Beiträge von Patti

    Kommt ja auch immer drauf an, was so'n Hund so hat. Wegen "Banalitäten" bin ich zum hiesiger TÄ vor Ort gegangen.

    Anders war es, als meine Jule anfing, epileptische Anfälle zu haben. Da hat mich dann die TÄ vor Ort - gottseidank! - zu einem Spezialisten in einer Klinik überwiesen.

    Der Vorteil bei einer Klinik ist halt auch, dass da in der Regel mehrere Spezalisten vor Ort sind. Da können dann die Untersuchungen (egal, was anfällt) in einem Rutsch gemacht werden. Gerade bei komplizierten Geschichten ist das hilfreich.

    Der letzte äußere Faktor, der die Pferdehaltung verteuerte, waren die Heupreise, die sich auf Grund der Trockenheit im Sommer 2018 verdreifachten.

    Derzeit anstehend (jedenfalls hier in Niedersachsen) sind die Überdachungen von Misthaufen.

    Vor 5 Jahren mussten viele Ställe umgebaut werden, da sich die Vorgaben für Boxengrössen geändert haben.

    Hat unseren Verein schlappe 60.000€ gekostet, war nötig, jetzt ist es hübsch und modern, alles fein. Nur: die 60.000 mussten finanziert werden. Bei 200 Mitgliedern kein Pappenstil. Die hat so ein Verein nicht rumliegen.

    Der Wolfsschutz kommt da noch obenauf. Und irgendwann ist halt Ende.

    Das ist regional sehr unterschiedlich. Was genau zählst du denn zu den Haltungsproblemen?

    Regional ist es die übliche „Ich will haben“- Mentalitäts-Haltung.

    Entschuldige bitte, dass es mir in der Seele leid tud, wenn ein Hengst Stallarrest hat, weil er nicht handelbar ist, oder wenn Pferde letztlich zum Schlachter gehen, obwohl sie als Schulpferd ihr Arbeitsleben lang geschuftet haben.

    Ich halte meine Tiere gerne sehr anders.

    ?

    Das ist jetzt polemisch, oder?

    Zur Hengsthaltung: ja, kann nicht jeder Stall leisten. Da muss ich mir als Besitzer vorher nen Kopp zu machen. Da kann ja der Betrieb nix für.

    Zu den Schulpferden: macht längst nicht jeder Verein/Betrieb so.

    Und selbst wenn: es gibt halt einen eklatanten Unterschied zwischen privater Pferdehaltung und gewerblicher. Das mag man jetzt blöd finden, ist aber so. Das hat aber ja grundsätzlich nichts mit Defiziten in der Pferdehaltung zu tun. Die Pferdehaltung eines Schulbetriebes kann ja trotzdem top sein - mit Paddockboxen + Weide, guter tierärztlicher Versorgung, passendem Equipment etc.

    Auf manch anderes mag ich gar nicht mehr antworten - ich bringe gern Erfahrungen und Ideen ein, wenn ich gefragt werde, aber auf "das geht alles nicht, weil" hab ich keinen Bock.

    Chris, hier möchte ich noch was zu sagen: ich bewundere deinen Einsatz, ehrlich!

    Ich bin aber der Meinung, dass es da Grenzen gibt.

    Ich sehe das schlicht realistisch. Diesen Einsatz werden viele Betriebe in der Form nicht leisten können und vielleicht auch nicht wollen - aus verschiedensten Gründen.

    Es ist ja auch völlig legitim als Betreiber zu sagen: den Schritt gehe ich nicht mit - aus den und den Gründen.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Das ist regional sehr unterschiedlich. Was genau zählst du denn zu den Haltungsproblemen?

    Ja, dann mach doch mal, und verlass dich nicht auf andere Leute, die "irgendwie" machen sollen (SB). Schaff dir ne eigenen Stall mit Pensionsbetrieb an und mach es vor. Bitte!

    Den "Kampf" führen doch die Stallbetreiber, nicht der Einsteller.

    Wer sprach davon, dass ich mich auf andere Leute verlassen will? Wieso bin ich wohl hier im Thread und erkundige mich?

    Verstehe nicht wieso du mich jetzt so anfeindest. In keinster Weise habe ich gesagt, dass der Stallbetreiber "zu machen hat".

    Ich werde aber kein Einsteller sein, der es hinnehmen wird, dass die Pferde zurück in die Boxen müssen. Ich werde aber auch kein Einsteller sein, der sagt "mach du mal, aber zackig!". Ich bin die erste die als Hilfe zur Stelle steht und genau deshalb informiere ich mich hier. Deine Wut auf Einsteller kannst du also gerne am wem andres auslassen.

    Ich feinde dich nicht an, ich wollte nur darauf hinaus, dass du als Pferdebesitzer letztendlich vom vorhandenen Angebot abhängig bist. Wenn keiner mehr Weidehaltung anbietet, wirst du das entweder akzeptieren müssen, oder die Reiterei aufgeben müssen.

    Ich habe auch keine Wut auf Einstaller (wie kommst du darauf?), ich bin selber Einstaller.

    Les bitte nochmal, was ich geschrieben habe, ich wollte dich nicht anmachen.

    Mal rebellisch gefragt: Ist Pferdehaltung zum Discounterpreis wirklich erstrebenswert?

    Oder muss Pferdehaltung bleiben wie sie ist?

    Ich habe bisher nur sehr selten wirklich akzeptable Pferdehaltung erlebt.

    Pferdehaltung zum "discounter-Preis" findest du eher in den vielen kleinen Privatställen mit Selbstversorgung, eher nicht in Pensionsbetrieben.

    Und selbst bei den Selbstversorgerställen: da kenne ich viele, wo Pferde ein tolles Leben haben.

    Das Argument finde ich eh fragwürdig. Pferdehaltung in Zukunft nur bei einem Verdienst von 120.000 € aufwärts?

    Fände ich bei Hunden übrigens auch ganz prima, das System, können wir da ja gleich ausweiten....:xface:

    Es werden wohl viele Pferde in Wolfsgebieten wieder zurück in den Stall müssen. So wie früher: wenige Stunden auf eine kleinere Koppel in Hofnähe und dann zurück in die Box oder den gesicherten Paddock.

    Die Frage ist, was ist ein gesicherter Paddock und wie groß ist dieser. Box und wenige Stunden Koppel kommt für mich und mein Pony einfach nicht in Frage. Das sagt sich jetzt so salopp daher. Aber kampflos zulassen werde ICH das nicht. Ob und wie es am Ende HSH sind oder andere Maßnahmen, das ist mir wurscht. Aber zu sagen "HSH geht nicht, also müssen die Pferde halt zurück in den Stall" das ist mir einfach zu schnell aufgegeben, zumindest für mich persönlich.

    Ja, dann mach doch mal, und verlass dich nicht auf andere Leute, die "irgendwie" machen sollen (SB). Schaff dir ne eigenen Stall mit Pensionsbetrieb an und mach es vor. Bitte!

    Den "Kampf" führen doch die Stallbetreiber, nicht der Einsteller.