Beiträge von BieBoss

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    Unsere Luni wird jetzt nächste Woche 11 Jahre alt und ist ebenso.
    Als wir sie vor ein paar Jahren bekommen haben, hat mir die Vorbesi schon gesagt, dass sie nicht *Schussfest* ist....
    Sie ist ein ausgebildeter Rettungshund, läuft zu 99% ohne Leine, hat vor nichts Angst, kann sogar Leitern laufen.....aber sobald es knallt, ist sie nicht mehr ansprechbar. Sie rennt dann wirklich blind vor Angst heim und kauert sich vor die Haustüre bis jemand kommt......


    Darf ich fragen, wie dieser Hund jemals auch nur den Rettungshunde-Eignungstest bestanden hat? Da wird doch auch die Geräusch-Empfindlichkeit abgeprüft.

    Hab mal bei ner (Einsatzfähigkeits-!)Prüfung sowas gesehen: Unterordnungsteil, mitten in der Pampa - da löste sich ein Schuß, offenbar Jäger unterwegs. Hundi panisch, rennt unkontrolliert davon und war durch nichts mehr zu bewegen, die UO fortzusetzen.... Schade - bis dahin war er/sie echt gut gelaufen..... Die HF "durfte" dann wieder heimfahren ;-(

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    .......

    Ich ging mit Kyra eines morgens die Pipirunde und AUFEINMAL, wie aus dem NICHTS, rannte sie auf ein fremdes Grundstück (das Tor war offen)! Aber nein, es geht noch viel schlimmer, Madame rannte wie selbstverständlich in das Haus, da die Türe gerade offen stand........

    ...weiß gar net, was Du hast - das gehört zu Bossis Standard-Repertoire.... Mindestens wöchentlich *gg Allerdings kennen ihn die Nachbarn inzwischen, und entweder wird er leicht belustigt abgeblockt, oder die Eigentümer bringen die Kröte irgendwann wieder raus, nachdem er dort die Hundefutternäpfe erfolgreich angesteuert oder die ganze Familie begrüßt hat *hust...... Das männliche "Terrier-Waschweib" ist also bei uns schon hinreichend bekannt... Inzwischen paß ich auf wie n Schießhund, wenn wo ne Türe aufgeht, aber manchmal geht sie halt so direkt neben dem Hund auf, daß der einfach schneller ist...

    Ich glaub in der Stadt wären wir längst gelyncht worden, und ich würd ihn in Wohngebieten nur noch an der Leine laufen lassen :lachtot: :lachtot:

    Hab ich schon gesagt, daß ich alle meine Nachbarn ganz doll lieb hab?? :D

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    ....
    ICh hab auch schon überlegt von den 2 mal Füttern runter zu gehen und 1 Portion kommpolett erarbeitet wird.
    Aber irgendwie tut er mir dann auch leid, da er ja nicht versteht warum plötzlich kein Frühstück mehr kommt.......

    Na, dann gib halt nur ne halbe Portion zum Frühstück, dann hat er bisserl was im Bauch, und der Rest wird unterwegs "verklickert" bei Euren Grundgehorsamsübungen... ;-)

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    Ein Trainer, der irgendwie über Schreckreize arbeitet, ist für mich unten durch.
    Es gibt schlicht keine gute Begründung auf dieses Zeug zurückzugreifen. Zeugt für mich nur für die Unfähigkeit des Trainers ohne positive Strafe zu arbeiten...

    Du mißverstehst da was: es muß bei ner Disc o.ä. nicht um den Schrecken an sich gehen. Es geht einfach darum, daß man den Hund, der gerade irgendetwas tun möchte, das er für oberwichtig hält (ins Schnüffeln vertieft z.B.), und der daher Dein Kommando ignoriert, durch ein ungewöhnliches Geräusch schlicht aufmerksam macht und herausreißt aus z.B. einer "Mauslochtrance" *gg. Das heißt aber bei mir z.B. NICHT, daß ich irgendwas nach dem Hund werfe o.ä., um ihn "zu erschrecken", sondern einfach unterwegs z.B. mit dem Schlüsselbund klappere o.ä. Das hört mein Terriertier sonst nicht beim Spazierengehen (weil der in der Tasche liegt), und daraufhin dreht er sich zu mir, um zu gucken, was das jetzt war. Und genau das ist der Moment, in dem ich seine Aufmerksamkeit habe, um ihm ein Alternativkommando zu geben. Solange ich nicht die Aufmerksamkeit habe, brauch ich keine Alternative zu verlangen, denn wenn er aufmerksam wäre, hätte er schon auf die erste Ansprache reagiert. Ist das dann für Dich das, was Du als funktionierendes Umlenksignal beschreiben würdest?

    Ein Anderer würde das vielleicht als "vorsicht, wenn Du jetzt nicht gleich machst, was ich sage, setz ichs durch" verwenden, oder als "gelb"....

    Abgesehen davon, ist ein Schreck nicht gleich ne Strafe - wenn mir in der Küche beim Spülen der Topfdeckel runterfällt, braucht sich Hundi ja auch net gleich mit eingezogenem Schwanz unterm Tisch verkriechen - insofern ist die Beschreibung als "Psychoterror" schon etwas *ähemm.... naja.... in meinen Augen überzogen.... Klar, wer nur den ganzen Tag irgendwelche Schreck-Aktionen fährt, das muß net sein, das artet dann aus - was will ich mit nem Hund, der den ganzen Tag auf 180 ist, weil er auf laute Geräusche wartet, dann würd ich dem Ausdruck Psychoterror durchaus zustimmen...

    Lese auch ein bißchen mit - hatte früher selbst gezüchtet: Wellis, Nymphen und Schönsittiche. Die Rosellas (eigene Voliere) und Pennants wollten nicht brüten - waren aber auch Gemeinschaftsvolieren zwei Stück, jeweils 2x1m und 2 m hoch, wahrscheinlich damals etwas zu dicht besetzt für die Großen, und sie waren vielleicht auch einfach noch zu jung.

    Fotos:

    http://www.vogelfoto.de/fotos/show.php3?id=117 (in der selbstgebauten Voliere; an der Rückwand)

    http://www.vogelfoto.de/fotos/show.php3?id=118 (vorn der Käfig, in dem ich sie -waren Brüder- geholt hatte, und zuerst getrennt gehalten, dahinter die Voliere, wo sie dann leben durften) (da waren sie noch ganz jung, daher die starke Grünfärbung, die hat sich dann später vollkommen verwachsen)

    http://www.vogelfoto.de/fotos/show.php3?id=119 (auf dem Nymphi-Nistkasten - war erstaunlicherweise kein Problem, daß die gebrütet hatten, obwohl die Pennants damals noch mit in der Voliere waren. Heut würd ichs nimmer probieren... *gg)

    http://www.vogelfoto.de/fotos/show.php3?id=120 (in der Voliere)

    ... und die beiden Hübschen hier sind auch mittendrin rumgeflogen (hatten nen kleinen extra-Drahtkäfig in der Voliere, wo keiner sonst reinkam, damit sie ruhig schlafen konnten):
    http://www.vogelfoto.de/fotos/show.php3?id=121

    Heute habe ich eine andere Voliere (Alu-Profile mit demselben Gitter wie damals, genauso groß), weil das Holz aus hygienischen Gründen doch nicht sooo optimal war und außerdem benagt wurde), und es sind nur noch 3 Vögel (ein Pärchen Pennants -andere als damals in der Zucht, die sind schon tot- und ein Nymphi, der "Stammvater" meiner Zucht, der ist bestimmt bald 20 Jahre alt, aber topfit) drin - hatte mit der Zucht aufgehört, weil ich die Tiere nicht in den Handel geben wollte, nachdem sämtliche Freunde irgendwann versorgt waren mit Sittichen *gg, und auch die, die ich an privat gegeben hatte, teilweise ihr Leben im Käfig fristeten, oder "verlorengingen" dank Unaufmerksamkeit (Putzen des Käfigs im Freien und Türchen offenstehenlassen....).

    Außerdem hab ich dann die Psittakose reinbekommen (wahrscheinlich, weil ich die fahrbare Voliere der Rosellas im Sommer tagsüber oft auf dem Balkon stehen hatte, und sie dort mit Tauben Kontakt hatten, nehme ich heute an. Ich hatte sonst immer erstmal neue Vögel in Quarantäne, bevor die in die Voliere kamen, an Zukäufen konnte es also nicht liegen). Die komplette erste Brut der (wildfarbenen) Schönsittiche samt Eltern ging dabei kaputt (die ersten waren grad ein paar Tage alt *heul - und ich war so glücklich, daß es endlich geklappt hatte.....), und je eine Brut Nymphis und Wellis tot, trotz sofortiger Behandlung mit Baytril & Co über dem Amts-Vet. ;-( Danach wollte ich dann auch nimmer, vor allem, wenn die Erreger mal drin sin dim Bestand, können die glaub ich auch weitergegeben werden, ohne daß es gleich zum Ausbruch kommt, das wäre ja verantwortungslos gewesen...

    Einfach austesten unterwegs bei Begegnungen mit angeleinten Rüden: wie reagiert die Hündin bei Begegnungen mit Rüden. ;-)

    Meine z.B. findet andere Hunde doof. Kurz beschuppern unterwegs, dann können die gern wieder "Leine ziehen". Ist sie aber in der Standhitze, werden plötzlich selbst wildfremde Rüden angespielt, wie wenns kein Morgen gäbe.... Sie geht auch ohne Leine nie zu fremden Hunden von sich aus hin - außer, sie ist läufig....

    Da reicht eine ganz kurze Begegnung, die erste Spielaufforderung, und ich weiß exakt, ob die noch will oder nicht. Dann kann man weitergehen - muß ja nicht "spielen" lassen, bis der Rüde hängt *gg

    Alleine von der Blutung oder so würd ichs nicht abhängig machen, denn sollte man eine schwächere Blutung die ersten Tage nicht mitbekommen, hat man dann komplett falsche Daten, und es könnte "brenzlig" werden...

    Und wenn man nicht ganz sicher ist: einfach ne Zeitlang spazierengehen, wo man wenig andere Leute trifft.

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    Also doch Trainingsratschläge für einen Bereich, der mit dem Hundeplatz nichts zu tun hat und in dem nie einer den Hund gesehen hat... Nundenn...

    Wer die Beiträge komplett liest, stößt z.B. auf das hier von mir:

    "Das wären so meine ersten Ideen, woran der HH arbeiten dürfte. Würde mir aber trotzdem noch mal ansehen, wie der Umgang daheim mit dem Hund ist.... "

    und:

    "PS: bin selbst auch kein Trainer und hab damals die Welpenstunde gemacht bei uns im Verein."

    ;-)
    Deutlich gekennzeichnet: meine Ideen, nicht als ultimative Lösung. Anstöße, aber keine Ausschließlichkeit. Ansatzpunkte eben. Und mehr als deutlich dazu geschrieben, daß ich kein Trainer bin..... Daß man immer nur danach urteilen kann, was man hier an Vorgaben vom TS bekommt, ist der TS sicherlich bewußt.

    Zusätzlich zu dem , was Ceri schreibt:

    - dem Halter "Hund lesen" lehren - wer nicht auf die Kommunikation vom Hund eingeht, weil er sie nicht lesen kann, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Hund irgendwann die Kommunikation wieder einstellt, weil nix vom Gegenüber kommt. Also muß der HH (Hundehalter) den Hund lesen können, um auf etwaige Kontaktaufnahme-Versuche und Kommunikation des Hundes reagieren zu können, damit sich Kommunikation mit dem HF (Hundeführer) wieder lohnt. Und zwar nicht nur unterwegs mal, sondern auch tagsüber.

    - Konsequenz seitens des HF prüfen: wenn der Hund es immer schafft, den Halter rumzuziehen - wie konsequent hat dieser am Leinelaufen gearbeitet? Wenn´s da schon fehlt, ist Scheitern vorprogrammiert, denn ohne Konsequenz kriegt man so ne Baustelle nicht so schnell wieder hin.

    - Leine für den Hund, solang der Rückruf nicht klappt. Egal, ob beim Arbeiten oder unterwegs. Nur damit kann der HF verhindern, daß der Hund Erfolg hat - und den hat er bei jedem Nichtbefolgen eines Kommandos, weil der Halter ihn ja dann nicht mehr beeinflussen kann, wenn der RR (noch) nicht funktioniert. Jeder Kontakt zum anderen Hund während der Trainingsstunde ist ein weiterer Erfolg für den Hund. Ist doch egal, was der HF will, weil dieser den Erfolg nicht verhindern kann, und der Hund keinerlei Konsequenzen erleidet (wäre auch unfair, ihn z.B. zu strafen für etwas, das noch nicht konsequent geübt wurde!! Erst das Kommando beibringen, dann üben unter steigender Ablenkung und durchsetzen (dafür dann die Leine), dann braucht´s keine Strafe bei sowas - find ich.... ). Ist also nicht "nicht schlimm, weil der Hund nicht stört", wenn das in der Hundestunde passiert, sondern im Gegenteil - sehr schlimm, weil es ein weiteres Mal ist, daß der Hund lernt, er kann machen, was er will.

    - sich als HF interessant machen (Leckerli, Spielzeug unterwegs mitnehmen, kleine Suchaufgaben - muß natürlich erstmal ohne Ablenkung geübt werden, wenn der Hund das SUCH kommando net kennt, wird ers unterwegs nicht anwenden können). In Situationen, in denen der Hund unsicher ist (z.B. wo drüberklettern mit ihm!), ihn unterstützen und loben (mit ihm hingehen, ihn vor anderem Hund beschützen etc.) - so lernt er, daß der HF auch für was gut is unterwegs. Spiele für daheim (-->Bindung schaffen): http://www.spass-mit-hund.de.

    - Leinenführigkeitstraining Marke Baumstamm - "wir gehen keinen Schritt vorwärts, solange Du ziehst". Falls Hund nicht reagiert auf Stehenbleiben (so mein Terriergetier damals), ein paar Schritte zurückgehen, Hund mitnehmen an der Leine. Sobald Leine sich lockert, bestätigen und weiterlaufen. Das Ganze am Halsband. Sollte mal keine Zeit sein, darauf zu achten, Geschirr anziehen, weil dann das Ziehen nicht auf den Hals geht, und der Hund lernt, zu unterscheiden, wann gearbeitet wird (sprich anständig laufen - nämlich beim Halsband), und wann er ziehen darf (beim Geschirr). Ich hab inzwischen das Kommando "Aaaaanständig!" (weil Geschirr bei uns nur fürs Trailen angesagt ist), wenn er am Halsband zieht, dann reißt er sich zusammen *gg Also statt Unterschied bei Halsband/Geschirr eben ein Kommando für "gescheit gehen", wenn angeleint.

    - Wenn der Hund irgendetwas möchte, egal, was: der Weg führt ausschließlich über den Halter. Will er essen, kriegt er keine Freigabe dafür, solange er nicht die Aufmerksamkeit (Blick oder befolgtes Kommando "Sitz" o.ä.) beim Halter hat. Will er zu nem anderen Hund spielen, kriegt er Freigabe (Leine los) erst, wenn Aufmerksamkeit beim Hundeführer. Will er Leckerli, kriegt er das erst nach Befolgen eines Kommandos (Voraussetzung: er muß das Kommando natürlich kennen....). Will er aufs Sofa, kriegt er Freigabe erst, wenn er die Aufmerksamkeit beim Hundeführer hat und sozusagen per Blickkontakt "anfragt", ob er rauf darf. Alle Wege, egal, zu welchem Wunschziel, führen über den Hundeführer. Will er aus seinem Körbchen gehen, geschieht das nur auf Freigabe des Halters (am besten gucken, wenn Hundi unruhig wird, dann Kommando für die Freigabe, oder einfach ein Leckerli werfen und Kommando fürs suchen/holen). So lernt der Hund, daß immer vor dem Aufstehen die Freigabe kommt (bei uns ist das ("ok"), und wartet irgendwann darauf. Nein - Hundi soll nicht ernsthaft mit Kommando im Körbchen festgenagelt werden, keine Sorge (höchstens mal 5 Minuten zu Übungszwecken!)- aber das soll eben als Beispielen zeigen, wo ich meine Freigabe überall einsetzen kann, um dem Hund zu zeigen, daß er mich braucht, wenn er was will.
    Hat bei meinem Terriertier Wunder gewirkt. Als ich den gekriegt habe, war der eineinhalb, und ich war ihm unterwegs schlichtweg wurscht. Inzwischen hat er kapiert, daß es bei mir immer interessant ist, daß seine Aufmerksamkeit bei mir sich lohnt: sie wird immer wieder bestätigt, und wenns nur ein Blick oder automatisches Warten ist (wenn ich wen begrüße o.ä.), und daß ich ihm helfen kann, bestimmte Dinge zu erreichen. Er setzt sich z.B. vor den leeren Wassernapf und fixiert mich, um es mir zu sagen, wenn er Durst hat --> Kommunikation mit mir lohnt sich, weil ich darauf reagiere, aufstehe und Wasser hole. Auch den Kühlschrank kann nur ich öffnen... ;-) Und er sucht Schutz bei mir, wenn das Maul mal wieder zu voll genommen hat (der Terrier meinte irgendwann, in 3 sitzende souveräne erwachsene Boxer eines Halters reinrennen zu müssen (weil ja alles, was 4 Füße hat, freudig begrüßt werden "muß" - die fanden das ausgesprochen dreist *gg), und hat entsprechend Contra gekriegt --> "Hilfe, Fraule, die hauen mich....!").

    Wenn sie das mal kapiert haben, muß man nicht so streng fortfahren - geht ja nicht darum, eine Maschine aus dem Hund zu machen, sondern ihm ein Prinzip zu "verklickern". Nicht, daß jetzt jemand denkt, meine Hunde warten den ganzen Tag auf irgendwelche Freigaben *gggg Aber immer wieder mal im Alltag, sodaß der Hund das verinnerlicht, daß der HF wichtig sein könnte.

    Kapiert, daß seine Aufmerksamkeit immer bei mir ist, hatte ich, als er irgendwann damit richtig gespielt hat: er wollte durch einen Zaun kriechen (untendurch). Guckt mich an, guckt Zaun an, wieder mich. Ich sag nix, guck nur hin. Er schiebt sich ein Stück durch die Öffnung, bleibt in der Position (!), schielt zu mir rüber. Noch ein Stück weiter. Irgendwann hab ich dann mich geräuspert, und Hundi kam angerannt, mit breitem Grinsen auf dem Gesicht - er hat einfach ausgetestet, ob er rein darf, und ich auch in Gedanken bei ihm bin, und mich dafür eben im Blick behalten. Heute nutzt er jede Chance, wenn ich nicht gucke, um Unsinn zu machen (Spuren verfolgen, Katzen verjagen o.ä.)- also guckt er doch immer auf mich, sonst könnte er diese kurzen Momente gar nicht wahrnehmen und nutzen..... *gg Alte Rübennase....

    Das wären so meine ersten Ideen, woran der HH arbeiten dürfte. Würde mir aber trotzdem noch mal ansehen, wie der Umgang daheim mit dem Hund ist. Könnte z.B. sein, daß die Kinder den zu viel nerven - auch hier wieder eine Situation, in der der HH schön Souveränität und die Fähigkeit, den Hund zu schützen, zeigen könnte, indem er die Kinder wegschickt, und dem Hund die gewünschte Ruhe verschafft. Denn Hund und Kinder immer "einfach machen lassen", und dann draußen plötzlich Aufmerksamkeit vom Hund einfordern, das klappt halt net ganz.... ;-) Warum soll Hundi auf den HF achten, wenn er nix davon hat, und alles einfach hinterhergetragen kriegt (das bezieht sich jetzt z.B. auf das Füttern nur noch für befolgte Kommandos und Mitarbeit mit dem HH und Befolgen von Kommandos. Wenn der Napf immer in der Küche steht und Hundi nix dafür tun muß, was soll er sich für den Halter interessieren, der "funktioniert" doch *gg).

    Und bevor der Halter diese Aufmerksamkeit nicht hat vom Hund, und der Hund ihm eine gewisse Wichtigkeit zumißt, braucht er mit Training für die BH nicht anzufangen. Wie gesagt, warum für Leckerli arbeiten, wenn der Napf abends gefüllt in der Küche steht, warum dem Halter folgen, wenn man auch ohne konsequenzen rumdüsen kann. Der muß Spaß dran kriegen, mit dem Halter was zu machen, und die Erfahrung machen, daß alles toll ist, was er mit dem Halter tun kann.

    PS: bin selbst auch kein Trainer und hab damals die Welpenstunde gemacht bei uns im Verein. Hat auch jeder gewußt, und keiner sich dran gestört, weil ich bei Fragen, wo ich nicht helfen konnte, den Trainer gefragt habe um Unterstützung. Und ich glaub, jemand, der offen sagt, hier kann ich nicht helfen, oder ich mach mich schlau bis nächste Woche, zeigt Engagement, und ist den Leuten tausendmal lieber als ein Trainer der Schule xy, der meint, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil er mal ein Theorie-Studium gemacht hat, und versaut denen dann den Hund mangels Praxiserfahrung..... ;-)
    Halt getreu dem Mtto: "Man muß nicht alles wissen - man muß nur wissen, wo es steht (oder wer helfen kann)".

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    .....
    BieBoss, na Hitzeschmerzen/Regelschmerzen! :ops:
    Meinst, Hündinnen haben sowas nicht?......


    Ne - nie gehört davon, daß ein Hund sowas kennen würde..... Ich denk aber auch beim Menschen immer, daß das ne Einstellungssache ist, obs mal irgendwo im Bauch ziept, oder man gleich nen "Regelschmerz" oder ein "PMS" daraus macht, und nen ganzen Tag mit Wärmflasche aufm Bauch vor sich hinleidet und dabei in Selbstmitleid badet *gg Und nachdem Hunde sowas wie Selbstmitleid net kennen, ignorieren sie sicher dann solch ein Ziepen wohl eben eher, sollte es tatsächlich vorhanden sein... *gg

    Bei meiner Biene hab ich jedenfalls noch nie gesehen, daß die irgendwie während der Hitze Schmerzen gehabt hätte. Im Gegenteil, die ist in der Zeit eher noch total aufgedreht, übermütig, und fängt an, Hunde egal welcher Größe anzubaggern und (auch vor der Stehperiode schon) zum Spiel zu animieren, die ihr sonst im Alltag völlig schnuppe bzw. sogar zuwider sind ("Hund? Iiii - geh weg....")...

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    ......Hitzeschmerzen.....


    WAS für Schmerzen?? *michwegwerf..... Was issn das? ;-)

    Schau Dir das Bettchen mal an, vielleicht hat sie´s während der Hitze "verunreinigt" und mag´s etz nimmer? Dann hilft evtl. ne Runde in der Waschmaschine (wenn waschbar *gg).

    Ich würde es auch einfach mal woanders hinstellen und testen, ob sie dann wieder reingeht, oder ein Kissen austauschen oder so, um rauszufinden, woran das jetzt liegt. Vielleicht ist sie einfach mit der Hitze erwachsen geworden, und liegt jetzt lieber auf einem festen Untergrund als auf Kissen?

    Oder sie hat nen viel tolleren neuen Platz entdeckt? Wo liegt sie denn derzeit bevorzugt? Was ist an der Stelle anders als am Körbchen bzw. dessen Stellplatz? Evtl. Körbchen dort mal hinstellen zum Test.

    Auch den Standort kannst mal prüfen, obs evtl. gerade etwas zieht und zu kühl ist an der Stelle, wo das Körbchen steht.

    Solange sie woanders auch bequem liegt, würde ich mir da jetzt auch nicht allzu viele Gedanken machen drum. Man selbst fühlt sich ja auch einen Tag mit nem Schlabber-Pulli wohl, am nächsten muß es die schicke Bluse sein.... ;-) Heute lese ich auf dem Sofa, morgen ist das Bett bequemer, um im Liegen zu lesen.... Einfach mal ne zeitlang beobachten, vielleicht ändert sich das wieder.