Beiträge von Patti

    Wenn man nicht weiß, wovon man redet, sollte man sich schlau machen.

    Die Lüneburger Heide insgesamt ist sehr waldreich - in Teilen sogar eins der am größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.

    Die Heideflächen sind nicht komplett flächendeckend. Es sind einzelne Bereiche. Umgeben von Wald.

    Du bezogst dich auf die Heidelandschaft. Ich mich auch. Ich kenne die Lüneburger Heide, war schon da.

    Dann macht dein Hinweis zur Aufforstung der Heideflächen zu Wald erst recht keinen Sinn. Die Heideflächen selber machen nur einen ganz geringen Teil der Fläche aus.

    Beispiel Südheide -

    guggst du rechts in der Graphik:

    https://www.naturpark-suedheide.de/natur-und-land…/heideflaechen/

    Seit wie viel Jahrhunderten gibt es die Heidelandschaft? Wie viele Tierarten haben hier seit Jahrhunderten einen Lebensraum gefunden?

    Dann kannst du auch gleich die ganze Nordseeküste dichtmachen - durch Mensch gemachte Landgewinnung (Stichwort Salzwiesen) auch überflüssig?

    Jede Art beeinflusst seine Umwelt. Nebenbei - auch wild lebende Elefanten tun dies. Das ist Natur.

    Auch Landschaften in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen ist Naturschutz, wird z.B. mit Mooren gemacht.

    Und Naturschutz hat auch nicht nur mit Artenvielfalt zu tun, sondern auch mit Auswirkungen auf z.B. die Umwelt, das Klima. Grad im Anbetracht des Klimawandels wäre Wald einer Heidelandschaft vorzuziehen, im Laubwald ist es im Sommer bis zu 9°C kühler und Bäume sind die besseren CO2-Speicher.

    Wenn man nicht weiß, wovon man redet, sollte man sich schlau machen.

    Die Lüneburger Heide insgesamt ist sehr waldreich - in Teilen sogar eins der am größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.

    Die Heideflächen sind nicht komplett flächendeckend. Es sind einzelne Bereiche. Umgeben von Wald.

    Damit geht dann auch die Heide als Kulturlandschaft verloren. Die ist ja durch extensive Weidewirtschaft entstanden. Einfach nur traurig :(

    Edit: Das war es dann auch für den Tourismus in der Heide und da hängen echt viele Existenzen dran...

    Eben, ich würd das nicht einfach als bürokratischen Unsinn abtun. Ist eine künstliche Heidelandschaft, die ohne Zutun des Menschen gar nicht existieren würde, tatsächlich wichtiger als ein natürlich hier vorkommendes Tier? Wenn man Naturschutz als solchen Ernst nimmt, ist die Antwort sicher nicht zwangsläufig Ja.

    Seit wie viel Jahrhunderten gibt es die Heidelandschaft? Wie viele Tierarten haben hier seit Jahrhunderten einen Lebensraum gefunden?

    Dann kannst du auch gleich die ganze Nordseeküste dichtmachen - durch Mensch gemachte Landgewinnung (Stichwort Salzwiesen) auch überflüssig?

    Jede Art beeinflusst seine Umwelt. Nebenbei - auch wild lebende Elefanten tun dies. Das ist Natur.

    Ich lebe ja in der Heide, also der Lüneburger Heide und finde das einfach unsäglich, was hier passiert. Die Region lebt zum großen Teil von Tourismus. Einzeltourismus (Familien, Wandertourismus, Fahrradtourismus etc), Bustourismus (obwohl der weniger geworden ist), Reitertourismus. Und die kommen alle, um die Heideflächen und die sehr weitläufige Landschaft und Natur hier zu geniessen. Dazu gehört halt auch, dass man durch die Heideflächen und die Natur hier wandern/radfahren kann.

    Die würden nicht kommen, würde an den Heideparkplätzen ein großer Bauzaun um den Parkplatz stehen mit dem Hinweisschild: Hier können Sie einen Blick auf die Heideflächen werfen.

    Abgesehen davon, würden die Heideflächen dann über kurz oder lang verschwinden - sie sind ja jetzt schon weniger geworden, weil es weniger Heideschäfer gibt. Was ja jetzt schon Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat.

    Aber der Wolf wird's schon komplett hinrichten...

    Ich gehe da vollkommen mit. Wohne ebenfalls in der Lüneburger Heide. Allerdings würde ich eher sagen, dass der Mensch es hinrichtet. Der Wolf kann ja nichts dafür, dass da so dusselig mit verfahren wird. Der darf irgendwann ebenfalls die Quittung zahlen...

    Manche Menschen.... ;-)

    Ich lebe ja in der Heide, also der Lüneburger Heide und finde das einfach unsäglich, was hier passiert. Die Region lebt zum großen Teil von Tourismus. Einzeltourismus (Familien, Wandertourismus, Fahrradtourismus etc), Bustourismus (obwohl der weniger geworden ist), Reitertourismus. Und die kommen alle, um die Heideflächen und die sehr weitläufige Landschaft und Natur hier zu geniessen. Dazu gehört halt auch, dass man durch die Heideflächen und die Natur hier wandern/radfahren kann.

    Die würden nicht kommen, würde an den Heideparkplätzen ein großer Bauzaun um den Parkplatz stehen mit dem Hinweisschild: Hier können Sie einen Blick auf die Heideflächen werfen.

    Abgesehen davon, würden die Heideflächen dann über kurz oder lang verschwinden - sie sind ja jetzt schon weniger geworden, weil es weniger Heideschäfer gibt. Was ja jetzt schon Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat.

    Aber der Wolf wird's schon komplett hinrichten...

    Gassigaengerin - der war schon etwas betagter, ich meine 8 oder 9 Jahre. Der hätte bei mir noch ein paar tolle Jahre haben können unter ähnlichen Bedingungen, wie er sie gewohnt war. Vielleicht hätte er sogar noch etwas länger leben können, weil er sich viel mehr hätte bewegen können.

    Aber das stand ja leider nicht zur Diskussion, weil meine Art der Hundehaltung ja als suboptimal bewertet wurde....einen Schäferhund als "Hofhund" zu halten, das geht ja gar nicht....

    Und ich denke, mit den Jahren und zunehmender Menge an Tieren im Tierheim oder vermittelten Tieren steigt halt das "wird schon gut gehen", weil man sonst auf allen Tieren sitzenbleibt, oder die Wurschtigkeit, weil DEN idealen Halter kann man sich halt net backen..... und so kommts dann halt drauf an, wen man bei der Vermittlung "erwischt". Und gerät man dann an einen unsicheren Menschen, der neu im Tierschutz ist, auf "Nummer Sicher" gehen will für jedes Tier - dann ist halt auf einmal "der Tierschutz" scheiße, die wollen gar keine Hunde "loswerden", die sind gemein und überhaupt, haben sie es auf genau DEN Bewerber abgesehen gehabt. *gg Und das kann man ja auch hier im Forum oft genug lesen, wie böse es ist, wenn nicht jeder auf Anhieb jeden Hund in die Hand gedrückt bekommt.

    Naja, mag ja menschlich sein. Aber man muss auch mal die Zusammenhänge sehen, finde ich. Sonst bin ich da falsch.

    Ich wollte mal aus dem hiesigen TH einen Hund übernehmen. Durch Zufall kannte ich den Hund sogar, die Besitzerin war verstorben. Im TH hat man mich wie einen Deppen behandelt, ernsthaft. Ich hatte bereits über 20 Jahre Hundeerfahrung (Rottweiler und Schäferhund), der Hund wäre auf einen Hof gekommen, der 800 Meter von der nächsten Straße entfernt liegt und - bis auf die Einfahrt - von großen Hecken umgeben war. Wie gesagt, ich kannte den Hund durch die Vorbesitzerin, das war eine sehr freundliche Schäferhunddame, die auch bis dato ähnlich gehalten wurde, wie das bei uns der Fall gewesen wäre.

    Ich habe den Hund nicht bekommen, ich hätte den kompletten Hof erst einzäunen müssen, sonst wäre der Hund ja weggelaufen. Außerdem war ich ja berufstätig, mein LG war aber zu Hause tätig, der Hund hätte maximal wenn er mit den Pferden im Gelände unterwegs gewesen wäre, für 2 Stunden im Stall verbracht. Stalltüren vorne und hinten zu, Hund hätte da 8 Boxen und die Stallgasse zur Verfügung gehabt.

    Ja - das geht ja gar nicht! Der Hund müsse ja erstmal an Pferde gewöhnt werden, das ist nicht einfach, so jung ist der ja nicht mehr! - Der Hund KANNTE Pferde, die Vorbesitzerin hatte auch Pferde.

    Und überhaupt, den Hund im Stall einsperren - das ist ein NoGo.

    Ja gut, hab ich mir dann gedacht - dann behaltet den Hund im TH auf 6 qm Fläche, wenn ihr meint, dass das besser ist. *kopfschüttel* Der Hund ist letztendlich im TH nach 1,5 Jahren verstorben. *nochmehrkopfschüttel*

    Das sind dann so Sachen, da hört es bei mir echt auf. Die Haltung im TH ist jetzt nun auch nicht das Nonplusultra, würde ich mal behaupten.