Beiträge von Quebec

    jamey

    Den Welpen, die mit Trofu vom Züchter aufgezogen wurden, habe ich zunächst 2 Trofu Mahlzeiten und zwei Mischfutter gegeben. Dann das Trofu langsam aber sicher weniger werden lassen, bis es nur noch Mischfutter gab.

    Calciumcarbonat beziehe ich von der Fa. Canina (kannst Du über´s Inet bestellen). Dosierungsempfehlung liegt bei.

    Zu den Trofu Mahlzeiten gab es ja kein Calcium, folglich erhöhte sich die Zugabe als ich nur noch Selbstgekochtes fütterte. Da gab es Calcium zu jeder Mahlzeit. Zusätzlich würde ja auch über die Milchprodukte (Naturjoghurt, Hüttenkäse, Quark) Calcium zugeführt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Also sind alle Rassehundfe die nicht vom FCI anerkannt sind keine Rassehunde?

    FCI= Gott?

    Warum so polemisch? Fehlen Dir die sachlichen Argumente?

    Tatsache ist nun mal, daß die FCI mit ihren angeschlossenen Landesverbänden die geregeltesten Strukturen hat, die ältesten Zuchtbücher führt und darum in der Rassehundezucht weltweit führend ist.

    Niemand wird gezwungen einen Hund aus FCI-Zucht (oder den angeschlossenen englischen, kanadischen, amerikanischen Verbänden) zu kaufen. Aber. wie schon einer meiner Vorschreiber schrieb, der Genpool, den die Züchter der z. B. UCI usw. bieten, ist mir auch für eine planvolle, kontrollierte Hundezucht zu klein.

    Ich weiß nicht, wer hier behauptet hat, FCI-VDH Hunde wären die einzigen Rassehunde, das ist einfach Blödsinn.
    Auch der VDH behauptet nicht, nur die Hunde mit dem FCI/VDH Logo seien Rassehunde, alle anderen Mischlinge.

    Nur, wer auf der sicheren Seite sein will, über Jahrzehnte Zuchtaufzeichnungen nachverfolgen möchte, der ist einfach bei diesem Verband besser aufgehoben.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    naijra

    Natürlich war der prozentuale Anteil der Komponenten gemeint.

    Wenn ich jetzt von 1000g Gesamtfuttermenge ausgehe, bekommen die Neufundländer

    300g Fleisch
    400g KH (Nudeln-Reis-körnige Haferflocken)
    300g Gemüse

    Fett gelangt über das Fleisch ins Futter, ergänzend gibt es 3-4 mal die Woche Öl dazu.

    jamey
    Bis auf einen, er starb mit 5 1/2 Jahren an Knochenkrebs, sind meine Neufundländer alle 11 1/2 bis gut 12 Jahre alt geworden. Den TA kannten wir eigentlich nur vom Impfen und von der halbjährlichen Blutkontrolle.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat: Aber auch einzelne Rassen haben unabhängig von ihrer Größe offenbar einen
    unterschiedlichen Energiebedarf. KIENZLE und RAINBIRD (1991) zeigten, dass
    Neufundländer einen um ca. 20% geringeren Erhaltungsbedarf als andere Rassen besitzen,
    wohingegen bei Deutschen Doggen der Energiebedarf deutlich über dem Durchschnitt liegt.
    Der um bis zu 60% höhere Bedarf der Doggen kann daher nicht auf die Körpergröße
    zurückgeführt werden, da bei den etwa gleich großen Neufundländern der Wert deutlich unter
    dem Durchschnitt lag. Vielmehr besitzt der Rassetyp (Muskulatur- und Fettanteil, Statur,
    Haarkleid, Oberflächenisolierung) sowie das Temperament des Tieres einen erheblichen
    Einfluss auf den Erhaltungsbedarf (RAINBIRD und KIENZLE 1990, BURGER und
    JOHNSON 1991, KIENZLE und RAINBIRD 1991, ZENTEK und MEYER 1992).

    Quelle: http://edoc.ub.uni-muenchen.de/8032/1/Frank_Viktoria.pdf

    Wen es interessiert, hier einmal ein Auszug und im Anschluß die ganze Studie zum Lesen.

    Diese Studie ist von 2007, wurde 2008 veröffentlicht.

    Tatsache ist doch aber, daß die biologische Wertigkeit des Eiweiß bei pflanzlichem Eiweiß (außer Kartoffel, Soja) nicht so hoch ist, wie bei tierischem Eiweiß. Daher wird der Neufundländer besser so gefüttert, wie ich es beschrieb. Das sind nun mal Erfahrungswerte der Neufundländer Züchter und Halter, übrigens auch etlicher TÄ, die sich mit dem Thema Fütterung auseinander gesetzt haben. Nicht wenige Neulinge haben ihr gut gemeintes, dieser große Hund braucht viel Fleisch, bitter bereut.

    Jeder Welpenkäufer, der z. B. seinen Neufundländer mit Trockenfutter ernähren möchte, bekommt den Rat, so schnell wie möglich auf adultes Futter gehen und darauf achten, daß das Trofu keinesfalls einen Proteingehalt über 23% hat.

    Die Fütterung der Hunde ist nicht kompliziert, wenn man die besonderen Bedürfnisse der Rassen berücksichtigt und nicht nur nach Groß- oder Kleinrasse selektiert.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, jeder kann seinen Hund füttern wie er mag. Ich habe für mich und meine Hunde entschieden, es kommt nur in den Futternapf, was ich ohne "Zutatenliste" erkennen kann.

    Nämlich: Fleisch, Gemüse, Kohlehydrate.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Hallo Gabi,

    darf ich fragen in welchem Verhältnis du kochst, also ungefähr in % wie viel Fleisch, Kohlenhydrate ect.
    Und gibst du, bis auf das gefrorene, das Gemüse roh dazu? Fragen über Fragen :ops:


    Hallo Greta,

    Neufundländer vertragen keine sehr proteinreiche (Tierische Eiweiße) Fütterung. Sie wachsen dann zu schnell und das geht zu Lasten der Knochen und Gelenke.

    Ich füttere im Verhältnis 30 zu 70.

    D. h. 30% Fleisch (hochwertiges Muskelfleisch), 40% Kohlehydrate, 30% Gemüse. Arthos neigt zum moppelig werden, also wird sein Kohlehydratanteil zu Gunsten von Gemüse gekürzt.

    Habe ich frisches Gemüse da, lasse ich es kurz aufkochen und ziehen. Gebe es dann mit dem Sud zum Futter.

    Rohes Gemüse muß man pürieren, sonst hat es für den Hund keinen Nährwert, da er das Meiste nicht aufschlüsseln kann.

    Die meisten Hunderassen werden allerdings "Fleischlastiger" gefüttert.
    Da wäre dann das Verhältnis 60 - 70 zu 40 -30% - Fleisch-Kohlehydrate-Gemüse.

    Frag nur, frag :D Wenn ich kann, antworte ich gerne.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Ja, aber grade Hunde mit viel Unterwolle profitieren mehr vom kompletten Ausdünnen der Wolle, danach evtl. noch Ausdünnen der Resthaare und dann bei Bedarf Einkürzen.
    Denn wenn man einfach nur abschneidet, behält der Hund einen kurzen wolligen Panzer. Dieser schützt wegen mangelnder Luftpolster nicht vor der Hitze bei massiver Sonneneinstrahlung, er schützt nicht vor Regen und auch nicht vor Wind.
    Ein Hundefell ist sehr speziell aufgebaut und hat viele Funktionen, man sollte es so pflegen, dass es seine Aufgaben optimal erfüllen kann.

    LG
    das Schnauzermädel


    Richtig.

    Bei meinen Fellmonstern wird die lockere Unterwolle gründlich ausgekämmt, nicht gebürstet. Kleine Verfilzungen werden mit dem Coatking beseitigt, überlanges und zu dichtes Fell mit der Evelierschere gekürzt bzw. ausgedünnt.

    Wenn man meinen Hunden nach dem Schwimmen in die Unterwolle faßt, staunt man, sie sind nämlich trocken. Genauso, wenn sie in der Sonne liegen. Die Unterwolle unter dem langen Deckhaar ist kühl.

    Warum hüllen sich die Nomadenstämme in der Wüste komplett in weite Tücher?
    Richtig, darunter ist ein Luftpolster und es herrscht ein angenehmeres Klima als beim Europäer, der kurzärmlig und in kurzen Hosen der Sonne ausgesetzt ist.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Mein Idefix ist kastriert und das seit gut 12 Jahren. Das hält den Kerle aber nicht davon ab, gut riechende Damen, gelegentlich auch mal einen anderen kastrierten Rüden zu besteigen :D

    Soviel zu dieser Unart, die man wirklich nur durch Erziehung und nicht durch Kastration unterbinden kann.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs


    Ich zitiere mich hier noch mal selber. Idefix ist im Alter von 1 1/2 Jahren kastriert worden, auf Empfehlung der TÄ, da er ein Rumtreiber war. Er würde als Kastrat häuslich werden.

    Ich wußte es damals nicht besser, heute kann ich nur schallend lachen. Idefix wird im Juni 14 Jahre alt, reitet auf, wenn ich es nicht unterbinde und er geht jeden Morgen seine Runde in unserer Siedlung. Nix mit häuslich.

    Ohne medizinische Indikation würde ich nie wieder einen Hund kastrieren lassen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hier mal ein Link zur Tierärztlichen Hochschule Hannover, wo es Prof. Distl und seinem Team gelungen ist, beim Deutschen Schäferhund einige Gene nachzuweisen, die für die Enstehung der HD verantwortlich sind.

    Gerade wird übrigens für die Spaniel eine Blutbank aufgebaut, auch zum Zweck, die für HD verantwortlichen Gene zu entschlüsseln.

    Damit dürfte dann auch dem Letzten klar sein, daß die Enstehung der HD nichts mit Haltung und Fütterung zu tun hat.


    http://www.tierzucht-hannover.de/hd.html

    Nun zum eigentlichen Thema.

    Ich füttere seit 27 Jahren Mischfutter. Allerdings nicht roh, da ich immer einen oder sogar zwei Hunde hatte, die kein rohes Fleisch mochten.

    Ich koche also für meine Hunde. Da gibt es Rind, Pute, Huhn, Kaninchen. Dazu fast alle Gemüsesorten (tiefgefrorenes, mit kochendem Wasser überbrüht), Kartoffeln, Reis, Nudeln, kernige Flocken. Etwas Calciumcarbonat, 2-3 mal die Woche einen Eßlöffel gutes Öl, Zwischenmahlzeiten sind Naturjoghurt, Hüttenkäse mit frischem Obst.

    Im Urlaub gibt es Reinfleischdosen mit den oben genannten Zutaten.

    Trockenfutter lehne ich kategorisch ab. Ich will sehen, was in meine Hunde wandert und nicht irgendwelche Fleischmehle usw.

    Meine Hunde haben glänzendes Fell, sind für Neufundländer sehr bewegungsfreudig und haben für diese Rasse auch immer ein schönes Alter erreicht.

    Zu meiner Sicherheit lasse ich allerdings halbjährlich ihr Blut untersuchen. Bis heute waren die Werte immer in Ordnung.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    § 6

    (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn

    1. der Eingriff im Einzelfall

    a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder

    b) bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen,

    2. ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr.1 oder 7 vorliegt,

    3. ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr. 2 bis 6 vorliegt und der Eingriff im Einzelfall für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum Schutz anderer Tiere unerläßlich ist,

    4. das vollständige oder teilweise Entnehmen von Organen oder Geweben zum Zwecke der Transplantation oder des Anlegens von Kulturen oder der Untersuchung isolierter Organe, Gewebe oder Zellen erforderlich ist,

    5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder – soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen – zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.

    Eingriffe nach Satz 2 Nr. 1 und 5 sind durch einen Tierarzt vorzunehmen; Eingriffe nach Satz 2 Nr. 2 und 3 sowie Absatz 3 dürfen auch durch eine andere Person vorgenommen werden, die die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat. Für die Eingriffe nach Satz 2 Nr. 4 gelten die §§ 8b, 9 Abs. 1 Satz 1, 3 und 4, Abs. 2 mit Ausnahme des Satzes 3 Nr. 6, Abs. 3 Satz 1 sowie § 9a entsprechend. Die Eingriffe sind spätestens zwei Wochen vor Beginn der zuständigen Behörde anzuzeigen. Die Frist braucht nicht eingehalten zu werden, wenn in Notfällen eine sofortige Durchführung des Eingriffes erforderlich ist; die Anzeige ist unverzüglich nachzuholen. Die in Satz 5 genannte Frist kann von der zuständigen Behörde bei Bedarf auf bis zu vier Wochen verlängert werden. In der Anzeige sind anzugeben:

    1. der Zweck des Eingriffs,

    2. die Art und die Zahl der für den Eingriff vorgesehenen Tiere,

    3. die Art und die Durchführung des Eingriffs einschließlich der Betäubung,

    4. Ort, Beginn und voraussichtliche Dauer des Vorhabens,

    5. Name, Anschrift und Fachkenntnisse des verantwortlichen Leiters des Vorhabens und seines Stellvertreters sowie der durchführenden Person und die für die Nachbehandlung in Frage kommenden Personen,

    6. die Begründung für den Eingriff.

    (2) Verboten ist, beim Amputieren oder Kastrieren elastische Ringe zu verwenden; dies gilt nicht im Falle des § 5 Abs. 3 Nr. 4 oder des § 6 Abs. 3 Nr. 2.

    (3) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 kann die zuständige Behörde

    1. das Kürzen der Schnabelspitze bei Nutzgeflügel,

    2. das Kürzen des bindegewebigen Endstückes des Schwanzes von unter drei Monate alten männlichen Kälbern mittels elastischer Ringe

    erlauben. Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn glaubhaft dargelegt wird, daß der Eingriff im Hinblick auf die vorgesehene Nutzung zum Schutz der Tiere unerläßlich ist. Die Erlaubnis ist zu befristen und hat im Falle der Nummer 1 Bestimmungen über Art, Umfang und Zeitpunkt des Eingriffs und die durchführende Person zu enthalten.

    (4) Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die dauerhafte Kennzeichnung von Tieren, an denen nicht offensichtlich erkennbare Eingriffe vorgenommen worden sind, vorzuschreiben, wenn dies zum Schutz der Tiere erforderlich ist.

    (5) Der zuständigen Behörde ist im Falle des Absatzes 1 Satz 2 Nr. 3 auf Verlangen glaubhaft darzulegen, daß der Eingriff für die vorgesehene Nutzung unerläßlich ist.
    § 6a

    Die Vorschriften dieses Abschnittes gelten nicht für Tierversuche, für Eingriffe zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung und für Eingriffe zur Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen.

    Quelle: Deutsches Tierschutzgesetz


    http://bundesrecht.juris.de/tierschg/


    Mein Idefix ist kastriert und das seit gut 12 Jahren. Das hält den Kerle aber nicht davon ab, gut riechende Damen, gelegentlich auch mal einen anderen kastrierten Rüden zu besteigen :D

    Soviel zu dieser Unart, die man wirklich nur durch Erziehung und nicht durch Kastration unterbinden kann.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs