Beiträge von Patti
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Liebe TE,
das, was du dir von einem Hund wünscht, bekommt man nur über die entsprechende Erziehung hin.
Und in der Erziehung gibt es ja auch den Spruch "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr".
Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man "erwachsene" Hunde nicht lenken/führen/erziehen kann - dazu braucht es aber mehr Erfahrung und Know-How.
Und bei Jery ist es wohl so, dass er in seinem bisherigen Leben bestimmte Dinge halt nicht gelernt hat.
Das ist halt immer die Krux bei Hunden, die man vorher nicht kennt, über deren Leben man im Grunde nix weiß. Die müssen ja erstmal LERNEN, was sie zu tun und zu lassen haben, aber man weiß nix über die Erfahrungen, die diese Hunde in ihrem vorigen Leben gemacht haben.
Bei einem erwachsenen Hund ist dieser Prozess ein ganz anderer als bei einem jungen Hund, den man als Welpe direkt übernommen hat. Der ist sozusagen ein "unbeschriebenes Blatt".Dazu kommt dann noch die genetische Disposition. Also: welche Rasse hat der Hund, wofür ist er ursprünglich mal gezüchtet worden?
Beispielsweise wird ein Schäferhund in der Regel deutlich wachsamer, territorialer sein als ein Labrador. Das haben die Hunde "intus", sozusagen als Grundeinstellung. Die Erziehung kommt dann noch kanalisierend dazu.
Das sind alles Fragen, die man sich im besten Falle VOR der Hundeanschaffung stellen sollte. Also: was erwarte ich von einem Hund, was bin ich in der Lage zu leisten. Welche Rassen passen zu meinen Ansprüchen, welche fallen raus.
Wenn man dann die Ansprüche mit dem was man zu leisten bereit ist/in der Lage ist abgeglichen hat, fällt die Erziehung auch deutlich leichter!
Aber ganz ohne Erziehung funktioniert das nicht. Kein Hund kommt auf die Welt und "ist" einfach so. Sind wir Menschen ja auch nicht. Wir sind immer auch die Summe unserer Erfahrungen und Erlebnisse und den Schlüssen, die wir daraus gezogen haben. Nichts anderes passiert beim Hund.
Von daher macht Jerry nix falsch! Er macht halt nur das, was er bisher gelernt hat.
Ich wollte das nur mal als Anmerkung da lassen, für den Hund, der Jerry eventuell folgen wird.
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Ich gehe mal davon aus, dass zumindest diese 4 Wölfe gelernt haben, in Zukunft das Weite zu suchen, wenn sie ein Auto sehen.
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Das ist also mal ein wolfssicherer Zaun!
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Ich sehe das wie Avocado.
Gebt euren Hund die Tage zu Freunden oder in eine Hundepension.
Mir wäre das viel zu heikel, vor allem: kann es auch darauf hinaus laufen, dass euer Hund durch die Erfahrung andere Hunde als negativ abspeichert.
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Das ist eine interessante Diskussion.
Und dann kommt der Hund und verträgt dies, das und jenes nicht.
Und schon war die ganze Diskussion für die Katz.

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Alles unglaublich durchdacht.
Frei nach dem Motto: wasch mich, aber mach mich nicht nass.
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Ich wollte eigentlich auf was ganz anderes raus: man hat ja nicht immer sein Handy parat (also ich nicht, mein Nachbar beim Joggen auch nicht).
Unabhängig davon, wie man in solcher Situation reagiert: hast du kein Bild/Video, wird dir ja per se nicht geglaubt.
Das ist ja das Bekloppte....
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Also, wenn ich sowas sehe, und mir jemand erklären will, das sei "normal", das müsse man eben so hinnehmen, kriege ich Hals, ehrlich:
Mag sein, das sowas mal vorkommt. Es kann aber nicht sein, dass das normal wird. Nur: während der Homo Sapiens der Neuzeit erstmal nen Stuhlkreis bildet um solche Situationen zu bewerten, oder zu bewerten, ob solche Situationen überhaupt bewertet werden können, lernt der Camus Lupus umgehend aus jeder dieser Situationen. "Geil, da ist Futter, und passieren tut mir auch nix" - wie man hier sehr schön sehen kann.
Auch die Sache mit der Scheu hab ich mir jetzt irgendwie anders vorgestellt...
Nich Stuhlkreis bilden!
Händy weg und den Stuhl nach dem Wolf werfen!
Aber woher soll denn die Scheu auch kommen? Die Leute halten ihre Handys drauf und machen nix
Warum fliegt da in dem Moment dem Tier nicht ne Bratpfanne vor die Füsse oder irgendwas anderes? Was er da frisst, kann ich nicht erkennen.Selbst jeder Fuchs würde in der Situation da bleiben.
Ich kann mir gut vorstellen das das normal wird, wenn die Wölfe uns nur als nette filmende Wesen kennen lernen...und ja, dann werden wir sowas wohl hinnehmen müssen.
DANKE DANKE DANKE....
den hätte ich sowas von vehement vertrieben!!
Und nicht gefilmt.
Als der Wolf den Menschen bemerkt geht er weg, von seiner Beute. Dann merkt er: Ach, der guckt nur....
SUPER...SO zähmt man Wildtiere.
Der Filmer hätte mal einfach einen Besen nehmen sollen und Blumentöpfe und hätte den vertreiben sollen!
Aber nein: man filmt, ätzend. Und dann kann sich der Pöpel drüber echauffieren, warum Wölfe denken, Menschen sind halt da....egal...das sind alles Tudnixe.
Völlig richtig.
Da hätte man mit Gebrüll raustoben müssen und dem noch ein paar Gegenstände hinterherschmeissen müssen.
Der Witz ist ja nur folgender: macht man das und berichtet an entsprechender Stelle, dass ein Wolf im Ort war, wird dies ja nicht geglaubt! Das ist meinem Nachbar (Jäger) ja passiert, als er beim Joggen über mehrerer hundert Meter von einem Wolf begleitet wurde. Er hat versucht ihn durch Schreien zu verjagen, hat Steine geworfen, was den Wolf nicht beeindruckt hat. Er hat das gemeldet, aber das wurde gleich abgebügelt: war bestimmt ein Hund und überhaupt, woher sollen ER überhaupt über genügend Fachkenntnis verfügen, einen Wolf zu identifizieren!
Soll heißen: ohne Video glaubt man dir nicht.
Also, nix machen, Kamera drauf halten.
Ich sagte doch: Stuhlkreis bilden und bewerten.
Während Wolf schon weiter agiert....
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Also, wenn ich sowas sehe, und mir jemand erklären will, das sei "normal", das müsse man eben so hinnehmen, kriege ich Hals, ehrlich:
Mag sein, das sowas mal vorkommt. Es kann aber nicht sein, dass das normal wird. Nur: während der Homo Sapiens der Neuzeit erstmal nen Stuhlkreis bildet um solche Situationen zu bewerten, oder zu bewerten, ob solche Situationen überhaupt bewertet werden können, lernt der Camus Lupus umgehend aus jeder dieser Situationen. "Geil, da ist Futter, und passieren tut mir auch nix" - wie man hier sehr schön sehen kann.
Auch die Sache mit der Scheu hab ich mir jetzt irgendwie anders vorgestellt...