Beiträge von Patti

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    Das wäre der Fall, wenn Tiere nur als Barf-Lieferanten geschlachtet würden. Das ist aber unrentabel, solange es noch ein Preisgefälle zwischen Futterfleisch und Lebensmittel-Fleisch gibt. Solange wird in Fertigfutter und beim Frischfüttern (Barf und Selbstkochen inbegriffen) auf Schlachtabfälle zurückgegriffen werden. Der Vorteil beim Frischfüttern ist, ich habe Einfluß darauf, was mein Hund frißt, ich SEHE es, und muß mich nicht auf Versprechungen verlassen.

    Das betrifft aber definitiv nicht das TK-Fertig-Barf. Da sieht man nämlich auch nicht wirklich, was da drin ist...

    Das finde ich aber ziemlich krasse Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen....

    Wenn die Gabe eines Medikamentes solche Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen hätte, wäre aber Holland in Not....

    Erinnert mich an die Geschichte mit dem Zahnschmerzmittel.
    ein absolut 100% Mittel gegen Zahnschmerzen:
    1.) geh in die Küche, mach eine Herdplatte an.
    2.) nimm einen Schluck Wasser in den Mund.
    3.) Setz dich auf Herdplatte.
    4.) Wenn das Wasser im Mund kocht, hast du bestimmt keine Zahnschmerzen mehr....

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    Ich schließe mich dem an: Lass ihn Welpe sein.

    Es reicht völlig, wenn Du mit "Sitz, Platz, Fuss usw" anfängst, wenn Dein Welpe 5-6 Monate alt ist.

    Jepps. Das Wichtigste in dem Alter ist, dass er lernt auf Zuruf zu dir zu kommen (und auch das dauert ein Weilchen) und "nein" zu verstehen.
    Alles andere, wie Sitz, Platz, Fuss, Pfötchen oder sonstiger Schickimicki kommt (viel) später!

    Du hast in der Schule ja auch erst Buchstaben gelernt, bevor du angefangen hast, Aufsätze zu schreiben, richtig? ;)
    Dass er draußen noch nicht so reagiert wie zu Hause, ist völlig normal! Draußen gibt es viel mehr Eindrücke, Gerüche etc. - auch hier wieder die Frage: Wenn du als Kind deine Hausaufgaben machen musstest - hat deine Mutter dabei nebenbei das Radio laufen lassen und den Fernseher angestellt? ;) ....Warum wohl nicht? ;)

    Einfach mal ein bisschen lockerer sein - man sagt, es braucht so ungefähr 2.000 Wiederholungen, bis ein Kommando wirklich "sitzt" - also bleib cool, humorvoll, geduldig und hab ein bisschen Verständnis für den kleinen Wutz, für den die Welt doch jetzt erst mal sooooo groß ist. ;)

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    Ich würde einen Hund, der "nur" solche Zuckungen hat, nicht auf Medikamente einstellen.
    Diese Medikamente haben ziemliche Nebenwirkungen und sollten nicht zu früh eingesetzt werden. Meine Hündin hatte auch solche kleinen Anfälle in großen Abständen (ca. 3- 4 pro Jahr). Sie ist - ohne Behandlung - damit sehr alt geworden. Die Anfälle sind auch nie schlimmer geworden.

    Wichtig: notiere dir irgendwo wie oft und in welcher Stärke der Hund "zuckt", damit du einen Überblick darüber hast, inwieweit sich die "Qualität" und Quanität der Zuckungen verändern.
    Wenn sich nix verändert und der Hund über 1 Jahr 3-4 mal solche leichten fokalen Anfälle hat, würde ich auch nichts medikamentöses unternehmen. Nur: wenn sich was verändert, stärker, häufiger etc wird, dann bitte sofort (!) handeln.
    Und ja, ich würde auch sehr vorsichtig mit irgendwelchen SpotOns, Wurmkuren und Impfungen sein - bzw. ich BIN das geworden, dank der Epilepsie meines Hundes.

    Ja klar, können die Anfälle in so großen Abständen kommen.
    Meine Hundedame hatte so ab 4-jährig ungefähr 3-4 Anfälle im Jahr.
    Das war eine Frequenz, wo jeder TA sagte, da bräuchte man noch keine Medikation.
    Ab November letzten Jahres wurde es dann dramatisch - plötzlich bekam sie pro Woche einen.
    Und der Hund war dann immer richtig "weg" - da war dann Handlungsbedarf angesagt - sprich: Medikamente.

    Hat sich denn die Anfallshäufigkeit in den letzten Monaten verändert?

    Das Problem bei Epilepsie ist: jeder Anfall "bahnt" sozusagen den Weg für den nächsten Anfall.
    Der erste Anfall mag sowas wie ein schmaler Pfad gewesen sein, beim nächsten Anfall ist es ein gut begehbarer Trampelpfad, dann beim nächsten Anfall ist es eine grüne Planstraße und beim wieder nächsten Anfall ist es ne 4-spurige Straße... Soll heissen: die Nerven/das Hirn "lernt" sozusagen, in bestimmten Situationen (die man leider nicht immer bestimmten kann) mit Krämpfen zu reagieren.
    Deswegen ist die höchste Priorität, die Anfallshäufigkeit zu reduzieren.

    Wir haben bei unserer Hundedame kein MRT gemacht. Lediglich Blutwerte, Röntgen.

    Ich würde dir auf jeden Fall raten, einen Neurologen zu Rate zu ziehen! Der "normale" Tierarzt ist da leider oft nicht die richtige Adresse.... - die kennen sich auch oft nicht so richtig mit der sinnvollen Medikation aus.
    Da kann man nämlich leider Gottes einiges falsch machen.
    Unsere TÄ hat uns sofort (!) an eine Tierklinik mit Neurologen überwiesen.

    Das könnten durchaus leichte epileptische Anfälle sein.
    Mein Hund leidet auch unter Epilepsie.
    Bei idiopahtischer Epilepsie gibt es keinen wirklichen Befund mittels MRT, Blutwerte etc - damit wird ja nur ausgeschlossen, dass die Anfälle durch beispielsweise ein Tumor verursacht werden.

    Auch bei meinem Hund tauchen die Anfälle nur im "Ruhezustand" auf. Also abends, beim "Dösen" auf dem Sofa....

    Was hat denn der TA hinsichtlich Epilepsie gesagt - bzw. geraten?

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    Patti, nochmal und jetzt wirklich zum letzten Mal: Der Hund frisst auch angeleint absolut alles, weil er eine hundetypische Nase besitzt und mit derselben viel näher am Boden ist, als der/die am anderen Ende der Leine. Pommes, Zigarettenkippe, Hundeköttel und Co. sind in dem Moment, in dem Mensch registriert, dass da was liegt, längst im Hund drin. Ergo ist die Frage "Leine oder nicht?" auch nicht das Thema.

    Wo gehst du denn joggen?? :???:

    ;)

    Ich verstehe dein Problem durchaus - nur: wenn die Besitzerin da nicht mitzieht oder ihr euch nicht auf "eine Richtung" einigen könnt, muss man halt Konsequenzen ziehen. Hast du ja gemacht - ist doch ok.

    Bubuka,

    ist ja alles schön und gut.
    Aber der Hund gehört nicht dem TE.
    Der Hund wird vom TE nur auf die Gassi-Runde mitgenommen.
    So , und wenn ich merke, das funktioniert nicht, weil ich den Hund - wider Erwarten - an der Leine haben muss, weil der ansonsten unkontrolliert alles frisst, muss ich nicht pikiert darüber sein, wenn die Besitzer das nicht so prickelnd finden.
    Dann lasse ich das mit dem Gassi-Gehen oder leine den Hund an.

    Auch wenn man persönlich der Meinung ist, ein Dalmi müsste auch mal richtig Gas geben können. Klar, sollten die das können. Aber doch nicht unter den Umständen.
    Leider sind Dalmis oft extrem empfindlich, was die Fütterung betrifft.

    Dann könnte das Fleisch höchstens noch etwas angefroren gewesen sein und deswegen für Durchfall gesorgt haben.

    Hunde können Fleisch, was nicht mehr den menschlichen Hygiene Bestimmungen für die Gastronomie entspricht, ziemlich gut vertragen..... alle meine Hunde buddeln frisches Fleich ein und holen es dann wieder raus, kurz bevor es von selber anfängt, rauszukrabbeln....