Beiträge von Quebec

    Es ist die Aufgabe der RZV beim VDH vorstellig zu werden, ein Zuchtprogramm zur Bekämpfung der Brachycephalie vorzulegen. Dem wird der VDH sicher nicht abgeneigt sein und es unter wissenschaftlicher Begleitung durchführen lassen.

    Es ist nicht Aufgabe des VDH hin zu gehen und dem RZV zu sagen, ab sofort kreuzt Du Fremdblut ein. Wir wollen wieder Nasen sehen.

    Ist es wirklich so schwer zu verstehen, wie die Strukturen funktionieren?

    Danke das du mir den Mund verbieten willst.

    Ich will dir nicht den Mund verbieten, ich habe dich nur gebeten, deine unqualifizierten Äußerungen zu lassen.

    Der Retro-Mops ist keine Rasse sondern ein Mischling. Wahlweise aus Mops und JRT oder Mops und Rehpinscher.
    Das sind die beiden vom ZKR zugelassenen Fremdhunde. Diese Züchtergemeinschaft bemüht sich wenigstens um Rückzüchtung, hat aber erst 2006 damit begonnen, hat also noch einen weiten Weg vor sich.

    Der Retro-Mops ist noch keine Rasse sondern ein eingetragenes Markenzeichen des Züchterkreises Retromops.

    Nun, dieser Kennel ist gegen die Windmühlen des VDH gerannt... und züchtet mittlerweile nicht mehr unter dem Dachverband VDH. Das ist allerdings schon viele JAhre her... vielleicht hat es sich ja hier doch zum Besseren gewendet.

    Jörg, es hat sich insofern geändert, daß alle RZV ein Register in ihren Zuchtbüchern führen müssen, in denen sie Hunde aus Fremdverbänden nach einer phänotypen Bestimmung, eintragen.

    Damit sind die Hunde automatisch auf allen FCI/VDH/RZV Ausstellungen startberechtigt.

    Zur Zucht müssen sie von den jeweiligen RZV aber nicht zugelassen werden, auch wenn sie sämtliche Kriterien erfüllen. Da liegt die Zuchthoheit heute in den Händen der RZV.

    Und von diesem angeblichen genetischen Mehrgewinn durch Hunde aus der Diss, wird zwar immer fantasiert, nachgewiesen werden konnte er bisher aber noch nicht und es bringt einer Rasse einfach nichts auch noch den 700. Urenkel des Populare Sire von anno dazumal in die Zucht zu zerren, nur weil er unter einem anderen Verband gezüchtet wurde.

    Danke.

    Denn schau ich mir die Zucht der Dissidenz bei den Neufundländern an, was sehe ich da, Hunde aus den beiden VDH/RZV.
    Oder Auslandsrüden, die natürlich auch schon innerhalb und außerhalb der FCI gedeckt haben.

    Jo, das bringt genetische Vielfalt.....

    Dann doch bitte mal nen gezielten, sinnvollen Vorschlag.

    Wir sind hier weder Genetiker noch Kynologen, ich wüßte auch nicht das jemand im wissenschaftlichen Beirat des VDH sitzt und hier konkrete Vorschläge, wie, mit welcher Rasse und in welchem Zeitraum es gelingen könnte, aus den brachycephalen Tieren wieder gesunde zu züchten.

    Diese ach so tolle Zucht Mit Rasse hat tierqualerischen Mist fabriziert.
    Und mixen soll dann ach so schlimm sein? Weil niemand einen Stempel draufdruckt?

    Mixen ohne Plan, Sinn und Verstand bringt ebenfalls nur "tierquälerischen Mist".

    Ohje.... jetzt geht sie wieder los die unsinnige Diskussion um Dissidenz... übrigens ist das ein Wort mit dem der VDH schon mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Das nur am Rande.

    Wo siehst Du eine unsinnige Diskussion?

    Da ich weder der VDH noch ein RZV bin, darf ich das Wort Dissidenz so viel benutzen wie ich möchte. Das kann mir selbst das Kartellamt nicht verbieten ;)

    @bordy
    In den über 30 Jahren, in denen ich mich mit der Zucht von Neufundländern beschäftige, sind mir 6 Fälle bekannt geworden, da wurden Welpen mit zu langem Gaumensegel geboren und mußten operiert werden. Andere, bei der Brachycephalie auftretende Anomalien sind mir nicht bekannt.

    Bei anderen Rassen bin ich nicht im Zuchtgeschehen bewandert. Tierärzte müßten die Frage beantworten können.