Beiträge von BieBoss

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    Wieso soll das die Rangfolge noch zementieren? Könnte eher das Umgekehrte passieren - kastrierte Hündinnen werden oft selbstbewusster im Verhalten....

    Das hab ich noch nie gehört..... Ich hatte mir das so gemerkt und grad mal nach einer Quelle dazu gesucht. Hab z.B. das gefunden: http://www.drc.de/gesund/kastratr.html

    Da steht was von

    "...Bei rangordnungsbezogenen aggressiven Auseinandersetzungen zwischen zwei weitgehend gleichwertigen Rüden in demselben Haushalt, sieht die Geschichte ganz anders aus. Hier ist die Kastration des tendenziell weniger durchsetzungsfähigen Rüden manchmal die einzige Möglichkeit, die Situation zu entschärfen. Aber cave! Kastriert man den falschen Rüden, werden die Auseinandersetzungen noch heftiger. Der Einfachheit halber beide zu entmannen, verbessert die Situation auch nicht. Damit beraubt man sich leicht der letzten Möglichkeit, die Hierarchie zu stabilisieren."

    Bezieht sich jetzt auf Rüden, klar - weiß nicht, ob das auch bei Hündinnen zutrifft, da hab ich jetzt nichts gefunden, vielleicht hatte ich mir das nur gemerkt und dann falsch auf Hündinnen transferiert?

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    .......Da wir umgezogen sind haben wir nun auch eine neue Tierärztin, sie hält es für besser wenn wir unsere Mädels kastrieren lassen. Die Argumente sprechen für sich. .......

    Wenn Kastration, würde ich lieber vorher feststellen, welche von beiden "die Hosen an" hat, und dann nur die andere kastrieren lassen, um die Rangfolge noch zu zementieren.

    Wenns Euch nur um die Fortpflanzung ginge, würd ich lieber den Rüden kastrieren lassen, eine evtl. vorhandene Aggressivität muß sich nicht bessern durch eine Kastration, je nach Ursache der Aggression. Das würde nur helfen, wenn die Aggression sexuell motiviert wäre, was ich hier aber nicht sehe, und Du schreibst ja, die Kleine ist eher einfach "grenzenlos".

    Vor allem, selbst wenn das der Fall wäre (die sexuelle Motivation für die Aggression) - in dem Moment, wo der anwesende potente Rüde nimmer kann, wäre dieser Grund ja auch erledigt ;-)

    Hi, Fanta,

    erstmal danke fürs Kompliment ;-)

    Aber DAs hier:

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    .......

    Halterin: Gestern hat mein Hund eine ältere Frau angesprungen und nach ihr geschnappt, dabei waren wir mit z+b schon soooo weit.

    Freundin: Oh das ist aber Mist und was hast du gemacht?

    Halterin: Erstmal gar nichts, ich wollte mir den Trainingserfolg nicht kaputt machen und habe gewartet bis er sich beruhigt hat, das hab ich dann geclickert und dann habe dann erstmal konditionierte Entspannung gemacht, damit er wieder runterkommt.

    .......

    hat mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert - auch wenns eigentlich zum Weinen ist, aber der Dialog hat mich an was Anderes erinnert, weiß aber nimmer, wo ich´s finden kann: so ein Dialog, wo einer den Trainer anruft, weil der Hund lauter Mist baut, und dann während des Gesprächs geklickert wird, wenn er das Hosenbein wieder losläßt oder so, ich krieg´s nimmer zusammen...... Halt immer schön positiv bestärken, damit Hundchen ja nicht traumatisiert wird, der Dialog würde auch zum Thema passen...

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    .......
    Alle Hunde gleichberechtigt zu behandeln halte ich für den schlechtesten Tipp überhaupt...


    Damit hast Du mir das Wort aus dem Mund genommen - wenn einer tatsächlich der Chef ist, sollte genau dieser auch so behandelt werden innerhalb der Gruppe (z.B. zuerst Futter kriegen etc.), weil sonst die Hunde genau die "Chef-Postion" des Anderen in Frage gestellt sehen und es dann zwischen ihnen Zoff gibt, weil der Chef die anderen dann wieder maßregeln muß, wenn sie querschießen, weil seine Position von Euch torpediert wird durch die Gleichbehandlung, und er sich deswegen immer wieder aufs Neue beweisen muß. Sollte tatsächlich die Kleine die Chefin (unter den Hunden bitte nur, nicht euch gegenüber *gg Nicht, daß das hier zu Mißverständnissen führt....) sein, müßte sie also entsprechend behandelt werden.

    Ich denke aber eher, daß die Jüngere einfach nur mobbt und keine Grenzen kennt - und dann würde es an Euch liegen, das zu unterbinden. Fixieren der Älteren mit Blicken, Einschränken etc. - IHR bestimmt, wer was im Haus darf, und wer nicht, und wann. Wenn die Ältere dort liegt, ist das ok, und die kleine hat sie in Ruhe zu lassen, Ihr duldet die Mobberei nicht. Ich denke nicht, daß die die "Chefin" ist - ein souveräner Chef hat es nicht nötig, die Anderen zu mobben und sich damit quasi ein Schild "Ich bin Chef" ans imaginäre Revers zu heften. Der würde alles in Frieden regeln, denn alles Andere reibt die Kraft auf, bringt Unruhe ins Rudel und gefährdet den Jagderfolg und die gemeinsame Arbeit.

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    .......Ihr könnte damit anfangen, klare Strukturen, Regeln und Zuteilungen zu machen und mehr Entscheidungen für die Hunde zu treffen. Wer darf sich wo und wann bewegen, wer darf in eure Nähe und
    wer mal gerade nicht, wer hat wo welchen Platz und muss dort auch mal bleiben usw.


    Genau das mein ich.

    Ansonsten: was wird mit den Hunden auslastungstechnisch gemacht? Ich habe die Erfahrung gemacht "Nur ein müder Terrier ist ein guter Terrier" *gg, will heißen, wenn der ausgepowert ist, dann ist die Neigung zu Kloppereien/Mobbereien doch deutlich reduziert. Ich meine jetzt nicht laufen, Radfahren etc., sondern auch mal Kopfarbeit, die richtig anstrengend ist (Sucharbeit, Denkaufgaben, Unterordnung - wenn ein Hund nach 4 Jahren bei Euch immer noch nicht ohne Leine laufen kann, dann fehlt´s da vielleicht schon, etc.).

    Wobei ich, wenn ich höre, daß ein Terrier nur an der Leine geführt wird, weil er sonst abhaut, sicherlich auch mal die genügende körperliche Auslastung (Bewegung) abchecken würde.

    Aber das nur mal am Rande, ist keine gezielte Maßnahme in Sachen Ordnung reinbringen, würde aber sicherlich unterstützend wirken, wenn die "Monsters" ausgelastet sind. ;-)

    PS (kann nimmer editieren):
    Warum wird hier immer ein Blocken o.ä. damit in Verbindung gebracht, die "Ebene de Gewaltlosigkeit" zu verlassen? Unter Gewalt*) verstehe ich Schläge oder sonstige Dinge, die Schmerzen bereiten. Ein Blocken hat nichts mit Schmerzen zu tun, selbst ein in-den-Hund-reinlaufen nicht. Es ist ein Signal, den Hund wieder gedanklich zu mir zu bringen, weil er mich in der betreffenden Situation nicht wahrnehmen kann.

    Das hat aber nichts damit zu tun, daß ich den Hund strafen würde, oder gar Gewalt anwenden würde.

    Hier wird oft vergessen, daß Hunde untereinander hauptsächlich per Körpersprache kommunizieren - das ist die natürlichste Art der Kommunikation mit meinem Hund. Was hat das mit Gewalt zu tun? In diese Ecke möchte ich wirlich nicht gestellt werden!

    *) ...und wer Gewalt mit "der Hund möchte das gerade nicht" definiert: auch eine Leine, die den Hund in die von mir gewünschte Richtung zwingt, ist eigentlich schon "Gewalt".... Ich finde, man sollte da schon genauer differenzieren...

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    Niemand nimmt Zeigen & Benennen als Allheilmittel. Aber Körperblocks, Strafen... Hemmen/Unterdrücken... das sind keine Tipps, das ist vorsinntflutlich. Unfair und gehören eigentlich verboten.
    ......

    Ich kann einfach nicht verstehen, was daran unfair sein soll, dem Hund ganz klar und deutlich eine Grenze zu setzen - "bis hierher und nicht weiter!". Im Gegenteil, man sagt doch immer, der Hund braucht klare Grenzen, die dann auch immer einzuhalten sind. Und wenn diese überschritten werden, muß ich eben korrigieren.

    Und jetzt erzähl mir nicht, ich darf dann halt nicht zulassen, daß er in eine Situation kommt, in der er Grenzen überschreiten muß, denn wir sind ja hier in der Realität, und nicht in Utopia. Es wird immer wieder vorkommen, daß man während der Trainingszeit unvorhergesehen eine Hundebegegnung hat, und dann eben nur noch reagieren KANN, um die Situation irgendwie zu managen.

    Was ist daran vorsintflutlich, und was unfair - klär mich auf....

    PS: ein Körperblock ist für mich nur ein (Durch-)Setzen von Grenzen und hat nichts mit Strafe zu tun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Der Block erfolgt, um ein Verhalten abzubrechen oder vorher schon zu verhindern, wenn möglich - die Strafe erfolgt nach "vollendeter Tat" (und ist in meinen Augen meist nicht sehr sinnvoll.... DIE wäre dann tatsächlich vorsintflutlich oder unfair.)

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    ......
    Ich halte körpersprachliche Bedrohungen ("Korrektur") in GERADE so einem Fall für sehr gefährlich. Ich kann es nur betonen - Stichwort "rückgerichtete Aggression". Liegt da tatsächlich Beschädigungsabsicht vor, wette ich, dass so eine Übersprungshandlung richtig schmerzhaft ist.
    ....

    OK - bin ich jetzt bei meinem Post davon ausgegangen, daß man den Hund zumindest soweit schon im Griff hat, daß er sich nicht gegen einen selbst richtet... ;-) Mit nem fremden Hund muß man da natürlich vorsichtig sein, danke, daß Du das noch dazugeschrieben hast, kann ja keiner meine Gedanken lesen. Ich denke doch, daß man den eigenen Hund nach ner Weile gut einschätzen kann - und dieser auch weiß, wer die Futterschüssel am Abend wieder füllen wird (oder auch nicht).

    Meine Frieda (der Blindfisch) geht ja jeden anderen Hund an, der ihr zu nahe kommt. In den ganzen 4 Jahren, die ich sie jetzt habe, hat sie wenige Mal nen anderen Hund erwischt (beim letzten Mal kam der ohne Halter streunend von hinten, während sie an der 2-Meter-Leine kurz stehengeblieben war und markiert hat, während ich 2 Schritte weitergegangen war - sonst hätte ich die andere Hündin gesehen und den Kontakt verhindern können). Aber noch NIE ist es passiert, daß, wenn ich dazwischengegangen bin (mit Drüberbeugen und beiden Händen und "AUS", ganz ruhig, dann läßt sie echt wieder los - ich weiß, das kann gefährlich sein, aber die Hunde, die hier rumlaufen, kenne ich alle und ich versuche, das so zu handhaben, daß sie sehen, daß ich nicht auf sie gehen will, sprich die Handinnenfläche entgegenstrecken zum Blocken, ruhig bleiben, ansprechen, Gesicht wegdrehen etc.), sie sich rumgedreht und mich erwischt hätte. Die weiß auch in Rage noch, mit wem sie´s zu tun hat.....

    Und der Große hat mich mal erwischt, da war ich aber selbst schuld: rumgepöbelt, anderer Hund kommt uns entgegen, den er normalerweise total toll findet (ein Irischer Setter, voll trottelig und schon ein bisserl tüddelig, aber ganz süß) - nur waren da grad beide angeleint. Beide losgepöbelt, ich die Situation schon vorher erkannt (der baut sich netterweise kurz vorher richtig schön auf *gg), gleich mit dem Bein dazwischen, um zu splitten, genau in dem Moment, wo er den anderen packen wollte - nur dumm, daß dann schon mein Knie dazwischen war..... *hust.... War hübsch blau am nächsten Tag, und ja - das ist schmerzhaft... *gg Bin halt zu spät eingeschritten, weil ich wußte, die mögen sich (eigentlich *hust...) Bei nem Fremdhund hätte ich meinen gar net erst in die Richtung gehen lassen, weil ich die Kröte ja kenn.... Aber er kam dann gleich, hat geschnuppert, und mich abgeleckt etc. - war aber in meinen Augen auch keine Übersprungshandlung, sondern weil mein Knie halt genau dort war, wo die Schnauze vom anderen hätte sein sollen.

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    ......Warum die Rütteldose verteufelt wird? Weil sie traumatisierend sein muss, um wirkungsvoll zu sein. Weil ich meinen besten Freund nicht erschrecke, um Verhalten zu unterdrücken.

    Das ist schonmal die falsche Einstellung - ein Hund ist kein Freund (auch kein bester Freund - net böse sein, aber wenn das der Fall ist, sollte man mal seinen Psychologen heimsuchen..... Beste Freunde sollten in meinen Augen immer noch menschlich sein....), sondern ein Hund. Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. Punkt. Auch wenn man ihn so liebt wie ein Familienmitglied, ist es immer noch ein Hund. Und ganz ehrlich, wenn ich mit einem Freund unterwegs wäre, der plötzlich grundlos anfinge, andere Passanten anzupöbeln, würde ich selbst diesen (zweibeinigen) Freund nicht mit Wattebäuschchen ansäuseln, sondern erstmal fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat, und wenn er net aufhört, diesen packen und wegzerren oder wegschubsen von den anderen Leuten (aber nicht, daß jetzt jemand denkt, ich wär mit solchen Leuten unterwegs *gg, ist nur in meiner Vorstellung entstanden, diese Situation ;-), aufgrund der Assoziation zum "besten Freund" von oben)

    Und ganz ehrlich - man kanns auch übertreiben mit "traumatisieren"! Wenn der lospöbelt mit seinen 40 Kilo, wäre höchsten ICH traumatisiert (und anschließend meine Bandscheiben!), ich glaube nicht, daß ein Hund, der gerade austickt, vor sowas dann Panik kriegt - er fängt nur an, mich wieder wahrzunehmen, wie sich das gehört - da hängt nämlich noch jemand an der Leine dran außer ihm! Natürlich erschreckt das den Hund - und das soll es auch, da er mich in dieser Situation anders gar nicht wahrnimmt. Er muß ja wieder ansprechbar werden, um die Situation unterwegs irgendwie managen zu können. Und ich bin der Meinung, der hat mich nicht zu ignorieren am anderen Ende der Leine, das ist selbst mir zu dreist (und ich hab 2 Terrier.....) *gg Aber ein Schrecken ist ne ganz andere Nummer als ein Trauma. Wenn der Hund von nem lauten Geräusch traumatisiert wird, dann war vorher schon was im Argen (Angsthund z.B. - da wende ich sowas natürlich net an....)

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    ......Und weil man einen reaktiven Hund mit Körpersprache gar nicht mehr aus der Reaktivität holen kann. Dass sollte im Jahre endlich mal auch bei Hundehaltern akzeptiert werden. Ich sehe das Trauerspiel täglich auf der Straße. ...


    Doch. Entweder mit nem lauten Geräusch (da ers sonst gar nicht wahrnehmen KANN, wenn er auf 180 ist), oder indem ich ihn z.B. wegschubse, in ihn reinlaufe o.ä.. Und was ist das Anderes als Körpersprache? NUR so kriege ich den Hund in so ner Situation auf mich konzentriert, oder zumindest "gesprächsbereit". Der dreht sich zu mir á la "was ist jetzt los??" - und in dem Moment ist die Konzentration bei mir, und ich kann ein Kommando geben, oder z.B. mit ihm losrennen (in die vom anderen Hund abgewandte Richtung), und er wird erstmal mitkommen, bevor er darüber nachdenkt - aber wenn er´s merkt, dann ist er schon in Bewegung ;-) und kriege ihn mitgeschleppt, auch wenn er vorher meinte, die Füßchen in den Boden stemmen zu müssen. Und mit in-den-Hund-reinlaufen kriegst notfalls auch nen 40-Kilo-Hund vom Fleck bewegt...

    Und wenn ich mit nem 40-Kilo-Hund unterwegs bin, der pöbelt, kann ich net warten, bis der fertig auf den Klicker oder Zeigen und Benennen (das Forums-Allheilmittel *gg) konditioniert ist, sondern muß JETZT (sprich, wenn ich gerade unterwegs bin, IN der Situation des Pöbelns) dieses Kraftpaket in Schach halten. Klar muß ich das dann in der Freizeit üben, aber ich werde nie zu 1.000% verhindern können, daß einem unterwegs doch mal ein anderer HH mit Anhang begegnet, der dieselbe Idee hatte: weit weg von anderen Hunden genau hier spazierengehen zu können.... Und dafür brauch ich dann eben eine Lösung, in dem Moment hilft mir nix Andres, weils ncoh net fertig konditioniert und geübt wurde.

    Nicht falsch verstehen: ich hab nix gegen das Zeigen und Benennen, so ähnlich hab ich mit meinem Großen auch schon gearbeitet. Zum Dran-Üben ist das sicherlich hier nicht verkehrt am Platz - aber man muß eben, bis das sitzt, irgendwie auf den Hund einwirken können, denn man wird es wohl eher nicht schaffen, den anderen HH dazu zu bewegen, umzukehren, damit der eigene Hund sich beruhigt *gg
    Find´s nur lustig: egal, welches Problem ein HH hier hat, und was dieser erzählt (daß der Hund in diesen Situationen keiner Ansprache geschweige denn Leckerlis zugänglich ist), als erstes kommt "hast Du schon zeigen und benennen ausprobiert?" *gg

    Naja - gibt ja noch andere Gründe, als Lebenspartner, warum ein weiterer Hund nicht geht. Das kann das liebe Geld sein, wie hier schon geschrieben, aber auch der Vermieter, der keinen weiteren Hund erlaubt, oder auch einfach die Zeit für einen zweiten Hund incl. Ausbildung, vielleicht aber auch bevorstehende eigene Kinder (und damit wieder fehlende Zeit), was auch immer.

    Ich hab dasselbe Problem gehabt: vom Vermieter war ausdrücklich nur ein zweiter Hund erlaubt (schriftlich), und dann fand ich Frieda. Nun ja - offiziell ist sie bis heute nicht da, aber ich hab sie trotzdem..... ;-) Allerdings in dem Wissen, daß wenns mal rauskäme (bin mir net sicher, obs sich net längst zum Vermieter rumgesprochen hat und einfach toleriert wird, immerhin leben wir in nem Kaff, in dem jeder jeden kennt, und jeder alles weiß udn jedem weitererzählt -mit Vorliebe Dinge, die keinen was angehen *gg, jedenfalls haben sie noch nichts gesagt mir gegenüber *gg Aber meine Vermieter sind auch echt nett, und finden es toll, daß ich mich in der Rettungshundestaffel engagiere....), ich eben dann eine neue Wohnung suchen müßte, aber das habe ich in Kauf genommen. Ein Hund würde bei mir nicht wegen Wohnung/Vermieter wieder rausfliegen und damit büßen, daß ich die Genehmigung nicht eingeholt hatte.... ;-) Ich mußte die Maus einfach haben, dabei hatte ich sie nichtmal persönlich kennengelernt, sondern nur auf Fotos im Internet gesehen - ich weiß, ich bin bekloppt :headbash:

    Wenns die Zeit wäre, wäre evtl. ein Hundesitter eine Lösung, wenns der Lebenspartner wäre, könnte man nochmal deutlich machen, wie wichtig einem das ist. Evtl. mit einem Kompromiß: wenn ich den Hund haben darf, dann..... (was auch immer - notfalls kriegt er halt nen freien Abend, oder braucht nimmer staubzusaugen, oder irgendwas, ich denke, irgendwas läßt sich sicher finden, wenn man den Partner kennt. Oder er braucht nicht mehr Gassi zu gehen mit den Hunden - geht natürlich nur, wenn Du ein anderes Backup hättest für KRankheitsfälle oder Abwesenheiten....). Bin da auch der Meinung, wenn´s echt ein Bedürfnis ist, genau diesen Hund oder keinen anderen zu haben, und Du ohne unglücklich würdest, sollte ein Partner schon kompromißbereit sein (wenn er nicht schon tausend Kompromisse hat schließen müssen, wird das das bestimmt auch *gg).

    Nachdem ich ja die genauen Verhinderungs-Umstände nicht kenne, kann ich nicht gezielt Lösungen vorschlagen. Aber genau das wäre es, was ich versuchen würde: irgendeine Lösung zu finden, die es ermöglichen würde, den Hund doch noch zu holen. Gib nicht so schnell auf! Evtl. auch nur erstmal als Pflegestelle... (wenn Du magst, kannst Du gerne nochmal schreiben, was genau Dich daran hindert, ihn zu holen, vielleicht läßt meine Phantasie mit sich reden, und es fällt mir was Konstruktives dazu ein? Gern auch per PN).

    LG,
    BieBoss

    Anfassen ist eigentlich bei uns kein Thema. Wer Bossi anfassen möchte, bitte - er findet´s toll, könnte höchstens sein, daß er anspringt. Nicht mein Problem *gg

    Biene findet´s bei Fremden net so toll, aber geht meist doch hin, weil sie sich Leckerli erhofft. Wenn ich an der Körpersprache vorher schon merke, daß sie die Leute komisch findet, sage ich, "die hat grad keine Lust darauf, die mag das generell nicht" (dann bezieht das auch keiner auf sich persönlich und ist beleidigt), und geh dann auch weiter.

    Futter ist tabu, das mag ich gar nicht, schon gar net bei Fremden (wer weiß, wie viel E605 da drin steckt...). Ganz wenige Hundehalter bei uns daheim, die ich ab und an mal im Park treffe, die dürfen das - die kennen Biene schon seit dem Welpenalter und finden sie einfach so toll, daß sie ihr net widerstehen können *gg Ein Anderer, den wir nicht so oft sehen, wollt auch mal irgendwas reinstopfen in sie, aber der stopft jeden Hund (incl. dem eigenen) total voll, bis er platzt, das will ich nicht. Seitdem haben die Hunde "Allergien" und ich darf mir jedes Mal anhören "das will das Fraule ja nicht" mit einem unterschwelligen "Ihr armen Hunde" im Ton. Mir wurscht, füttern is nicht und fertig. Bin da aber nicht verbissen, wenn ich am BRatwurststand stehe und einer fragt, ob sie ein Ende seiner Wurst haben dürfen, dann soll er´s halt hergeben. Ich seh ja, wo´s herkommt und daß es ungefährlich ist. Und besagte, Hundehalter, die Leckerli geben dürfen, sagten neulich erst: "die sind doch so schön schlank, die können das schon vertragen". Ich sag nur: "Ja - aber wenn sie dauernd was von Euch kriegen, dann sind die bald nimmer schlank! Und das wollen wir doch vermeiden..." *gg

    Ansprechen, das stört mich net, müssen halt damit rechnen, daß die Hunde hinrennen und hochspringen. Allerdings hat das mal jemand über die Hauptstraße rüber gemacht (selbst Hundehalter!), und Bossi wollte losrennen. Denjenigen hab ich dann ordentlich zusammengefaltet... Zum Glück hab ich den so gut im Griff, daß der im Losstürmen auf meinen Schrei hin noch stehengeblieben ist...