Ich habe das Gefühl, daß das Verhältnis/Verständnis zum Hund und seinen Aktionen mit den Hundegesetzen gekippt ist.
Kleine Pöbeleien, auch mal Rangeleien hatte man mit, sind halt Hunde kommentiert und nicht weiter tragisch genommen.
Heute hat fast jeder Angst sein Hund könnte irgendwie auffällig werden, nur weil er wie ein Hund agiert.
Man fürchtet die Folgen, Leinen- und Maulkorbzwang, eventuell sogar Einzug des Hundes.
Das betrifft besonders die Halter von mittleren bis großen Hunden. Der natürliche Umgang mit Hunden untereinander, wird auf wenige bekannte Hunde eingeschränkt, wenn nicht sogar ganz verhindert.
Es wird in die Pampa ausgewichen in der Hoffnung bloß keinem anderen Hund zu begegnen und nimmt damit dem eigenen Hund die Möglichkeit, sozialverträgliches Verhalten zu lernen und zu zeigen.
Zum Glück sind die Hundehalter, die bei Sichtung eines anderen Hundes, ihren panisch anleinen, in meinem Hundeauslaufgebiet, in der Minderheit. Hier verstehen sich Hundehalter und Hunde noch recht gut und knallt es mal, sind halt Hunde.
Nicht das wir uns falsch verstehen, das soll nicht heißen, daß ich befürworte mein Neufundländer soll den Chihuahua maßregeln. Aber, wenn der Mops meinen Finn besteigen will, darf er ihm deutlich sagen was er davon hält.