Beiträge von Patti

    Brennen – Feuer und Flammen für die Heide

    Das gezielte Abbrennen der Besenheide ist eine altbewährte Methode zu ihrer Erhaltung, weil überalternde Bestände auf diese Weise verjüngt und revitalisiert werden. Das Brennen wird dann durchgeführt, wenn die Rohhumusschicht noch nicht zu stark angewachsen ist und sich auch der Anteil der Gräser an der Vegetation noch in Grenzen hält. Nach einem Brand stehen der Besenheide die scheinbar vegetationsfreien Flächen zum Neuaustrieb bereit. Bereits im folgenden Jahr erwachsen unter Umständen die ersten Heidepflanzen aus dem verbrannten Oberboden. Denn die unterirdischen Teile der Besenheide ertragen einen Brand sehr gut, besonders dann, wenn der Boden zum Schutz der unterirdischen Pflanzenteile und der im Boden lagernden Samen genügend Feuchtigkeit gespeichert hat oder gefroren ist. Die Besenheide ist sogar ein typischer Brandkeimer.

    Hab ich tatsächlich hier noch nie erlebt - also das Heideflächen bewusst abgefackelt werden.

    Ich weiss nur, dass die Feuerwehrleute, die ich kenne, bei der Kombination der Worte Heideflächen und Feuer hektische Flecken im Gesicht bekommen... Ähnlich wie beim Moorbrand letztes Jahr, tendiert die Heide nämlich auch dazu, unterirdisch weiterzukokeln.

    Wald- und Flächenbrände gehören zum Teil zur Naturentwicklung dazu. Gerade die LH wird gezielt stückweise abgebrannt.

    Das habe ich in 35 Jahren hier noch erlebt, geschweige denn gehört. Im Gegenteil: wenn Heideglächen brennen, ist hier Alarm. Die sind nämlich extrem schwer zu löschen. Gab doch letztes Jahr das Beispiel mit dem Truppenübungsplatz (im Emsland oder wo?) Da hat es wochenlang gebrannt....

    Auch nur mal am Rande erwähnt:

    https://www.lueneburger-heide.de/natur/sehenswu…-suedheide.html

    Zitat:


    "Der Lüßwald - ein Urwald im Naturpark Südheide

    Der etwa 7500 ha große Lüßwald östlich von Unterlüß gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands. Uralte Waldstrukturen konnten hier die Jahrhunderte überdauern. "

    Oder:

    https://www.jaegerschaft-celle.de/index.php?id=jaegerschaft

    Zitat:

    "Der Landkreis Celle gehört zu den waldreichsten Landkreisen in Deutschland. Rund 45 Prozent des gesamten Kreisgebietes von rd. 1545,18 Quadratkilometern sind Waldflächen, davon sind etwa 76 Prozent mit Nadelwald bestückt. Der Norden des Landkreises ist durch große Wald- und Heideflächen, der Westen durch Europas größten Nato-Übungsplatz Bergen und der Süden durch überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen und durch die Allerwiesen geprägt."

    Nebenbei gesagt: der Truppenübungsplatz ist einer der wildreichsten Ecken hier in der Gegend.

    Und jetzt kommst du und willst mir erzählen, dass es unbedingt notwendig ist, die Heideflächen aufzuforsten, damit das einen Einfluss auf unser Klima hat? Ernsthaft jetzt?

    Mannmannmann....

    Und was machste, wenn jemand das nicht kann? Wer kontrolliert das, wer entscheidet das? Ein Einzelner, gel? Keine Organsisation, auch wenn das Label Verein etwas anderes suggeriert.

    Das entscheidet jeder für sich, natürlich -wer soll sowas kontrollieren? Das macht doch gar keinen Sinn.

    Aber vielleicht hat man als Trainer im Laufe der Zeit genügend Erfahrung gemacht, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass es sinnvoller ist, aus dem Hintergrund zu agieren. Keine Ahnung - ich stelle das halt nur mal zur Diskussion. Dragonwog bestätigt ja mehr oder weniger, dass man auch ohne großartige Öffentlichkeitsarbeit in dem Bereich oft an seine Grenzen kommt.

    Und dann stellt sich mir halt die Frage: Wenn ich doch schon an meinem Grenzbereich bin - warum um alles in der Welt mache ich dann noch Öffentlichkeitsarbeit? Internet, TV, social media ? Eitelkeit? Sendungsbewusstsein? Was ist das?

    Vernetzung kann doch auch bedeuten, dass ich bei Tierheimen bekannt bin/mit denen zusammenarbeite oder whatever und das Tierheim in solchem Fall auf mich zukommt.

    Ich hadere halt gerade damit, dass die Medienpräsenz (auch wenn sie noch so gut gemeint ist) einfach sehr oft in eine Sackgasse führt - derjenige wird dann im Zweifel mit Hunden bombardiert. Vielleicht wäre es sinnvoller, zielführender und nervenschonender, wenn man also solcher Trainer halt eher im Hintergrund bleibt?

    Es ist durchaus sinnvoll und gut, dass es solche Stellen gibt.

    Es ist aber vielleicht nicht sinnvoll und gut, dass solche Stellen offensiv Werbung machen und in die Öffentlichkeit gehen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dann von Anfragen überrannt zu werden, ist einfach viel zu groß und geht doch sehr sehr oft nach hinten los.

    Damit alleine bekommt Du das Problem nicht in den Griff. Denn der Ruf rekrutiert sich nicht nur durch Medienpräsenz, sondern eben auch durch Mundpropaganda (Netzwerke). Wobei man hier anführen muss, dass es grundsätzlich nicht verkehrt ist, auch solche Themen in den Medien aufzugreifen. Man kann ja nicht hingehen und formulieren: "Medien sollen das Thema aussparen, dann passiert so etwas nicht mehr". Ja, Medienpräsenz kann das verschärfen. Aber warum?

    Mundpropaganda geht deutlich langsamer und ist auch oft regionaler.

    Natürlich KANN man Medienpräsenz nutzen. Dann MUSS man nur gewappnet sein. Und muss auch "Nein" sagen können.

    Ich weiß nicht, ob es Erfahrungen gibt - ob es Menschen gibt, die solche Hunde betreuen/resozialisieren, die wenig bis gar nix in den Medien machen - die einfach an entsprechender Stelle vernetzt (gibt es ja auch noch analog) sind. Wie sieht es bei denen aus?

    Es ist durchaus sinnvoll und gut, dass es solche Stellen gibt.

    Es ist aber vielleicht nicht sinnvoll und gut, dass solche Stellen offensiv Werbung machen und in die Öffentlichkeit gehen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dann von Anfragen überrannt zu werden, ist einfach viel zu groß und geht doch sehr sehr oft nach hinten los.

    Ich hab den Eindruck, Zurimor geht's um "den bösen Menschen" als Grund allen Übels. Also, dass es der Natur viel besser ohne uns gehen würde.

    Dann wär halt eine andere Art an der Spitze der Nahrungskette - was würde sich ändern?

    Und Klimaschutz sollte aus meiner Sicht momentan höchste Priorität haben, denn ansonsten muß man sich um alles andere bald keine Gedanken mehr machen, auch nicht um Heidelandschaften.

    Nochmal, um den Irrwitz an dieser Argumetation klar zu machen: das Gebiet der Lüneburger Heide ist sehr waldreich! Du meinst doch jetzt nicht ernsthaft, dass die paar Heideflächen irgendeinen Einfluss auf das Klima haben?