Beiträge von Quebec

    Der Hund (auch die Katze, Pferde) behalten ihre Chipnummer ein Leben lang.
    Bei Besitzwechsel, der natürlich dann angegeben werden sollte, ändern sich nur die Halterangaben.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Vergleich es mal mit der Fahrgestellnummer beim PKW. Die wird auch nicht ausgetauscht, denn sie gehört zu diesem einen Auto. Die Nummer geht mit PKW auf den neuen Halter über.

    Zitat

    Es ist nicht nur nicht fair es ist sogar eine bodenlose Frechheit das man sich noch für seine Armut oder Ansichten rechtfertigen muß / oder dies aus unangebrachter Freundlichkeit freiwillig tut!

    Eine bodenlose Frechheit ist es, hier im Forum für das Privatvergnügen - Ausreise in die Schweiz - nach Adressen zu fragen, bei denen, am besten noch kostenlos, geimpft, gechipt wird. Anderen HH, die tatsächlich in Not sind, diese Möglichkeit zu nehmen, denn die Geldtöpfe sind nicht bodenlos.

    Wenn Deine Freundin nicht ihren Pflichten als Hundehalter nach kommen kann, soll ihr Freund aus der Schweiz doch Geld geben. Oder gib Du es ihr doch, wenn Du der Meinung bist, sie ist in einer Notlage. In meinen Augen ist sie das nicht. Keiner zwingt sie in die Schweiz zu gehen. Wenn sie das will, muß sie es auch finanzieren können.

    Im übrigen hast Du doch Adressen bekommen, leider. Von mir hättest Du nicht erfahren, wie man wirklich bedürftigen HH das knappe Geld noch mehr kürzen kann.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Kann euch nur zustimmen, so ein Produkt habe ich auch zuhause, klein, zäh, gelb, Stehoren, nicht kaputtzukriegen.
    :)
    Wahrscheinlich x-generation Strassenhund. Sowas nennt man Paria-Hunde. Googelt mal.
    Euch ist aber auch bewusst dass diese "schönen, gesunden und robusten" Exemplare so entstehen weil eben die schwachen und dummen auf der Strecke bleiben, sprich keinerlei medizinische Unterstützung bekommen, verrecken und somit ausgemustert werden. Sprich: natürliche Auslese.
    Hört sich nicht so paradisisch an,oder?

    Und das ist in unseren westlichen fortgeschrittenen Ländern eben nicht drin. Hier wird eben mit allen Mitteln geholfen wenn ein Hund krank wird. Das ist ja auch gut so. Aber robuste Hunde schaffen wir damit nicht.

    Diese Gedanken habe ich auch, wenn ich die Beiträge der Befürworter der "Mischlingszucht" lese.

    Danke, das Du dies mal deutlich geschrieben hast.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Idefix, Terrier-Schnauzer-???-Mix, würde seit 10 Jahren nicht mehr leben, da er herzkrank ist. Das allen ins Buch geschrieben, die nur vom gesunden, robusten Mischling schreiben.

    Ich weiß nicht wer von euch diesen Film kennt. Er hat aber, wie ihr lesen könnt, Folgen. Wenn, gleich auch wie bei vielen Dingen finanzielle Aspekte, hier die Gelder, die die BBC an die Crufts für Übertragungsrechte zahlt, den Ausschlag geben. Aber Hauptsache es kommt Bewegung in die Zucht.

    http://vids.myspace.com/index.cfm?fuse…ideoid=44215931


    Es wird dem Kennel Klub vorgeworfen, die Zucht kranker Rassehunde zu fördern und sie sogar auf der Crufts zu prämieren.

    Am 13. 12. meldete die London Times, dass die BBC nach 40 Jahren die Übertragung der Crufts einstellen will, wenn nicht folgende Rassen von der Ausstellung ausgeschlossen würden:
    Clumber spaniel, basset hound, bloodhound, dogue de Bordeaux, mastiff, Neapolitan mastiff, Pekingese, shar-pei, chow chow, German shepherd, bulldog, St Bernard, Cavalier King Charles spaniel and Rhodesian ridgeback.
    Damit würde der Kennel Klub die bedeutenden Übertragungseinnahmen verlieren. Auch Pedigree-Pal soll sich als Sponsor einer Championship-show kurzfristig zurückgezogen haben

    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article5333305.ece

    Wie berichtet wurde, hat der Kennel Klub seine Richter angewiesen, bei der Beurteilung der Hunde mehr auf die Gesundheit zu achten. Darüberhinaus sollen alle Rassestandards überarbeitet werden. Bei einigen soll es schon geschehen sein. Ich habe aber offiziell noch nichts erhalten.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Gaby, wieviele der eingetragenen Rasseverbände mussten diesen Weg tatsächlich gehen? Gerade die der Gebrauchshunde?

    Bitte nicht falsch verstehen, ich finds gut wenn die Neueinführung von Rassen stark erschwert wird, aber bei der ganzen Deklaration von Rassen sollte man mal genauer hinschauen... es geht oftmals auch um Politikum... Leider.

    Ein Satz von Dir herausgegriffen: "Spätestens die F5-Generation muß ein einheitliches phänotypisches Gesamtbild..."
    Warum? Das kann eigentlich keiner im Vorfeld vorlegen, oder?

    Der Aussi hat bis heute, obwohl reinrassig, verschiedene Gesichter... manche ähneln sich nicht mal innerhalb eines Wurfes. und wie lange werden die nun gezüchtet?
    Einen eindeutigen Verwendungszweck als Zuchtziel JA, das wäre von Nöten um überhaupt vernünftig darüber dirkutieren zu können. Nur wird es schwer sein, bei den vorhanden Rassen noch Defizite im Gebrauch zu finden.

    Schwierig das ganze Thema. In den Kernaussagen muss ich Patrick vollkommen Recht geben und zwar was das Verhalten gegenüber Labradoodle-Besitzer anbelangt.

    Andererseits meine ich, wozu das Ganze?

    Jörg, der FCI wurde 1911 gegründet und man begann, die damals gebräuchlichsten und bekannten Rassen zu standardisieren.
    Gerade bei den Gebrauchshunderassen gab es ja schon einige, die mußten natürlich nicht durch ein "Versuchsprogramm".

    In etwa schon. Das regelt ja die Mendelsche Vererbungslehre. Das "Aussi´s" verschiedene Gesichter haben ist doch normal. Der Phänotyp bezeichnet das Erscheinungsbild also die Gesamtsumme der typischen Merkmale. Du wirst keinen Aussi mit Löckchen wie einen Pudel finden oder mit einem Molossergesicht. Der Phänotyp soll einheitlich sein, wie Klone sollen unsere Hunde nicht aussehen.

    @greenleaf
    Ich zitiere Dich hier: "Dieser Verein ( ca 60-70Jahre alt) will für alle anderen Menschen auf der Welt entscheiden können, ob eine Rasse entstehen darf oder nicht."

    Erstmal der VDH wurde 1906 gegründet (ist übrigens einer der fünf Gründungsmitglieder des FCI) ist kein Verein sondern ein Verband und ist nicht berechtigt über die "Entstehung" einer Rasse zu entscheiden.
    Ein in Deutschland durchgeführtes seriöses Zuchtprogramm, mit dem Ziel eine neue Hunderasse zu schaffen, wird beim VDH beantragt und wissenschaftlich begleitet. Ist dieses Zuchtprogramm erfolgreich, wird es einer FCI-Rassekommission vorgelegt. Diese Kommision setzt sich aus Vertretern der 80 Mitgliedsländer der FCI zusammen.

    Weder Möpse noch einige andere Rassen, die heute unter den Begriff "Qualzuchten" fallen, haben sich unter der "Federführung" des VDH so entwickelt.
    Der Mops, Dein Beispiel, wurde sehr wahrscheinlich vor über 2000 Jahren in China, aus Molosserartigen, gezüchtet. Im 16. Jahrundert wurde er in die Niederlande gebracht. Von dort trat er seinen Zug durch Europa an. Das Patronat für diese Rasse hat Groß Britannien und ist somit Standardgeber für diesen Hund.
    Gerade in Deutschland bemühen sich nicht wenige Mopszüchter eine längere Schnauzenpartie heraus zu züchten und auch die anderen Probleme (Geburtschwierigkeiten z. B.) auszumerzen.

    Bitte beschäftige Dich doch mit dem Thema bevor Du darüber schreibst. Dieses Halb- oder Garnichtwissen, Halb- oder Unwahrheiten verbreiten, ist hier im Forum, für alle die etwas erfahren möchten, nicht hilfreich.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Er müßte ein bis ins Detail ausgearbeitetes Zuchtprogramm mit Zuchtziel (Eigenschaften, Aussehen der zu züchtenden Hunde)beim VDH/FCI vorlegen.
    Sollte es genehmigt werden, kann mit der Zucht unter wissenschaftlicher Begleitung begonnen werden.
    Es muß ein detailiertes Zuchtbuch geführt werden, die Welpen genau aufgeführt, ihr Verbleib, welche wieder in die Zucht gehen usw. usw.
    Spätestens die F5-Generation muß ein einheitliches phänotypisches Gesamtbild ergeben. Dann kann mit vorläufiger Anerkennung einer "Rasse" gerechnet werden.
    Die Nachkommen müssen über weitere Generationen vorgestellt werden und es wird immer wieder der Phänotyp geprüft. Darüber können locker 15 -20 Jahre ins Land gehen. Über den finanziellen Aufwand muß man hier gar nicht sprechen, den kann sich jeder selbst vorstellen.

    So wäre der seriöse Weg. Den anderen brauche ich hier nicht mehr zu schildern.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Durch einfach nicht beachten, weggehen, kann man eine Rüdenkeilerei schon im Vorfeld unterbinden, d. h. meistens kommt es gar nicht dazu, es bleibt bei Imponiergehabe. Die Rüden können sich trennen ohne ihr "Gesicht" zu verlieren. Das funktioniert ohne Publikum besonders gut.

    Hündinnen kämpfen aber um das Recht der Alphahündin. Nur die Stärkste wird Nachwuchs haben. Die Unterlegene könnte aber eines Tages stärker werden, daher wird "vernichtend" gekämpft.

    Wenn sich bei unseren Treffen zwei starke Rüden in die Haare kriegen, behalten wir sie zwar im Auge, überlassen sie aber sich selbst. D. h. wir gehen weiter.

    Kommt es zum Kampf zwischen zwei Hündinnen, stürzen sich 4 -5 Menschen auf sie und trennen. Weil es mit Sicherheit zu einem Vernichtungskampf kommt.

    Beobachtet man die beiden Geschlechter kann man feststellen, Rüden beginnen Streitigkeiten fast immer mit Imponiergehabe, es dauert seine Zeit, bis einer angreift. Man hat oft das Gefühl, sie wollen eigentlich gar nicht kämpfen und sind froh, aus der Situation geholt zu werden. Durch Abruf, nicht körperlich.

    Hündinnen gehen ohne Vorgeplänkel wie die Furien aufeinander los. Sie versuchen auch sofort an die Kehle der anderen Hündin zu gelangen. Sie kämpfen erbittert, nur mit dem einen Ziel, die andere auszuschalten. Das muß man verhindern.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Meine schweren Jungs, außer Woody, der ist mit knapp 2 Jahren noch zu jung, gehen keiner anständigen Keilerei unter "Männern" aus dem Weg. Ich versuch es natürlich im Vorfeld zu unterbinden, aber manchmal geht es halt zu schnell.

    Gibt es Zoff mit einer Hündin, sei es, weil die Kerle mal wieder zu aufdringlich waren oder weil die Hündinn sie einfach nicht mag, flüchten sie zu mir.

    Ja, Du liest richtig. Arthos hat eimal gewagt eine Cockerhündin, die ihn ins Ohr kniff, anzuknurren, die Hundedame hat nachgesetzt und er kam angerannt, um an meiner Seite Schutz zu suchen.

    Keiner meiner Neufundländerrüden legt sich mit einer Hündin an. Selbst eine Zwergdackeldame schläft die 60 kg Burschen in die Flucht.

    Das erwarte ich auch so und das ist richtiges Sozialverhalten.

    Glaube mir, der Rüde in Deinem Fall, war "glücklich", durch den Rückruf aus dieser für ihn prekären Situation, heraus geholt worden zu sein.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs