Beiträge von Patti

    Aktueller Stand Niedersachsen:

    https://www.wolfsmonitoring.com/newsartikel/ne…m-nachgewiesen/

    Ich finde es immer wieder spannend, wie schnell das geht. (Also ausserhalb von Bayern jetzt.....|))

    Munster war mein ich der erste Nachweis. 2011/2012. Und 2020 24 Rudel und 7 Paare.

    Ja schauen wir mal, wie es in 3-5 Jahren ausschaut. Wie schonmal gesagt: wenn das erste Rudel in Hannover durch die Eilenriede trabt, wirds ganz schnell vorbei sein mit der Wolfsromantik...

    Direkt neben unserer Reithalle gab es einen Heidschnuckenriss. Die Schnucken stehen AUF dem Hofgelände, mehrere Höfe nebeneinander mit mehreren Wirtschaftsgebäuden. Die Weide grenzt an einer Seite an unsere Reithalle, an der anderen Seite an ein Stallgebäude, daneben ein Wohngebäude, an der dritten Seite von mehreren Pferdepaddocks, alle mit Litze oder Festzaun eingezäunt. Hm ja. Was soll man sagen....

    Zum Schnuppern im Intimbereich: das ist für den Hund erst mal nix Respektloses.

    Allerdings gibt es durchaus Hunde (meine Jule - hier im Avatar war so eine), die ihre Artgenossen ziemlich deutlich in die Schranken gewiesen hat, wenn das Geschnüffel zu aufdringlich war. Von daher: klar, macht ein Hund das - wenn man ihm nicht beibringt, dass das nicht in Ordnung ist.

    Zu den Salzstangen - das ist lustig.

    Ich habe nämlich alle Hunde, die ich bisher hatte, tatächlich ab und an mal (wenn man auf m Sofa rumflätzt) mit Salzstangen aus meinem Mund gefüttert. Aber: ALLE waren dabei höchst vorsichtig und haben sich mir erst nach Aufforderung genähert.

    Das waren ein Rotti, ein Schäferhund, und 2 Labbi-Mixe - also alles Hunde, die deutlich größer als ein Schuhkarton waren.

    Ich habe mir daraus eigentlich gerne immer nen Spaß gemacht, weil ich das so niedlich fand, wie unglaublich vorsichtig und höflich Hunde dann sein können.

    Ob das Respekt ist? Keine Ahnung.

    Wenn gar keine Lösungsmöglichkeiten gewünscht sind, bitteschön...

    Bei Bären hat's laut Bloch zumindest funktioniert, mehrfach, kamen auch nicht wieder.

    Entschuldige bitte, aber weisst du, wie alt dieser Thread hier ist? Der wurde 2013 (!) gestartet. Da gibt es also eine ganze Reihe von Leuten, die sich seit dem mit dem Thema auseinandersetzen.

    Inklusive der Leute, die selber Nutztiere haben, direkt betroffen sind und der Leute, die HSH zum Herdenschutz einsetzen.

    Und da kommst du jetzt wie "Jack-out-of-the-box" in die Diskussion und haust hier einen Klopper nach dem anderen raus.

    WAS für Lösungsmöglichkeiten hast du denn vorgeschlagen? Umsiedeln, Deiche von Hand mähen und Topfschlagen. Großartig.

    Alles, was du bisher an Lösungsmöglichkeiten präsentiert hast, macht deutlich, dass du gar keine Vorstellung über bestimmte Zusammenhänge hast. Denken bis zur Tischkante und gut ist.

    Dagegen ist ja nix zu sagen - will heissen: es kann nicht jeder alles wissen.

    Aber: Ich für meinen Teil, würde - wenn ich merke, ich habe nur Ansatzweise Einblick in eine Thematik - einfach mal den Ball flach halten.

    Nun ja: "Der Mensch Teil eines Systems" ist ein Witz. Wir haben das System ausgehebelt, darum muss nun alles andere weichen. Ist einfach so. Lässt sich nicht mehr ändern (ich hoffe ja die Evolution lässt sich da noch was einfallen, gibt sich ja redlich mühe). Nur blöd, wenn das eine kleine Gruppe (Nutztierhalter) allein stemmen soll. Da muss viel mehr investiert, unterstützt werden. Und das passiert nun mal nicht in dem (sinnvollen) Maße wie es nötig wäre. Rückwärts gehts nicht mehr, nur noch vorwärts. Für alle Beteiligten.

    Richtig. Was ich damit sagen wollte, war: wir können nicht die Uhr zurückdrehen.

    Es gehört doch irgendwie zur Evolution (im Sinne von Weiterentwicklung) dazu, dass sich eine Spezies Lebensräume erobert. Auch unter schwierigsten Bedingungen. Der ganze Nordseeküstenbereich kann ein Lied davon singen. Das ganze Gebiet sah früher ja völlig anders aus, war teilweise ja überhaupt nicht vorhanden. Oder Bereich davon waren vorhanden und wurden durch die nächste Sturmflut weggerissen. Das Ganze wieder rückgängig machen, damit ein paar Hundert Wölfe in Norddeutschland leben können? Was für ein Rückschritt, was für ein Humbug.

    Und letztendlich tun die Wölfe genau dasselbe wie jede andere Spezies auch: um zu überleben, erobern sie neue Lebensräume.

    Die Lösung kann ja nun nicht sein, dass wir als Spezies uns da unterordnen. Wir sind genauso Teil des Systems und genau so ist unsere Rolle. Wir würden uns nicht weiter entwickeln, würden wir allen Problemen aus dem Weg gehen.

    Es gäbe keine Forschung hinsichtlich Erdbeben, hinsichtlich Bauen in erdbebengefährdetem Gebiet, würde man konstatieren: och, ist schwierig, lass uns mal woanders leben.

    Hmm. Also 2018 hatte er schon 16 (!!) Hunde bei 300 Mutterschafen.

    Wieviele soll er sich denn noch zulegen?

    Ich mein, irgendwann ist doch auch mal gut, oder?

    Da muss man doch einfach mal die Kirche im Dorf lassen.