Zitat......
Ich finde im Gegenteil, dass Deine Ansicht vermenschlicht ist. Ist nicht böse gemeint, aber auch da muss ich von Hund zu Hund unterscheiden.Bei meiner Kleinen, harmlosen Pudeline bestand ich da nicht drauf - obwohl oder vielleicht gerade deshalb, weil sie nie ihr Futter verteidigte. Nun aber hab ich hier ein Elefantenbaby, was sich nimmt, was es braucht (gut so, das ist gesund). Aber gerade der Jungrocker darf nie einfach so ans Fressen, sondern hat sich neben der Maus artig hinzusetzen (ein Bild für Götter - Pat und Patachon
) und zu warten auf "Falco, nimm's!".
Ich bin so ein Weichei und mag halt keine Ringkämpfe, wenn ich Raubtierfütterung mache.
Nehm ich nicht böse, keine Angst ;-)
Ist doch aber ein Unterschied, ob ich nem Welpen beibringe, sitzend zu warten, oder ob ich nen Hund von der Straße habe, der gelernt hat, Futter zu verteidigen, und mich dann zum "Feind" mache, indem ich erstmal beibringe, daß alles Fressen MIR gehört....
Und ich finde es AUCH beim Welpen schöner, wenn er den Knochen über Tauschgeschäfte herzugeben lernt (sag mir nicht, Du nimmst den einfach ersatzlos weg, das glaub ich nicht *gg), als erstmal über den Weg "ich muß mir alles wegnehmen lassen", weil der Mensch der stärkere ist und darauf besteht. Denn wenn der Hund lernt, er kriegt was dafür, werden ja genau die Ringkämpfe vermieden, auf die man sich einließe, wenn man sagte "ich bin die Stärkere und Du mußt Dir von mir alles wegnehmen lassen". Das ist im Endeffekt (selbst wenns dann klappt, weil der Hund eher ein Schisser als ein Ressoucenverteidiger wäre) immer noch negativ besetzt, statt mit Freude wie es auf dem Weg übers Tauschgeschäft der Fall ist.