Beiträge von BieBoss

    Bin mit meiner Biene 2x und mit Bossi einmal im SV BH gelaufen, hab nie ne Leistungskarte gebraucht. Bei Bienes 2. hab ich dann einfach eine ausgestellt gekriegt ;-), ansonsten hab ich einfach im Anschluß die Urkunde gekriegt über das Bestehen der Prüfung.

    Ist aber schon ca. 4 Jahre her.... Kann also nicht sagen, ob sich da was geändert hat in der Zwischenzeit.

    Ansonsten einfach mal den ausrichtenden Verein fragen.

    Viel Erfolg! ;-)

    Ihm ne Ecke zuweisen, an der keiner vorbeikommt, sodaß er nix verteidigen muß, und dort sicherstellen, daß er diese nicht verläßt. Notfalls mittels Anleinen. Ansonsten riskierst Du, daß irgendwer dafür sorgt, daß Du am Ende den Hund nimmer nmitnehmen darfst. Da braucht bloß einer der Kollegen skeptisch zu werden nach dem Schnapper jetzt...

    Meine Hunde liegen im Büro hinter mir im Eck, also auch hinter meinem Schreibtisch, und da haben sie zu bleiben - so unauffällig wie möglich. Wenn sie in der Zeit daheim wären, würden sie auch pennen und nicht halligalli machen.... Also muß das im Büro auch gehen. Gucken ist ok, aber rumlaufen geht halt net.....

    Ansonsten Gitterbox wie oben vorgeschlagen - sind günstig, gut zusammenklappbar, wenn mal im Weg, und Du kannst eine nehmen, die groß genug ist, daß er sich bequem hinlegen/stellen kann.

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    Ich bin da auch etwas einfach gestrickt und verstehe nicht ganz, warum ich jemandem Geschenke zukommen muss, damit er Zustellbedingungenedingungen erfüllt, die er in seinem Arbeitsvertrag unterschrieben hat und deren Erfüllung ich mit meiner Bestellung bezahlt habe.
    LG von Julie

    Hmmm - dann frag ich mich: gibst Du diese Begründung auch in ner Kneipe ab und läßt Dir pfenniggenau rausgeben? Dort dekt normalerweise keiner darüber nach, daß die mal ein Trinkgeld bekommen, wenn sie ihren Job gut machen (für den sie ja schließlich auch bezahlt werden). Aber beim Postmann wird´s verlangt....

    Ich habe selbst schon in der Gastronomie gearbeitet, und es ist einfach schön, wenn man ein kleines "Dankeschön" erhält, weil sich jemand gut bedient gefühlt hat im Restaurant/Biergarten, und letztlich habe ich auch die erfahrung gemacht, daß jemand, der ein Trinkgeld von mir bekommt, das nächste Gläschen automatisch ein wenig schneller bringt.... *gg

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    Beispiel: Unser Odin ist ein Bernersennen-Rottweiler Mix. Mit 8 Monaten fing er an mich massiv zu beißen.
    Ich wurde mit ihm einfach nicht mehr fertig. Konnte ihn nicht mehr anfassen.
    Also entschloss ich mich in den Hundesportverein einzutreten um ihn mit Hilfe zu erziehen. Das war aber nicht so einfach wie gedacht. Er konnt die Grundkommandos super manchmal tickte er aber komplett aus, biss sogar unseren Trainer.
    Also legten wir ihm den Stachel an. Oh da war ja was, was er nicht kannte!! Bei Training zeigte sich nun, das immer wenn ich leicht am Stachel zog er zum ausrasten gar nicht kam, weil er merkte das da was weh tun könnte. Den Stachel habe ich nur 3 mal gebraucht. Seid dem liegt er im Schrank. das Ganze ist jetzt 2 Jahre her. Er hat übrigens die BH-Prüfung mit gut bestanden.

    Hm - meine Bedenken: wenn ein 8monatiger Hund so "übermütig" wird, daß ich da schon nen Stachel einsetze - was mach ich dann, wenn der ausgewachsen ist und zickt? Ich bin der Meinung, wenn das mit 3mal Stachel dran regelbar war - dann wäre man sicherlich auch mit anderen, freundlicheren Methoden weitergekommen.... Und: wenn der mit 8 Monaten so was braucht - dann ist das selbst verantwortet durch den Umgang mit ihm, schätz ich mal (kann beim Ersthund und unerfahrenem Halter schon mal passieren....ein paarmal zusammengezuckt, wenn der Hund böse guckt oder knurrt, schon hat er den ersten Erfolg gehabt, das geht schnell... Wir hatten sowas im Verein bei uns, der Halter durfte nicht mal mehr aufs Sofa - Gottseidank wars nur ein Australian Silky Terrier *gg), dann brauche ich das aber nicht mit für den Hund so harten Mitteln auszubügeln, weil hier der Hund unter dem leidet, was ich selbst falsch gemacht habe, wenn auch unwissentlich. Das sind aber allgemeine Bedenken, denn ich kennen ja Deine damalige Situation nicht und weiß nicht, wie viele Trainer etc. Du damals konsultiert hattest - also diese Überlegungen bitte jetzt nicht als Vorwurf an Dich mißverstehen!

    Ich verurteile weiß Gott nicht, wenn jemand keine Wattebäusche wirft (da käme ich als Terrierbesitzer nicht weit) - aber es gibt Dinge, die müssen nicht sein. Als bei uns im Verein angefangen wurde, eine ohnehin super arbeitende 10monatige Viszla-Hündin mit Stachel zum perfekten Fußlaufen zu bringen, hab ich selbigen dann irgendwann verlassen - so möchte ich mit meinen Hunden nicht arbeiten.... (und die Süße lief schon besser Fuß als meine, die zu dem Zeitpunkt gerade die BH mit Bravour bestanden hatte - und das will was heißen, die war damals echt gut; es ging also um reine Perfektion in der Ausführung für einen Familienhund, der "halt mal ne Prüfung machen" sollte - also nicht mal ein "Arbeitshund", wo irgendwas ganz wichtiges geübt oder abgewöhnt hätte werden müssen.)

    Mach doch einfach ne kurze Hausleine dran: so einen Meter, aber auf jeden Fall ohne Schlaufe, damit sie nirgends damit hängenbleibt. Wenn sie auf dem Sofa ist, sag runter, schnapp die Leine und zieh sie runter. Dann kommen die Zähnchen nicht in Reichweite der Hand, die die Leine hält. ;-)

    Weiterer Vorteil: Du bist sicherer, weil Du keine Angst vor ihren hübschen Zähnchen haben mußt, und das kommt auch beim Hund entsprechend rüber, diese Sicherheit. Dann nimmt sie Dich eher ernst.

    Wenn Du das konsequent machst, lernt sie auch den Respekt, der hier vorher schon erwähnt wurde.

    Diese Blockiererei des Sofas mit Gegenständen hilft gar nichts, damit lernt sie nur "wenn was draufsteht, komm ich net hoch" - aber sie lernt dabei nicht, daß sie nicht rauf darf, geschweige denn, daß sie auf Kommando wieder runter muß. UND Du hast noch die Gefahr, daß sie trotzdem draufspringt, und sich evtl. verletzt, wenn einer der Gegenstände umkippt/auf sie fällt o.ä. - und dann viel Spaß beim Verarzten eines Hundes, der schon beim Runterschicken vom Sofa schnappt *gg

    PS: schön, daß die Maus bei Euch ein neues Zuhause gefunden hat! :rollsmilie3:

    Wenns tatsächlich Epilepsie ist, kannst sicherlich (fast) alles mit dem Hund noch machen - aber man sollte alles meiden, was Streß verursacht, denn dieser kann Anfälle auslösen. Also vielleicht nicht unbedingt Turniersituationen für nen Agility-Hund oder so, könnt ich mir vorstellen. Oder den Streß, wenn der Hund bei einem unbekannten Hundesitter von heute auf morgen 2 Wochen bleiben müßte, weil Du in Urlaub willst ohne ihn. Anstrengende Familienfeiern, wo alle Kinder dem Hund am Hintern hängen *gg So Zeugs halt... ;-)

    Mein Schwesterherz hat nen Epilepsiehund, und ich krieg die Anweisung "kein Streß" immer, wenn ich den mal da hab.

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    Wie macht ihr das, wenn euer Hund nach Aufnahme der Geruchsprobe losrennt? Rast ihr dann hinteher oder haltet ihr den Hund zurück?....

    Ich lasse meinen Hund laufen, bis er die ganze Leinenlänge hat und sich für die richtige Richtung entschieden hat. Dann nehme ich einen Teil der Leine wieder auf, damit ich ihm bei Kreuzungen etc. wieder rausgeben kann, und bestimme selbst ab da das Tempo. Wenn ich meinem Hund hinterherrenne, dann scheuche ich ihn damit geradeaus, sodaß er sämtliche Abgänge vor lauter "Halligalli" und Übermotivation überrennt. Macht also überhaupt keinen Sinn. Der Kerle soll gefälligst konzentriert suchen, er zieht wie Bolle, wenn er auf der Spur ist, sehr gleichmäßig, aber das Tempo bestimme ich. Wir haben auch eine in unserer privaten Trailgruppe, die in höherem Alter mit dem jetzigen Hund wieder zu trailen beginnt, und wenn die sich von ihrem mittelgroßen Hund durch die Gegend ziehen ließe, wäre ein Stolpern im Gelände vorprogrammiert - da muß der Hundeführer das Tempo schon regeln können. Außerdem ist die Körpersprache des Hundes sowieso manchmal schwer zu erkennen, wenn er nur leicht eine Richtung andeutet - da muß ich nicht noch dass Tempo hochdrehen, weil ich dann anfange, solche Zeichen von ihm zu übersehen. Außerdem - wenn ich im Sprint renne, wie halte ich dann Spannung auf der Leine? An der Spannung auf der Leine merke ich doch sofort, wenn der Hund nicht mehr sicher ist, langsamer wird etc., wie machst Du das dann? Beim Laufen "ruckelt" die Leine doch ständig am Hund rum, mal ist sie gespannt, dann hängt sie wieder ein bisserl durch... So schnell wie der langsamer wird an ner Ecke, kannst Du doch gar nicht reagieren?

    Klar, ab und an als Motivationsübung, da mach ich dann ne frische Spur einmal ums Eck, und dann die VP gleich hinterm nächsten Auto versteckt, da lasse ich ihn dann rennen und renn auch mal mit - einfach, damit er nur Spaß hat. Aber wenn ich richtig arbeiten möchte, dann ist das Tempo gemäßigt.

    Bei Frieda ist das noch ein bißchen anders, die startet langsam, und unterwegs, wenn sie sich dann sicher ist, und die VP schon in der Nase hat, rennt sie los. Bei ihr vermeide ich aber aus o.g. Gründen (weil sie durch die Blindheit zu sehr auf mich achtet) momentan noch jeden Leinenruck/-zug; ich renne dann mit bzw. geb den Rest der Leine raus, bei den kurzen Strecken. Es sei denn, sie würde an ein Hindernis stoßen - aber den Trail kann man ja auch ohne Hindernis legen, so mitten auf der Wiese ist die Gefahr nicht allzu groß, daß sie wo gegenrennt..... *hust.... Also bei ihr noch rennen, weil´s eben noch im Aufbau ist, da will ich sie nicht ausbremsen. Aber sobald sie das richtig macht, wird sich das bei ihr auch einpendeln, daß ich die entsprechende Spannung an der Leine habe.

    Der Jagdtrieb ist was ganz Normales beim Hund... Kann passieren, sollte aber kein zweites Mal passieren - aber Ihr wißt ja nun, daß er jagt, insofern kann man da gegensteuern: erstmal Leine (in den Händen von wem, der den Hund auch halten kann, wenn er mal unvermutet reinspringt), und dann Antijagdtraining.

    Auch die Begleithundeausbildung ist zu empfehlen, denn da wird ja vor allem der Grundgehorsam beigebracht (natürlich vorausgesetzt, daß man das dort Gelernte auch daheim fortführt...), und kann Tips kriegen, wie man Jagdtrieb in den Griff bekommen kann. Vor allem den Abruf solltet Ihr intensiv üben.

    Wäre ja noch schöner, wenn man nur mit fehlerlosem Hund die Ausbildung machen könnte - kein Hund wird so geboren, daß er die nicht mehr bräuchte... ;-)

    Zu dem 8jährigen Sohn: schaut mal in Eure Haftpflichtversicherungsunterlagen: normalerweise versichert keine Haftpflichtversicherung einen Hund, wenn der von Kindern unter 14 Jahren geführt wird. Gerade beim großen Hund ist ja zu erwarten, daß ein Kind diesen keinesfalls halten kann - der braucht bloß mal unvermutet eine Person freudig anzuspringen, weil diese ihn anspricht (oder gar ein Kind!) und dabei zu Fall zu bringen, sodaß sie Kopfverletzungen erleidet - Hilfe.... oder der Hund erschrickt auf der Straße, macht nen Satz auf die Seite, landet dabei auf der Hauptstraße - und reißt Dein Kind noch mit. Mag mir das gar nicht vorstellen, was da alles passieren kann.

    Das Harmloseste ist sicherlich noch, daß Dein Sohn zusehen mußte, wie der geliebte Hund das Kaninchen tötet, das reicht ja schon dicke in dem Alter.... Könnte auch passieren, daß der Hund plötzlich nen anderen Hund anpöbelt, wenn der Sohn alleine mit ihm unterwegs ist. Wie will der 2 sich prügelnde Hunde wieder auseinanderkriegen?? Wie stellst Du sicher, daß er da eben nicht dazwischen geht und selbst verletzt wird? Woher soll er wissen, wie er da reagieren muß? Da sind oft schon erwachsene Hundehalter beim ersten Mal vollkommen überfordert, selbst wenns nur Pöbelei ist und dabei nichts Ernstes passiert.

    Es ist toll, wenn die Kinder lernen, mit dem Hund umzugehen - aber man muß ganz vorsichtig sein, wann, wo und in welchen Situationen. Und das können auch die Kinder verstehen, daß das gefährlich werden kann. Aber wenn sie mit der Zeit immer mehr Aufgaben übernehmen dürfen, lernen sie dazu, und sind genauso stolz. In dem Alter kann er z.B. Futter hinstellen (alles immer in Anwesenheit von Euch!), oder mal im Park eine kleine Strecke führen, wenn sonst nichts los ist (vorausgesetzt, Ihr habt eine Sicherung gegen Losrennen bei Kaninchensichtung, z.b: zweite (längere) Leine am Hund als "Backup"), oder er darf versuchen, ob der Hund einem Sitz-Kommando gehorcht etc. (solange er ihn dann nicht den ganzen Tag mit sinnlosen Kommandos nervt *gg).... Oder den lieben langen Tag knuddeln mit ihm - solang´s dem Hund gefällt (auch das nämlich muß der Kleine lernen...).

    Aber das ist doch alles unrealistisch - wo bezieht man denn normalerweise sein BARF-Fleisch? Ich hol das doch in den Mengen, die ich brauche, nicht vom Metzger, sondern lasse mir das schicken in gefrorenem Zustand. Und die Gefriertruhe überleben doch die wenigsten Keime, oder?

    Das muß man doch auch berücksichtigen bei der Frage, wie hoch das Risiko beim Barfen ist - wie das Fleisch behandelt wurde, wird´s gleich frisch verfüttert, oder gefroren abgegeben, und dann eben bei Bedarf aufgetaut und verfüttert. In der Truhe überlebt das Zeugs doch net....