Beiträge von BieBoss

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    Aber scheinbar genug Fell wo das Halsband "rutscht" und im Verhältnis zum Kopf nen "dicken Hals" :hust: Ich habs erst selber nicht geglaubt aber das geht blitzschnell: Schritt zurück, Kopf runter und leicht schräg, eine Kopfbewegung und zack steht der Spitz ohne Halsband da. So schnell konnt ich garnicht gucken :headbash: Einzig wenn ich es wirklich "eng" stelle bleiben sie drin. Aber so dringend muss ich ihnen keine Halsbänder anziehen, dass ich die Dinger richtig eng stelle

    Ah - ok, den Pelz hab ich jetzt nicht mit einkalkuliert.... *gg Stimmt, das ändert die Größenverhältnisse manchmal zugunsten des Ausreißers ;-)

    Naja, erwürgen muß man ihn ja nun auch net, nur damit´s n Halsband ist.... ;-)

    Siehste - das Problem hab ich schon gar net, mit den Terriermonstern, die eher immer nach vorne ziehen: die kämen gar net auf die Idee, daß "rückwärts" auch ne Richtung sein könnte *gggg Wahrscheinlich würden sie fragen, ob das was zum Essen ist, wenn ich das Wort ausspräche... :rollsmilie2:

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    ....Meine Mittelspitze haben es beide raus sich aus Halsbändern zu befreien.....

    Außer bei Windhunden mit ihren extrem schmalen Köpfen kann ich das einfach nicht verstehen, wie ein Hund sich aus einem gut eingestellten Halsband befreien kann - die Dinger sind doch verstellbar - geht das nicht enger zu machen? Gerade Spitze haben jetzt doch auch nicht sooo schmale Köpfe?

    Ich find´s immer komisch, daß Geschirre ausgerechnet für stark ziehende Hunde empfohlen werden, die es schon am Halsband schaffen, den Halter durch die Stadt zu ziehen.... Wie sieht das dann erst im Geschirr aus? Das ist doch dazu konzipiert, Zug optimal zu verteilen und die Zugkraft zu nutzen.

    Ein Geschirr ist kein Hilfsmittel, den Hund vom Ziehen abzuhalten. Im Gegenteil, da kann er sich doch erst recht mit dem ganzen Gewicht ins Zeug legen. Wenn mein Bossi beim Trailen seine ganzen 9 Kilo Kampfgewicht ins Geschirr schmeißt, habe ich meine liebe Not, kontrolliert zu folgen - Samstag im Matsch hat´s mich fast gelegt..... (und ich bin echt nicht die Elfe vom Dienst, normalerweise schon standfest) Wie sieht das mit 30-40 Kilo Hund aus? Das muß man doch anders trainieren, dafür ist das Geschirr kein Allheilmittel.

    Bei uns gibt´s nur Halsband, die laufen aber auch hier fast nur frei, und wenn mit Leine, dann guck ich drauf, daß anständig gegangen wird - keine Lust, mich durch die Stadt ziehen zu lassen.

    Geschirr ist bei uns Trail-Arbeitskleidung. Höchstens Blindhuhn Frieda hat alle Jubeljahre mal ein Geschirr um, wenn wir wo wandern sind, wo sie nen Abgrund runterfallen könnte, wenn ich nicht aufpasse, und sie grad was "Besseres" in der Nase hat.

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    Ich habe das Halsband bisher immer meinem Hund angelegt! :headbash:
    Aber vielleicht sollte ich es auch mal anders herum ausprobieren.

    Jetzt weißt Du endlich, warum, wenns an (Deiner-nicht der dese Hundes) Leinenführigkeit hapert..... *gg

    Ich stimme Dogfan 123 da 100% zu: sieht edel aus, hält ewig und nervt nicht (wie ein Geschirr). Gerade, wenn man einen Hund hat, der viel Kontakt mit anderen hat, tobt etc., würde ich niemals ein Geschirr anziehen - zu groß die Gefahr, daß die da beim Toben irgendwie ineinander hängenbleiben, weil sich ne Pfote im Geschirr verheddert oder so (meist sind ja die Geschirre eh viel zu weit angepaßt und schlabbern am Hund rum).

    Allerdings ein kleiner Tip: wenn der Hund öfter mal ins Wasser geht, aber auch sonst: ab und an die Weite prüfen. Meins hat sich auf Dauer etwas gedehnt, bis der Hund auf einmal den Kopf durchs Halsband rausziehen konnte. Das ist dann natürlich nimmer im Sinne des Erfinders. Also ab und an checken und evtl. nachstellen, ein neues Loch reinmachen oder so.

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    Aber die sind ja so bequem... ein cane corso hatte ich noch nicht im bett aber ein 60kg Dogo canario und das war echt ein super Kopfkissen... leider hat er mein ganzes bett nachts unter wasser gesetzt sodass er in Miras bett schlafen musste und Mira dann bei mir im Bett.:lol:

    Ich lach mich scheckig - und ich mach mir Sorgen, daß mich wer für verrückt erklärt, wenn ich sage, daß ich meine (im Vergleich dazu wohl Schoß-)Terrier mit ins Bett nehm....*gg

    dieminchen:
    mach Dir keine Sorgen, Du hast es nur gut gemeint. Die Idee, daß der Hund lernen muß, auch mal 2 Minuten ohne Dich zu sein, finde ich sehr, sehr gut - und früh übt sich, was ein Meister werden will. Das heißt ja noch lange nicht, daß Du den Hund im Körbchen 24 Stunden am Tag festnageln mußt oder nicht mehr mit ins Bett nehmen darfst, im Gegenteil, in dem Alter braucht er wirklich noch den Kontakt.

    Aber er wird nicht davon sterben, wenn Du ihm das Ding zeigst, und z.B. mal darauf bestehst, daß der Knochen ausschließlich da drin gefressen wird (ich stolpere z.B. nicht gerne über Knochenteile oder trete drauf, dafür ist sowas recht angenehm, wenn das an Ort und Stelle bleibt). Einfach nur ganz kurze Einheiten, dreimal am Tag oder so. Z.B. Du schickst/bringst ihn ins Körbchen, kleines Leckerli - bis er das gefressen hat, sitzt Du am Sofa, und rufst ihn ab (oder gibst das Freigabe-Kommando), bevor er losgeht(!). So kann er das Kommando "Körbchen" nicht selbständig auflösen, und lernt, auf Deinen Abruf/Freigabe abzuwarten, bevor er wieder rausgeht. Wenn er das beherrscht, spricht nichts dagegen, aus den 2 mal 5 Minuten zu machen, dann wieder nur eine, dann mal 15, etc. Ganz langsam aufbauen eben, und bloß nicht kontinierlich jedes Mal länger - der Hund soll ja nicht lernen, daß er, wenn er brav drinbleibt, beim nächsten Mal noch länger auf die Freigabe warten muß *gg

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    ...........
    Auf Grund seiner Taubheit achtet er darüber hinaus wahnsinnig auf meine Körpersprache und dadurch beeinflusse ihn unbewusst sehr, was dann zu Fehlentscheidungen führt.......

    Ui - Ihr trailt auch mit Handicap ;-) Ist ganz schön faszinierend, wie´s trotzdem klappen kann, und wie man sich selbst im Vergleich zum anderen Hund umstellen muß, gell? ;-) Startritual anders, Kommando anders (Frieda kannte das "Such" aus der Leckerlisuche in der Wiese, und kapierte nicht, daß sie weitelaufen sollte), der ganze Aufbau anders, anderes Leinenhandling, und - andere Körpersprache.... Bossi läuft wesentlich aufrechter, geht auch nach Sicht, wenn die Nase faul wird, das kann sie ja gar nicht. Gerade am Trailende muß ich bei Bossi die VP so verstecken, daß er sie erst in letzter Sekunde sieht, weil er sonst in dem "ich geh auf Sicht" noch unterstützt und bestätigt wird. Kann ich mir bei Frieda sparen.... Dafür ist sie schnell mal abgelenkt, wenn sie irgendwo was hört. Selbst ein unvorsichtiges Lob unterwegs von mir (z.B. zu laut oder zu begeistert) läßt sie erstmal zu mir umdrehen, weil sie denkt, es gibt Leckerli.... ;-) (beim Spazierengehen "gelernt": Lob=Leckerli....)

    Auch Frieda ist sehr feinfühlig, was Leineneinflüsse betrifft, da ich sie beim Spazierengehen mit der Leine ausbremse, wenn ich den Eindruck bekomme, daß sie auf ein Hindernis zusteuert, daß sie nicht bemerken kann, und das fällt mir beim Trailen dann natürlich auch "auf die Füße" *gg

    Allerdings stehen wir auch erst relativ am Anfang - zuletzt hatten wir nen 50-Meter-Trail (10 Minuten "alt") mit Leckerli auf dem GA und zwei weiteren GAs (ohne Leckerli) auf der Strecke. Letztere werde ich beim nächsten Mal dann weglassen, weil sie sie schlichtweg inzwischen ingnoriert, das heißt für mich, sie braucht sie nicht mehr. Die Nase ist trotzdem immer schön am Boden, und sie rennt "im Schweinsgalopp", wenn sie am Ziel die VP in der Nase hat. *gg

    Beispiel Aufbau: anfangs hatten wir´s bei ihr über Anreizen (VP sollte quietschend weglaufen) versucht, aber dann stürmte sie sinn- und planlos in die Richtung los, wo sie die VP hat hinlaufen hören - und sobald diese sich nach einigen Schritten möglichst lautlos weiter entfernt hatte, war´s aus - Nase, was ist das..... Dann stand/saß sie da, Nase hochgestreckt zum Leckerli-in-Empfang-nehmen am "place-last-heard" (seen kann man ja bei ihr net sagen....). Nur - da war niemand *gg Hat sie also gar nicht verstanden, daß man die Nase auch dazu verwenden kann, die Person weiter zu verfolgen/orten. Dann haben wir´s über GAs versucht: in kleinem Abstand (0,5-1 Meter), Wind, der ihr den Duft der GAs (mit Leckerli drauf) zutrug. Dann konnte sie sich mit der Nase von GA zu GA vorhangeln und wurde dafür bestätigt über das Leckerli. Und bei der VP hat sie sich dann gefreut, ist an ihr hochgesprungen, und wurde bestätigt. Die GAs dann immer weiter auseinander, jetzt die Leckerli drauf weggelassen. Nur beim ersten liegt noch eines drauf. Und als nächstes werden eben die GAs auf der Strecke noch weggelassen.

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    .....Ich denke immer noch voller Fassungslosigkeit an das Kind, das sich einfach auf Caspar draufgelegt hat zum Kuscheln. :lol:

    Da kann man immer nur froh sein über die Großmut unserer Terriermonster... *gg

    Ich war mal mit Bossi und Biene im Zug unterwegs (einmal in hundert Jahren kommt das tatsächlich vor, hatte grad kein Auto), baggert ein neben mir sitzender Erwachsener (!) fröhlich das Bossitier an. Greift danach und setzt es sich auf den Schoß :schockiert: Das ging so schnell, so schnell konnt ich gar net gucken, geschweige denn reagieren. Der quasselt ihn liebevoll zu, Bossi blieb ruhig, wedelte freundlich und gab "Küßchen" (Zunge ins Gesicht, guten Appetit*gg). Ich war (inzwischen dann doch mal *gg) sprungbereit, und wollte den gerade ausbremsen - da nimmt der Kerle doch beide Arme und legt sie meinem Großen um den Hals und beschmust ihn von oben (Gesicht auf ihn gekuschelt).....

    Ich hatte im Laufe des Geschehens vom Verhalten her mitbekommen, daß er etwas "einfach gestrickt" war, der war mit seiner Mutter als Betreuerin unterwegs (hat sie mir anschließend erzählt), und hab daher dazu dann nichts mehr gesagt zu ihm, der hat sich so süß gefreut über meinen Hund. Hab der aber schon erklärt, daß er das so schnell nicht mehr mit nem anderen Hund machen sollte, daß die da aufpassen muß.

    Naja - Bossi liebt eh alle Menschen, und wenn jemand ihn anquietscht, kann er sowieso nicht widerstehen. Aber so unvermutet von nem Fremden hochgehoben werden und dann noch umarmt und beschmust, also in Hundeaugen extrem bedrängt werden, noch dazu im Zug, wo er (weils selten gemacht wird) doch immer etwas gestreßt ist (quiiiiietsch...) - ich hätt mich das net getraut bei nem Fremdhund. Jedem Anderen hätt ich da echt was erzählt!

    Aber anschließend, als ich das Ganze nochmal überdachte, hab ich mich tierisch gefreut, daß der sich davon überhaupt nicht hat irritieren lassen, und so freundlich reagiert hat. Würde ja nicht jeder Hund mit sich machen lassen....... Allein dafür hätt er eine Bescheinigung über nen "bestandenen Wesenstest" verdient!
    Möchte meinen A.... drauf verwetten, würde das einer mit Biene probieren, der würde abgeschnappt....

    Die Frieda kennt da auch nix - wurde auch schon nen Tag lang von ner eineinhalbjährigen bespielt (die dackelten den ganzen Tag zusammen durch die Gegend) und diente anschließend als Kopfkissen für die Maus - sind zusammen nach dem Spielen (und wohl auch Kuscheln) eingeschlafen *gg

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    .....Beim Sitz nicht, leider beim rumgewuffe. Jetzt wufft er wieder alles ab 10m Entfernung an :sad2: . Könnt kotzen. :mute:

    Hm - ist aber auch doof, so ne Situation. Versuch doch mal, falls das nochmal vorkommt, Deinem Hund Freigabe-Kommando zu geben, wenn Du merkst, der andere kommt zu dicht ran, oder weiterzugehen. Wenn Du ihm Sitz-Befehl gibst, hat er ja keine Chance, sich zu wehren, kann nur durch Bellen zu verstehen zu geben, daß er das nicht möchte. Kommst Du also in ne Situation, wo Du den anderen Hund nicht erfolgreich blocken und von Deinem fernhalten (lassen) kannst, also Deinen beschützen kannst, dann gib den Hund frei oder geh weiter oder sowas. So hast ihn zwar an Ort und Stelle "festgenagelt", sodaß er nichts tun kann - aber hast ihn auch nicht vor dieser Begegnung bewahren können, die er so wohl nicht haben wollte - daher das Gekläffe, weil er jetzt wieder gelernt hat, Du bewahrst ihn nicht vor den anderen Hunden. Mit dem "Festnageln" hast ihn im Gegenteil dem anderen Hund noch "ausgeliefert", aus Sicht Deines Hundes gesehen..... Daher wird er selbst aktiv. Nur so meine Gedanken zu dieser Begebenheit...