Beiträge von Patti

    Und weil auch nicht alle Interessenten, bzw. Endabnehmer nach evtl. vorhandenen Papieren fragen, ein ziemlich leichtes Spiel also für Tierheime!

    Ich würde auch beim RZV nachfragen.

    Ja - hm.

    Wenn ich jetzt bös wäre, könnte ich sagen: "Aha. Daher also die Aussage, im TH säßen nur Vermehrer-Sokas." So kann man das natürlich auch sehen....

    Das kann ich nachvollziehen. Die einzigen Tierparks die ich nett finde sind die sogenannten, kleineren Wildparks mit einheimischen Tieren. Exotische Tiere muss ich da auch nicht sehen.

    Und gerade die Wildparks verdienen mit den Futterautomaten ganz ordentlich - was ich ihnen gönne!

    Die Hunde bewachen ihre Beute. Nicht mehr und nicht weniger.

    Zum Auslöser: meine Hundedame ist mal richtig ernst auf ihre beste Freundin losgegangen, nachdem diese sich - während beide spielten - an einem Stock, der aus dem Boden ragte, das Hinterbei verletzt hatte und anfing zu quiemen.

    Ich war erschrocken - und musste ziemlich rabiat werden, um meinen Hund unter Kontrolle zu bekommen. Und mein Hund ist normalerweise eine Seele von Hund!

    Wenn ich mir vorstelle, so etwas passiert mit mehreren Hunden, kann das Ergebnis sehr schnell sehr ernst werden.

    Hunde finden auf jedem Misthaufen was zu fressen. Das tun Wölfe sicher auch. Und ich rede nicht von Misthaufen, auf denen Lebensmittel entsorgt werden.

    Pferdebesitzer, die auch Hunde haben, werden das kennen: du suchst deinen Hund im Stall - wo isser? Auf'm Misthaufen, Pferdeäppel fressen. Oder Hufhorn.

    Dazu kommen:

    - gelbe Säcke.

    - andere Haustiere (Kaninchen, Meerschweinchen etc.)

    Alles Dinge, die Wölfe nutzen können. Und auch tun, wenn man sie lässt - warum sollten sie nicht?

    Man muss sich auch von der Vorstellung freimachen, dass Wölfe bewusst angefüttert werden. Der Wolf findet immer was zu fressen in der Nähe der Menschen.

    Feldweg.

    Hmm.

    Also, wenn ich mit m Fahrrad nen Feldweg langfahre, dann hört man das. Ein Feldweg ist nämlich kein asphaltierter Weg. Und ein Fahrrad macht auf unebenem Gelände Geräusche. Jedes Fahrrad.

    Also - entweder der Fahrradfahrer war ein Mega Cross-Country-Crack, der mit aberwitziger Geschwindigkeit und unglaublich hochwertig ausgestattetem und geländegängigem Fahrrad unterwegs war, oder der Hundehalter hat gepennt, Ohrstöpsel drauf gehabt, Handy gedaddelt - whatever....

    Da gibt es auch noch einen kleinen, aber feinen Unterschied: gegen Füchse und Waschbären im eigenen Garten kann und darf ich mich wehren.

    Gegen nen Wolf kann und darf ich das nicht. Theoretisch könnten Bewohner im entsprechenden Gebieten ihre Gartenzäune erhöhen...|) (mal eben so auf 1,80?) und mit entsprechendem Untergrabungsschutz versehen...dumm nur, dass es Vorgaben für Zaunhöhen gibt. In der Regel darf ich solche Zäune gar nicht aufstellen.

    Abgesehen davon:diese Vorstellung ist vollkommen unrealistisch.

    Patti Es ist auch nicht "gottgegeben", dass ein Wolf den eigenen Hund tötet in einer Gegend, wo schon mehrfach Hunde vom Wolf getötet wurden. Mir würde es in den beschriebenen Situationen in erster Linie darum gehen, wie ich meinen Hund vor Wolfsangriffen schütze und nicht, ob der Wolf da nichts zu suchen hat. Er ist da, er kommt im Schlimmsten Fall bis auf mein Grundstück, dem serviere ich bestimmt nicht noch meinen Hund zum Frühstück.

    ja wie jetzt - die scheuen Wölfe meiden doch Menschen. Wird doch immer wieder betont.

    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Wolfsakzeptanz da wäre, wo sie jetzt ist, würde ehrlich über die Konsequenzen gesprochen??