Beiträge von Quebec

    Man müsste deshalb (wenn Konsequent) den Mensch (bzw Halter) mit in die RS einbeziehen und ihm quasi eine eigene Stellung je nach Charakter/Wesen zuordnen, da er ja sozial aktiver Teil des "Rudels" ist.

    Das wird doch auch gemacht. Je nach Rudelstellung des Hundes nimmt der Mensch die nächstwichtigen Stellungen ein.

    Bei dem "Engelchen, hinten ist alles in Ordnung" übernimmt die Halterin den Part der Sicherung nach hinten, zur Seite, diesseits und jenseits und auch "ich führe jetzt", die Stellung des VLH - Vorrang Leithund.

    Wobei das ja nun auch eigentlich nicht sein könnte, wenn ein Hund genetisch bedingt in einer Stellung lebt. Ist er VLH und ich als Halter will die Führung übernehmen, geht das doch gar nicht.

    Allein darin widerspricht sich diese verquere Theorie.

    Aber müßig darüber zu diskutieren, denn wir nicht Rudler verstehen das alles sowieso nicht ;)

    Herzlich willkommen im Forum und Glückwunsch zum Hundekind.

    Ich habe es mit meinen Welpen immer so gehalten, daß ich bis zur letzten Impfung mit 12 Wochen, nur Kontakt zu mir bekannten und geimpften Hunden zugelassen habe.

    Gebiete in denen sich viele fremde Hunde tummeln, habe ich nicht aufgesucht. Es gibt mittlerweile zu viele Impfgegner, da ist mir einfach das Risiko einer Infektion beim Welpen zu groß.

    Nicht die Quantität der Kontakte mit Artgenossen, sondern die Qualität macht die Sozialisierung aus.

    Und nein, sie war alles andere als wortgewandt..

    Das ist wohl wahr.

    Aber leider hatte sie eine wortgewandte, zwar auch nicht ganz unumstrittene, aber recht bekannte Hundetrainerin an ihrer Seite, die sie in ihren Anfängen voll und ganz unterstützt hat. Eine Trennung erfolgte erst, als B.E. ihr das Recht, Hunde einschätzen zu können, absprach.


    *Ironie on* Ja, diese gefährliche Postitivler-Sekte, das sind auf jeden Fall die wahren Tierquäler! Endlich sagt es mal jemand! *Ironie off*

    Honig schreibt nicht, daß Positvler Tierquäler sind, aber ich habe gerade hier im Forum so einige erlebt, die alle, die ihren Hund auch mal anblaffen oder ganz böse, anstupsen, als Tierquäler hingestellt wurden. Kategorisch wurde jede Erziehung, die nicht rein positiv abläuft, abgelehnt und als Leiden des Hundes durch Unfähigkeit des Halters bezeichnet.
    Auch das hat etwas sektenhaftes.

    Warum würdest du die Neufundländer nicht mehr nehmen?

    Die beiden Hündinnen, die im Tierheim gelandet waren, habe ich aus Sentimentalität aufgenommen. Sie waren die Wurfschwestern meines so jung an Konochenkrebs gestorbenen Rüden.

    Es waren völlig verwahrloste, auch mißhandelte Hündinnen. Hündinnen, die zu dem auch noch keinerlei Erziehung genossen hatten. Ich mußte bei ihnen von null Anfangen, dazu kam bei der einen, Irma, eine extreme Ängstlichkeit, bei der anderen, Ida, enorme Aggressivität zum Tragen.

    Irma wollte vor Joggern und Fahrradfahrern flüchten, Ida ging sie an. Irma flüchtete als mein Mann sich im Garten eine Flasche Bier aufmachte und aus der Flasche trineken wollte, Ida wollte ihn anghen, ich ging dazwischen.

    Beide wollten gemeinsam jede Hündin massiv angehen. Während der Läufigkeit konnte ich sie nur unter Aufsicht im Garten lassen. Runden außerhalb des Grundstückes waren unmöglich.

    Ich habe sie mit gerade 6 Jahren übernommen und weitere gut 6 Jahre mit diesen Katastrophen gelebt.

    In einem Video von MN geht es ja darum das wir durch Schule und soziale Strukturen in eine gewisse Form gepresst werden und uns nicht unserer Natur entsprechend entwickeln können etc.

    Aber was ist unserer Natur entsprechend entwickeln?

    Meiner Natur entspricht es durchaus in einem Haus zu wohnen, mich zu kleiden, gut zu essen, arbeiten und auch Freizeit und Spaß an meinen Hobbies haben.

    Ein anderer Mensch möchte vielleicht gern in der Pampa, ohne den ganzen Zivilisationskrempel leben und tut das auch.


    Ich glaube all das wilde, natürliche und unberührte wünschen wir uns insgeheim und da wir das oft nicht können wünschen wir uns das für unsere Tiere.


    Hunde, aber nur eingesperrt auf dem Grundstück zu halten, sich weitestgehend sich selbst überlassen, daß soll natürlich sein? Das entspricht Wildheit und Freiheit?

    Nein, solch ein Leben wünsche ich mir nicht für meine Hunde.

    MMN ist übrigens nicht wegen des wilden, unberührten, freiheitlichen Leben nach Rußland gegangen, sondern weil die Frau, die sie damals liebte, dort lebte.