Ich habe doch gerade in meinem letzten Post geschrieben, dass die Unterschiede regional extrem sind? Wien ist in der Hinsicht super, ländlichere Teile Österreichs hingegen mitunter schwierig.
Landleben ist aber dahingehend schon immer schwierig - bis auf die Tatsache, dass man meistens tatsächlich aus der Haustür ins Naherholungsgebiet oder auf den Markplatz fällt und damit in eine konsumfreie Zone.
Was beim Landleben deutlich schwieriger wird, ist die ärztliche Versorgung und die Versorgung mit Lebensmitteln.
Was aber nicht so wirklich was mit den konsumfreien Zonen, sondern eher existenzieller Grundversorgung zu tun hat.
Für Kassen-Psychotherapieplätze bräuchte es mehr Therapeuten, die wachsen aber nunmal genauso wie Fachkräfte nicht auf Bäumen oder sprießen wie Pilze aus dem Boden -
uuuund daaaaa würde man dann wieder beim Thema Luxus landen: Studium/Ausbildung sind bis weilen Luxus (Studiengebühren, Lehrgeld, bezahlbare Wohnungen, Platz im Studentenwohnheim, Lebenshaltungskosten etc.)
Bildung ist ein teures Gut, was sich nicht jeder bzw. jede Familie für ihre Kinder leisten kann.
Mein Ausbildungsgehalt vor 20Jahren lag im ersten Lehrjahr bei 350Euro und im 3. bei 600.
Meine Ausbildung jetzt kostet über 3000Euro zzgl. Prüfungsgebühr. Will ich weiter machen, kämen noch mal über 2000 Euro oben drauf. 