Beiträge von Quebec

    Zu Ausstellungen. Bei uns (!) findet zu 99,9% KEIN Kontakt zwischen den (sich fremden) Malis statt. Wenn es zu Kontakten kommt (also direkter Kontakt und nicht mit 2m Abstand nebeneinander im Ring stehen), dann sind das entweder Hunde, die sich kennen (bzw. Welpe + Althund der dem Welpenbesitzer bekannt ist) oder es sind die Fönfrisuren und da gibt fast immer Theater weil die Hunde sich fast prügeln.

    Das selbe in meinem Sport! Da findet kein wirklicher Kontakt der Hunde untereinander statt!

    Kathrin, daß es Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential gibt ist doch bekannt. Es sind aber nun nicht unbedingt "die Hunde". Es sind vereinzelte Rassen oder vereinzelte Hunde.

    Das bei der, wie es heute heißt, IPO keine oder äußerst selten Hundekontakte gibt, ist mir bekannt. Das war früher auch schon so. Entweder kamen die Hunde in die Boxen am Rand des Platzes oder ins Auto.

    Aber das ist ja nun nicht immer bei jedem Sport so. Bei der Wasserarbeit z. B.müssen die Hunde sogar im Team arbeiten und es sind nicht immer Hunde, die sich schon ewig kennen. Bei der Ausbildung kommen immer Fremde dazu. Ebenso bei anderer Rettungsarbeit mit Hunden, auch hier ist Zusammenarbeit angesagt.

    Hunde können sich verständigen, ohne gleich übereinander herzufallen. Auch, wenn sie sich eben erst kennenlernen.

    Ich glaube, das ist das große Missverständnis, das hinter all dem steht.
    Ständige Begegnungen von Hunden, die sich nicht kennen, ist 0 natürlich. Normal und "natürlich", wenn man den Begriff gebrauchen will, wäre es, dass ein Hund einigen anderen Artgenossen immer wieder begegnet und realtiv selten einem völlig fremden.


    Da es heute anscheinend üblich ist, seinen Hund überallhin mitzunehmen, kommt es zwangsläufig ständig zu Fremdhundbegegnungen. Lies einfach mal quer durchs Forum, wie viele schreiben, mein Hund kommt immer mit.

    Auch beim Hundesport oder auf Ausstellungen kommt es ständig zu Fremdkontakten.

    Hobby-Hundehaltung gab es "früher" und gibt es in den meisten "anderen Ländern" in der Form wie bei uns heute doch gar nicht.

    Ich weiß ja nicht, wie weit bei dir "früher" zurück reicht. Da ich aber nun ja nicht mehr die Jüngste bin, meine Eltern und auch meine Großeltern Hunde zu ihrem Vergnügen hielten, blicke ich auf ca. 150 Jahre Hundehaltung zurück. Es gab also durchaus Hobby-Hunde in früheren Zeiten.

    Unsere Art mit Hunden zu leben, ist ziemlich neu - und wie man sieht, ist es noch lange nicht geklärt (unter den Menschen) wie man das am besten anstellt.

    Auch das kann ich nicht nachvollziehen.

    Hunde wurden schon lange, lange Zeit vor uns nur zum Vergnügen gehalten. Ich brauche mir nur alte Gemälde anschauen und sehe Schoßhunde und auch Neufundländer, Doggen u. a., die ausschließlich zur Freude oder als Statussymbol dienten.

    Neu, ist für mich lediglich die Angst, die heute beim Zusammentreffen zweier Hunde herrscht.

    Zitat von Werner63

    Meine Ausführung diente nur dazu, zu erklären, das Ich nicht zu den Haltern gehöre, die in eurem Forum ständig um Hilfe bitten.

    Aha und das hat nun mit Qualzucht genau was zu tun?

    Übrigens, ich habe in 9 Jahren Zugehörigkeit im Forum noch nicht um Hilfe gefragt. Und nun? Qualifiziert mich das?

    Wenn ja, bitte ich um sofortige Huldigung, so in etwa :gott:

    ;)

    Die Debatte ist halt total unbefriedigend. Nach so vielen Seiten haben sich für mich immer noch nicht die elementarsten Dinge geklärt.

    Wie sollten sie auch!

    Wir können nur beschreiben, was wir als Qualzucht empfinden, ändern können wir nur unser eigenes Kaufverhalten, indem wir uns keinen Hund anschaffen, bei dem wir Qualzuchtmerkmale sehen.

    Die wenigen, die in Vereinen organisiert sind, werden mit Sicherheit versuchen an Mißständen etwas zu ändern, scheitern aber meist an der Lobby der Züchter.

    Solange diese nicht umdenken, Züchter und Käufer, wird es den röchelnden Mops u. a. weiterhin geben.

    da bringt auch der lustige unfundierte Coppinger Artikel,

    Ah, jetzt ist mir alles klar.

    Stimmt, laut Coppingers spalteten sich ja Wölfe in zwei genetisch verschiedene Populationen auf.

    Die einen blieben "wild".

    Die anderen nährten sich vom "Müll" der Menschen und wurden so zum Hund.

    Wie konnte ich das nur vergessen...

    Zitat

    Nachdem lange Jahre, besser gesagt Jahrzehnte und länger, in den Kreisen der Wissenschaft darüber spekuliert und gerätselt wurde, von wem der Hund nun abstammt von Kojote, Wolf oder Schakal (allesamt Caniden genannt), ergab eine in Amerika 1997 durchgeführte DNA-Untersuchung, dass zweifellos der Wolf (Canis lupus) der Stammvater aller heutigen Hunderassen ist.

    Abstammung/Domestikation