Beiträge von Patti

    Genau DAS ist es.

    Die Kommunikation diente schlicht dazu, die Akzeptanz zu fördern.

    Hätte man von Anfang an gesagt:

    Wir wissen nicht genau, wie sich das entwickeln wird, wahrscheinlich wird es so sein, dass bestimmte Bereiche in Zukunft für den Menschen nur mit Vorsicht zu geniessen sind, es zudem auch so sein wird, dass Tierhalter große Einschränkungen hinnehmen müssen etc - ja, ich behaupte mal, DANN wäre das ein ganz anderer Schnack gewesen.

    Ich habe mich das auch schon gefragt. Aber ich glaube, man macht es sich zu einfach, wenn man sich jetzt hinstellt und sagt: Die haben uns nicht informiert, wenn "sie" es getan hätten, wäre "es" jetzt besser.

    Ich sage nicht "die" haben uns nicht informiert. Ich sage, es wurden Falschinformationen verbreitet! Und zwar aus politischem Kalkül.

    Genau DAS ist es.

    Die Kommunikation diente schlicht dazu, die Akzeptanz zu fördern.

    Hätte man von Anfang an gesagt:

    Wir wissen nicht genau, wie sich das entwickeln wird, wahrscheinlich wird es so sein, dass bestimmte Bereiche in Zukunft für den Menschen nur mit Vorsicht zu geniessen sind, es zudem auch so sein wird, dass Tierhalter große Einschränkungen hinnehmen müssen etc - ja, ich behaupte mal, DANN wäre das ein ganz anderer Schnack gewesen.

    Mir ist kürzlich schonmal kurz das Herz in die Hose gerutscht. Ich reite einen Weg lang, der sich so‘n bisschen durch die Gegend schlängelt. Plötzlich sehe ich in einer Kurve, 20 Meter vor mir, einen Kopf. Den Rest des Tieres konnte ich noch nicht sehen. Das war ein großer, graubrauner Hundekopf, hätte echt ein Wolf sein können. Ein paar Sekunden später hörte ich den dazugehörigen Menschen, den Hund zurückrufen. Wir sind uns dann entgegen gekommen und es war echt ein großer Schäferhund.

    Ich hab im ersten Moment echt nen Riesenschreck bekommen...:flucht:

    Für mich klingt "galoppierten davon" schon nach einem Stück laufen, und wenn die Wölfe "plötzlich wieder da" waren, müssen sie doch eigentlich erstmal gut außer Sicht gewesen sein?

    Und wenn ich mich in die Lage der Mädchen versetze, würde ich garantiert nicht neben drei Wölfen von einem zappeligen Pferd absteigen, sondern erst, wenn ich annehmen kann ,dass ich die los bin - so, wie im Artikel beschrieben?

    Ja klar, ich sagte damit auch nicht, dass das Ganze auf einem Radius von 20 Metern passiert ist.

    Die werden sich sicherlich erst außer Sichtweite haben durchparieren lassen, die Ponies. Und natürlich ist Absteigen neben 3 Wölfen auch kein Spass.

    Und natürlich ist das beängstigend, dass die Wölfe offensichtlich gefolgt sind!

    Nebenbei: das ist mein Ausreitgelände....

    Man weiß jetzt nicht genau, wie das "scheuen und durchgehen" ausgesehen hat. Da kann man vieles drunter verstehen. Für mich (!) klingt das nicht so, als ob die Ponies erstmal ein paar hundert Meter Vollspeed und kopflos durchgegangen sind, sondern eher so, dass die gescheut haben und ein paar Sätze gemacht haben, bevor die Kids sie wieder "zu fassen bekommen haben".

    Das Problem ist einfach, dass du den Hund nur in seinem gewohnten Bereich kennenlernst. Und der ist ja sehr begrenzt, also im Zwinger sitzen und dann ein paarmal mit Hundeführer die Runde gehen.

    Du weisst ja gar nicht, wie sie sich in anderen Situationen verhält? Und scheinbar hast du auch nicht die Chance, sie mal in anderen Situationen kennenzulernen.

    Vergleich das - da du ja auch Pferdeerfahrung hast - ruhig mal mit nem Pferd. Du hast da ein 10jähriges Vollblüter stehen, der beim Züchter seit Jahren so "rumsteht". Irgendwann vor Jahren mal geritten worden ist, seit Jahren aber nicht mehr und seitdem nur den Ablauf kennt: morgens geht die Boxentür auf, dann laufen die auf die Hausweide, abends gehts wieder in den Stall. Ansonsten kennt der nix. Würdest du den einem Reitanfänger empfehlen?