Achja, ich denke man die Smeura nicht mit staatlichen "Auffanglagern", ... vergleichen. Die Hunde haben es dort verhältnismäßig gut. Ausreichend Futter, recht beständige Gruppen, medizinische Versorgung.
Ich habe damals vor Ort auch Ute Langenkamp kennengelernt und denke sie setzt sich wirklich sehr für die Tiere (und auch ihre Mitarbeiter) ein.
Wie alt war sie denn (geschätzt) als sie nach Deutschland ins Tierheim kam?
Mia verhält sich in vielen Situationen auch ängstlich, wirkt dann zum Teil auch für Nichtkenner aggressiv (viel Getöse zum Schein hilft ja quasi auch ) ist aber sonst ein supertoller und zuverlässiger Hund. Bei ihr wurde eine SDU festgestellt, seit dem sie behandelt wird klappt auch das Training viel besser!
Ich glaube bei meiner Hündin nicht, dass sie wirklich traumatisiert wurde. Ich denke eher, dass sie einfach nichts kennengelernt hat in ihrer Zeit in der Smeura. Wie auch, die Hunde kommen ja in der Regel nicht aus dem Zwinger heraus, haben also wenig Kontakt zu Menschen und auch kaum Umweltreize. Vielleicht mal kurz zum TA, dann wieder in den Zwinger. Sonst gibt es eben Futter und die anderen Hunde. Gassi gehen oder ähnliches ist bei der Menge von Hunden einfach nicht drin.
Meine Mia kommt auch aus der Smeura. Ich war 2007 in Rumänien im Urlaub, wir haben uns das Tierheim angeschaut und Mia kam mit. Das Tierheim ist riesig, lange Reihen mit Zwingern, "viele" (natürlich könnten es immer mehr sein, aber es sind eben nicht nur zwei, drei Leute) Pfleger und eben inzwischen wohl über 3600 Hunde. Dazu noch ein paar Pferde, Enten und eine Menge Katzen. (Zumindest damals.) Die Tiere werden versorgt, aber das sich jemand an einen einzelnen Hund über eine längere Zeit noch erinnert? Glaube ich in den "normalen" Fällen (Welpen, Junghunde) nicht. Eher an die behinderten, besonders kranken oder tragischen Fällen.
Obwohl Mia damals erst ein paar Wochen alt gewesen sein kann, wusste doch niemand mehr wo sie herkam, über die Geschichte eines Hundes etwas herauszufinden ist also sehr schwierig, um nicht zu sagen unmöglich.
Ich würde es nicht machen, ich hätte Bedenken, dass nachher alles krabbelt und fliegt... Igitt! Ich würde einfrieren was geht und den Rest ans Tierheim spenden. Einmal Maden im Kauzeugs reichen mir , ich lege keine Vorräte mehr an, hier wird alles schnell aufgefuttert.
Mia braucht auch "optimale" Bedingungen um ihre Geschäfte zu erledigen. Wir waren jetzt erst im Urlaub und sowohl bei der Hinfahrt wie auch bei der Rückfahrt hat Madame je 2 Tage lang keine Häufchen gemacht... Erst als alles wieder vertraut war konnte sie sich wieder entspannt lösen. Auch an der Leine macht sie nicht gerne. Können solche "psychischen" Ursachen bei euch auch in Frage kommen?
Wie schön, nach den Auf- und Ab´s wieder etwas so positives zu lesen!
Auch wenn die ersten Wochen jetzt vielleicht etwas holprig und nicht so wie geplant werden, du und Dulci (oder wie wird sie jetzt heißen?) werdet noch viele schöne Jahre zusammen haben, da hat sich das dann auch gelohnt!
Ich mache es genau andersrum und laufe links (okej, fahren würde ich dann auch rechts ). Mir wurde als Kind so eingebläut auf der linken Seite zu laufen, ich kann gar nicht mehr anders... Hat aber den Vorteil, dass man nicht von Fahrradfahrern, Autos, ... überrascht wird und den Hund dann auch noch abgewandt vom "Störenfried" hat (meine läuft immer links). Ich bleibe also auf der linken Seite (wenn ich zu Fuß unterwegs bin).
Deswegen habe ich meinen Hochflorteppich in Hundefarbe gekauft, Mia und ich lieben das Ding und absaugen lässt er sich auch gut. Sogar einmal ko**** hat er schon überstanden und ist wieder ganz sauber geworden. Vielleicht der Vorteil eines eher dunklen Hundes?!
ich persönlich habe auch noch nie auf einer Prüfung einen Kreis erlebt, aber rein theoretisch wäre es möglich.
Ich übe es immer mal wieder anders, mal die Hölzer in einer Reihe (da mal weiter auseinander oder mal enger zusammen oder auch mit unterschiedlichen Abständen), mal in einem Kreis, mal als Stern, mal als wilder Haufen, ... Die Abwechslung machts. Ich glaube aber auch nicht, dass es für die meisten Hunde ein wirkliches Problem darstellt wie die Hölzchen liegen. Wie hat mal jemand gesagt, die Nase des Hundes ist so gut, dass es für den Hund (wenn er begriffen hat was er tun soll) so einfach ist das richtige Hölzchen zu finden, wie für uns ein knallrotes Hölzchen unter lauter braunen Hölzchen zu finden.