Beiträge von BieBoss

    Wenn Du den Hund mit rausnehmen können willst, dann würde ich zu kleineren Rassen raten, denn selbst wenn Du eine Haftpflichtversicherung findest, die das Führen eines Hundes unter 14 Jahren überhaupt versichert (!), wird dennoch im Schadensfall betrachtet, ob Du überhaupt grundsätzlich körperlich in der Lage bist, den Hund zu halten bzw. unter Kontrolle zu haben. Wenn nein, ist die Haftpflicht fein raus und zahlt net.....

    In sofern: mag sein, daß ein kleiner Wirbelwind schwieriger zu packen ist als ein großer, wenn man ihn ausbremsen möchte, weil er seine irren 5 Minuten hat - aber man kann dann zumindest sagen, man war nicht mit nem Hund unterwegs, den man körperlich nicht zu beherrschen in der Lage ist, wenn denn mal was passieren würde, und die Versicherung nachfragt, wer den Hund zum Schadenszeitpunkt geführt hatte.

    Zitat

    Ganz so stimmt das nicht. Klar, ins Hundefutter kommen auch Abfälle - aber gerade die hochwertigen Marken brüsten sich doch geradezu damit Fleisch in Lebensmittelqualität und nur in geringen Mengen Abfälle zu verwenden.

    Das glaube ich einfach nicht - selbst wenn man die höheren Preise bei hochwertigem Futter ansieht, dann werden vielleicht weniger Getreideabfälle o.ä. reingemixt, aber ob die Fleischqualität da besser ist? Klar hat das Fleisch Lebensmittel-Qualität, weil das Tier (das ja für den menschlichen Verzehr geschlachtet wird) z.B. vom Veterinär durchgecheckt ist und keine Stoffe enthält (enthalten sollte), die dem Menschen schaden würden. Aber essen möcht das, was da drin ist, bestimmt trotzdem keiner..... ;-)

    Wie die Marketing-Leute Dinge verkaufen, ich glaub, darüber brauchen wir uns keine Illusionen zu machen....

    So ein Schmarrn - wo kommt denn das Fleisch her für unsere Hunde? Das sind doch fast nur Abfälle aus der Schlachtung für den menschlichen Verzehr (Pansen, Blättermagen, Lefzen, Maulfleisch, Euter, Fette, Hähnchenmägen, selbst Eintagsküken als "Reste" -wie makaber...- aus der Legehennenzucht, Schweineohren, die getrockneten Schweinenasen, Ochsenziemer, Rinderohren, Rinderhufe, Rinderherz (oder kann man sowas essen? weiß echt net, habs noch net gesehen), Straußensehnen u.v.m.)! Selbst wenn kein Hund mehr Fleisch vorgesetzt bekäme, würden die Menschen nicht weniger Tiere essen, und damit nicht weniger Kühe u.a. gezüchtet werden, und nicht weniger CO2-Ausstoß stattfinden. Nur, daß halt ein Teil der genannten Abfälle dann nicht mehr oder anderweitig verwertet würde.

    Die würden keine einzige Kuh weniger züchten wenns geringere Fleischanteile im Hundefutter gibt, und insofern hat sich was mit Nachhaltigkeit!

    Anders wär´s mit ganzen Hühnern u.a. Geflügel, da hier oft auch ganze Karkassen verzehrt werden vom Hund, insofern das Tier direkt fürs Hundefutter gehalten/getötet wurde - aber produzieren die Viecher auch CO2? Und wenn, dann in relevanten Mengen?

    So ein Schmarrn - wo kommt denn das Fleisch her für unsere Hunde? Das sind doch fast nur Abfälle aus der Schlachtung für den menschlichen Verzehr (Pansen, Blättermagen, Lefzen, Maulfleisch, Euter, Fette, Hähnchenmägen, selbst Eintagsküken als "Reste" -wie makaber...- aus der Legehennenzucht, Schweineohren, die getrockneten Schweinenasen, Ochsenziemer, Rinderohren, Rinderhufe, Rinderherz (oder kann man sowas essen? weiß echt net, habs noch net gesehen), Straußensehnen u.v.m.)! Selbst wenn kein Hund mehr Fleisch vorgesetzt bekäme, würden die Menschen nicht weniger Tiere essen, und damit nicht weniger Kühe u.a. gezüchtet werden, und nicht weniger CO2-Ausstoß stattfinden. Nur, daß halt ein Teil der genannten Abfälle dann nicht mehr oder anderweitig verwertet würde.

    Die würden keine einzige Kuh weniger züchten wenns geringere Fleischanteile im Hundefutter gibt, und insofern hat sich was mit Nachhaltigkeit!

    Anders wär´s mit ganzen Hühnern u.a. Geflügel, da hier oft auch ganze Karkassen verzehrt werden vom Hund, insofern das Tier direkt fürs Hundefutter gehalten/getötet wurde - aber produzieren die Viecher auch CO2? Und wenn, dann in relevanten Mengen?

    Ich glaub, ich würde es wagen. Allerdings auf alle Fälle den bisherigen Hund zum Kennenlernen und gemeinsamen Probe-Gassi mitnehmen, um zu beobachten, ob die zwei miteinander klarkommen. Also kein Gekeife, keine wilden Rangeleien o.ä. beim ersten Kontakt.

    Zitat

    .....
    Ja also wir stehen oder sitzen und quatschen
    und die Hunde spielen, ........


    Und genau da liegt der Fehler: net quatschen, sondern Hunde im Blick haben und beobachten, evtl. mal ausbremsen und dazwischengehen. Nicht einfach grenzenlos den einen mobben und den anderen jagen lassen. Genau DIE Erfahrung sollte gerade ein Welpe nicht machen müssen!

    Es geht ja bei ner Spielstunde auch darum, daß die miteinander zu kommunizieren lernen, und da muß man mal unterstützend eingreifen, und nicht darum, daß die lernen, sich mobben lassen zu müssen, oder lernen, der Halter kann mich nicht beschützen. Sonst wird der Hund nie wirklich ein Vertrauensverhältnis zu Dir aufbauen können, wenn er lernt, er muß alles alleine klären.

    Genau das ist auch der Grund, wieso ich mit menien Jägern ohne Leine nur alleine gehe. Weil die Versuchung, wenn mehrere Leute dabei sind, zu quatschen, einfach zu groß ist - und mein hund würde diese Chance nutzen, um abzuhauen für ne kleine Hetzjagd..... Die merken genau, wann werden sie beobachtet (allein DAS reicht oft schon, den Hund vom Mobben abzuhalten, weil Herrchen die Augen bei ihm hat, und er weiß, herrchen verhindert Mobbereien schon im Ansatz), und wann können sie ungestört Unsinn machen.

    Für einfach nur Spiel und Toberei zur körperlichen Auslastung, würde ich mich nur mit 1-2 anderen Hunden alleine treffen wollen, sodaß keiner der Hunde überfordert ist, und alle was von haben.

    Das heißt pettrailen.... ;-)

    Klar geht das, und Deine Idee zum Aufbau hört sich logisch an. Würde das aber mit jemandem aufbauen wollen, der davon ein bißchen Ahnung hat - es geht dabei nicht nur darum, dem Hund hinterherzurennen, sondern auch zu lernen, den eigenen Hund zu lesen. Denn er teilt Dir mit seiner Körpersprache mit, ob er noch auf der Spur ist, ob gleich eine Abbiegung kommt etc., und wenn Du das nicht lesen kannst, kann es passieren, daß Du den Hund z.B. durch einfach-weiter-laufen geradeaus "schiebst", obwohl´s eigentlich rechts weggeht, und der Hund das sogar erkannt hat. Nur hast Du es an der Körpersprache von ihm nicht erkannt, und ihn daher weitergeschoben in eine falsche Richtung.

    Wenigstens ein Einsteiger-Seminar würde ich machen, bei dem man die Grundlagen zum Trailen erzählt bekommt, ein paar Stunden dazu nehmen und ganz viel lesen dazu. Dann weiß man, auf was man sich einläßt, und das könnte reichen, wenn man´s nur zum Zeitvertreib machen möchte. Willst Du richtig auf Einsätze gehen, mußt Du regelmäßig trainieren gehen, und die Ausbildung dauert......

    Lernen kann man das u.a. beim K9-Suchhundezentrum, die haben etliche Niederlassungen in ganz D (weiß net, ob man überall auch Pet-Trailen kann, oder nur an einzelnen Standorten).

    Guckst Du hier zum Thema Pettrailen:
    http://www.suchhunde-zentrum.de/trailing/formen-des-trailing/
    und da kannst sehen, wo die Stützpunkte sitzen;
    http://www.suchhunde-zentrum.de/k-9/standorte/

    Zitat

    Hey!
    ich fahre ende des monats mit meinem hund zur BSP *freu* und werde da mit ihm zelten.
    ansich kennt er das schon, wir verreisen jedes jahr mit zelt aber das ist ein großes familienzelt mit stehhöhe...
    nun meine frage:
    was nehmt ihr so mit wenn ihr mit euren hunden campen fahrt? speziell auf Hundesport-Veranstaltungen aber auch so? und wie macht ihr das beim schlafen, mit im zelt oder davor?

    freue mich über tipps :)

    LG prinzessin


    Ich würd noch ne Decke mitnehmen, auf der die Hunde dann im Zelt schlafen können.

    PS: was ist BSP? immer diese Abkürzungen..... *gg

    Ich würde meinen Welpen definitiv vor sowas beschützen (früher war ich noch der Meinung, die müssen lernen, damit umzugehen, heute bin ich etwas klüger *gg).

    Will heißen, es reagiert der Besitzer des Schäferhundes schnell genug und ruft seinen Hund zu sich, wenn er nur im Hinterkopf an den Gedanken denkt, er könnte mal mobben gehen (und das SIEHT man, wenn man aufmerksam hinguckt, an der ganzen Körpersprache des Hundes! Und aufmerksam gucken muß man in ner Gruppe immer, da kippt zu schnell was, ne Spielgruppe ist kein Kaffeeklatsch - wenn man sowas überhaupt braucht, aber das ist ein anderes Thema.....)

    Und außerdem paßt Du gut genug auf Deinen Hund auf: entweder meidest Du diese Gruppe, wenn der Schäferhund dabei ist, oder Du sprichst mit dem Besitzer des Schäferhundes, und machst aus, wie Du den Hund blocken kannst/darfst. Einfach vor Deinen Hund stellen, bau Dich richtig auf, als würdest Du dem Hund gleich, wenn er weiter rankommt, "den Hals umdrehen" wollen, der muß richtig an Deiner ganzen Körpersprache sehen "bsi hierher und nicht weiter, die meint´s ernst.". Dann energisch den Hund anpfeifen (mit EY oder NEIN - HAU AB! so richtig grollend im Tonfall), wenn der angerannt kommt, oder ein-zwei Schritte auf diesen energisch zugehen (Bedrohung simulieren) und dann wegschicken. Du mußt es aber ernst meinen in dem Moment, daß Du den Kontakt verhindern willst- wenn Du Dich nicht richtig traust, oder selbst lachen mußt dabei, dann wird das nix, das merkt der andere Hund an Deiner ganzen Körpersprache.

    Außerdem würde ich dem anderen Hundehalter auch sagen, daß Du, wenn er nicht rechtzeitig eingreifst, entsprechend energisch dem Hund gegenüber reagieren wirst. Entweder er paßt dann daher besser auf, oder Du kannst hinterher sagen, ich hab Dich gewarnt, paß auf Deinen Hund auf.

    Aber ganz ehrlich: so ne Gruppe mit so vielen Hunden, das ist für nen noch jungen und auch unsicheren Hund purer Streß, und ich würde das heute nciht mehr machen, ohne dem hund den entsprechenden Schutz durch mich zu signalisieren. Da würd ich vielleicht mal zur Gewöhnung dran vorbeigehen, oder 2 Minuten mit Hund zwischen den Füßen sitzend zugucken, und dann wieder gehen, um dem Hund das Gefühl der Sicherheit zu geben. Das sind lauter nicht zum Rudel gehörige Tiere, in freier Natur würden die nie einfach Kontakt miteinander aufnehmen müssen (Fremdbegegnungen würden sicherlich ältere, erfahrenere Rudelmitglieder klären, wenn überhaupt), geschweige denn, daß ein Welpe mit ner Horde nicht zum Rudel gehöriger Hunde konfrontiert werden würde. Wie soll er damit umgehen können in dem Alter, wenn er nicht erstmal nur einen, dann zwei Hunde kennenlernen darf, die sich dann auch adäquat benehmen und nicht gleich über nen Welpen herfallen..... ;-) Stattdessen ist er in dieser Situation gleich mit ner ganzen Horde konfrontiert, mit der er sich auseinandersetzen muß.

    Ich hab den Fehler gemacht mit meiner damals, weil "man muß den Hund sozialisieren, der muß mit allen anderen Rassen umgehen können", und "die machen das unter sich aus" - und hab jetzt nen Hund, der jeden Fremdhund, der auch nur nen Millimeter zu schnell herankommt, energisch zurecht- und in die Schranken weist. Weil sie damals durch meine Dummheit gelernt hat, sie muß das selbst regeln. Sie kann mit anderen Hunden nix groß anfangen -es wird kurz und sehr vorsichtig geschnuppert, meist schon mit Lefzen hochgezogen oder leichtem Knurren vorab, verweilt einer zu lang, wird er abgeschnappt und kurz angekeift- und dann wieder ihrer Wege gegangen - alles Andere mag sie nicht, eine freudige Begrüßung des Anderen ist ihr schon zu viel und zu aufdringlich. Im Normalfall ignoriert sie andere Hunde, wenn die nicht herkommen - ist also nicht aggressiv, hat aber eben damals gelernt, sie muß sich die Hunde selbst vom Leib halten....