Beiträge von BieBoss

    Also, das hört sich für mich ganz normal an - wenn ich mit meinem Bossi abends erst nach 22.00 Uhr rausgehe, fehlt ihm sein "Schönheitsschlaf", und am nächsten Tag kann ich ihn dann in allen möglichen Ecken schlafend zusammensuchen, wenn ich wieder rauswill.... ;-)
    Die Kleine guckt mich morgens erst mal an und fragt zweimal nach, ob sie echt schon raus muß. Naja, dann galoppelt sie zu mir, aber noch recht verschlafen, springt draußen mit herum - und fällt wieder ins Körbchen, sobald sie wieder daheim ist. Dann ist erst mal schlafen bis mittags angesagt.
    Am Wochenende liegen die so lange faul rum, bis ich mich bequeme, aufzustehen. Naja, so ab 10.00 Uhr kommt Bossi ab und an und guckt, ob wir noch leben ;) Wenn das der Fall ist, döst er netterweise weiter...
    Hunde verpennen den größten Teil des Tages - da sie ja recht wachsam sind, eher dösen als schlafen und öfter auch mal bei Geräuschen aufschrecken, brauchen sie halt zum Ausgleich mehr Schlaf - sohab ich das mal gelesen (frag mich bitte net wo, keine Ahnung mehr...). ;)
    LG,
    BieBoss

    Wenn man sucht, findet man bestimmt bei jedem Hund was, das nicht ganz einfach zu handeln ist.

    Bossi
    - jagt, was das Zeug hält (wenn ich net aufpasse und ihn rechtzeitig abhalte....) (verscheucht aber auch die Katzen aus meinem Garten, die diesen dauernd in ein Katzensch...haus verwandeln :bäh: )
    - springt alle Leute an, die ihn freundlich ansprechen , vor allem die, die grad ne weiße Hose tragen, nachdem er gerade aus irgendeinem Schlammloch gekrochen ist (interessiert sich aber für absolut niemanden, der ihn NICHT anspricht/anschaut, sogar Jogger/Radler sind uninteressant)
    - pöbelt manchmal an der Leine (inzwischen aber nur noch, wenn er selbst angepöbelt wird)
    - "frißt" andere Rüden, die sich Biene während der Läufigkeit zu nähern wagen - "MEINS!!!" (ein besseres "Verhütungsmittel" gibt´s net.... *gg - er ist kastriert)

    Bienchen
    - kontrolliert gern und dackelt mir den ganzen Tag hinterher, wenn ich sie nicht hindere (aber damit hab ich sie auch immer im Blick, wenn sie was anstellen möchte - z.B. meinen Rucksack scannen, die Reißverschlüsse öffnen (!) und freßbares rausräumen!)
    - stellt manchmal "komische" Leute - was allerdings sie komisch dran findet, hat sie mir noch nicht verraten, manchmal ist es ein großer Mann, der nächste Große wird überschwenglich begrüßt und angewedelt, wenn er sie anspricht, oft sind es Leute, die nach Alkohol riechen - aber auch nicht bei jedem.... Manchmal in der Nacht - aber eben nur manchmal..... aber wenn ich vorher merke, daß ihr einer suspekt ist, und ich sie ins Fuß nehme, geht sie gesittet vorbei. Seitdem wird´s immer seltener, sie lernt wohl, daß es mit mir zusammen ungefährlich ist, solchen Leuten zu begegnen...
    - frißt alles, was ihr hingehalten wird (egal von wem :sad2: ) und -noch schlimmer - merkt sich denjenigen - künftig wird der immer angebettelt, mit allem, was dazugehört: hinrennen, ohne daß ich sie freigegeben habe, Rehaugen-Blick, Wedeln, Kopfschieflegen, anspringen, Kunststückchen zeigen, bellen..... Die ganze Palette halt. Sie ist sogar mal auf den Eßtisch (!!!) gekrochen und hat dort die Schüsseln ausgeleckt, weil ich mal was vergessen habe, wegzuräumen.....

    Sie läßt sich aber dafür von mir mit Futter zu fast allem bewegen *gg - Du siehst, man muß einfach nur die positiven Seiten sehen....

    LG,
    BieBoss

    Also, ich würde, wenn mein Hund vergiftet würde, als erstes ne Anzeige bei der Polizei starten - also denke, ich daß Du dort evtl. Infos kriegst. Außerdem würde ich sofort in Internet-Hundeforen, dei ich kenne, eine Warnung reinschreiben. Evtl. in Tierzubehör-Läden (Fr...napf & Co.) und Einzelhandelsgeschäften (Zooläden) einen Aushang machen. Vielleicht hat dort wer was ausgehängt? Oder beim Tierarzt? Andere Hundehalter fragen, ob wer Genaueres weiß?
    Das wären so meine ersten Gedanen dazu.
    LG,
    BieBoss,
    die für Euch die Daumen drückt, daß das nicht stimmt....

    Zitat

    Immer, wenn jemand also in den Park will, oder über die Brücke läuft (auch auf der gegenüberliegenden Seite), bellt Emma wie verrückt. Sie läuft mit erhobenem Schwanz wie ein Blitz zum hinteren Gartentor und verbellt die unschuldigen Leute.


    Hi, seltershexe,
    Warum sollte sie´s nicht tun - keiner hindert sie daran, und sie hat jedes Mal Erfolg damit... :p
    Ich lasse meine genau deswegen nur in den Garten, wenn ich dabei bin, und passe dann eben auf: sobald sich jemand aus größerer Entfernung nähert (bevor der Hund in Bellen kommt), wird der Hund herangerufen. Kommt er, loben (oder spielen, was halt am Tollsten ist für den Hund in dem Moment), kommt er nicht: holen! Nicht erst 2-5mal erfolglos rufen. Oder gar die Chance geben, zu kläffen, bevor Ihr den Passanten seht. IMMER aufpassen, solange bis sie (hoffentlich irgendwann.....*hust....) verknüpft hat: "wenn wer kommt, muß ich UMGEHEND und IN JEDEM FALL zu Frauchen". Ziel: über diese Alternativhandlung das Ziel ohne Strafen erreichen, denn Ihr greift ja ein, BEVOR der Hund kläfft und zeigt dann dem Hund, welches Verhalten gewünscht ist, UND könnt ihn auch noch loben, weil er ja gar nicht dazu kommt, das ungewünschte Verhalten zu zeigen.
    Solltet Ihr mal zu langsam sein: beim ersten Kläffen erst herrufen (wichtig, nicht daß der Hund verknüpft "wenn ich kläffe, kommt Fraule") und dann (wenn er nicht gleich kommt) hingehen, "NEIN, HIER", Hund mitnehmen genau dorthin, wo Ihr gerade wart und damit wieder "Bei Bellen zu Frauchen kommen" vermitteln.
    Ansonsten werdet Ihr das Problem nie los werden, da der Hund ja, wie Du selbst schreibst, jedes Mal seine Bestätigung kriegt: "Bellen - Passant entfernt sich". Tolles Spielchen für den Hund ;-) (meine probiert´s auch, wenn sie im vorderen Teil des Garten ist, aber da laufen zum Glück nicht soo viele Leute, inzwischen meldet sie kurz und beruhigt sich wieder).
    LG,
    BieBoss

    Ich halte es nicht für sinnvoll, eine bestimmte Methode 1:1 von A bis Z bei jedem Hund anzuwenden.
    Jeder Hund ist anders, und für eine Macke, die zwei Hund entwickeln, gibt es zwei unterschiedliche Ursachen - und da kann ich nicht mit standardisierten Methoden bei beiden gleich vorgehen. Der eine schnappt vielleicht, weil er "den Chef macht", der andere, weil er Angst hat. Letzterem hilft es aber nicht, wenn ich ihn dafür anmaule oder in die Ecke schicke oder künftig vor ihm durch die Türe gehe, auf Handfütterung umstelle o.ä., da muß man differenziert drangehen.
    Wenn das hier oft so rüberkommt, als erzieht jeder seinen Hund nach bestimmten Methoden, denke ich, liegt das daran, daß halt oft einfach Probleme vorgestellt werden und nach Lösungsansätzen gesucht wird. Und dann kommen die Vorschläge, wie welche Methode/welcher Trainer hier handeln würde. Aber was letztlich dann wirklich weiterhelfen könnte, muß der Hundeführer wissen und selbst entscheiden, er trägt die Verantwortung für seinen Hund und weiß am besten, wie er mit ihm weiterkommen könnte.
    Ich habe meine Hunde auch mehr nach Bauchgefühl erzogen, mit Hilfe von Tips meiner Trainer im Verein und auch mit dem, was ich hier im Forum und einigen guten Büchern gelesen habe. Ich denke, mit einem gewissen Maß an Konsequenz lassen sich die meisten Hunde gut erziehen, nur wenn halt "Macken" zutage treten, dann gibt´s unterschiedliche Möglichkeiten, damit umzugehen.
    Ich war im Verein, weil ich mit Hundeerziehung früher nichts zu tun hatte (bin zwar mit Nachbarshunden schon immer Gassi gegangen, aber Spazierengehen und selbst Hunde erziehen sind ja 2 Paar Schuhe... *gg), und einfach Infos bekommen wollte, damit ich gar nicht erst grobe Fehler reinbringe. Außerdem hab ich dann die BH mit beiden gemacht, das geht ja nur im Verein. Aber feste Methoden habe ich nie angewendet, sondern immer das, was ich gebraucht habe (muß richtig gewesen sein, der jeweilige Hund hat´s so umgesetzt wie ich wollte *gg), und das, was auch der jeweilige Hund verstanden hat. Was hilft die beste "Methode", wenn der Hund net rafft, was er soll (oder der HF was falsch beibringt, weil er selbst was falsch verstanden hat....) oder sie für genau diesen Hund in genau dieser Situation einfach nicht paßt.
    Und genau das ist es, was ich immer schade finde: diese Engstirnigkeit von bekannten Hunde-Schulen oder Trainern, daß NUR die eigene(n) Methode(n) zielführend sind, alles andere ignorierend, keine anderen Erfahrungen akzeptierend. Oder: "wer nicht mindestens da und da gelernt hat, darf keine Gruppenstunden abhalten, weil der weiß ja nix" - selbst wenn er 50 Jahre Hundeerfahrung im positiven Sinne mitbringt (weil heißen, Erfolg in der Erziehung, Erfahrung mit Problemhunden/ Sozialisierung etc.). Und "wer nicht mindestens dies und das Trainerstudium (oft für tausende Euros) absolviert hat, den braucht man nicht ernstzunehmen". "Wo hat der Trainer gelernt? Wenn er nicht bei xxxx war, würde ich nicht in diese Hundeschule gehen".
    LG,
    BieBoss

    "es geht darum, dass ich entscheide, nicht sie. es geht im prinzip in dieser situation schon um machverhältnisse, wenn du so willst. ich entscheide, wann sie aus der situation geht. nämlich erst dann, wenn sie entspannt in meinem arm hängt liegt. allerdings kann es sein, dass sie vorher einige versuche macht, zu gehen. "
    Also ehrlich: das geht auch anders! Beispiel: über Spielzeug: DU entscheidest, wenn Du spielen möchtest. Will der Hund nicht, Pech gehabt, Spielzeug wieder wegräumen. Wenn der Hund von sich aus spielen möchte, kann er das nicht, weil das Spielzeug ja nicht da ist. Damit zeigst Du also schon, daß nur gespielt wird, wenn Du das willst.
    Aber dann ZWANGS-Kuscheln - nö, ich hätte da Angst, daß ich mir das Vertrauen meines Hundes kaputtmache - und Kuscheln soll ja was Schönes sein, und nicht eine Erziehungsmaßnahme. So würde ich das niemals umsetzen! Du kannst z.B. auch entscheiden, wann sie aus einem SITZ zu einem anderen Hund darf, oder wann sie Fußgehen soll oder nicht - da hast Du tausend bessere Möglichkeiten im Alltag als das Zwangskuscheln: Wenn der Hund z.B. brav saß/lag auf Kommando, kriegt er die höchste Belohnung überhaupt: nämlich das, was er gerade wollte: zum anderen Hund hinlaufen dürfen/spielen o.ä..
    Du kannst auch z.B. das Futter zu unterschiedlichen Zeiten oder nur gegen gute Ausübung eines Kommandos geben: Du bist der Chef und entscheidest, WANN es Futter gibt.
    Damit erreichst Du nicht nur, daß der Hund erst DANN zum anderen geht, wann Du willst, sondern auch, daß er sich auf Dauer, bevor er mal losstürzt, erst an Dir orientiert und "nachfragt", um Deine Freigabe zu bekommen. Und er lernt, daß DU der Chef bist. Dann brauche ich nicht das Kuscheln/den Körperkontakt, den ich ja auch zur Belohnung benutze (!), negativ zu besetzen, indem ich´s mache, wenn der Hund nicht dazu bereit ist!
    Habe zwar keinen Trainerschein oder irgend so eine tolle Hunde-Trainer-Ausbildung, auf den ich mich dabei stützen könnte, aber einen eigenen Verstand, den ich immer kritisch mit einsetzen würde, egal welcher wer-weiß-wie-tolle Trainer mir was erzählen würde.
    Dank mal drüber nach, ob das nicht auch für Deinen Hund sinnvoller sein könnte, kannst Du auch gerne mit der Trainerin besprechen (will mich ja nicht in ihr Konzept einmischen), und diesen Einwand bringen, mal sehen, was sie dazu sagt.
    LG,
    BieBoss

    Bossi wollte mal einen anderen Hund anpöbeln (waren beide an der Leine, die Leute kamen uns entgegen. Hunde kannten und mochten sich, aber es war dunkel, ich glaub, der hatte nicht geschnallt, wer das war) und nach ihm schnappen. Ich blitzschnell reagiert - Bein dazwischengestellt - tja, das hätte ich man besser sein lassen...... :schockiert: Den blauen Fleck überm Knie hatte ich ein paar Wochen lang, hat in allen Regenbogenfarben geschillert. Richtig schön reingezwickt hatte mich der kleine Mistkerl! Aber - ich war trotzdem schneller als er...... :p
    Ansonsten: diverse blaue Flecken vom Hundekopf (Hochspringen, während ich mich zum Begrüßen runterbücke) oder "zärtlichen" Anknabbern. :hust:
    Kratzer von den Krallen und Zähnchen beim Spielen sind alltäglich (da hilft der Kater fleißig mit beim Dekorieren meiner Beine morgens beim Anziehen *kratzkratz...). Einmal hielt ich das Zerrseil dumm (zu kurz), Bossi faßte nach und erwischte die Fingerspitze mit (hab extra ein langes Zerrseil, weil ich weiß, daß er gerne nachfaßt-selbst schuld....).
    ein anderes Mal hat meine sich mit einer anderen Hündin gekloppt (Hundeplatz) - ich das Dümmste gemacht, das man tun kann: dazwischengegangen - und das auch noch mit der Hand voran..... Naja, meine schaute vor lauter Knurren und Toben net, wo sie hinbeißt, griff einfach zu, wo halt was rumgriffelte an ihr. Hat geblutet wie......., aber gar nicht mal so schmerzhaft. Heute sieht man nichts mehr davon. Aber ich würd´s nicht nochmal probieren...... :ops:
    Mehr fällt mir grad nicht ein, aber ich glaub, wenn ich noch ein bißchen nachdenken würde, könnte ich die Aufstellung noch erweitern.... *lach....
    LG,
    BieBoss

    Hi, Luna,
    weiß ja nicht, wie lange Dein Hund schon Dosen/Trockenfutter bekommt. Aber es kann schon sein, daß er das neue Frischfleisch erst mal net nimmt, weil ers net kennt. Fang einfach damit an, ab und an bei der Essens-Zubereitung für Dich ein paar kleine Stückchen für den Hund fallenzulassen, damit er sich an den Geschmack gewöhnt. Meine haben anfangs auch erst mal gekuckt - jetzt fressen sie mir das Zeug aus der Tüte raus mitsamt der Verpackung, wenn ich net aufpasse ;)
    Kannst auch einfach mal ein bißchen Rinderhack (Miniportionen kannst auch erst mal beim Metzger mitnehmen, da gehst ja nicht gleich pleite von) in die Schüssel tun und eben hartnäckig bleiben - erst wird das gefressen, vorher gibt´s nichts anderes. Keine Angst, es ist noch kein Hund vor voller Schüssel verhungert... - und nicht gleich aufgeben!
    LG,
    BieBoss

    Kleiner Tip: als ich damals meinen ersten Hund haben wollte, hätte ich aus dem Tierschutz keinen Hund bekommen - ich habe angegeben, daß ich vollzeit berufstätig bin, und obwohl ich Garten habe, eine Tochter, die mittags mit den Hunden geht, einen Hundesitter vorzuweisen hatte für lange Tage, tolle Wohnlage im Grünen etc. etc...., wollten die sich nicht darauf einlassen. Weiß nicht, wovon die alle nachts träumen, aber viele Tierschutz-Vereine wollen echt noch die ganztägig zuhause bleibende Hausfrau mit dem ganztägig Millionen verdienenden Ehemann und dem 1000 m² großen Garten etc. (welch ein Schmarrn, der Garten ist genau so lange interessant, wie ich mit drin bin und mit den Hunden spiele....)
    Egal, wie man erzählt, daß man den Alltag geplant und die Betreuung schon sichergestellt hätte - das war nicht gut genug. Daher habe ich meine Biene dann eben von privat geholt (hätte nicht unbedingt ein Welpe sein müssen, das war mir egal, ich hatte erst nach erwachsenen Hunden aus dem Tierschutz gesucht).
    Erstaunlicherweise hat es aber dann, als ich wegen Bossi im Tierheim nachgefragt hatte, keinen mehr interessiert, ob ich arbeite etc..... - ich hatte die erste Hündin dabei, und jeder ging wohl davon aus, wo ein Hund untergebracht ist, geht´s dem zweiten auch gut....... :???: Nur die Vermietergenehmigung mußte ich vorlegen.
    Was ich damit sagen möchte: ich würde mich also an Deiner Stelle nicht unbedingt auf einen Hund aus dem Tierschutz versteifen, sondern evtl. auch mal nach privat-Abgaben von Hunden suchen - einfach, um sich alle Möglichkeiten offenzuhalten.
    LG,
    BieBoss