Beiträge von lillameja

    Schön, dass es deinem Hund so direkt wieder besser geht!
    Unsere Beiden sind schon länger (jahrelang) in Behandlung bei verschiedenen TÄ und Kliniken... Aber jetzt geht es endlich aufwärts!
    Ich habe das Azulfidine irgendwie für mich als Antibiotikum abgespeichert, naja es ist zwar kein typisches Antibiotikum, aber immerhin damit verwandt (so weit ich das verstanden habe).

    Beide Hunde sind generell eher nervös und ängstlich, aber nicht wirklich aggressiv. Vor/ bei einem Schub verstärkt sich das dann noch. Andererseits kann Stress ja auch einen Schub begünstigen. Da merkt man, wie auch bei Hunden Körper und Psyche zusammenhängen.

    Wir waren im Sommer auch bei Dr. Breuer, sehr ähnliche Therapie wie bei dir. Mia geht es inzwischen richtig gut, wir schleichen das Antibiotika jetzt langsam aus.
    Gina ist leider win schwierigerer Fall, sie bekommt jetzt ein Kortison. Seit dem deutliche Besserung und endlich wieder Gewichtszunahme, aber leider bricht sie immer noch ab und an...
    Beide bekommen Lupovet IBDerma-Hyposens, Mia bekommt auch wieder etwas Fleisch (Rind und Huhn) dazu.

    Der Termin bei Dr. Breuer hat sich für uns auf jeden Fall sehe gelohnt, trotz stundenlanger Anfahrt. :)

    Ui, der springt der Beuaceron-Schalk aus den Augen! :D

    Ich kenne nur zwei Beuacis näher (sind Halbschwestern), die eine liegt gerade friedlich neben mir auf dem Sofa. :smile:
    Sie war als Welpe und Junguhund echt anstrengend, ich kann dir nur empfehlen dir Gedanken zu machen, was der Hund als erwachsener Hund mal soll und was nicht :hust: und dann in der Erziehung konsequent zu bleiben.
    Für Gina war und ist es total wichtig, dass sie einmal am Tag so richtig spinnen kann. Da reichen dann 5-10 min. Dann rennt und rennt und rennt sie. Kann sie das nicht, ist sie wie eine kleine Bombe, die irgendwann hochgeht. :roll:
    Da sie sehr leicht hochdreht und sehr auf Bewegungen reagiert, haben wir sehr viel Impulskontrolle geübt und machen viel Nasenarbeit mit ihr.
    Außerdem hat sie (leider) eine ordentliche Portion Jagdtrieb mitbekommen...
    Im Umgang mit anderen Hunden und Menschen ist sie einfach nur toll. Was allerdings sowohl sie als auch ihre Halbschwester ausgeprägt haben (ich bin nicht sicher, wie rassetypisch das ist): Mit Hunden, von denen sie als Welpe mal (grundlos) angegangen wurden geht es im Erwachsenenalter nimmer. Da wird dann mal kurz heimgezahlt. :lepra: Wir haben deswegen (wussten es ja schon von ihrer Halbschwester) gut drauf geachtet, dass Kleingina keine schlechten Begegnungen hatte, es gibt nur eine Hündin, mit der sie sich dann eben auch geprügelt hat.

    Mein Fazit: Eine tolle aber nicht immer einfache Rasse. Und richtige Arbeitshunde, die als erwachsene Hunde auf jeden Fall eine Aufgabe haben wollen.

    Nach dem Alleineüben finde ich es sogar noch einfacher, einen Zwischenschritt mit einer Hilfsperson einzuschieben.
    So kann man das recht dichte und trotzdem gesittete Nebeneinanderherlaufen ganz gut üben.
    Jundghund und Althund habe ich am Anfang auch rechts und links, später finde ich es im Alltag praktisch, wenn beide Hunde auch auf einer Seite nebeneinander laufen können.

    Zitat

    Jut, das mit der Anzeige ist vielleicht wirklich etwas übertrieben - aber ich war einfach noch so aufgebracht...
    Das Gespräch suche ich definitiv mit ihm, sobald ich ihn wieder sehe.

    Außerdem war das "Treffen" auf dem Feld, beide ohne Leine fröhlich rumtrabend. Hab es dann etwas zu spät gemerkt, dass er nicht darf... egal

    Trotzdem keine Art, seinen Hund zu "erziehen"...

    Manchmal ist es wirklich spannend, ein lockeres Gespräch über Hundeerziehung ganz allgemein zu führen, wenn man gemeinsam ein paar Schritte läuft.
    Ich finde das auch für mich immer wieder bereichernd in andere Erziehungsstile "hineinzuschnuppern".

    Wegen einer ruppigen Hundeerziehung jemanden anzeigen?? Da bin ich froh, dass ich nicht in deiner Nähe wohne... :hust:
    Wenn ich mit den beiden Damen unterwegs bin und insgesamt knapp 50 kg in die Leine springen werde ich auch sauer und bin etwas ruppiger zum Unruhestifter. Würde dann ein HH, der die Unruhe verursacht hat indem er seinen Hund nicht abrufen konnte mir etwas über Hundeerziehung erzählen, würde ich wohl nicht gerade freundlich reagieren.

    Während ich eine der Beiden übrigens in nur anstupsen muss um sie zu beeindrucken, lässt sich die andere davon null beeidrucken. Hängt eben auch vom Charakter der Hunde ab, wie ruppig man eben mal sein muss.

    Ich bin auch kein Frreund von Gewalt in der Hundeerziehung, aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen.

    Zusätzlich zur Auschlussdiät würde ich auch noch ein Tagebuch führen. Auch über Kleinigkeiten, z.B. neues Wasch- oder Putzmittel, durch´s hohe Gras gerannt, Stress gehabt, Kauschachen gefuttert, ... in Verbindung mit der Kratzhäufigkeit, Hautzustand, Qualität des Kotes, Zustand der Ohren, ...
    So kannst du vielleicht Zusammenhänge erkennen (manchmal liegt die Ursache auch schon ein (paar) Tage zurück.

    Außerdem würde ich mich noch nach einem Spezialist (Dermatologe) erkunden, der kann vielleicht besser helfen als der Haustierarzt.

    Wir haben den Regenmantel von Eisbär. Meine Hündin mag Mäntel auch nicht so richtig und der BackOnTrack-Mantel mit seinem Bauchlatz war ihr unangenehm zum Laufen. Den Eisbärmantel kann man super anpassen, sitzt locker und rutscht trotzdem nicht, hält trocken und ist recht günstig, hat allerdings keinen Bauchlatz.
    Im Winter lege ich einfach eine Fleecedecke unter den Mantel. :smile: