Beiträge von BieBoss

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    Bade den Hund einmal mit einem Hundeshampoo. Das musste ich auch machen als ich meinen Dicken bekommen habe. Der hat sehr extrem nach 'alten Socken' gerochen. Sonst kann ich nur sagen wenn du mit Haaren und Hundegruch (ein Hund wird immer nach Hund riechen) nicht leben kannst gib den Hund zurück.

    Davor würd ich aber mit dem Furminator ran..... Ansonsten hast die ganzen jetzt noch losen Haare nachher in der Wanne/Dusche. Wird so schon reichen ;-)

    Wenn ich meinen Bossi mit dem Furminator durchbürste, anschließend trimme, und dann bade - ist nachher die Wanne immer noch voller Haare - keine Ahnung, wo der die hernimmt. Aber hinterher hat er noch dickeres Fell als vorher (klar, beim Shamponieren und hinterher abfrottieren wird´s aufgeplustert....Dann sieht er immer aus wie frisch in die Steckdose gelangt..... *gg) ;-)

    Achja - nicht wundern, ich schätze, solang die naß sind, riecht´s vorübergehend noch "hundeliger"..... *gg Und guuuut ausspülen, das Shampoo, sonst schuppt er hinterher, ist nicht gut für die Haut. Selbt bei biene muß ich immer ewig nachspülen, bis nix mehr schäumt, und die hat keine Unterwolle.

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    ......
    Jetzt steht im Impfpass das Tollwut 2015 wieder aufgefrischt werden soll und der Rest(Staupe, Parvo, Hepatitis, Lepto und Zwingerhusten) 2013 wieder.......

    Wenn Du die angegebenen Links durchliest, wirst Du wahrscheinlich darauf stoßen, daß es die Impfung gegen SHP auch mit 3jähriger Wirkungsdauer gibt, auch das muß also nicht jährlich geimpft werden.

    Leptospirose "wirkt", wenn überhaupt, eh nur ein halbes Jahr - aber der Wirkstoff wirkt gegen ca. 2 von etwa 400 Erregern...... Ich spar mir das..... Ist auch die Impfung mit den meisten Nebenwirkungen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Natürlich könnte man auch nach der Grundimmunisierung überhaupt nicht mehr impfen, weil die Impfungen mit hoher Wahrscheinlichkeit wesentlich länger als diese 3 Jahre schützen (hab mal irgendwo gelesen, daß das empirisch herausgefunden wurde, fragt mich bitte nimmer, wo - hab zum Thema schon sooo viel gelesen...). Aber das ist eben nicht nachgewiesen, diese 3 Jahre sind eben sicher, für dreijährige Wirkdauer sind die meisten Impfstoffe (je nach Hersteller) zugelassen.

    Und: wenn Du im Hundesport o.ä. aktiv sein willst, oder auch nur die Begleithundeprüfung machen möchtest mit dem Hund, sind bestimmte Impfungen sogar Prüfungsvoraussetzung. Die sind leider noch nicht in jedem Bereich den Fakten angepaßt worden, und so verlangen manche Prüfungsordnungen die jährliche Impfung, oder einfach Impfungen, die nicht notwendig wären.

    Vorgeschrieben gesetzlich ist eh keine Impfung - aber wenn der Hund mit nem tollwütigen Tier Kontakt hatte, muß er dann unter Quarantäne, wenn er geimpft ist, er kann aber auch (ohne Impfung) eingeschläfert werden (Anordnung v. Amtsvet). Das möcht ich denn doch nicht riskieren..... Oder wenn Du ins Ausland möchtest, brauchst Du auch diverse impfungen, je nach Land, die nur zwischen x und y Tagen alt sind, da sind die penibel.

    Bei mir in der Rettungshundestaffel gehört Leptospirose zu den vorgeschriebenen Impfungen - weiß noch nicht, wie ich das bei der nächsten Prüfung handhaben werde ;-( Evtl. werde ich vorher anrufen, ob die Prüfungsorganisatoren darauf bestehen werden. Sowas find ich echt blöd....

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    Also, hier möcht ich doch mal ganz energisch protestieren! Meine Frieda ist jetzt etwa 12 und hatte mit 10 noch ne OP wegen Tumoren am Gesäuge - und ist heute noch topfit und rennt mit mir um die Wette (und gewinnt das Rennen regelmäßig!). Warum sollte ein Hund in dem Zustand keine Chemo vertragen; und wenn bekannt ist, daß für eine bestimmte Krebsart diese Chemo recht gut anschlagen würde, würde ich das dem Hund auch gönnen.

    Wir hatten keine Chemo, kann also nicht aus Erfahrung sprechen, aber wenn mein TA selbige empfohlen hätte, ich hätte ernsthaft darüber nachgedacht.

    sorry, kann nimmer editieren: was natürlich nicht heißen soll, daß ich nen Hund austherapieren würde, bis er von alleine umfällt, wenn eine Behandlung aussichtslos ist, und der Hund schon permanent Schmerzen hat, auch unter Medikation....

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    ^......
    So sehr ich meinen Hund auch liebe, aber ich denke schon bei einer Chemotherapie wäre bei mir Schluss, vorallem bei einem Alter über 10 Jahre. .....

    Also, hier möcht ich doch mal ganz energisch protestieren! Meine Frieda ist jetzt etwa 12 und hatte mit 10 noch ne OP wegen Tumoren am Gesäuge - und ist heute noch topfit und rennt mit mir um die Wette (und gewinnt das Rennen regelmäßig!). Warum sollte ein Hund in dem Zustand keine Chemo vertragen; und wenn bekannt ist, daß für eine bestimmte Krebsart diese Chemo recht gut anschlagen würde, würde ich das dem Hund auch gönnen.

    Wir hatten keine Chemo, kann also nicht aus Erfahrung sprechen, aber wenn mein TA selbige empfohlen hätte, ich hätte ernsthaft darüber nachgedacht.

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    .....
    Wenn keinerlei Bezug zur Person besteht, warum sollte der Hund nicht aus Lust am Suchen , wenn er eine Spur verliert eine andere Verfolgen?....

    Ganz einfach: weil er beim Trailen mit der anderen Spur nicht zum Erfolg (Leckerli und mein Lob) kommt. Wie gesagt, wenns nicht das Suchen an sich wäre: Menschen trifft er unterwegs genug, die toll sind für ihn, da bräuchte er nicht zu suchen - es geht ihm also beim Trailen echt ums Suchen und die Zusammenarbeit mit mir und die kleine Bestätigung durchs Leckerli am Ende. Die würde er bei einer Person, die er auf der falschen Spur ertrailt, ja nicht kriegen.

    Und: weil ich ihn inzwischen lesen kann, wenn er auf "Hasenspur" wechselt (und den Spurverlauf meist kenne) und genau das dann abbreche und ihm damit zeige, daß das von mir nicht erwünscht ist. Denn die Hasenspur wäre tatsächlich noch selbstbelohnend, auch ohne VP oder Leckerli oder mein Lob am Ende....

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    Ich bin der Meinung, wenn keinerlei emotionale Ansprache, außer Leckerlispende bei der Person passiert, wird ein Hund abbrechen, wenn es Knopf auf Spitz kommt.
    All den wirklich guten Hunden geht es nicht um einen Leckerli sondern um die starke Emotion die das Auffinden, der Person nach harter Suche hervorruft.
    Mag sein das ein bischen Leckerlispender für den Hobbybereich ausreicht, für einen wirklich guten Einsatzhund hab ich es noch nie erlebt.

    PS: Nicht jeder Hund der Einsätze läuft ist in meinen Augen wirklich gut, sowohl auf Fläche als auch bei Trailern.

    Der is schon ewig alt, hab das grad in meinen Lesezeichen gefunden - aber trotzdem: meine Biene sucht, weil sie gerne sucht und mit mir zusammen etwas macht, das ist für sie das Höchste. Dafür braucht sie keine Emotionen von der oder für die gefundene(n) Person. Die Emotion ist die Freude/der Stolz, gefunden zu haben, mit mir zusammen, und sie bricht nicht ab, weil sie weiß, sie kriegt ihre Bestätigung ausschließlich an der gefundenen Person. Hat sie in all den Jahren nicht gemacht.

    Im Einsatz fängt die gefundene (möglicherweise bewußtlose) Person auch nicht an, Späßle mit dem Hund zu machen, damit er bleibt. Im Gegenteil, sie findet Fremde normalerweise nicht wirklich prickelnd, das endete ganz am Anfang sogar in Meideverhalten und Knurren, wenn die VP dann anfing, auch noch halligalli mit ihr zu machen, oder "gar na, sag was" oder so nen Quatsch zu sagen, wenn sie ankam, damit sie bellte. Bis ich in ne gescheite Staffel kam, die damit umgehen konnte: es ist jetzt einfach ihr Job, zu finden und mir das zu zeigen, und wenn wir finden, ist sie grottenstolz und zeigt auch zuverlässig an. Sie macht´s aus Freude am Suchen und der gemeinsamen Arbeit mit mir. Sie kommt nur zum Erfolg, wenn sie findet und anzeigt.

    Immerhin: was machst Du beim Trüffelsuchen - baust Du da vorher ne Trüffelbindung auf?
    Oder bei Eigentrails - ne Bindung zu dem Rucksack, der dann auf den Hund wartet am Trailende?
    Oder beim Drogensuchhund - ne Bindung zu den Drogen? Oder ist es doch eher das Spiel mit dem Halter nach erfolgreichem Fund, das den Drogensuchhund motiviert?

    Biene braucht nicht mehr als ihr Leckerli am Ende und meine Freude über den Fund, und ist ein guter Einsatzhund, nicht nur im Hobbybereich.

    Bei Bossi (Sporttrailer) ist das ähnlich: er findet Menschen generell toll und freut sich daher, wenn er sie suchen darf. Aber auch er macht das nicht für die VP am Ende des Trails, die er toll findet (gibt tagtäglich genügend Menschen, die mit ihm rumkaspern, die er begrüßen geht etc., ohne daß er dafür arbeiten müßte). Er nimmt das Leckerli dort an, läßt sich kraulen, wenns sein muß, aber da kann er in dem Moment drauf verzichten, erstaunlicherweise (obwohl er ja Menschen sonst sehr liebt). Er sucht, weil er das einfach toll findet, ist eben ein Jagdspiel für den Jäger, und er erwartet das Leckerli am Ende, anfassen muß nicht sein. Wenn jemand ihn streicheln will, bevor die Leckerlidose aufgeht, weicht er aus, setzt sich wieder hin (Anzeige) und guckt auffordernd: "gib das Ding endlich her - dann kannste rumgriffeln, wenns sein muß...." *gg Er ist aber generell so, daß das mit dem Anfassen während der Arbeit für ihn eher lästig ist - für sowas hat er keine Zeit *gg

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    ......Wie sieht es mit der versorgung aus mit dem Barf fleisch?......

    Du wirst lachen: auch in Bayern gibt´s sowas wie Metzgereien..... *gggg
    Aber wenn der Hund Trockenfutter auch verträgt, warum nicht. Werde auch im April wieder für ein paar Tge unterwegs sein und nehme dann Trockenfutter mit. Aber wenn ich an ner Metzgerei vorbeikomme, werde ich auch mal nen Knochen oder sowas mitnehmen für die Hundis.

    Maulkorb mitnehmen ist generell Pflicht bei der Dt. Bahn, aber die paar Male, in denen ich innerhalb von Bayern mit der Bahn unterwegs war (bevorzuge mein Auto!), war ich ohne (ne, die Hunde natürlich *gg Bei mir hilft der net....), und kein Mensch hat was gesagt. Guckst Du hier:

    http://www.bahn.de/dbbahn/view/se…on-hunden.shtml

    Für mich wäre es ein Ausschlußkriterium, wenn eine Hundeschule nur nach EINER Philosophie arbeitet - sprich NUR Com Cane, NUR Animal Learn oder sowas. Bin immer der Meinung, jeder kocht nur mit Wasser, und je mehr an Problemlösungsstrategien ich kenne (egal, ob da Animal Learn oder sonstwas draufsteht), und je mehr Hintergrundwissen ich habe, desto kompetenter kann ich helfen. Dazu muß man aber eben offen in alle Richtungen sein, denn für jeden Hund kann ein anderes Vorgehen hilfreich sein, auch beim einfachen Erlernen von Dingen, nicht nur bei Problemlösungen.

    Wenn dagegen wer anfängt, zu behaupten, sie seien die einzig Wahren, alle anderen könnten nix, werd ich hellhörig und drehe auf dem Absatz rum. Oder wenn einer einfach andere Hundeschulen schlecht macht, um sich toll darzustellen. Sowas kann ich einfach nicht leiden.

    Vielsagend ist es auch, zu beobachten, wie die Trainer mit dem eigenen Hund umgehen. So werden sie es Dir auch beizubringen versuchen. Oder, ob sie versuchen Dir gleich 100 Stunden am Stück zu verscherbeln, oder Probestunden zulassen. Ob sie auf individuelle Fragen/Probleme eingehen, oder versuchen, ihren Stiefel nach "Schema F" durchzuziehen und keinen Raum lassen für Fragen der Teilnehmer. All das kann man schon bei ner Stunde sehen, in der man ohne Hund einfach zuguckt.

    Und: mich interessiert auch, wie lange ein Trainer schon selbst Hunde hält, was er mit denen alles macht, um herauszufinden, wieviel Erfahrung der hat. Das sagt manchmal mehr als eine vorhandene Ausbildung nach Herrn/Frau xy. Wer z.B. selbst Obedience-Wettbewerbe gewinnt, muß ein gewisses Know-How und Erfahrungen in Sachen Ausbildung haben; wenn dann noch die Ausbildungsmethoden passen, spräche das schonmal für denjenigen. Hat derjenige selbst Hunde, aber bringt es nicht fertig, die so auszubilden, daß sie sich in Gesellschaft benehmen können, brächte mich das zum Nachdenken.

    Zum Thema "passende Ausbildungsmethode": da wollte jeder seinen gesunden Menschenverstand walten lassen und selbst entscheiden, ob man seinen Hund eher positiv erzieht, oder über Meideverhalten, herumschubst oder respektvoll mit umgeht, oder gar Hunde mit Stachelhalsband auf dem Platz ausbildet. Da hilft ein einfaches Bauchgefühl weiter und der gesunde Menschenverstand.
    Wichtig: NICHT den Verstand an der Pforte abgeben, sondern selbst beurteilen und hinterfragen. Wer auf kritische Fragen keine Antwort zu geben weiß oder ungehalten wird - kann unterichten, wen er will, aber nicht mich......

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    ....Wie bringe ich ihr denn das "suchen" bei? Also wie vermittle ich ihr, dass sie auf ein Wort hin überall schnüffeln, also suchen, darf/soll? Ich meine, bei "sitz" ist die Verknüpfung von Wort und Bedeutung ja recht einfach, aber wie geht das bei "such"? :???:

    Ganz einfach: ich habs so gemacht, daß ich der Biene damals ne Handvoll Leckerli ins Gras geworfen hab. Dann hat sie sofort angefangen, danach zu suchen, und ich hab das dann gleich mit "SUCH" belegt.

    Nach ein paarmal wußte sie, was erwartet wurde, und sie hat auch gesucht, wenn ich die Leckerli vorher geworfen hatte, ohne daß sie zusah. Oder wenn ich in der Wohnung was versteckt hab, und SUCH sage, weiß sie, was sie zu tun hat.

    Wenn Du ein anderes Wort nehmen möchtes, mußt das halt mit dem Trailen anders aufbauen. Wir haben da, wo ich jetzt bin, z.B. so angefangen, daß mehrere Geruchsartikel mit jeweils einem Leckerli drauf in für den Hund wahrnehmbarer Enfernung liegen. Dann hangelt sich der Hund automatisch von Leckerli zu Leckerli. Wenn das klappt, kannst Deinen Such-Befehl (welchen auch immer) dazu geben, und dass wird dann mit der Zeit recht schnell verknüpft.

    Bei uns gibt´s 2 Befehle: Bei Bossi RIECH fürs Anriechen, und SUCH fürs Loslegen anschließend. Das gibt mir die Zeit, nach dem Anriechen den GA noch in der Tasche zu verstauen und die Leine anständig in die Hand zu nehmen, bevor ich starte. Bei Frieda auch RIECH und dann aber "Wo is der Lump?" :hust: fürs Starten, weil sie mit SUCH einfach nur die Leckerlisuche am Boden vor ihr verknüpft hatte, und daher nicht kapiert hatte, daß sie etwas weiter geradeaus suchen sollte. Such heißt also bei ihr, es gibt jetzt Leckerli rund um sie herum zu finden (das hatte sie einfach aus dem Alltag so verknüpft). Damit sie eben nicht auch hinter sich sucht, hab ich dann nen anderen Befehl genommen und die Geruchsartikel in Riechweite gelegt mit Wienerle drauf, damit das kleine blinde Huhn die auch tatsächlich findet und sich an denen orientiert.

    Wenn ich den Trail kurz unterbrechen muß (mach ich nur bei Bossi, die Frieda soll erstmal richt verstehen, was sie da tut, die is noch net so weit), dann sag ich WARTE und anschließend einfach WEITER. Befehle aus dem Alltag, die hier aber genauso gelten und dasselbe bedeuten wie im Alltag, daher kann ich sie beim Trailen auch nutzen.

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    Ah okay, dann versuch ich das in Zukunft mal roh. Das muss ich dann aber auch pürieren, ansonsten sortiert Schara aus. Rohes Gemüse mag Madame nicht. Also roh püriert geht auch nicht?

    Ne, püriert wird auch verwertet. Versuch doch kleingeschittene Stückchen mit Magerquark drüber, den kann sie schlecht ablutschen *gg Oder in gewolftes Fleisch reinschippeln. Biene hat anfangs auch viel gefischt und das Gemüse aussrotiert, aber mit gewolftem Fleisch ging´s dann. Inzwischen frißt sie´auch roh (sonst kriegt´s Bossi - nd das geht ja net, daß sie dem was zum Fressen überläßt, ohne was abzukriegen.....*gg Futterneid ist doch was Schönes.....)