Beiträge von Tuuka

    Zitat

    Ich habe auch eine etwas :ops: Frage:
    Untersucht ihr bei euren intakten Rüden die Hoden nach Veränderungen? Dony hat ja viel Fell dran und bisher habe ich mich nicht getraut, darin rumzukneten ;)
    Aber so merke ich natürlich auch nicht, falls es zu Problemen kommt...
    Wie macht ihr das?


    Hab zwar keinen Rüden aber mag trotzdem meinen Senf dazugeben. Kneten würde ich die Hoden nicht, (kannst ja mal, falls vorhanden, deinen Partner fragen, wie sehr man drücken kann, ohne dass es weh tut :D ) aber vorsichtig abtasten würde ich schon. Ich würde das auch regelmäßig tun, vielleicht verbunden mit einer ausgiebigen Kuschelrunde. Wenn du dann eh schon den Bauch kraulst, rutscht die Hand eben ganz selbstverständlich weiter nach unten...Du wirst schon merken, inwieweit er das gutfindet oder nicht und wie fest du anfassen darfst ohne dass es ihm weh tut, musst dich halt vorantasten.
    Bei meinen Hündinnen kontrolliere ich auch regelmäßig, ob irgendetwas auffällig ist. Ausfluss, Geruch, Rötung etc. Ich kann also vorsichtig an der Vulva "manipulieren" ohne dass sie es stören würde.
    Bei den Hoden musst du vor allem auf Verdickungen, Knötchen, Unregelmäßigkeiten und unterschiedliche Größe achten. Dass ein Hoden etwas kleiner bzw. größer ist, ist normal, es sollte aber so bleiben und der Unterschied nicht größer werden.

    LG Nele

    Hier in Oldenburg ist auch noch alles ruhig. Allerdings werde ich nachher mit den Hunden etwas rausfahren an einen kleinen Kanal mit Deich, wo im Sommer die Schafe weiden. Dort lasse ich sie dann auch, je nach Knallerei, frei laufen. Allerdings ist das so weit ab vom Schuss, dass man die Knaller wirklich nur von Weitem hört.
    Bis lang sind meine beiden da recht entspannt gewesen, wir verschlafen Silvester einfach ganz gemütlich alle miteinander auf der Hundematratze... :D
    Ich wünsche aber allen Hunden, anderen Tieren und Menschen, die Angst vor dem Geknalle haben, dass sie möglichst stressfrei ins neue Jahr kommen. Wenn's nach mir ginge, könnte man die Böller ganz verbieten und das Feuerwerk sehr begrenzen (von mir aus auch ganz verbieten). Ich muss immer an die Wildtiere denken, die ja überhaupt nicht verstehen, warum auf einmal die Hölle über ihnen zusammenbricht. :|

    Kommt gut rüber
    lg Nele

    Ich persönlich finde eine jährliche "Inspektion" sinnvoll. Das heißt für mich eine allgemeine körperliche Untersuchung, evtl auch inklusive des Bewegungsapparates plus ein großes Blutbild mit den wichtigsten Organparametern.
    Und den Hund einmal schallen zu lassen, finde ich, vor allem ab einem höheren Lebensalter auch nicht verkehrt, tut dem Hund nicht weh und man kann Krankheiten im Frühstadium erkennen, wenn man Glück hat.
    Natürlich kann genau einen Tag später eine Zelle mutieren und der Hund drei Monate später an Krebs sterben. Man kann aber auch Glück haben und einen Tumor rechtzeitig entdecken.
    Mir persönlich wäre auch noch eine regelmäßige Augenuntersuchung wichtig, aber das kann ich gar nicht vernünftig begründen. Vielleicht weil sich da schleichend Veränderungen ergeben können, die teilweise mit erheblichen Schmerzen einhergehen. Und die Hunde das dann eben nicht immer zeigen...

    Wie auch immer, jeder muss selber wissen, wie viel und wie oft er etwas untersuchen lässt. Hauptsache, die Hunde werden versorgt, wenn Symptome auftreten.

    LG Nele

    Ich würde auch sagen, mach nicht so viel und schnell auf einmal. Sie ist erst ein halbes Jahr alt! Da reichen ein Nein, Sitz (und/oder) Platz und der Rückruf. Und das sind genauso Tricks wie Rolle, Männchen etc. Viele machen den Fehler, die Kommados anders zu geben, weil sie ja wichtiger sind. Also mehr Gehorsam zu fordern als bei Peng, Pfötchen und Co. Das ist ja im Prinzip auch richtig, die Hunde müssen ja auch in bestimmten Situationen gehorchen.
    Aber wenn du einen sensiblen Hund hast, der gerade erst die Kommandos lernt und sie eben noch nicht fest konditioniert sind, kann es für so einen Hund schon verstörend sein, warum Herrchen/Frauchen beim Sitz oder Bleib auf einmal so streng wird.
    Das war bei meiner Hündinn jedenfalls so. Sie hat sich teilweise regelrecht verweigert, wenn ich dann ungeduldig wurde, ging überhaupt nichts mehr. Ich habe manchmal 10 Minuten lang geduldig vor ihr gestanden und ein Platz verlangt. Und zwar wirklich geduldig und sie immer wieder motivierend. Wenn ich selber gemerkt habe, dass ich schlecht drauf war, habe ich gar nicht erst angefangen, einzufordern.
    Mittlerweile sitzen die Kommandos und sie beamt sich auch nicht mehr weg, wenn es mal für eine Verweigerung einen Anranzer gibt.

    Insgesamt bin ich gut damit gefahren (und meine beiden Hunde auch), dass ich am Anfang alle Kommandos ganz spielerisch aufgebaut habe. Und ich habe mich auch wirklich auf wenige, mir wichtige beschränkt. Da habe ich dann lieber, statt Neues einzuführen, Platz auf Entfernung geübt oder die Ablenkung gesteigert oder an der Ausführgeschwindigkeit gefeilt.

    Ich würde dir vorschlagen, eine Woche mal gar nicht zu üben. Oder wenigstens ein paar Tage.
    Und dann beschränkst du dich auf zwei, drei, dir wichtige Kommandos. Und die übst du dann im Alltag. Immer nur ein paar Minuten und dann wieder viel Spiel und Bewegung (und Schlaf!!!) Sie ist noch sehr jung und damit schnell überfordert.
    Möchtest du sie geistig auslasten, reichen ein paar Minuten Training täglich, den Rest gibst du ihr mit Suchspielen bzw. Nasenarbeit.

    LG Nele

    Hey, ich weiß, dass einem viele Vorurteile begegnen, wenn der eingene Hund einen Maulkorb trägt. Aber unterschätze nicht, die Sicherheit, die sie dir geben!
    Wenn ich mit Joda ohne Maulkorb unterwegs bin, dann scanne ich ständig die Umgebung, leine sie rechtzeitig an, habe Stress, wenn unangeleinte Tutnixe auf uns zustürmen. Sprich: ich bin im Stress. Hat sie einen Maulkorb drauf, darf sie auch nicht zu jedem Hund, aber ich bin um einiges entspannter. Glaube mir, das ist ein großer Unterschied.
    Und du kannst ganz in Ruhe ausprobieren, wie sich deine beiden mit anderen Hunden machen.
    Und Hundehalter, die keinen Kontakt zu dir wollen, weil deine Hunde Maulkörbe tragen, die kannst du doch sowieso in die Tonne kloppen. Wer so wenig Verständnis hat oder nicht nachfragt...

    LG Nele

    Zitat

    :) In dem du was tust, was sonst sicher noch kein Radfahrer dem Hund gegenüber getan hat.

    Das Nachrennen kommt häufig aus einem fehlgeleiteten Jagdtrieb heraus. Hunde rennen Dingen die sich schnell von ihnen entfernen gerne mal nach. Eigentlich ist es Sache des Hundehalters dies zu verhindern.

    Also ein Weg wäre abrupt stehen zu bleiben und dem Hund ein lautes "Hau ab!" oder "Verp*ss dich!" entgegen zu schleudern. Die meisten Hunde rechnen nicht damit, da sie es nur so kennen, dass der Radler immer weiter fährt.


    Ja und hoffen, dass der Hund dann nicht denkt: "Yeah, endlich hab' ich den Mistkerl!" ;) Nee im Ernst, das Stehenbleiben wäre wahrscheinlich wirklich die beste Lösung. Ich handhabe es selber so, zur Not versuche ich das Rad zwischen mir und dem Hund zu halten. Normalerweise sind die Hunde aber sehr irritiert, wenn die "Beute" auf einmal stehen bleibt und sich als ganz normaler Mensch entpuppt.
    Mein Hund, der Gottseidank keine Radfahrer jagt, wäre übrigens definitiv schneller als dieselben, da wäre Wegfahren die schlechtere Lösung.

    LG Nele