Beiträge von lillameja

    Wozu brauchen die das?

    Die Landes- bzw. bei uns Verbandsmeisterschaft ist für die dhv DM die Qualifikation. Die VDH DM kann man melden und dann geht es nach Punkten.

    Bei uns findet die Verbandsmeisterschaft Anfang Juli statt, wurde auch von der Gemeinde dort schon genehmigt.

    Ich wohne aber wohl in einer aktiven Gegend, ich bin im Oktober noch Prüfung gelaufen und dann jetzt im Mai auch wieder. :smile:

    Bis jetzt wurde die DM am 13. Juni nicht abgesagt. :applaus:

    Ich bin neugierig - hat hier jemand gemeldet und wäre gerne dabei?

    Unsere Meldung ist raus und ich bin gespannt und hoffe, das alles wie geplant stattfinden kann!

    Da gebe ich dir absolut recht, irgendwann muss man sich einfach mal trauen und ausprobieren.

    Ich sehe leider immer mal wieder Teams, bei denen schon im Training Übungen nicht sicher sind und die Menschen schon beim Gedanken an Prüfungen nervös werden. Aus (falschem) Ehrgeiz werden dann doch Prüfungen gelaufen und der Hund schleicht im Meideverhalten mit über den Platz, weil er nicht weiß was jetzt los ist. Das ist einfach unfair dem Hund gegenüber. Wenn dein Hund jetzt in der Prüfung neben der Box landet und trotzdem nach dem Ende der Übung fröhlich um dich hüpft und motiviert zur nächsten Übung bereit ist, ist das ein ganz anderes Bild! Und dann ist die Punktzahl für euch als Team auch egal, den ihr habt die wichtigste Voraussetzung die es fürs Obe braucht: Gemeinsam Spaß haben - auch in Prüfungen.

    Sollte ich nicht in beiden Situationen meine Emotionen so unter Kontrolle haben, dass ich meinem Hund nicht das Gefühl gebe, dass ich total enttäuscht bin? Ich frage ganz offen, was da der Unterschied ist.

    Und da haben wir schon den Knackpunkt meiner Meinung nach. Ich kenne echt wenig Hundeführer, die ihre Emotionen so im Griff haben. Und in den unteren Klassen nach oft noch weniger, da fehlt auch oft einfach die Erfahrung, klar. Hunde sind eben wahnsinnig feinfühlig und merken auch ein nicht ernst gemeintes Lob. Man sieht das ja recht häufig, das die Hunde in der Prüfung viel unmotivierter als im Training sind, und oft spielt da Nervosität und Erwartungen der Hundeführer mit hinein. Ich kann als Hundeführer einfach viel entspannter sein, wenn ich sicher bin der Hund ist sicher. Denn Fehler passieren trotzdem ganz schnell.

    Das ist nur meine Meinung, und ich bin jemand, der inzwischen in der Prüfung richtig cool ist und einfach Spaß hat. Aber auch erst nach zig Prüfungen und dem dritten Hund im Obe, von dem ich überzeugt bin ihn richtig gut aufgebaut zu haben. Weil es dann wenn’s eine Null wir eine ist, die trotzdem toll und motiviert aussieht. :hurra:  :ugly:

    Vl könnt ihr ja eure Ideen raushauen bezüglich dem Metallapport, wie habt ihr eurem Hund das Teil schmackhaft gemacht? Sie nimmt es zwar auf, aber sehr zögerlich und es fälllt ihr durchaus auch runter. Sie mag es halt nicht so im Fang tragen, versteh ich auch irgendwie. :ops:

    Meine Mia mochte das damals auch gar nicht im Fang behalten. Wir haben dann gar nicht in Richtung Apportieren geübt, sondern nur lustige Dinge in Verbindung mit dem Metallapportel gemacht. Also aufnehmen und direkt die Lieblingstricks - drehen, durch einen Tunnel flitzen, mit mir durch die Gegend hüpfen, so etwas eben. Da war es dann auch egal, wenn sie es mal hat fallen lassen - hörte der Spaß kurz auf und ging dann weiter sobald sie es wieder aufgenommen hatte. Irgendwann hat Mia dann das Metall mit Spaß verknüpft und dann ging auch das apportieren.

    Ich bin im Moment sehr am hoffen, dass wir in wenigen Wochen wieder das richtige Training im Verein aufnehmen können, wir sollten unbedingt mal wieder Gruppe mit mehreren Hunden trainieren. Eine Prüfung bin ich inzwischen wieder gelaufen - das hat so Spaß gemacht, einfach dieses Gefühl von Normalität. (Auch wenn die Prüfung natürlich sehr viele Auflagen hatte.) Aber so ein bisschen Aufbruchsstimmung tut einfach gut!

    Diese Diagnose ist einfach ein riesengroßer Mist. Unsere Gina ist leider daran schnell verstorben, wir haben es auch noch mit Chemotherapie versucht. Leider waren wir zu spät dran, ihr Zustand war schon zu schlecht. Ironischerweise hätte die Chemotherapie angeschlagen. Uns wurde auch gesagt, dass die Nebenwirkungen nicht mit denen beim Mensch vergleichbar, sondern deutlich weniger sind.

    Alles alles Gute euch!