Beiträge von BieBoss

    Hallo, Janis84,

    ich bin der Meinung, daß das nicht unbedingt ein territoriales Verhalten sein muß. Mir klingt das Ganze eher nach ner ziemlich großen Unsicherheit. Aber im Gegensatz zu Lady01 begründe ich das auch (sonst bringt´s Dir nämlich eben mal gar nix *gg). Bewerten anhand Deiner Situation kannst Du´s und mußt Du´s immer noch selbst, weil nur Du das Gesamtbild siehst.

    Du schreibst nämlich: "sie hat im Büro und zu Hause jeweils einmal nach einem Gast geschnappt und knurrt in ihrem Territorium alle an, die sie nicht kennt/mag."

    Wenn sie alle Leute außerhalb der Familie anknurren würde, wäre ich dafür, das als Territorialverhalten zu sehen. Aber daß sie nur Fremde anknurrt, läßt mich eher eine Unsicherheit bei dem Hund vermuten. Wie gesagt, ich kann das nur aufgrund dessen beurteilen, was Du hier schreibst.

    Daher meine Frage: wie verhält sie sich außerhalb des Büros/der Wohnung, wenn Fremde auf Euch zukommen. Zeigt sie da irgendeine Unsicherheit, Dinge wie: Schwanz geht runter, sie weicht aus (im Freilauf z.B. sehr gut möglich, ohne daß das weiter auffällt!), schaut weg, hebt die Lefzen, duckt sich, wenn einer sie anfassen will etc.

    Vielleicht ist es Dir draußen nur bislang noch nicht so aufgefallen, weil sie eben nicht knurren muß, da sie draußen ausweichen kann, oder die Leute nicht direkt auf sie zulaufen? Im Büro kann sie nicht ausweichen, ist auch noch angeleint (sprich "ausgeliefert" vom Gefühl her) und warnt deswegen mit Knurren, daß ihr niemand zu nah kommt, bzw. (wenn das Knurren ignoriert wird) mit Schnappen.

    Was passiert, wenn die Leute den Hund nicht angucken und in Ruhe lassen, nicht hingehen etc. - dann legt sie sich doch wieder hin, wenn ich richtig gelesen habe? Würde ich als Zeichen deuten, daß sie sich verstanden fühlt, weil aufs Knurren hin tatsächlich keiner zu nah kommt, und sie dann wieder entspannen kann, weil die vermeintliche "Bedrohung" verringert wird.

    Das Ziel für den Hund beim Knurren ist eigentlich, in Ruhe gelassen zu werden. Sprich, er kommuniziert "laß mir meinen Frieden". Und genau dafür mußt Du eben sorgen. Evtl. legst Du sie auch versuchsweise (wenn möglich) mal in ne Ecke im Büro, die etwas von Dir weg ist, und probierst mal, wie sie reagiert, wenn die Leute, die zu Dir kommen, dann eben nicht frontal zu Dir und dann eben auch auf sie zulaufen, weil sie weiter weg liegt.

    Oder Du läßt sie frei laufen, und bringst ihr bei, auf Kommando jedes Mal ins Körbchen/die Box zu gehen, wenn jemand kommt, und gibst ihr dort nen Knochen, damit sie beschäftigt ist, bevor derjenige ganz rankommt zu Dir. und denjenigen an der Türe abholen udn mit reinnehmen. Für ne Übergangszeit wird das doch gehen? Sie wird das schnell verstehen, und vielleicht gibt ihr die Tatsache, daß sie eben nicht angebunden ist (ausweichen kann), in Verbindung mit einer schützenden Box, in die sie sich zurückziehen kann, die nötige Sicherheit, nicht mehr zu knurren?

    Weiß nicht, wo Ari genau liegt im Büro - aber ich hab meine z.B., wenn sie mal dabei sind, hinter meinem Schreibtisch liegen. Weil ich so sitze, daß die Leute, die mein Zimmer betreten, frontal auf mich zulaufen. Den Terriern is das wurscht (die würden höchstens mit freudiger und hüpfender Begrüßung die Kollegen erschrecken *gg), aber wenn Biene dabei ist und unterm Tisch liegt (macht sie gerne wegen Körperkontakt zu mir an den Füßen *gg), fängt die in solchen Situationen auch an, mich knurrend oder gar bellend zu verteidigen. Liegt sie hinter mir und ich schicke sie in die Box, "benimmt" sie sich, sprich, sie fühlt sich offenbar sicher und traut mir zu, die Situation im Griff zu haben. Dann kommt nur noch ein WUFF - das darf sie, solange sie hinterher ruhig ist. Das Wachgen halt beim Pudel, das läßt sich net ganz unterdrücken.... *gg und damit kann ich auch leben.
    Für sie sind das ja auch "fremde"Leute, so selten wie sie da ist - für mich "nur" Kollegen, die ich ja kenne. Da wird mich schon keiner anfallen :lachtot:

    Es könnte natürlich auch sein, daß da schlichtweg der Wachtrieb bei Ari durchschlägt - glaube ich aber nicht, sonst würde er Terz machen und bellen von dem Moment an, wo wer reinkommt. Das Knurren paßt da in meinen Augen nicht dazu.

    Lady01: statt nur zu widersprechen bei der Vermutung von Territorialverhalten, wäre der TS sicherlich besser geholfen, wenn Du schreiben würdest, was Dich vermuten läßt, daß eben kein Territorialverhalten vorliegt. Du schreibst ja, daß Du das aus ihren ersten Zeilen schon rausliest. Nur "das ist kein Territorialverhalten" hilft ihr nicht weiter. Und Dein "wenn Du willst, erkläre ich Dir": erklär´s doch einfach. Sicher will sie - sonst hätte sie hier nicht gefragt ;-) Laß uns profitieren von Deinem Wissen und net alle dumm sterben :lol: Immerhin: viele Köpfe haben viele Ideen. Was dann letztlich die Ursache ist, und wie dagegen vorgegangen wird, muß die TS selbst entscheiden, aber erstmal braucht sie möglichst viele Ideen/Anregungen. Eine offizielle Diagnose wird keiner hier erstellen können, weil eben niemand die beiden in Interaktion sieht - weder im Büro noch im Alltag. Vielleicht bringen unsere Ideen der TS dann etwas Klarheit in Bezug auf das gezeigte Verhalten des Hundes....

    Hm - ich weiß nicht, ob diese Äußerung jetzt hilfreich ist - aber ich find die Reaktion eher normal. Wenn ich wo mit den Hunden spazierengehe, und sehe, da sitzt jemand und hat den Hund neben sich abgelegt, dann laß ich meinen grundsätzlich nicht hin. Muß doch net sein.....

    Klar muß man sich deswegen noch lange nicht vom eigenen Hund gefallen lassen, daß der entscheidet, welcher Hund sich nähern darf ;-)

    Ich hab in solchen Situationen, wenns denn mal vorkam, meinen Hund mit einem NEIN getadelt, wieder ins Sitz/Platz gebracht und dann demonstrativ entschieden, daß dieser Hund jetzt zu mir kommen darf, und diesen gestreichelt o.ä. - abgewandt vom eigenen Hund, damit der sich nicht vom Fremden bedrängt fühlt, aber die Entscheidung, daß der Andere sich nähern durfte, hab ich mir net abnehmen lassen.

    Wenn der Hund ruhig geblieben ist, habe ich selbst evtl. mal den Besitzer angeprochen, daß er den Hund bitte zu sich nehmen soll wegen des Spielzeugs am Hund o.ä., oder diesen geblockt, sodaß der Hund sah, ich kümmere mich um solche Situationen.

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    ich bin jetzt mal ganz provokativ und behaupte, mich stören die rumliegenden Pferdeäpfel, Pferde gehören ihr Leben lang auf die Koppel, das ist total rücksichtlos von den Pferdehaltern die "Häufchen" auf der Straße liegen zu lassen, wer will sowas schon vor der Haustür :muede: Da spielen doch Kinder

    Also, bei mir vor der Hasutüre hat noch kein Pferd hingemacht - mitten in die Hauptstraße *gg

    Ganz selten, daß mal bei ner Veranstaltung ne Kutsche durchfährt für die Kinder - aber diese Hinterlassenschaften werden abends von Mitarbeitern der Stadt (oder ist´s der Pferdehalter?) immer gleich weggemacht.

    Mal abgesehen davon, daß in der Haupt-Durchgangsstraße sicherlich keiner seine Kids auf der Straße spielen ließe *fg

    Wenn wir schon beim Thema sind: gibt´s eigentlich für Pferdeäpfel ne Wegräumpflicht, so wie für Hundehaufen? Würd mich echt interessieren!

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    .......Die Kothaufen die ich auf Gehwegen, im Feld oder sonst wo finde, stammen mit Sicherheit nicht von Freigängerkatzen. ......

    Ne, sicherlich nicht. ;-) Auch von Füchsen, Hasen, Rehen & Co. Und Hunden - klar.... Aber es ist nochmal ein Unterschied, ob irgendein Ignorant von Hundehalter irgendwo aufm Gehsteig die Haufen liegenläßt (weil er das grundsätzlich net wegräumt), oder weil ne Katze unbeaufsichtigt einfach rausgelassen wird. Der Unterschied liegt darin, daß es von den meisten Katzenhaltern billigend in Kauf genommen wird, á la ist halt ne Katze, das gehört dazu, und jeder Hundebesitzer, der einmal die Tütchen vergessen hat, wird (womöglich von genau denselben Leuten!) gleich zur S.... gemacht, weils seine Pflicht (!) sei, die Häufchen aufzuheben.

    Und das ist das, was ich weiter vorne mit "zweierlei Maß anlegen" meinte.....

    Ich verstehe die ganzen Argumente, daß ein Freigänger raus muß, ganz klar. Ist halt dann so. Aber warum schafft man sich in ner Gegend, wo ganz viele andere Menschen ihren Garten haben, ausgerechnet nen Freigänger an? Warum nicht eine Hauskatze oder gar ne Rassekatze, die nicht raus braucht, weil sie´s seit Generationen nicht kennen? Gibt doch auch genügend Wohnungskatzen vom Züchter oder ausm Tierheim, da hat man doch die freie Wahl. Abgesehen davon bleibt doch jede normale Katze erstmal ein paar Wochen drin, wenn man sie neu holt - bis sie sich eingewöhnt hat und kastriert ist, in der Zeit geht´s doch auch!

    Und nicht jeder Freigänger macht die Wohnung kaputt, wenn er drinblieben muß: ich habe 2 Freigänger-Kater gekriegt, und beide leben glücklich in der Wohnung, der eine war schon ein Jahr lang Freigänger (Bauernhofkater), bevor ich ihn geholt hatte. Hab eben einfach genau deswegen gefragt, und die Auskunft erhalten, daß der viel lieber drin ist, als draußen rumzustreunen - und nur deswegen hab ich ihn genommen. Und der zweite war noch ganz klein, der hat´s eben so gelernt bei mir, hatte aber als Welpe auch schon "draußen" kennengelernt.

    Sicherlich kann man das nicht immer entscheiden oder vermeiden: wer ne Fundkatze aufnimmt, die täglich im Garten erscheint und offensichtlich keinen Besitzer mehr hat, der kann sich eher nicht aussuchen, ob der Freigänger bleibt oder nicht. Aber mal versuchen könnte man es doch, oder? Vielleicht fühlt der Kerle sich innen wohler als man dachte. Und das ist es: die meisten Katzenhalter entscheiden einfach, ihre Katze braucht Freigang - ohne Rücksicht auf Verluste, sprich Nachbargärten o.ä. - und dann wird oft (will ja nicht verallgemeinern) den Hundehaltern (!) Egoismus unterstellt, wenn sie meckern, weil sie das im Garten net haben wollen (schon erlebt, aber nicht hier im Forum) ;-) Das sei doch net so schlimm, das bißchen werde doch von den Katzen vergraben. Naja - die Halter selbst haben´s ja net an den Händen, wenn ich im Garten mit den Fingern Unkraut zupfe.....Und wenn meine Hunde Katzenkacke fressen und sich damit Würmer einhandeln (sei es von Nachbars Freigänger, oder weil die Würmer halt drangehen, nachdems schon länger lag) stört´s deren Halter auch wenig.... ;-(

    Freilauf kann ich auch dann gut gewähren, wenn ich nen Bauernhof habe, wo die Katzen dann, wenn, nur ins eigene Gelände machen. Da brauch ich mir dann weniger Gedanken über die Nachbarn zu machen.

    Ich find sowas schade, daß Tierhalter untereinander so ignorant sein können, wo doch jeder eigentlich nur das Beste für sein Viech will... Da sollte gegenseitige Rücksicht doch eigentlich ein gemeinsames Interesse sein...

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    ........In diesem Thread zeigt sich aber wieder deutlich das es auch hier die typischen Hundemenschen gibt, die für Katzen wenig übrig haben. Für mich sind beide extrem wichtig und ich glaube ich würde mit dem Katzenbesitzer heulen, falls mein Hund tatsächlich mal eine Katze erwischen sollte. Natürlich nimmt man bei einem Freigänger gewisse Risiken in Kauf, aber das heißt noch lange nicht, dass es einen nicht hart trifft, wenn der Katze tatsächlich was passiert.....

    Das Problem ist nicht, daß diese Hundehalter für Katzen nix übrig haben - im Gegenteil, ich z.B. hab selbst auch 2 davon ;-) und liebe die Monsters sehr. Das Problem ist lediglich, daß die "Viecher" (liebevoll gemeint!) des Nachbarn (egal, ob Hunde, Katzen, Streifenhörnchen oder Hühner - im Zweifel darf er auch die Maulwürfe bei sich behalten!) genauso viel in meinem Garten zu suchen haben wie meine Hunde in Nachbars Garten zum ka.....n- nämlich schlichtweg gar nix!

    Weil ich meine Katzen liebe, gehe ich das Risiko, daß die überfahren werden, eben einfach nicht ein (hab vor nem halben Jahr erst ein totgefahrenes Exemplar bei uns in der Straße gefunden, kein schöner Anblick, eine Riesen-Blutlache daneben, auf einer Straße, die den Schulweg vieler Grundschüler darstellt!, und selbst mir kamen die Tränen dabei.....Ist also nicht so, daß ich Katzen nicht mag und ihnen deswegen keinen unkontrollierten Freilauf "gönnen" würde oder so... Aber unkontrollierten Freilauf "gönne" ich selbst meinem Hund nicht!). Und wenn ich in der Stadt wohne, dann weiß ich das und hole mir eben nicht ausgerechnet ne Freigängerkatze ausm Tierheim, wo ich von vornherein weiß, die kann ich net in der Wohnung halten, weil sie Freilauf eben schon kennt. (ok, man weiß das nicht immer vorher, z.B. bei Fundkatzen-ok, und die findet man net in der Wohnung *gg, aber meist eben weiß man das doch, zumindest gibt der Vorbesitzer doch sicherlich Auskunft, ob die Katze bislang Freigänger war oder nicht).

    Komischerweise bleiben bei den meisten Katzen-Besitzern die teuren Rassekatzen fast immer (!) in der Wohnung - und bei "normalen" Hauskatzen heißt es plötzlich, es gibt Exemplare, die können nicht im Haus gehalten werden, die müssen raus. Ich kann nicht nachvollziehen, daß es unter Katzen-Mischlingen einen größeren Anteil geben soll, der nicht in der Lage sein soll, im Haus gehalten zu werden, weil er dann unausstehlich wird und Freilauf angeblich dringendst braucht, weil artgerecther als unter Rassekatzen? Bei denen klappts doch auch? Oder müssen Rassekatzen nicht mit angeblich "artgerechtem Freilauf" und dem zugehörigen Risiko gehalten werden? Ich seh da nen ganz großen Widerspruch, ehrlich gesagt.

    Ok - aber ist jedermanns eigene Entscheidung, das Risiko einzugehen - aber worauf ich hinauswollte, dann muß man eben sicherstellen, daß das Tier nicht zu Nachbar´s Hundi in den Garten springt - Hunde sind Jäger und verteidigen evtl. auch einfach ihr Revier gegen kätzische Eindringlinge, und daß (trotz Antijagdtraining etc.!) mal was passiert, kann der beste und aufmerksamste Hundehalter nur schwer garantieren. Auch meiner darf net jagen, weder draußen noch im Garten (er würde zu 99% auch nix machen, der liebt unsere Katzis) - aber wenn ich grad Unkraut jäte, und Hundi ne fremde Katze entdeckt, dann würde selbige im Zweifel sogar auch gescheucht werden, hätte ich net so viele Bäume im Grundstück, auf die sie sich retten können....

    Mehr als seinen Garten bestmöglich sichern wie Cani Corso und den Hund trainieren kann man eigentlich nicht tun als Hundehalter, und wer eine Katze hat, kann die Verantwortung dafür nicht dem benachbarten Hundehalter aufbürden, wenn diese sich in dessen (!) Garten bewegt. Natürlich - sollte mal echt was passieren, muß der Katzenbesitzer Bescheid wissen - aber daß man dann noch das Tier bezahlen muß - ich weiß net, das ginge mir ehrlich gesagt gegen den Strich..... Wenn ich ne Katze überfahren würde auf der Straße - ok, evtl. war ich halt tatsächlich zu schnell für diese Situation, da muß ich zahlen (ist mir zum Glück nie passiert!). Wenn das Tier aber in meinen bestmöglich gesicherten Bereich unautorisiert eindringt - ich mein, irgendwann ist es doch genug getan, oder, mit Absicherung des Grundstücks und Hunde-Training?

    Es ist halt immer auch so, daß man als Hundehalter (neben dem Zwang, das Tier zu versteuern, davon red ich ja erst gar net) durch alle möglichen Vorschriften recht gegängelt wird, was die Verantwortung/Erziehung des Hundes betrifft (Leinenzwang, Maulkorbzwang, Freilaufgebiete etc.), und andererseits die Katzenhalter scheinbar absolute Narrenfreiheit haben, was die Tiere tun dürfen. Vergleich mal: Katzen dürfen "selbstverständlich" in Nachbars Garten k...n, weil der Halter sie ja draußen nicht dauernd beaufsichtigen kann. Laß das mal nen Hund und seinen Halter so praktizieren, dann ist es plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr, daß das Tier in Nachbars Garten seine Geschäfte erledigt, da wird dann Zeter udn Mordio geschrien. Da werden zwei exakt gleiche Sachverhalte mit unterschiedlichem Maß gemessen, und das ärgert halt auch den friedlichsten Hundehalter mal, das kannst Du bestimmt verstehen.... Ich glaube nicht, daß die deswegen die Katzen nicht mögen, aber man ärgert sich in dem Moment halt schon etwas.

    PS: auf die 50€ selbst käm´s mir dabei echt net an, wenn ich echt ne Katze überfahren würde, da würde mich die Tatsache selbst, daß es passiert ist, mehr fertigmachen.....Finde auch, daß man das Leben eines geliebten Haustieres nicht wirklich mit "lumpigen" 50,- € ersetzen kann ;-(
    PPS: Die Idee mit dem Kistchen ist auch lustig - mir reicht´s schon, die eigenen Katzenklos sauberzumachen, da möcht ich net noch den Katzen der Nachbarn so eines zur Verfügung stellen, das ich dann auch noch saubermachen muß... ;-)
    PPPS: seitdem ich meinen Garten regelmäßig mit Hund nutze, sehe ich fast keine Katzis mehr in selbigem. Hat sich unter selbigen offenbar rumgesprochen, daß da was Terrieriges wohnt *gg

    PS - kann nimmer editieren:

    Wenn Du anfängst, Menschen zu markern, sodaß der Hund irgendwann alle toll findet, könnte das insofern "in die Hose" gehen, als Du dann evtl. irgendwann einen Hund hast, der zu jedem Fremden hinrennt, weil er gelernt hat, daß die toll sein sollen *gg

    Ich glaube übrigens nicht, daß Dachsin Dich damit beleidigen wollte, mit dem, was sie geschrieben hat, sondern nur darauf hingewiesen hat, daß im Zusammenhang mit Deinen anderen Posts sie darauf schließt, daß da Einiges (noch) im Argen liegt zwischen Dir und dem Hund - was ja nix Schlimmes ist, Du arbeitest ja dran, wie Du schreibst - aber vielleicht trotzdem ein wichtiger Punkt. Denn wenn Du nur an einem Symptom arbeitest, wirst Du das Problem generell nicht lösen können, insofern finde ich´s schon wichtig, daß sie drauf hingewiesen hat. Ob dem tatsächlich so ist, kannst nur Du wissen bzw. Dein Trainer, der Euch zusammen interagieren sieht. Aber man kann ja mal deisen gezielt fragen, ob da was dran sein könnte, ich denke, das wollte Dachsin damit sagen und Dir damit helfen. Mit Beleidigungen/Unterstellungen wäre ja keinem geholfen, und ich glaube, die Wenigsten hier sind im Forum, um andere zu ärgern. Dafür ist die Freizeit eines Hundehalters viel zu kostbar, die Zeit würde man sich sonst doch lieber mit dem Hund abgeben.... *gg

    Zitat

    Obwohl ich oft versuche die Körpersprache meiner Süßen richtig zu deuten, bereitet mir das Schwierigkeiten. Ich kann, bis sie aggressiv wird, nicht unterscheiden ob sie neugierig ist, oder ängstlich.
    Bei "neugierig" wäre ja Hingehen und Sehen das nix passiert optimal (oder?), wenn es aber in Aggression umschwenkt schon zu spät. Soll ich also ALLE Menschen markern und positiv verstärken, oder nur die die ich auch gruselig finde :roll: ???

    Beobachte sie doch mal genau, wenn sie zu Personen hingeht, um sich streicheln zu lassen.
    Meine Biene geht nämlich auch zu Jedermann, und alle meinen, die will gestreichelt werden. Dabei ist das Einzige, was die abcheckt, die Frage, ob derjenige Leckerlis dabei hat *gg Ansonsten, sobald sie angefaßt wird, geht der Schwanz runter, Kopf wendet sich ab, und die ganze Körpersprache (geduckter Körper, so wie mit "eingezogenem Kopf", würde ich das beschreiben) drückt aus, wie widerwillig sie sich das gefallen läßt. Dazu ein langsames leichtes Wedeln des Schwanzes unterhalb der Rückenlinie, das deutlich ihre Unsicherheit zeigt.

    Inzwischen bin ich dazu übergegangen, sie zu mir zu rufen, wenn ich merke, sie geht zu Fremden, damit sie sich das eben nicht gefallen lassen muß, nur weil sie mal nach Freßbarem schnuppern wollte, und auch wenn ich merke, jemand wirkt "komisch" auf den Hund (ab und an stellt sie solche Leute gerne, unsicher käffend), rufe ich sie ab und nehme sie neben mich, auf die Seite, die von dem Fremden abgewandt ist, um ihr Sicherheit zu geben, und passiere diese Leute betont gelassen udn freundlich grüßend (hier aufm Land grüßt jeder jeden *gg, u.a. auch, weil wohl jeder jeden kennt - naja, fast zumindest).

    Ich versuche also, ihr irgendwie die Sicherheit zu geben, daß ihr nix passiert, und sie bei mir gut aufgehoben ist. Nach ner Weile hat sie das wieder drin und kommt automatisch her - aber wenn ich mich dann darauf verlasse und nichts mehr sage, fängt sie irgendwann wieder damit an - hinrennen und schnuppern, dabei Schwanz runter und Widerwillen ausdrücken... Dumme Nudel *gg

    Ich würde da also nix bestärken, sondern einfach den Hund beschützen vor diesen komisch wirkenden Leuten, und ihr damit Sicherheit geben. Mein Hund muß sich nicht von jedem begrapschen lassen, und muß nicht jeden Menschen toll finden, sie darf Sicherheit bei mir suchen, um keinen Streß zu haben. Dabei lernt sie automatisch, daß diese fremden Menschen ihr nichts tun, und wird damit deutlich entspannter.

    Ja, das mit dem Verein wollte ich auch vorschlagen. Bei uns waren das 40 € im Jahr, und dafür konnte man in jedes Training gehen, daß einem Spaß gemacht hatte. Und man konnte in der freien Zeit den Platz nutzen, wenn man mal was tun wollte.

    Ansonsten: 1 Stunde am Stück ist schon fast ein bißchen viel für nen 6 Monate alten Hund. Ich würde das erstmal auf eine halbe Stunde reduzieren. Und in der Zeit einfach ein bißchen Kopfarbeit mit ihm machen, die ihn ermüdet. Hundebegegnungen, ok, ab und an mal spielen mit nem anderen Hund, ok - aber erst, wenn der Hund vorher ruhig absitzt, und auf Deine Freigabe hin. Vorher gibt´s nix. Und eben nicht bei jedem Spaziergang nur mit anderen Hunden rennen lassen, ruhig mal gezielt woanders gehen, wo man seine Ruhe hat. Mal ein SITZ, oder spaßige Sachen wie um nen Baum rumlaufen beibringen o.ä., oder ein bißchen was suchen (z.B. Handvoll Leckerli ins Gras werfen, und der Hund darf suchen gehen. Denkaufgaben ermüden den Kopf, und gerade Sucharbeit ist etwas, das den Hund dazu zwingt, langsam und konzentriert vorzugehen (sonst findet er nix), und damit fährt er sein Hirn von "toben" runter auf "Normalbetrieb" *gg

    Rennen pusht einen (vor allem noch jungen!) Hund total hoch - der ist hinterher zwar happy und grinst über alle Backen, aber wenn´s zu viel war, dann ist es gerade beim jungen Hund sehr schwierig, den wieder "runterzufahren" und ruhig zu bekommen. MAL ne Runde toben - ok, muß sein. Aber nicht immer. Beim Toben/Rennen werden Hormone ausgeschüttet, die den Körper unter Streß setzen - kommt er zwischendurch nicht zur Ruhe, steht der Hund unter ständigem Streß und fängt an mit so lustigen Sachen wie ständig kläffen, rumtigern in der Wohnung, weil er nicht zur Ruhe kommt - auch das Kratzen kann (muß nicht, aber kann) davon kommen. Bzgl. Kratzen würd ich auf alle vom Doc Fälle Parasiten und Hautkrankheiten zuverlässig ausschließen lassen, klar ;-) Sonst hilft das beste Training/Auslasten/Runterfahren nix.

    Ich war früher mit meinen Hunden ewig unterwegs, mit Biene damals 1 ganze Stunde, bevor ich sie früh alleine gelassen habe, damit der Junghund auch ja schläft, wenn ich weg bin, und kein Problem hat, alleinzubleiben. Inzwischen habe ich festgestellt, daß meine Hunde mit einmal (!) konzentriertem Arbeiten in der Woche (Rettungshundestaffel bzw. Trailen) vollkommen ausgelastet sind, und auch wenn ich statt 2 Stunden ne halbe Gassi gehe, wird daheim nicht getobt, im Gegenteil, sie sind viel ruhiger daheim als früher, wo ich immer gemeint habe, die müssen hier, da und dort beschäftigt werden. OK - ich muß dazusagen, sie können bei uns auch dauernd ohne Leine laufen, d.h. die legen, wenn ich ne halbe Stunde laufe, wahrscheinlich das 5-fache meiner Strecke zurück, und bekommen definitiv genügend Bewegung.... ;-)

    Also - manchmal ist weniger (Rennen) echt mehr..... ;-) Da geb ich gorgeous2000 vollkommen recht.

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    .......
    Was habe ich nicht alles für Geschichten gehört: Listis die bei der Rettungshundestaffel abgelehnt wurden...

    Ja - zu Recht, aus marketingtechnischer Sicht, so blöd, wie sich´s anhört. Stell Dir mal vor, Du arbeitest in ner Hilfsorganisation mit nem Listi. Während der Arbeit mit diesem künftigen oder geprüften Rettungshund passiert irgendwas - ein nichtsahnender Passant wird beim Spazierengehen vom Hund bellend angezeigt und kriegt vor Schreck nen halben Herzinfarkt, oder dieser springt freudig an nem Passanten hoch, der fällt am Ende noch hin und verletzt sich. Was meinst, was das für den Ruf der Organisation tut? Du weißt doch, wie die Leute auf Listis reagieren, und der Ruf wird dann auf die solche Hunde führenden bzw. zulassenden Organisation übertragen, so funktioniert das nun mal. Die B.LD-Schlagzeile sehe ich schon förmlich vor mir: "Rettungshund der/s (hier den Namen einer beliebigen Organisation einfügen!) attackiert hilflosen Passanten!" oder "....(Name wieder einsetzen) setzt Kampfhunde in der Rettung ein!".......

    So blöd wie das ist, aber es hat seinen Grund (leider, aus meiner Sicht, da stimme ich Dir zu!): in dem Ruf der Listenhunde, der der Presse und ihren Zulieferern (Politikern & Co.) zu verdanken ist.

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    Zum Beispiel die Unterordnung, da steht ja das sie es nicht genau nehmen und lieber Dogdance Sachen einbauen.
    Wäre für mich nicht ansprechend
    Und Entschuldigung das ich am Tablet schreibe :roll:

    Naja - sie schreibt doch nur, daß UO mit Dogdance-Übungen aufgelockert wird (nicht, daß sie das lieber macht!)- das spricht eher für sie in meinen Augen, denn die Welpis können sich noch net so lang konzentrieren- da mit etwas Spaß auflockern, ist eher positiv in meinen Augen.

    Daß nicht alles millimetergenau sitzen muß bei ihr - ok, wer später Obedience oder VPG machen will, kann ja dann immer noch shapen, daß das Fuß oder Sitz perfekt ausgeführt wird, oder erstmal bei hir andere Kommandos einführen als er dann später braucht. Das wäre für mich jetzt kein Hinderungsgrund. Selbst bei der BH muß net alles 1000prozentig sitzen, mei das is ne Prüfung auf Gehorsam und net die B-Note für die Kür zählt, sondern daß der Hund in der Hand des Führenden steht.

    Auch die Einstellung, daß Turniere oft in übermäßigem Ehrgeiz ausarten, und das für den Hund nicht gut ist, finde ich persönlich sehr sympathisch.

    Wobei ich schon zugeben muß, daß das Wochenend-Programm von ihr als Trainerin ehrgeizig ist. Wer selbst schon als Trainer bzw. Gruppenleiter aktiv war, weiß, was das für eine Konzentration abfordert, und ich sehe da gar keine Pausen für sie. Andererseits verdient sie sicherlich den Großteil ihres Geldes am Wochenende, weil die Leute halt unter der Woche tagsüber arbeiten, und arbeitet dann unter der Woche weniger. Danach muß man sich halt richten, wann die Kundschaft Zeit hat....

    Ich würd auf jeden Fall mal vorbeischauen und mir das angucken, ob sie auch am Wochenende noch voll dabei ist in den Stunden, und dann entscheiden. Persönliche Wellenlänge muß ja auch passen, das kann man nicht nach Website entscheiden.