Also, wenn der Hund erst max. 4mal in der HuSchu war - ich weiß ja net, ob die Trainerin sich da ein anständiges Bild machen kann, immerhin ist ja immer die ganze Gruppe anwesend. Oder haben die ihn mal in seinem ganzen Verhalten getestet? Und dem Hund "eine zu scheuern", ist sicherlich nicht die Methode, mit der der Hund lernt, daß Kinder was Tolles sind *ggg
Traurig, echt - dieser Hund in solchen Händen (auch Trainerhänden!!), das kann nur böse enden. Laßt das Kind bittebitte nimmer dort hin, auf keinen Fall!
Der Hund braucht die Sicherheit, daß der Halter entscheidet, wer gefährlich ist, und wer nicht. Jemanden, der ihn beschützt, und ihm die Aufgaben abnimmt, die ihn stressen. Als Erstes gehört ihm das Wachen entzogen - nicht sein Job! Allein der Anschaffungsgrund zeigt also schon, daß er aus völlig falschen Gründen da ist - der Halter wird das gar nicht ändern WOLLEN - und damit ist dieser Hund eine wandelnde Zeitbombe, und obs Euren Sohn oder fremde Kinder trifft, ist dabei egal. Fest steht nur, das erstbeste, das er erwischt, wird "dran glauben" müssen, u.U. böse verletzt werden und ein lebenslanges Trauma haben...
Allein aus diesem Grund gehört der Hund umgehend weg von dem jetzigen Halter! Und das Einzige, was Ihr dazu beitragen könnt, ist, den Angriff aufs Kind dem Vet.-Amt/Ordnungsamt zu melden, damit der Hund zumindest Leinen/Maulkorbzwang kriegt. Dem Nachbarn sagen, er soll tatsächlich den Sichtschutz am Zaun anbringen (der Hundehalter hat den zu zahlen!), denn keiner wird kontrollieren, ob der Hund auf dem eigenen Grundstück auch gesichert ist. Wenn die in dem Alter nimmer anständig mit dem Hund arbeiten (können! - Halt mal nen Aussie, der abgeht wie Schmidt´s Katze!), und ( sabarta) der Halter selbst gar nicht daran arbeiten WILL (weil er wurde ja zum Wachen angeschafft), dann hilft die beste Hundeschule auch net weiter, genausowenig wie auf Dauer die Haftpflichtversicherung..... (die Verletzung passiert ja trotzdem)
Ansonsten würde ich Deine Mutter nochmal (allein!) kräftig "ins Gebet" nehmen, und ganz konkret fragen, ob sie´s nötig hat, so einem Kerl hinterherzurennen, auch wenn er viel Geld haben mag - aber ist so jemand tatsächlich wichtiger als das heißgeliebte Enkelchen? Ein Mensch, der ein 4jähriges Kind für das von ihm selbst unterstützte (allein, daß der Hund zum "Wachen" geholt wurde, sagt doch schon alles - dafür gibt´s Alarmanlagen!) Verhalten des Hundes verantwortlich macht, ist in meinen Augen vollkommen verantwortungslos (und selbst, wenn der Hund den Job hat, zu wachen, dann heißt die Aufgabe bestenfalls "BELLEN, wenn wer kommt" - aber ganz sicher nicht "Eindringling verbeißen"!). Will sie so jemanden echt bei sich im Haus haben? Sie muß ja gar nicht antworten auf das, was Du ihr sagst, aber vielleicht läßt sie sich das mal durch den Kopf gehen, und kommt dann von sich aus zur richtigen Schlußfolgerung? Weiß ja nicht, wie gut Dein Verhältnis zu ihr ist, und ob sie Dir bei sowas ernsthaft zuzuhören bereit ist, oder abblockt. Aber mach ihr auch ganz deutlich klar, daß sie ihren Enkel so nur noch bei Euch zu sehen bekommt - wenn sie damit leben möchte, ist es ihr Problem, was daheim passiert.... (naja, net ganz - wenn was passiert...)
Außerdem: wenn der den Hund einfach übers Feld rennen läßt bis zum Horizont, wie lange wird es dauern, bis der genau dort mal auf ne Famlie mit Kind trifft, hochgepusht durchs Rennen, ohne Herrchen, der ihn (wenn er denn überhaupt wollte) stoppen und unter Kontrolle halten würde?? Kann Deine Mutter das verantworten, daß deswegen ein fremdes Kind verletzt würde? Wenn der Hund schon deswegen abgegeben wurde (liegt ja nahe....): wie wird der sich erst auf Dauer verhalten bei nem 80jährigen Paar, das ihn nicht auszulasten in der Lage ist, und auch nicht mehr weit läuft, bei dem der Halter selbst auch noch der Meinung ist, der Hund verhielte sich richtig? Wie lange wird es dauern, bis er auf Herrchen/Frauchen auch losgeht ("MEIN Grundstück!")? All das würde ich Deine Mutter mal fragen.
Wenn die Vorbesitzerin Physiotherapeutin ist (hoffe, ich hab das richtig im Hinterkopf von der ersten Seite her), dann hat die doch bestimmt ne Praxis (Telefonbuch laß grüßen), wo man sich mal nen Termin geben lassen kann? Oder ist über nen Berufsverband, bei dem sie Mitglied ist, auffindbar (unter Vorwand der Weiterbehandlung nach der neuen Adresse fragen)? Hat sie keine Website, da müßte doch die Adresse einer neuen Praxis u.U. drinstehen? Oder zumindest, wenn die mit dem Hund im Reitstall war, den Stall rausfinden, und die Mit-Reiter befragen, wie dieser Hund sich so verhalten hat immer. Vor Ort beim Ordnungsamt anfragen, ob der Hund dort auffällig geworden war und evtl. sogar Maulkorbzwang erhalten hatte. Nachbarn von ihr befragen (wenn sie selbst nicht mehr auffindbar ist) - irgendwo sind doch sicher ihre Daten vorhanden, und wenns im Impfpaß steht, oder über TASSO? Bei nach so kurzer Zeit schon auftretenden massiven Baustellen würde ich mich schon versichern wollen, was da früher vorgefallen ist, und auf was ich mich ansonsten evtl. noch vorbereiten und gefaßt machen muß, denn das ist u.U. nicht die einzige Baustelle des Hundes....