Beiträge von BieBoss

    Ich denke auch nicht, daß das Urinflecken sind. Ist ganz normal, wenn man das Körbchen (Plastik, Leder oder irgendwas Dickes, wo halt keine Luft mehr drunter kommt, wie ein bloßes Kissen) auf den Boden direkt stellt, daß sich da mal Feuchtigkeit bildet. Kalter Boden, warmer Hund - und schon ist´s passiert.

    Bei uns passierte bisher nix, weil wir Rattan-Körbchen haben, so daß alles gut durchlüftet wird, auch unterm Körbchen; und als Einlage keine Kissen, sondern (besser waschbar) Fleecedecken (die öfter mal vom Hund rausgezerrt und in die Lieblingsecke getragen werden *gg). Außerdem werden die Körbchen doch öfter mal verrückt, beim Staubsaugen oder so, oder weil der Hund im Galopp reinhüpft, und so kommt auch Luft an die Stellen.

    Wenn Du das nicht änderst, hast Du bald nach der Reparatur wieder Flecken auf dem neuen Parkett...

    Hab nicht alles gelesen - aber sowas zu mieten, würd ich niemals tun. Was man da alles reinstecken kann an Kohle, das könnte ne Komplettrenovierung werden. Und so viel Geld steck ich nicht in ein gemietetes Objekt, das ist hinterher weg...

    Ansonsten, wenns günstig zum Kauf anstünde, würd ich sowas sofort nehmen, wär ein absoluter Traum für mich ;-) Aber dann braucht man halt trotzdem noch das Kapital für die Zeit nach dem Kauf, sprich, es muß was vom Geld für die Renovierung über sein.

    Und lumpige 12 km zum Einkaufen zu fahren, wie jemand auf der ersten Seite geschildert hat, da seh ich jetzt nu wirklich kein Problem, über solche Strecken denk ich nichtmal nach..... Da biste mit dem Fahrrad in ner halben Stunde da, mit dem Auto in gut 10 Minuten. Da haben wir hier ganz andere Relationen in Sachen (zur Arbeit) fahren.... *gg

    Eine Freundin von mir hat auch 2 Windhunde, und das Erste, was ich von ihr gelernt habe: wenn die mit Bossi Jagdspielchen spielen, halt die Kleine bei Dir!

    Kleinhunde werden wohl öfter von Windhunden mit Beute verwechselt, vor allem, wenn sie in Bewegung sind. Mein Bienchen kannten die beiden, und sie hat, wenn sie von denen angerannt wurde, dann eben empört gebellt und sie "zur Vernunft gerufen", als sie dann erwachsen war. Aber ein Kleinhund, der dann ängstlich wegrennt, hat in dem Moment wohl schon verloren.

    Bei Fremd-Windhunden wär ich da immer vorsichtig mit den Zwergen....

    Dann sollte sich Deine Ausbilderin mal ein wenig mit dem Thema beschäftigen, bevor sie sowas erzählt. Klar, je aufwendiger die Anzeige ist, desto fehleranfälliger. Aber was hilft Dir ein Verbeller, der im Ernstfall nicht verbellt, weil er evtl. ein bißchen platt von der Suche ist, das Opfer "komisch" riecht, labert o.ä.?

    Die Anzeige muß etwas sein, das der Hund gerne macht, damit´s im Ernstfall zuverlässig klappt.

    Hier mal ein bisserl Literatur zum Thema Freiverweis, sehr empfehlenswert:

    Wo bist Du denn in Ausbildung? (bitte per PN, es soll hier niemand schlechtgemacht werden! Mich interessiert´s nur, weil man halt oft von unterschiedlichesten Ausbildungsansätzen hört in den einzelnen Organisationen, sogar manchmal organisationsintern. Hängt halt sehr am Ausbilder. Deswegen die Frage.)

    Wenn die Anzeige richtig aufgebaut wird, ist der Freiverweis für nen "schüchternen" oder nicht ganz so mutigen Hund echt das Beste. Man darf halt keine Anzeige akzeptieren, wenn der Hund nicht ganz an der Versteckperson dran war - und das läßt sich z.B. mittels Funkgerät kontrollieren. So lernt der Hund, daß er nur zum Erfolg kommt, wenn er direkt bei der VP war. Sprich, das vom Hund zu lernende Erfolgsrezept lautet: VP finden, zur VP gehen, zum HF zurückgehen, anzeigen, zurückführen zur VP (ob mit oder ohne Pendeln, würde ich nach Laufbegeisterung des Hundes entscheiden). Das mit dem Zurückführen an der Leine würd ich mir allerdings dreimal überlegen, mit Leine durchs Gestrüpp endet meist regelmäßig in Leinenchaos *gg Dann lieber pendeln...

    Ich denke, die BH mußt Du getrennt sehen von der Rettungshundeausbildung. Letztere ist so umfangreich, daß in den wenigsten Staffeln die Zeit bleiben wird für eine Grundausbildung wie für die BH. Nichtsdestotrotz wirst Du das, was Du für die BH lernst, für die Prüfung auf Einsatzfähigkeit auch brauchen, das (und mehr) wird dort mit abgeprüft.

    In manchen Staffeln ist die BH (bzw. die Ausbildung zur BH - man kann schon als Welpe in die Staffel gehen, bevor die BH abgelegt wurde, klar.... ;-) Muß halt im Laufe der Ausbildung dann absolviert werden) Voraussetzung für eine Teilnahme an der Ausbildung, in manchen nicht, das hängt von der Staffel-Satzung ab.

    Für die Ausbildung zum Rettungshund hier mal Adressen:
    http://www.johanniter.de/dienstleistung…-suedwestfalen/
    und
    http://rettungshunde.oyla8.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

    Die müßten nach den Infos in Deinem Profil in Deiner Nähe sein ;-)

    Die Ausbildung kannst eigentlich mit fast jeder Rasse machen - ich würd mir allerdings keinen waschechten Jagdhund dafür antun, wenn man das schon vorher weiß, daß man da hin möchte. Im Einsatz hast genügend Streß, da braucht man dann nicht noch die Panik, daß Hundchen einem Reh hinterherlaufen könnte. Immerhin sollte man ihn im Einsatz nicht zurückrufen, wenn er grad was in der Nase hat - denn es könnte ja auch der Vermißte sein, von dem Du ihn abrufst, und da wär nicht so ganz im Sinne des Erfinders *gg Wenn Du aber Angst haben mußt, daß der Kerle jagen gehen könnte, bist halt schon versuht, genau das zu tun. Man muß sich ja net mehr Probleme schaffen als unbedingt notwendig *gg, dann lieber eine nicht explizit für die Jagd gezogene Rasse in der Fläche. Daher finde ich Deine Rassenauswahl vollkommen ok für diese Arbeit.

    Mußt Dir halt dann Gedanken machen, was mit dem Hund ist, wenn Du mit der Abendschule fertig sein und dann arbeiten gehen wirst. Sprich, in dem Moment entweder einen Betreuer haben, oder der Hund sollte das Alleinsein über den Zeitraum Deines Arbeitstages (halbtags oder vollzeit) kennen und keinen Streß damit haben, alleine zu bleiben. Aber daran kann man ja rechtzeitig arbeiten.

    Zitat

    ......Durch einen neuen Job könnte ich den Hund mit auf Arbeit zu nehmen, so dass es nun langsam "ernst" wird........

    Und evtl. weitere Arbeitgeber in der zukunft? Hst Du bedacht, daß Du vielleicht nicht bis zum Ende Deines Lebens bei diesem toleranten Chef arbeiten wirst? Sprich: Du brauchst, für den Fall, daß Du den Arbeitsplatz wechseln wirst (egal, ob übermorgen oder in 2 Jahren) nen Plan B, einen Betreuer, bei dem der Hund im Fall des Falles bleiben könnte.

    Braucht ja bloß der Chef zu gehen, ein neuer wird eingestellt, und der mag Hunde nicht am Arbeitsplatz. Oder ein Arbeitskollege reagiert allergisch auf Deinen Hund. Oder Chef hat die Nase nach der 95. Pfütze in 3 Tagen (bei nem Welpen) satt..... Und schon mußt Du innerhalb von wenigen Tagen ne Alternative parat haben.

    Oder ein Kollege hat Angst vor nem großen Hund wie dem Dobi.

    Generell (auch zum Thema Rasse): je kleiner und "ungefährlicher" ein Hund wirkt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß Du ihn auch auf weiteren Arbeitsstellen evtl. mitnehmen wirst können. Da würd ich nicht gerade mit nem Dobi anfangen...... ;-) (obwohl´s echt geile Hundis sind.....)

    Naja - wenn Du von er Stadt nen Test aufgebrummt kriegst, dann wird ja dafür ein Bescheid an Dich ergehen, in dem dies gefordert wird. Und gegen einen Bescheid kann man entsprechende Rechtsmittel einlegen (Widerspruch o.ä., evtl. hier schon mit Begründung). Wie das geht, das zu schreiben ist Bestandteil der Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid, ohne die ein Bescheid nicht rechtskräftig ist.

    Wie groß die Chancen stehen, damit durchzukommen - keine Ahnung..... Kannst Dich ja evtl. von nem Anwalt beraten lassen. Bist Rechtsschutz-versichert?

    Aber das mit den 1.800,- Euro wundert mich auch ein wenig - das glaub ich net so ganz, erkundige Dich doch da nochmal. Vielleicht ist´s den ganzen Aufwand net mal wert, und Du legst den Test besser einfach ab, wenn der nur 100,- Euro kostet oder so, und der Hund damit wahrscheinlich kein Problem haben würde.

    Bei uns ist der Alltag verwirrend genug - das brauch ich net zu üben ;-)

    Angefangen von den Aufstehzeiten: am Wochenende viel später als unter der Woche. Wenn ich mit der Mitfahrgelegenheit fahre unter der Woche, steh ich (fast) mitten in der Nacht auf, fahre ich alleine, steh ich zu menschenwürdigen Zeiten auf (nicht vor 7 Uhr *gg). Erster Gassigang unter der Woche, wenn ich geduscht habe (keine Zeit zum Frühstücken, schlafe lieber paar Minuten länger), am Wochenende wird aber erst ausgiebig gegessen vorher (meine Tochter und ich - Hundis erst abends).

    Mal geh ich mit einem Hund alleine Gassi, Töchterchen mit dem anderen. Mal bleibt der eine Hund daheim, mal der andere (weil mit dem jeweils anderen gearbeitet wird). Manchmal darf der zweite Hund einfach mitkommen und kriegt zwischen den "Arbeits-Zeiten" des Anderen nen kurzen Gassigang, damit er nicht nur im Auto hocken muß. Mal geh ich mit Biene arbeiten und Bossi kommt mit, mal geh ich mit Bossi arbeiten, und Frieda kommt mit (ja - die darf auch was tun ;-) ).

    Gassizeiten, wie uns gerade beliebt, Futterzeiten dito.

    Mal Trockenfutter, mal BARF.

    Mal bei mir schlafen, mal beim Töchterchen im Zimmer (wer halt da ist).

    Mal komm ich nach der Arbeit heim, mal fahr ich dann zum Nebenjob und bin erst mitten in der Nacht daheim.

    Mal sind wir das ganze Wochenende daheim, mal gehen wir fort - manchmal mit, manchmal ohne Hunde.

    Die Abläufe an sich sind aber immer ähnlich: erstes Gassi nach meiner Dusche und bevor ich das Haus zum Arbeiten verlasse. Abendessen für die Hundis nach dem letzten Gassi, das nach unserem Abendessen erfolgt. Bevor wir zum Training fahren, Gassi mit Biene und Bossi zusammen. Wenn wir das Haus verlassen, gehen die Hunde in die Küche (kein Zugang zur Haustüre --> kein Gekläffe, wenn wer vorbeigeht an der Wohnungstüre, kein Bewachen der Wohnung).

    Das Alles hat sich bei uns automatisch ergeben durch unsere Tagesabläufe, und anfangs haben wir schon gezielt darauf geachtet, nicht jeden Tag alles zur selben Zeit zu machen, um die Hunde fit zu machen für so viel Flexibilität, ohne sie dabei zu verunsichern. Inzwischen wissen sie, wer geht, kommt auch wieder - egal, ob daheim oder im (fremden!) Hotelzimmer. Keine Probleme mit Alleinbleiben, egal, wo, egal, ob alleine oder zusammen (Biene und Bossi - Frieda ist ja eh alleine).

    Andererseits haben wir bestimmte Dinge natürlich ganz am Anfang schon regelmäßig gemacht, um die Biene z.B. ans Alleinsein zu gewöhnen (immer zur selben Tageszeit geübt z.B. wie sie dann auch später alleine bleiben mußte, wenn ich weg war, dabei immer gleiches Ritual), bevor wir angefangen haben, die Zeiten zu variieren. Immer gleiche Zeitabstände zum stubenrein-werden, damit der Hund lernt, eine bestimmte Zeitdauer einhalten zu können (plus dann, wenn sie´s gezeigt hat, natürlich!), etc. etc.

    Aber sobald etwas "saß", wurde angefangen, zu variieren. Tagsüber alleinbleiben heißt noch nicht, daß der Hund das nachts auch kann z.B. - und ich wollte einfach insgesamt möglichst unabhängig sein von Zeiten, weil´s bei nem Ganztagsjob schon mal vorkommen kann, daß es bei mir später wird (dafür ist ja dann Töchterchen da), oder daß ich am Wochenende mal ausschlafen möchte. Oder es kann vorkommen, daß ich krank werde oder gar in der Klinik bin (man weiß ja nie, was alles passieren kann) oder auf Geschäftsreise - und dann sollen die Hunde, bei wem auch immer sie dann sind, den Tagesablauf dort ab können, ohne gleich die Krise zu kriegen, weil´s net so läuft wie daheim, oder weil´s Fraule weg ist. Und das hat bisher gut geklappt. War mir einfach für die Hunde wichtig, damit die entspannt leben können, aber auch für mich - angenommen, ich bin unterwegs, dann möchte ich net andauernd daheim anrufen müssen, ob´s Hundi noch frißt, oder Ärger macht, wenn der Sitter (oder die Tochter) einkaufen gehen möchte, weil der Hund dort nicht alleinbleiben kann. Oder wenn einer der Hunde krank würde und in der Klinik läge - dann sollte der andere trotzdem alleinbleiben können, damit ich mich nicht dreiteilen muß zwischen hudn in klinik, Hund daheim und Arbeit/Alltag.

    Also find ich ein gesundes Maß an Chaos bzw. Verwirrung (auf den Hund zugeschnitten) schon wichtig, aber ebenso wichtig gewisse Rahmenbedingungen, die dem Hund Sicherheit geben, sodaß er das "Chaos", sprich die Flexibilität, mitmachen kann, ohne sie als sonderlich stressig zu empfinden, und sich an etwas festhalten kann. Sowas dauert natürlich, geht nicht von heute auf morgen, und man sollte natürlich mit den Fixpunkten/Rahmenbedingungen anfangen, und erst dann variieren.