Jungspund:
Ich denke beim Training auf Distanz macht man es sich leichter, wenn der Hund einen Marker für richtiges Verhalten kennt. Ob das jetzt deine Stimme oder der Click ist eigentlich egal, da hast du recht. Nur:
Reden "Ja toll machst du das, super, so ein feiner Hund..." ist eben zeitlich viel ungenauer, der Hund hat es schwerer zu verstehen was genau gut war.
Nehmen wir mal das Beispiel das Kommando Sitz auf Entfernung. Ich möchte trainiern, dass der Hund sich schnell hinsetzt. Also bestätige ich ihn für ein zügiges Po auf dem Boden, am Besten in genau diesem Moment. So schnell bin ich aber nicht beim Hund um ihm eine Belohung zu geben. Also brauche ich eine Markierung, die ihm sagt "das war gut!", jetzt bekommst du gleich deine Belohung. Wenn du jetzt "Fein" sagst und der Hund weiß, das ist die Ankündigung für das Lob, ist das eben dein Markerwort, im Prinzip ja genau das Gleiche wie ein Click. Nur eben nicht so punktgenau.
Beiträge von lillameja
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Das punktgenaue Bestätigen ist sicher ein Vorteil. Der Clicker hat aber noch andere Vorteile.

- klingt immer gleich und ist daher immer eine Bestätigung
- kann auch von Hilfspersonen "bedient" werden (das nutze ich ganz gerne im Obedience Training)
- überbrückt die Zeit (du kannst den richtigen Moment markieren und dann in aller Ruhe die Belohnung hervorzaubern)
- überbrückt auch Distanz (ich kann den Hund auch auf Entfernung für sein Verhalten bestätigen und dann bei mir belohnen)Und das für mich mit am Wichigsten: Der Hund lernt beim Clickern (beim Shaping) selbst zu denken. Ich gebe nicht vor was der Hund tun muss, sondern er muss es selbst entwickeln. Ich bestärke nur die einzelnen Schritte dorthin.
Und Clickertraining ist rein positiv, das ist mir im Hundesport wichtig.Man muss ja auch nicht alles oder nichts mit dem Clicker machen. Ich nutze den Clicker beispielsweise nur für Tricks und im Obedience (was ja im Prinzip auch nur Tricksen ist).
Und ich behaupte mal, dass man fast jeden Hund zum Clickerfan machen kann - wenn man als Mensch auch ein bischen Spaß dabei hat.

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Mia´s (ca. 15kg) beste Freundin (naja, wenn auch gezwungenermaßen
) wiegt um die 30kg. Die Beiden toben und rennen ganz schön heftig. Wird Gina zu unvorsichtig gibt es mal einen Rüffler von Mia. Wird es Mia zu viel und Gina hört nicht auf (ist erst ein Jahr und ganz schön übermütig
) kommt Mia schon mal zu mir und ich unterbreche Gina dann.
Aber mir geht es auch wie dir, wenn Gina im vollen Lauf in Mia reinrennt und Kleinmia dann über die Wiese kugelt wird mir auch ganz anders. Passiert ist aber noch nie etwas. Wahrscheinlich weil Mia durch ihre Wendigkeit viel wett macht. -
Zitat
hallo hätte eine frage . meine schwester hat sich den hund zugelegt und wir wissen nicht was noch drin ist..
rotti und ??
ist jetzt 12 wochen und hat 11 kg
Externer Inhalt www.abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt www.abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Evtl. Beauceron, die haben ja oft so "eigenwillige" Ohren.
Woher kommt er denn? Afterkrallen hat er aber keine, oder? -
Ich habe ähnliche Erfahrungen. Meine Hündin (inzwischen fast 5) begann mit einem guten Jahr unrund zu laufen. Meistens hinten rechts, aber der gesamte Rücken war immer wieder verspannt.
Und dann komme mal mit einem nicht eindeutig lahmenden Hund zu einem TA... Hund ist natürlich noch aufgeregt und läuft noch besser als sonst. Insgesamt haben wir 4 normale Tierärzte, 2 Physios und 3 Kliniken aufgesucht und haufenweise Verdachtsdiagnosen bekommen. Xmal röntgen, Ganganalysen und ein Ct gemacht. Und haben nun nach vier Jahren erst eine zumindest sehr wahrscheinlich "richtige" Diagnose. Interessanterweise nicht hinten rechts womit der Untersuchungsmarathon begann, sondern vorne links. Unterschätze also nie die Zusammenhänge im Körper und die Fehlbelastungen durch eine mögliche Schonhaltung.
Viel Erfolg also bei der Ursachenfindung und gute Besserung für deinen Hund! -
Wenn ein Hund zu gestresst ist (Angst) hat er verschiedene Möglichkeiten darauf zu reagieren. Fight (Kampf), Flight (Flucht), Flirt (quasi zu über"spielen", "schleimen") oder Freeze (Einfrieren).
Kämpfen wäre nicht so wirklich erwünscht, Flucht geht auch schlecht an der Leine, Flirt erkennen viele so gar nicht und das Einfrieren ist eben dieses "Ich bewege mich keinen mm mehr weiter."
Das sie das Halsband schon toleriert ist ja schon etwas, evtl. wäre es sinnvoll sie als nächstes an ein Geschirr zu gewöhnen und dann daran eine erst ganz kurze leichte Leine/ Bändel zu haben und diese dann länger werden zu lassen. So, dass sie sich erst mal frei mit der Leine bewegen kann. -
Am Anfang hat meine Hündin gelernt, dass in der Box immer ihr Spieli liegt (ich habe es kurz vor das hintere Band gelegt). Dazu habe ich Mia gehalten, ein Helfer hat das Spieli gezeigt und in die Box gelegt und Mia durft auf Kommando "Box" hin rennen. Dann bin ich mit ihr in die Box und wir haben dort drinnen gespielt. Dann habe ich das Spieli auch mal selbst in die Box gelegt, Mia musste warten und ich bin dann zu ihr zurück und habe sie dann geschickt. Wieder mit abschließendem Spiel in der Box. In der Box ist es ja sooo toll!
In diesem Spiel habe ich auch schnelles Platz in der Box mittrainiert. So ganz nebenbei.
Irgendwann habe ich dann das Spieli heimlich in die Box gelegt. Und seit dem wechseln wir ab, mal fliegt das Spieli wenn sie in der Box ist, mal liegt es in der Box (sehr häufig!) und mal gibt es eben das Platz oder Steh - Kommando und dann erst die Belohnung. -
Hi,
ich denke mal, diese Hündin kennt einfach keine Leine, und wenn hat sie wahrscheinlich eher weniger positive Erfahrungen damit gemacht. Woher kommt sie denn genau?
Das Erstarren wird ihre Reaktion auf die Unsicherheit/ Angst sein. (Kennst du die vier F´s? Fight, Flight, Flirt oder Freeze.)
Was du tun kannst, ist sie langsam an Geschirr und Leine zu gewöhnen, am Besten mit Hilfe der Pensonsbetreiber. Ihr zeigen, dass nichts passiert wenn sie die Leine trägt. Wie oft bist du denn dort? Arbeiten die Leute dort mir ihr? -
Wenn dein Hund kein begeisterter "Ich renne zum Target" Hund ist, würde ich die Box auch nicht über das Target aufbauen. Schließlich soll es sich lohnen zur Box zu rennen.

Mia liebt Spielzeug, deswegen habe ich die Box mit Spielzeug aufgebaut.
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Ich würde auch sagen immer mal wieder auf anderen Plätzen trainieren. Muss ja gar nicht immer ein Hundeplatz sein. Ich habe auch schon auf einem Bahnsteig, auf Parkplätzen, auf den normalen Gassirunden, sogar mal auf der Autobahn während einer Vollsperrung trainiert. Und möglichst auch mit fremden Menschen in der Umgebung.