich habe schon gerne ein festes Dach über dem Kopf, z. B. ein Ferienhaus :D

    Hotelanlage im Süden, einmal erlebt, als die Kinder klein waren. Nie wieder, es war für uns alle der schrecklichste Urlaub den wir je hatten. Auch die Kinder wollten nur noch eins: Dänemark und seine Strände.

    Aber jeder wie er mag und auch ich wünsche einen schönen Urlaub.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Henrike, ist ja alles richtig, was Du aufzählst. Aber, der Punkt ist doch einfach der, der Hündinnen Halter muß doch über die Läufigkeit bzw. Stehtage - gezeigte oder nicht - Bescheid wissen.

    Das kann ich doch nicht wissen. Wenn es mir zu gerufen wird, meist in Panik, viel zu spät, kann ich wie eine Blöde versuchen drei Rüden einzufangen und werde dafür noch beschimpft.

    Ich hatte doch auch zwei Hündinnen. Mich hast Du während ihrer Läufigkeit nicht im Hundeauslaufgebiet gesehen. Das wäre mir viel zu anstrengend gewesen. Die Mädels mußten halt die drei Wochen an der Leine bleiben, kurze Runden nur in unserer Wohnsiedlung. Zumal sie wirklich in dieser Zeit "läufig im wahrsten Sinne des Wortes" waren.

    Und rücksichtslose HH gibt es immer. Hier geht es vielmehr um die Sorglosigkeit mancher Hündinnenhalter und da gehe ich wirklich mit Cerridwens Meinung und Erfahrung konform, denn ich darf das auch all zu oft erleben.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs