Frag mal da nach, die bilden Pettrailer aus:
http://www.suchhunde-zentrum.de/k9-im-einsatz/tiersuche/
Beiträge von BieBoss
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Hmmm - selbst wenn Du´s als Hobby betreiben möchtest, aber Du brauchst zumindest Leute, die sich ins Versteck legen, damit der Hund was zum Suchen hat. Also ganz alleine kannst den Hund eher nicht ausbilden.
Und wenn Du mit so einer Ausbildung noch keine Erfahrung hast (weiß nicht, was Du an Vorwissen mitbringen würdest), ist das eh schwierig, wenn man noch nie nen Suchhund aufgebaut hat. Einen Trainer, der einen in den grundsätzlichen Aufbau einweist, würd ich immer hinzuziehen, auch wenn man´s nur als Hobby betreiben möchte.
EDIT - paßte nicht dazu.... ;-)
Zeitaufwendig ist es schon: 1-2mal Training die Woche, bei uns geht da ein ganzer Tag bzw. abends locker mal 6 Stunden dafür drauf), und dazu käme dann noch (wenn Du´s offiziell mit ner Staffel machst) Theorie (Funk, Karte/Kompaß, Erste Hilfe, Erste Hilfe Hund, Orientierung im Gelände, Verhalten vermißter Personen u.v.a.). Außerdem kommen bei Tätigkeit in ner Staffel natürlich dann noch die Einsätze dazu, und alle 18 Monate die Einsatzfähigkeits-Prüfung, die immer wieder neu abgelegt werden muß. Und den Grundgehorsam mußt Du privat aufbauen (z.B. Begleithundeprüfung nachweisen), dafür ist im Staffeltraining einfach keine Zeit.
Nen groben Überblick, was da so alles gemacht wird in der Ausbildung, kannste hier kriegen:
http://www.juh-rhs-mittelfranken.de/index.php/ausbildung und vor allem hier:
http://www.juh-rhs-mittelfranken.de/index.php/faq
(unsere Site, wurde erst geändert und ist noch nicht wieder vollständig, daher fehlt z.B. das Archiv...) -
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Wie lange brauchst du denn um deinen Hund einzusammeln?.......
*lach..... Naja - die Spaniels sind vielleicht a weng schneller unterwegs - bis Fraule da hinterher kommt, das kann schon dauern..... *ggg
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Und das kann der Hund verknüpfen, dass er jetzt an der Leine läuft, weil er 20 Minuten vorher einen Rückruf überhört hat...?

Häh - wer spricht von 20 Minuten? Der Hund wird doch umgehend aus dem Spiel (oder an der Stelle, wo er sich halt festgeschnüffelt hat, was auch immer) abgeholt und angeleint, noch bevor Du weitergehst...
Meine haben das ganz schnell verknüpft. Wenn ich rufe, und die schnüffeln weiter, laufe ich sofort los - und zack, drehen sie rum und kommen her, weil sie genau wissen, sie werden von mir abgeholt, wenn sie nicht von alleine kommen (allerdings ist das Schlimme dann für die nicht die Leine an sich-die brauchst meist dann gar net, die bleiben auf Kommando dann eben bei mir-, sondern daß die in meinem Tempo gehen müssen, und da dann wenig Möglichkeit für ausgiebiges Schnüffeln besteht - die Leine an sich soll bei uns keine Strafe sein, weil ich nicht will, daß die Hunde irgendwann nimmer kommen, sobald ich mit der Leine wedel...).
Ich laß die aber nicht den Rest des Spaziergangs an der Leine/im Umkreis von nem Meter, das wär mir zu doof (ich glaub auch net, daß die die Dauer des "Leinenknasts" bzw. Bei-mir-Bleibens dann noch mit den "Untat" des Nichtkommens verknüpfen), aber ein paar Eckchen müssen sie dann schon anständig mitlaufen, bevor sie wieder düsen dürfen. Allerdings ist es bei Bossi (sehr jagdbegeistert) dann von Ort und Tagesform abhängig, ob er wieder frei darf. Merke ich z.B., daß er nicht kam, weil im Feld zu viele Spuren im Gelände sind, und er nach und nach hohle dreht, bleibt der erstmal an der Leine - aber nicht als "Strafe", sondern als Sicherung, damit er net irgendwann, wenn ein Reh im Getreidefeld mit dem linken Öhrchen zuckt, abgeht....
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Aber ist es nicht so das ein Hund etwas innerhalb kürzester Zeit vergißt.....
Würd ich jetzt nicht so pauschal sagen - sonst könnte er weder Sitz noch Platz lernen, und würde verhungern, weil er sich net merken könnte, wo der Futternapf steht. *gg
Und ganz ehrlich: geh mal mit nem Jagdhund nur ein paar Tage nach nem Jagderfolg an genau derselben Stelle entlang wie an dem Tag des Jagderfolges - dann wirst Du gaaanz genau sehen, daß ein Hund nichts, aber auch gar nichts vergißt *gg Die Jagdhundhalter hier im Forum werden Dir das bestätigen können.... Ich hab hier schon gelesen, daß die mit dem Hund monatelang diese Stelle beim Gassigegehen meiden mußten, weil der Hund jedesmal an genau dieser Stelle plötzlich auf 180 war!
Das Einzige, was man sofort machen sollte, ist loben/tadeln, und das nicht, weil der Hund etwas vergessen könnte, sondern weil er es nicht mehr zuordnen kann, warum er getadelt wurde. Wenn Du z.B. Stunden, nachdem Dein Hund in Deiner Abwesenheit den Teppich angeknabbert hat, ihn tadelst, weiß er nicht, warum - er hat doch bloß eben Dich freudig begrüßt, und ordnet dann zu "begrüßen = Ärger", denn er versteht ja nicht, wenn Du sagst "böser Hund, warum hast Du den Teppich angeknabbert?"
). Und das wollte man ja eigentlich gar nicht.....Aber in Sachen Kommando würde ich trotzdem darauf bestehen, daß das einmal gegebene Kommando auch ausgeführt wird. Wenn er nicht auf Abruf kommt, hingehen, anleinen und mitnehmen, genau dahin, wo Du gestanden warst, als Du ihn (sie) gerufen hattest.
Sitzt der Hund nicht auf Kommando, bleibe ich wie festgewachsen stehen, fixiere meinen Hund oder räuspere mich vernehmlich, oder (wenn er z.B. sichtlich einfach abgelenkt ist von nem anderen Hund auf der Wiese da hinten) ich tippe ihn mit dem Finger auf den Poppers (á la "hey, ich bin auch noch da"), gehe einen Schritt zurück oder auf die Seite o.ä. (damit er auf mich aufmerksam wird), dann weiß der schon, was die Uhr geschlagen hat, und tut das Verlangte.
In dem Moment, wo Du das Nichtbefolgen des Kommandos einfach quasi ignorierst (nichts Anderes ist das Weitergehen in dem Moment), hat der Hund ja einen Erfolg mit seinem Ignorieren - er mußte das Kommando nicht ausführen. Und das ist das, was er dabei lernt: Kommandos von Dir sind irrelevant, Du bestehst nicht auf der Ausführung. Warum sollte er (sie) dann noch kommen auf Abruf, wenn er (sie) sie merkt, daß Du offenbar gar keinen Wert darauf legst, daß die Kommandos befolgt werden. Selbst wenn Du das Kommando wenige Schritte später nochmal gibst - er hat´s doch eben auch net auszuführen brauchen, warum sollte er es jetzt tun.... (das sind für ihn zwei Paar Schuhe: erst Abruf, nicht befolgen, dann -nach weiterlaufen- Abruf und - ja, vielleicht befolgen oder auch net.... Er verbindet das zweite Kommando nicht damit, daß er´s beim ersten Mal nicht befolgt hat).
Sprich: nicht "Sitz, Platz oder mach, was Du willst" als Kommando *gg (dann lieber laufenlassen, wenn Du weißt, der ommt eh net, und Du bist nicht schnell genug, ihn (sie) aus dem Spiel heraus einzuholen!), sondern ein Kommando geben, und auf der Durchführung bestehen, vorher geht´s keinen Millimeter weiter, und es wird auch nicht weiter gespielt (deswegen abholen vom anderen Hund, wenn er da nicht hört). Denn es ist auch ein Erfolg für den Hund, wenn er sich beim Spielen mit anderen Hunden nicht durch ein "lästiges" Kommando gestört fühlen muß, weil er weiß, Du setzt es eh nicht umgehend durch.
Das könnte schon die Ursache für nach und nach nachlassenden (schönes Wortspiel... *gg) Gehorsam sein.....
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(zT darf ich nur 20 mal mit dem Hund in den jeweiligen Kanton, nicht im Jahr, sondern seinem Leben
)......
Mal ehrlich - wer zählt sowas?? Oder brauchst dann jeweils ein Visum im Hundepaß bei Übertreten der Kantonsgrenze, in 7facher Ausfertigung mit 99 Unterschriften? *gg -
Hab ja selbst keinen Listi, aber beim Durchlesen ist mir grad was eingefallen: muß man für die Listis eigentlich auch, wenn man nen Wesenstest abgelegt hat, noch die erhöhte Hundesteuer zahlen, oder gilt das nur, solange man den Test nicht abgelegt hat? Weil das ja eigentlich unsinnig wäre, weil einerseits mit dem Wesenstest nachgewiesen und anerkannt wird, daß der Hund net gefährlich ist, und andererseits dann trotzdem mehr zu zahlen wäre. (ja, ich weiß, Behörden sind bzw. handeln nicht immer logisch - deswegen frag ich ja *gg)
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Ich hatte mal ne Blasenentzündung, die (weil ich keine Antibiotika wollte) zur fetten Nierenbeckenentzündung aufgestiegen ist - und damit verbunden gab´s satte Schmerzen im Nierenbereich - und die Nieren liegen im hinteren Rückenbereich. Wenn mich damals dort einer auch nur berührt hatte, der hätt ums Haar meinen Ellenbogen im Magen gehabt.... ;-)
Evtl. also tatsächlich Schmerzen, die daher rühren? Allerdings wär´s dann beim Arzt genauso gewesen, denn so schnell verschwinden die Schmerzen ohne Medikamente net...hmmmmm....
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......Meine persönliche Erfahrung sagt, dass derart unerzogene Kinder nicht aufhören, wenn man sie anspricht....
Richtig - deswegen der Anschiß. Ansonsten machen die sich bestenfalls noch lustig über Dich. Wenn ein Kind am Hund einfach unbedarft vorbeirennt, das kommt vor, wenn dads Kind den Umgang mit Hunden nicht kennt. Aber wenn ich deutlich merke, daß die sich nen Spaß daraus machen, dann hilft nur noch der Anschiß ;-) um die erstmal wieder ruhig zu kriegen. Reden kann man dann, wenn die aufnahmebereit sind, und Ruhe geben - wie beim Hund halt auch. Wenn der auf 180 ist, brauchste auch net anzufangen, zu trainieren.....
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Nun die Frage: Wie hättet ihr reagiert? ....Na, wie wohl - den Kindern erstmal nen saftigen Anschiß verpaßt...... Und dabei dann aber auch erkärt, was sie dem Hund damit gerade antun.