Ich würde meinen Welpen definitiv vor sowas beschützen (früher war ich noch der Meinung, die müssen lernen, damit umzugehen, heute bin ich etwas klüger *gg).
Will heißen, es reagiert der Besitzer des Schäferhundes schnell genug und ruft seinen Hund zu sich, wenn er nur im Hinterkopf an den Gedanken denkt, er könnte mal mobben gehen (und das SIEHT man, wenn man aufmerksam hinguckt, an der ganzen Körpersprache des Hundes! Und aufmerksam gucken muß man in ner Gruppe immer, da kippt zu schnell was, ne Spielgruppe ist kein Kaffeeklatsch - wenn man sowas überhaupt braucht, aber das ist ein anderes Thema.....)
Und außerdem paßt Du gut genug auf Deinen Hund auf: entweder meidest Du diese Gruppe, wenn der Schäferhund dabei ist, oder Du sprichst mit dem Besitzer des Schäferhundes, und machst aus, wie Du den Hund blocken kannst/darfst. Einfach vor Deinen Hund stellen, bau Dich richtig auf, als würdest Du dem Hund gleich, wenn er weiter rankommt, "den Hals umdrehen" wollen, der muß richtig an Deiner ganzen Körpersprache sehen "bsi hierher und nicht weiter, die meint´s ernst.". Dann energisch den Hund anpfeifen (mit EY oder NEIN - HAU AB! so richtig grollend im Tonfall), wenn der angerannt kommt, oder ein-zwei Schritte auf diesen energisch zugehen (Bedrohung simulieren) und dann wegschicken. Du mußt es aber ernst meinen in dem Moment, daß Du den Kontakt verhindern willst- wenn Du Dich nicht richtig traust, oder selbst lachen mußt dabei, dann wird das nix, das merkt der andere Hund an Deiner ganzen Körpersprache.
Außerdem würde ich dem anderen Hundehalter auch sagen, daß Du, wenn er nicht rechtzeitig eingreifst, entsprechend energisch dem Hund gegenüber reagieren wirst. Entweder er paßt dann daher besser auf, oder Du kannst hinterher sagen, ich hab Dich gewarnt, paß auf Deinen Hund auf.
Aber ganz ehrlich: so ne Gruppe mit so vielen Hunden, das ist für nen noch jungen und auch unsicheren Hund purer Streß, und ich würde das heute nciht mehr machen, ohne dem hund den entsprechenden Schutz durch mich zu signalisieren. Da würd ich vielleicht mal zur Gewöhnung dran vorbeigehen, oder 2 Minuten mit Hund zwischen den Füßen sitzend zugucken, und dann wieder gehen, um dem Hund das Gefühl der Sicherheit zu geben. Das sind lauter nicht zum Rudel gehörige Tiere, in freier Natur würden die nie einfach Kontakt miteinander aufnehmen müssen (Fremdbegegnungen würden sicherlich ältere, erfahrenere Rudelmitglieder klären, wenn überhaupt), geschweige denn, daß ein Welpe mit ner Horde nicht zum Rudel gehöriger Hunde konfrontiert werden würde. Wie soll er damit umgehen können in dem Alter, wenn er nicht erstmal nur einen, dann zwei Hunde kennenlernen darf, die sich dann auch adäquat benehmen und nicht gleich über nen Welpen herfallen..... ;-) Stattdessen ist er in dieser Situation gleich mit ner ganzen Horde konfrontiert, mit der er sich auseinandersetzen muß.
Ich hab den Fehler gemacht mit meiner damals, weil "man muß den Hund sozialisieren, der muß mit allen anderen Rassen umgehen können", und "die machen das unter sich aus" - und hab jetzt nen Hund, der jeden Fremdhund, der auch nur nen Millimeter zu schnell herankommt, energisch zurecht- und in die Schranken weist. Weil sie damals durch meine Dummheit gelernt hat, sie muß das selbst regeln. Sie kann mit anderen Hunden nix groß anfangen -es wird kurz und sehr vorsichtig geschnuppert, meist schon mit Lefzen hochgezogen oder leichtem Knurren vorab, verweilt einer zu lang, wird er abgeschnappt und kurz angekeift- und dann wieder ihrer Wege gegangen - alles Andere mag sie nicht, eine freudige Begrüßung des Anderen ist ihr schon zu viel und zu aufdringlich. Im Normalfall ignoriert sie andere Hunde, wenn die nicht herkommen - ist also nicht aggressiv, hat aber eben damals gelernt, sie muß sich die Hunde selbst vom Leib halten....