Beiträge von BieBoss

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    Huhu, Anja,

    achten würde ich v.a. darauf, daß es auf dem Platz Boxen für die Hunde gibt. Wir hatten ne ganze Reihe von sehr großen selbstgebauten Boxen, wo die Hunde rein können, solange sie nicht gearbeitet werden. Richtig schön im Schatten der Bäume am Platzrand, in Sichtweite, aber auch so einzeln untergebracht mit Gittertüre, daß die anderen Hunde nicht rankommen können, und der Hund keinen Streß dadurch hat. Dann ist das Auto-Problem schon mal keines mehr ;-) Eigene Decke mit rein, die vertraut ist, und der Hund kann entspannen.

    Schau Dir alle Gruppenstunden an, wie mit den Hunden gearbeitet wird. Packt einer nen Stachel aus o.ä., geh wieder..... Wäre für mich ein absolutes Ausschlußkriterium. Außerdem: wie geht der Trainer mit den Hunden um: wird viel geplärrt, oder nimmt an sich Zeit für Einzelfragen, oder wird eher nach "Schema F" im Kreis gelaufen.
    Welche Tips werden gegeben bei Problemen - ich glaub, Du hast genügend Erfahrung, um so nen Trainer dann selbst einschätzen zu können, wenn Du ne Weile zusiehst.

    Rede mit den Leuten selbst nach den Trainings, wie ihnen die Arbeit auf dem Platz gefällt.

    Wir durften in alle Trainings, in die wir wollten. Pflicht war im Verein allerdings die Ableistung von Stunden im Arbeitsdienst: Rasenmähen, Boxen bauen/instandsetzen, Sitzbänke abschliefen/streichen, im Herbst Hecken schneiden, ab und an Kuchen backen (für den theoretischen Teil und "Gefachsimpele", das beim Zusammensitzen mit Kaffee/Kuchen abgehandelt wurde), Vereinsheim mal putzen etc. Konnte man sich raussuchen, was man gerne gemacht hat. Werden diese Stunden nicht geleistet, mußt meist zahlen. Ich hab damals um die 40 Euro im Jahr für die Mitgliedschaft gezahlt und konnte in alle Gruppen, wo ich wollte. nicht geleistete Arbeitsstunden schlugen mit 10 Euro zu Buche.

    Zuerst mußte man ne 10er-Karte kaufen, bevor man Mitgliedsantrag stellen durfte, die kostete bei den Welpen 45, bei den Erwachsenen 90 Euro.

    Worauf ich heute v.a. achten würde: wie geht man mit bestimmten Themen um: wird über andere Hundeschulen hergezogen (á la "wir sind die einzig Richtige, alle anderen machen alles falsch"), Einstellung zu bestimmten Trainern/Ausbildern (Themen wie CANIS oder Caesar Millan), weil allein das schon viel aussagt darüber, wie gearbeitet wird.

    Und: wie viele Hunde hat der jeweilige Trainer schon selbst gehabt/ausgebildet, hatte der einfach nur mal nen eigenen Familienhund, oder hat er ne Ausbildung mit einem Hunde gemacht (Schutzhund, Obedience, Rettungshund etc., oder auch Trainer-Ausbildungen). Wer selbst noch nie nen Hund komplett ausgebildet hat, hat meist Probleme, sich auf Schwierigkeiten bei anderen Hunden einzustellen, weil bei ihm alles reibungslos geklappt hat. Hat jemand selbst nen Jagdhund so erzogen, daß er frei laufen kann, ist das für mich eher ein Zeichen von Kompetenz als der Famlienhund im Kofferraum, der während des Trainings dauernd kreischt *gg Wobei man bei Trainern manchmal aufpassen muß - oft trägt ja der Schuster selbst die schlechtesten Schuhe, und dann heißt das net, daß er sein Handwerk net versteht - ist schwierig, dann zu beurteilen...

    Wie ist der Umgang mit läufigen Hündinnen? Dürfen die net auf den Platz, ist der Verein für mich gegessen. Wie soll ein Rüde lernen, unter Ablenkung konzentriert zu arbeiten, und eben NICHT abzuhauen, wenn nicht unter kontrollierten Bedingungen (und natürlich vorher mit den Teilnehmern abgesprochen) auf dem Platz? (man kann ja die Junghunde, die noch leicht ablenkbar sind, zuerst arbeiten, aber irgendwann müssen die es ja auch mal lernen)

    Achja - wenn Du die BH laufen willst, dann schau drauf, daß der Verein im VDH Mitglied ist. Du brauchst nämlich ne VDH-Mitgliedschaft für die Prüfung. Wenn der Verein die Mitgliedschaft net hat, dann mußt noch einem Hundeverein (Pudelclub war´s bei uns) beitreten, der im VDH ist, nur, damit Du Prüfung laufen darfst. Und die wollen ja auch nochmal Mitgliedsbeitrag.

    Wenn Du Agility o.ä. machen willst, würde ich die Geräte ansehen: wie gepflegt, Verletzungsgefahren?

    Mehr fällt mir grad net ein.....

    Nun ja - das hört sich in dem Punkt, daß Du jetzt etwas mobiler bist als vorher, schon besser an.

    Aber warum um Himmels Willen willst Du den Hund in den Garten verbannen und nur möglichst viel mitnehmen - warum nicht in die Wohnung, als Dein ständiger Begleiter? Hunde sind Rudeltiere, die möchten nicht alleine sein, wenns net sein muß.

    Klar, meine sind auch alleine, wenn ich tagsüber arbeite. Aber mittags kommt meine Tochter heim, und ich beschäftige mich den ganzen Abend, gehe morgens und abends Gassi (tagsüber die Tochter), und arbeite mit den Hunden nasentechnisch viel, sodaß sie trotzdem ausgelastet sind. Und sie sind daheim zusammen, nicht alleine.

    Warum suchst Du Dir nicht nen mittelgroßen Hund (Schäfi ist glaub ich körperlich schwerer zu beherrschen, weiß nicht, wie kräftig Du abgesehen vom nicht-laufenkönnen bist? Speziell bezüglich Hund halten, wenn der mal spontan an der Leine zieht etc., meine ich jetzt.), und läßt ihn in der Wohnung leben, und bildest ihn zum Helfer aus? Lichtschalter drücken, Türen (auch Schranktüren oder Schubladen) öffnen, Gegenstände bringen, helfen lassen beim Einräumen der Waschmaschine, da gibt´s doch tausend Sachen, die der Hund mit Dir machen könnte. Evtl. kann er Dich sogar unterwegs mit dem Rolli ein Stück ziehen, wenn Du nimmer kannst, oder einfach zur Beschäftigung (da muß es natürlich vom Größenverhältnis her passen: "Du mit Rolli" versus "Stärke/Gewicht Hund"). So arbeitet der Hund, ist ausgelastet, muß net gelangweilt im Garten warten, und nutzt Dir noch. Und Du hast Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund.

    Ein Garten - egal, wie groß der ist - kann bestenfalls zum Pieseln dienen, und das war´s! (Vorteil, wenn man echt mal krank ist und gar net kann). Der Hund wird sich darin nicht mehr bewegen, als er dies in der Wohnung tun würde, solange keiner dabei ist, der ihn animiert, also mit ihm rennt/spielt etc. Der geht ne Runde im Garten, markiert alle 4 Ecken, weiß, alles ist seins und kein Fremder ist da, und legt sich ins Gras. Fertig. (Verstehe auch nicht, daß von Tierheimen oft verlangt wird, daß man nen Garten hat - der langweilt den Hund genauso wie die Wohnung, wenn keiner mit drin ist). Das Einzige, was Dir dann passieren kann, ist, daß der Hund vor lauter Langeweile anfängt, diesees Handtuch von Grün als sein Eigentum zu verteidigen - dann haste nen gafernden kläffenden Hund am Zaun - viel Spaß mit den Nachbarn *gg

    Das Einzige, was ich beachten würde (je nachdem, wie´s Dir derzeit oder künftig gesundheitlich gehen wird), ist, daß Du einen Plan B zum Gassigehen hast, wenn Du mal krankheitsbedingt ausfallen solltest, eine Operation würdest machen müssen o.ä.

    Ein Tag mal Schnüpflein und Fieber bei Fraule/Herrle, das kann der Hund mit Pinkeln im Garten gut wegstecken, da mach ich mir keine Sorgen. Aber eben falls Du mal mehrere Tage lang ausfallen solltest, daß der Kerle dann entsprechend versorgt ist.

    Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören, wie Du´s umgesetzt hast, denn die Zeit für einen Hund hättest Du mit Sicherheit, und die Tatsache, daß Du damals zugunsten des Hundes verzichtet hast, beweist in meinen Augen ebenfalls die richtige Einstellung zum Tier.

    Zitat

    :headbash:
    TS informieren! So unverantwortlichen Haltern gehören die Hunde weggenommen!
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    So ein Unsinn - was soll denn ein Terschutz, nur weil ein Hund Junge gekriegt hat? Ein Arzt hilft da sicherlich besser weiter....

    Ich mein, daß manchen Leuten der Hund abgenommen gehörte, hab ich mir auch schon oft gedacht (hier in der Umgebung) - aber der Tierschutz kann nur was machen über den Amts-Vet, und auch dann nur, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Vernachlässigung, Hungernlassen etc. - und selbst da gibts enge Grenzen, und das ist auch gut so - Du würdest ja auch nicht wollen, daß jeder Dir den Hund wegnehmen kann, weil er meint, er könnte es besser.

    Aber nur weil ein Hund trächtig geworden ist, hat noch lange niemand eine Handhabe, den wegzunehmen (solang´s kein Listi ist von der Art, bei denen die Zucht sogar schon verboten ist).

    Natürlich hat die Thread-Schreiberin (wer seine Wörter ausschreibt, provoziert keine Mißverständnisse *gg) Recht, und der Doc sollte da mal drüberschauen, daß alle Welpen draußen sind. Im Zweifel kann man sicherlich igendeinen Freund fragen, ob er einen kurz zum Freund und dann mit Hund zum Tierarzt fährt - das sollte doch kein Problem sein. Meine Freunde würden das jedenfalls tun, wenn ich um Hilfe bitte.

    Zitat

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    Soft Coated Wheaten Terrier finde ich geeignet, die brauchen einiges an Fellpflege, aber dafuer kann man sie im Sommer einfach kuerzer schneiden. Auch die anderen mittelgrossen Terrier (Welsh, Fox, Airedale, Kerry Blue etc) wuerde ich mir mal anschauen, wenn sie Dir gefallen........

    War das Thema nicht "nicht-jagend"?? Und da empfiehlst Du Terrier? *gg

    Ich fasse es nicht - wer holt sich sowas freiwillig ins Haus???

    Ich glaub, ich züchte auch mal was - wie wär´s mit Flöhen? Oder Schimmelpilzen? ;-) ;-)

    *schüttel......

    ;-)

    (wobei ich das Video mit der passenden Musik dazu schon lustig finde.... *gg Aber wenn ich das höre, kribbelt mir schon die Haut.....)

    Zitat

    Bescheidene Frage, wie gelingt es dem Hund, sich in Menschenhäufchen zu wälzen, ist das in Eurer Gegend so, daß sich die Leute erleichern, wo sie gerade gehen und stehen :???: ...

    Tja - solche Leute gibt´s tatsächlich... Sogar hier schon im Park passiert, als ich mit meinen Gassi war. Bossi kam irgendwann aus irgendeiner Ecke wieder und duftete im Vorbeilaufen seltsam. Ich rief ihn etwas näher, und da sah ich die Bescherung: er hatte sich komplett drin gewälzt, Kopf/Hals und Rumpf total mit dem Zeugs bedeckt. Und der Duft ist eindeutig.....

    Und bei uns gibt´s ein Toilettenhäuschen im Park! Aber wenn man natürlich abends zusammensitzt und Wodka säuft auf Parkbänken, ist der Weg von ca. 100 Metern natürlich zu viel verlangt....

    Ich durfte das Hundi dann erstmal im kleinen Bach im Park waschen mit der Hand (von alleine geht das Zeugs ja net ab), und dann mit heim nehmen und in der heimischen Dusche komlettreinigen, einshampooonieren etc. Ziemlich widerlich mit bloßen Händen unterwegs, aber ich wollte ihn nicht so eingesaut mit heimnehmen, denn in der Dusche daheim möchte ich das Zeugs auch nicht haben....

    Das gute Lederhalsband hat noch monatelang gestunken danach!

    Boah, wenn ich DEN erwischt hätte..... Der hätt sein Zeugs selbst aufessen dürfen.....

    Danke für die Infos. Armes Bärle..... *schnüff....

    Und wenn Du den Garten ein bisserl umgestaltest, oder mit nem kleinen Zaun den Bereich einzäunst, indem er sich nicht verletzen kann? Dann könnten die Hunde zum Toben innerhalb dieses Bereichs bleiben...

    Wenn Du weißt, daß der kleine bei Euch bleibt, lohnt sich doch bestimmt die Investition...

    Ich habe übrigens bei meinem TA nen Hundeschuh für Biene gekauft (die ist ja auch recht klein) - frag doch mal da nach, evtl. haben die sowas da oder können was empfehlen?

    Noch ne Idee, weiß aber nicht, ob das machbar ist: ich hab hier öfter was von Orthesen gesehen für Hunde mit irgendwelchen Skelett-/Fußschäden - könnte man sowas nicht in ähnlicher Form, aber eben nur als Schutz für´s Beinchen, anfertigen lassen? Weil das Material einfach etwas fester sein dürfte als die gekauften Schuhe, und dann evtl. länger hält. Da könntest doch mal nachfragen irgendwo.....

    Zitat

    ......Da er die Hinterpfötchen noch leicht bewegen kann (Reflex oder nicht) mag er das gar nicht so und bockt auch ab und an.......

    Ist es denn sicher, daß er gelähmt bleiben wird? Wenn nicht, würde ich, solange er die Pfötchen bewegen kann, mal beim TA und evtl. ner Physiotherapeutin mal checken lassen, ob da nicht noch was machbar wäre. Evtl. nur eingeklemmter Nerv? Hat der Vorbesitzer ne komplette Diagnose erstellen lassen?