Beiträge von BieBoss

    Hab jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber sieht für mich so aus, als kennt der Hund die Grenzen nicht, und äußert dies in schnapp-Verhalten.
    Hast Du schonmal probiert, gerade in solchen Situationen (die Du ja immer besser kennenlernst und einschätzen kannst) einfach einen anderne Befehl zu geben, sodaß er zu beschäftigt ist, um zu schnappen? zB: Kommando SITZ und entsprechende Körpersprache (Handzeichen) schon beim Reinkommen des Hundes, also einfach schneller sein als er! So daß Du ihm eben immer ein Ersatzverhalten anbietest, damit er sieht, was Du Dir als Verhalten wünschst? Den Fehler gar nicht erst machen lassen, damit Du nicht korrigieren mußt. Gibt den Eindruck, daß Du sicher bist, auch beim Hund, und hat den Vorteil, daß es glaubhafter ist, als wenn man Korrekturen anbringen möchte/muß, während man aber unsicher ist, denn das merkt der Hund ganz genau. Ich denk, er braucht einfachklare Regeln und Du mußt ihm seine Grenzen zeigen im neuen Zuhause, damit er sich sicher fühlt.
    Insgesamt dann die Frustrationstoleranz erhöhen mit Training, aber mit Kleinigkeiten, die ihm noch nicht sooo wichtig sind: Nach dem 5. Leckerli ist Schluß, aber konsequent, dann schickst ihn zB ins Körbchen, BEVOR er zu schnappen beginnt. Du bricht das Spiel ab, aber mit einem Kommando (Bleib oder Körbchen oder so), sodaß er nicht ins Schnappen kommt, oder ein FUß, wenn er gerade was vom Boden aufheben möhte. Sodaß Du eben kein NEIN verwenden mußt, sondern nur die Alternative forderst von ihm, und damit eben trainieren, daß er Verhalten abbricht, ohne mit Schnappen zu reagieren. Immer vorher überlegen, was genau Du testen möchtest, und vor allem, WELCHE Alternative Du ihm zum Abbruh geben wirst, damit das flüssig kommt.
    Erst, wenn das gut klappt, wichtigere Dinge testen, Spielzeug hergeben, und sowas, und Futter oder solche wichtigen Dinge erst, wenn de Rest kein Problem mehr bereitet. Aber laß ihm für sowas Zeit, ich würde ihn erstmal "ankommen" lassen (wie lang ist er bei Dir jetzt?), bevor ich solche Dinge übe, anfangs reicht es, erst mal ein einfaches Alternativverhalten abzufordern.
    Dadurch wirst auch Du wieder sicherer, falls das gut klappt, und erst dann macht das Frust-Training Sinn, weil wenn Du unsicher bist, wird´s der Hund auch sein bzw. wird testen, wie weit er gehen kann.
    Das wäre jetzt meine Idee dazu, ob das so durchführbar ist, muß Du selbst wissen, Du kennst den Hund besser und weißt, ob Du Dir selbst das zutraust, das ist ganz wichtig. Wenn nicht, lieber Finger davon und mit Trainer arbeiten, denn passieren soll schließlich nix!
    LG, und ganz viel Erfolg und Mut wünscht
    BieBoss

    Ich würd auch sagen: wie dumm, daß Du ausgerechnet Weihnachten 2 Wochen Urlaub gebucht hast, und es ist echt schade, aber Du hast schon gebucht, kannst nicht zurücktreten, ohne daß Dir wegen Absage so kurz vorher der gesamte Urlaub in Rechnung gestellt wird.... *gg

    Oder hast du den Hund gerade letzte Woche abgegeben, weil Du festgestellt hast, Du hast eigentlich gar keine Zeit für nen Hund hast (dann bringst sie halt, so lang die andere in Deutschland ist, zu den Eltern oder sonstwohin). Die Adresse hast Dir net geben lassen vom künftigen Halter...

    Muß ja nicht stimmen, aber das braucht sie nicht zu wissen. Abgesehen davon, wenn die eh wieder in die USA geht - entweder hat sie geplant, den Hund klammheimlich zu entführen und mitzunehmen (deswegen will sie ihn nur 2-3 Tage haben), oder aber sie hat rechtlich keine Chance - immerhin, wie lang dauert es, bis man erst mal nen Verhandlungstermin kriegt, wenn geklagt wird, das kriegt die in der Kürze der Zeit gar nicht hin - insofern kannst es doch drauf ankommen lassen.....
    Wünsche Dir alles Gute, daß das unbeschadet an Deinem hund und Dir vorübergeht!
    LG,
    BieBoss

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    Hat Dein Hund schon einmal auf ein Wort, das gar nicht an ihn gerichtet war, reagiert?


    Yep - wenn ich nach dem Kochen "ESSEN!!" schrei, kommt auch der Hund *gg......
    Aber wenn der Hund auf die Kommandos hört, wär es in meinen Augen Blödsinn, das umzugewöhnen.
    Ich mein, blöd genug, wenn man nen Auslandshund hat, der vielleicht schon Kommandos kannte und jetzt auf Deutsch umlernen muß - aber wenns nicht unbedingt notwendig ist (zB wenn man ein falsch verknüpftes Kommando neu aufbauen möchte), würd ich das lassen.
    Oder auch: wer keine Arbeit hat, macht sich welche..... ;-)
    LG,
    BieBoss

    Zitat

    Oh Gott, wegen der Schokoladentafel wär ich Amok gelaufen :lol: Ehrlich.


    Vor Angst um den Hund oder weil sie DIR fehlte? *gg
    Aber im Ernst, im Nachhinein hab ich schon nen Schrecken gehabt, das ist das ERSTE Mal, daß sie was Eßbares nicht umgehend vernichtet hat!
    LG,
    BieBoss

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    Also mein FA hat mir gesagt, dass es nicht vereinbar ist, Schwangerschaft und die Fleischzubereitung beim Barf. Er meinte, dass die Gefahr von Toxoplasmose zu groß ist.


    Ja - des erzählen viele Ärzte - aber auf die Idee, mal nen Test zu machen, ob der-/diejenige vielleicht schon längst immun ist gegen die Dinger, kommt keiner!
    Wer gerne mit Tieren umgeht, hat mit denen nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit schon Kontakt gehabt, und ist dann immun.... Ob das Vögel sind (Tauben draußen), oder Katzenkot, der ja in jedem Garten mal rumliegt von irgendwelchen streunenden Katzenviechern oder-oder-oder....
    Im Zweifelsfalle, kann man ja auch Einmalhandschuhe anziehen, um das Fleisch zu portionieren und die Näpfe in die Spülmaschine schmeißen, damit sie heiß genug gereinigt werden.
    Also - wird alles nur halb so heiß gegessen wie´s gekocht wird.
    LG,
    BieBoss

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    ...Wie Zaphod schreibt, Du kannst nur versuchen wegen Nichtvertragserfüllung zu klagen.Inhalte der Ausbildung sind nicht einklagbar, da sie keinenlei Vorgaben unterliegen.


    Hi, Gabi,
    kommt das nicht darauf an, was der Vertrag enthält? Wenn dort z.B. auf einen Ausbildungsplan Bezug genommen wird, dann ist dieser Vertragsbestandteil, und diese Inhalte wären dann doch bestimmt einklagbar bzw. wenn sie nicht vermittelt worden wären, eine Rückforderung von gezahlten Gebühren durchsetzbar?
    LG,
    BieBoss

    Also, ich würde mich echt freuen, wenn mein Hund auf seine Anpring-Versuche mal ein Wegschubsen oder ein "NEIN!" als Reaktion bekäme, und kein "ach, der ist so süß, der freut sich doch bloß", verbunden auch noch mit nem Streicheln des Hundes, wenn ich ihn mittels Kommando (er hört darauf) davon abhalten möchte, an einer anderen Person hochzuhüpfen. Er läuft viel frei bei uns, ist auch abrufbar, und MEIST schafft er es schon, trotz riesiger Freude, wenn einer ihn anspricht, die Füßchen am Boden zu behalten.... Aber diese positiven Reaktionen der begrüßten Personen animieren ihn immer nur noch mehr zum Hochspringen.
    Ich kann doch aber den Hund nicht ganztägig an die Leine nehmen, nur weil wer in ansprechen könnte - so lange ihn nämlich keiner anspricht, ignoriert er Passanten vollkommen! Immer aufs Feld raus geht aus zeitlichen Gründen nicht, außerdem während der Schonzeiten oder in der Dämmerung früh/abends schon gleich dreimal nicht - er jagt immer noch, wenn vor ihm was aufspringt und er gerade nicht so dicht bei mir ist, daß ich ihn auch im Trieb noch unter Kontrolle habe - und das bedeutet, direkt neben mir (Spuren sind kein Problem, da läßt er sich sogar abrufen).
    Aber wenn deswegen jemand auf die Idee käme, ihn mit einem Elektroschocker zu empfangen - also, der könnte sich gleich mal waaarm anziehn, glaub mir..... Ich hab kein Problem damit, wenn wer sagt, er hätte Angst vor Hunden, meist sieht man das ja auch, wenn einer anfängt, auszuweichen schon aus 30 Metern Entfernung, dann nehme ich den Kerle zu mir ins Fuß, leine ihn notfalls auch an, wenn der andere sich damit sicherer fühlt - aber mit sowas auf den Hund loszugehen, das würde der nur EINMAL versuchen!
    LG,
    BieBoss

    Hallo zusammen,
    ich lese ja meist eher mit oder geb den ein oder anderen Tip aus der eigenen Erfahrung weiter - aber gestern hat mich meine Süße so zum Lachen gebracht, das muß ich Euch jetzt einfach erzählen....
    Also - morgens steckte ich eine ganze Tafel Schokolade in Nikolaus-Form in meine oben offene Tasche, die neben der Haustüre stand - hatte ich von meiner Tochter geschenkt bekommen.
    Auf dem Heimweg von der Arbeit im Stau fiel mir diese Tafel wieder ein, und während des Wartens durchkramte ich meine Tasche und fand - nichts. Also, ich fand eigentlich sehr viel: Tempos, Stifte, ein Notizblöckchen, meinen Labello, lauter Krimskrams, was halt so ne Handtasche hergibt - aber keine Schokolade :schockiert: . Hm, vielleicht hatte ich die in der Arbeit versehentlich aus der Tasche geworfen, als ich was anderes rausgeholt habe? Kann ja passieren. Aber würde ich das nicht merken? Daheim nochmal nachgeschaut, ob ich die Tafel vielleicht morgens NEBEN statt IN die Tasche geworfen hatte - nein, liegt nix am Boden neben der Haustüre, auch kein leeres Schoko-Papier. Auch gut, wird wohl tatsächlich im Büro rausgefallen sein.
    Jedenfalls stolperte ich im Wohzimmer dann fast über das kleine Hundekörbchen, das normalerweise in der Ecke neben dem Sofa und der Kommode steht. Vielleicht hatte ja Töchterchen mittags was aus der Schublade daneben geholt? Naja, Körbchen wieder zurückgeschoben. Gassi mit den Hunden, wieder zurück, stand nach ner Weile auf einmal das Körbchen WIEDER mitten im Wohnzimmer. Naja, Körbchen zurückgeschoben, Kopf geschüttelt ("Das haben die noch nie gemacht!" - ehrlich!). Heute früh nach dem Aufstehen - Ihr ahnt es schon: Körbchen steht mitten im Wohnzimmer, die Decke darin vollkommen verwurstelt. Ich nur noch ??? im Kopf, nehme die Decke, um sie einigermaßen zusammenzulegen, und - was sehe ich? Liegt doch die Schokoladen-Tafel im Körbchen unter der Decke!!
    Ich fasse es nicht - 85 Gramm Schokolade (30% Kakao) und ein Zwerghund mit etwas über 5 Kilo - das hätte böse ausgehen können.... Aber als ich mir vorstellte, wie die da hingekommen war, mußte ich doch lachen: bei mir geht grundsätzlich nur EIN Hund an meine Taschen, und das ist mein Bienchen - kein anderer ist so unverfroren und dreist, Bossi würde lieber verhungern als sich da ranzutrauen! Die Maus öffnet sogar Reißverschlüsse am Rucksack (werden einfach aufgebissen-wer braucht schon Reißverschlüsse?), wenn´s darin nach essen riecht, und klaut ne Wurstscheibe von dem Brötchen, das drin liegt, oder klettert auf den Eßtisch, um leere Schüsseln auszuschlabbern, wenn ich die wegzuräumen vergesse.... *gg (würde sie natürlich NIIIIIE machen, wenn ich zusehe oder auch nur im Haus bin, aber wehe, ich bin dann mal weg....) Die würd selbst mich noch für ne Scheibe Wurst verkaufen..... (Nein - da ist kein Labbi drin-auch wenn sie schwarz ist....) Jedenfalls muß das kleine Monster die Tafel morgens schon in einem unbeobachteten Moment aus der Tasche geklaut und sie im Körbchen versteckt haben :| . Aber es wurde wohl immer nur nachgesehen, ob die Tafel noch da ist, und die Decke entsprechend drüberdrapiert und gezogen (daher das verrutschte Körbchen), damits keiner findet - angefaßt hat keiner die Tafel, war vollkommen unversehrt, keine Zahnabdrücke vom Transport, keine Kratzspuren von Krallen, die das Papier hätten aufreißen wollen - einfach nur gebunkert für "schlechte Zeiten"... :headbash:
    Naja - wieder dazugelernt: ich werde die Tasche, sobald was Eßbares drin ist (und wenn´s nur Halsbonbons sind...*gg), künftig eben IMMER auf der Kommode lagern, bis ich gehe (es geht doch nix über Zwerghunde - sie springt zwar wie Teufelchen, aber DA kommt sie dann doch nicht dran!), und nicht auf dem Fußboden. Die Tasche kann wirklich morgens nur wenige Augenblicke unbeobachtet gewesen sein - ich hatte die Schokolade reingelegt, hab dann die Schuhe angezogen, bin mit den Hunden gegangen, habe sie wieder hochgebracht, die Tasche geschnappt und bin zur Arbeit los. Sowas Raffiniertes......
    Immer noch erstaunte Grüße
    BieBoss