Beiträge von Tuuka


    Nein, noch nicht zu hundertprozent. Kommt auch immer drauf an, ob ich nur mit einem oder beiden unterwegs bin. Hätte ich nur einen Hund, sehe das ganze Thema ganz anders aus.
    Aber wir üben ja auch noch. Und noch sind sie ja auch noch jung genug, um ab und an Fehler zu entschuldigen. ;) (Werde ich dann irgendwann wahrscheinlich mit "sind ja auch schon ein bisschen älter" entschuldigen :D )
    Aber vielen Dank für deine Erklärung, jetzt ist mir auch klar, wie es bei euch funktioniert. (hatte dich wirklich nicht verstanden, war nicht böse gemeint und ohne Hintergedanken, dass ich noch mal nachgefragt habe. )

    LG Nele

    Hab gerade noch mal nachgedacht. Das Beispiel mit dem Ball ist wohl eher negative Bestrafung oder?

    Hallo,
    selbst wenn es eine ganz geringe Chance gibt, dass sie gedeckt worden ist, rechtfertigt das kein Abspritzen. Dafür würdest du deine Hündin viel zu sehr gefährden. (Was man natürlich abwägen muss, wenn es zu einer ungewollten Verpaarung gekommen ist, aber bei einem Risiko, das gegen Null geht, wäre mir die Gefahr viel zu groß)

    LG Nele

    Hallo,
    ich bin gerade mit Joda zur Pipirunde draußen gewesen und wir sind an einem Haus vorbeigelaufen, das sie auf einmal total unheimlich fand. Ich bin mir sehr sicher, dass sie irgendwas gerochen hat. Sie hat 'ne Bürste gemacht und aus tiefster Kehle geknurrt. Das kenne ich nur von ihr, wenn ihr was wirklich unheimlich ist. Und bislang kam das auch nur im Dunkeln vor. Was um Himmesl Willen könnte sie dort gerochen haben? Oder hat sie was gehört und dann versucht über die Nase mehr Infos zu bekommen?
    Sollte ich dort mal klingeln? Und dann? Fragen, ob irgendetwas unheimliches in ihrem Haus vor sich geht? :headbash:

    Wir laufen dort nicht oft vorbei aber bislang war dort noch nie irgendetwas komisch.

    Bin schon so ein bisschen beunruhigt.

    LG Nele

    Du könntest die Hündin sterilisieren lassen. Dann kann sie sich ganz normal entwickeln, ihr habt aber nicht die Gefahr, dass es Nachwuchs gibt. Es kann aber sein, dass dein Rüde anfängt seine Hündin zu verteidigen (gegenüber fremden Rüden).


    Liebe Grüße
    Nele

    Hm..., ich verstehe auch nicht so richtig, was eigentlich das Problem ist. Ich vermute aber, dass es daran liegt, dass hier zu oft negativ kritisiert wird, wenn jemand nicht ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeitet. (Was meiner Meinung nach überhaupt nicht funktionieren kann)

    Also, bei mir ist es so, dass ich generell neue Kommandos versuche, mit positiver Verstärkung aufzubauen, sprich Lob, Leckerli, Spiel etc, wenn der Hund tut, was ich will. Dann gehe ich über in variable Verstärkung, um dann nur noch ganz selten zu belohnen. Wenn ich sicher weiß, der Hund beherrscht ein Kommando in jeder Situation und er ignoriert mich, folgt Bestrafung. Das reicht bei mir über ein strenges Wort, einen Rempler, auch mal ein Griff ist Fell, Drohgebärden, fliegende Gegenstände etc.

    Das gilt für Kommandos. Im ganz normalen Zusammenleben habe ich von Anfang an mit Bestrafung gearbeitet. Hört sich schlimm an, ist aber nichts anderes als den Welpen/Hund in seine Grenzen zu weisen. Ein ignoriertes Nein (das ich allerdings auch positiv aufgebaut habe) führt eben zu einer für den Hund unangenehmen Konsequenz.
    Wenn Phelan etwas vom Boden fressen will und den "Spuck es aus aber dalli Befehl" nicht befolgt, dann schnapp ich sie mir und greife recht unsanft in ihr Maul, um was auch immer rauszupulen. Das ist natürlich doof für sie, aber wer bin ich denn, dass sie mich schmatzend anguckt und sich ins Fäustchen lacht.
    Also, ich bin überhaupt nicht gegen Bestrafung oder auch negative Verstärkung. (Bellt Phelan mich beim Ballspielen zu aufdringlich an, kommt der Ball eben weg, Pech gehabt)

    Mein Problem ist jetzt nur, dass ich, wenn meine Hunde nicht mehr in meinem Einflussbereich sind, eben auch wenig Möglichkeiten habe, strafend einzuwirken. Das heißt, mir bleibt ja gar nichst anderes übrig, als einen Superschlachtruf positiv aufzubauen. Oder es aber wie Sleipnir zu machen, nämlich über ein Abbruchsignal.
    Ich vermute, Staffy, dass du es auch so machst? Das ist mir nämlich immer noch nicht so ganz klar geworden. Oder hast du mit dem Kommando in deiner Nähe angefangen, um so Konsequenzen folgen zu lassen, bevor es auch auf Entfernung gefunzt hat?

    Liebe Grüße
    Nele

    PS: Ich würde sogar, wenn ich sicher sein könnte, dass meine Hunde es nicht fehlverknüpfen würden und danach sicher nicht mehr jagen gehen bzw. mein Abruchkommando ignorieren über Strom nachdenken. Wenn sie danach die Freiheit hätten, Freilauf zu haben, egal wo, so what? Dann knallt es eben einmal richtig aber dafür ist es für den Rest ihres Lebens geklärt.
    Ich finde, man darf nicht immer alles Schwarz und Weiß sehen.

    PPS: Ich weiß, dass Teletakts verboten sind
    PPPS: Ich denke, meinen Hunden geht es gut, trotz Bestrafung in meiner Erziehungsmethode.

    Ich würd's auch gerne wisssen. Meine beiden sind im Notfall so schnell außer Reichweite, da kann ich außer dicke Backen wenig machen.
    Ist der Hund in Reichweite weiß ich, wie ich etwas unterbinde bzw. abbreche. Aber beim Rückruf geht es ja gerade darum, dass der Hund nicht bei mir ist.

    LG Nele

    Hallo, ich würde gerne eure Meinung hören.
    Meine beiden Hunde jagen sowohl auf Sicht und auf, wie heißt das, Spur/Geruch? Hm, egal, jedenfalls scannen sie draußen sehr oft die Umgebung, schwärmen manchmal auf gut Glück aus (das heißt, einmal mit Karacho ins Gebüsch oder in den Wald, in der Hoffnung, dass sie irgendetwas aufstöbern) und werden ganz hektisch, wenn sie einen guten Duft in die Nase kriegen.

    Jetzt habe ich angefangen mit ihnen Rad zu fahren. Zu Fuß bin ich einfach so langsam und ich habe das Gefühl, dass es ihnen gut tut, sich ein oder zweimal in der Woche richtig auszupowern.
    Es gibt hier die Möglichkeit an der Hunte langzufahren, da das potenzielles Schafweidegebiet ist, ist die eine Seite vom Deich mit einem Schafszaun gesichert. Dort können sie relativ gefahrlos frei laufen.

    Aber sie sind, sobald es losgeht im Jagdmodus. Je länger wir fahren, desto weniger ansprechbar sind sie (wenn ich mit beiden zusammen fahre, verschlimmert sich das sowieso noch mal)
    Das heißt, dass sie überwiegend am Schafszaun entlanglaufen (dort grenzen Felder an) und Spuren nachgehen oder aber sie laufen mit mir auf dem Deich und scannen die Umgebung, um dann ab und zu wieder loszurasen, Richtung Zaun.

    Meine Frage ist jetzt, ob ich das weiter machen sollte. Der Vorteil ist, dass sie sich wirklich mal richtig körperlich auspowern können.
    Aber wirkt es kontraproduktiv aufs AJT? Was meint ihr?

    Liebe Grüße
    Nele