Beiträge von BieBoss

    Also, mein Hund küßt nur mich.... *gggg

    Ne - "Kussi" ist bei uns nur ein Anstupsen meiner Nase mit ihrer - nix Geschlabber oder so.

    Ich würde auch sagen, gerade das Vorbeugen zum "Küßchen"-in-Empfang nehmen könnte bedrohlich wirken, und die Tatsache, daß es eben wer "Fremdes" ist, also jemand, der nicht zur Familie gehört. Bei Dir selbst kann sie Deine Körperhaltung in der Situation wohl besser einschätzen als bei anderen Personen. Würde ich einfach künftig unterbinden, dann wird das schon wieder.

    Ich find ja eh, daß meine Hunde keine Kommandos von anderen Leute befolgen müssen..... OK, wenn wer mal NEIN sagt, weil sie hochspringen oder so - aber das ist ja kein Kommando im engeren Sinne. Wir haben hier viele Kinder im Park, die dann immer mit Biene testen möchten SITZ-PLATZ-KOMMHER im wilden Wechsel - die denkt gar net dran, zu gehorchen *gg Wenn ich tatsächlich will, daß sie für eins der Kids mal sitzt, muß ich dem ein Leckerli in die Hand geben - dann mach sie´s...... ;-) und selbst dann hinterfragt sie und guckt mich vorher an, ob sie´s machen muß. Bossi läßt sich mit Leckerli eh net bestechen, der hat keine Zeit zum Sitzen unterwegs.....

    Mal ein Erfahrungsbericht von uns:

    Also, mein Bossitier hat ja nun auch eine kupierte Rute, und zwar deutlich zu kurz kupiert, der Doc sagte damals "ja, da hatte ich zu viel erwischt bei dem einen", als ich über diesen den Vorbesitzer ausfindig machen wollte. Also zumindest vom Doc kupiert, ich gehe davon aus, daß das dann mit Narkose passiert war (kam gar nicht auf die Idee, daß es anders sein könnte, sonst hätt ich noch explizit nachgefragt).

    Da sind vielleicht so 2 Wirbel übrig, jedenfals hat der net mehr als 5-6 cm Schwanz. Aber noch nie bin ich auf die Idee gekommen, der hätte ein Kommunikationsproblem. Im Gegenteil, der kann aufdringlich sein zu anderen, auf selbige zustürmen, sie kläffend zum Spiel auffordern, was auch immer - noch nie hat das irgendeiner mißverstanden und ihn dann gemaßregelt- weil er so deutlich kommuniziert, daß er´s doch nett meint. Und wenn er grummelt, ist das auch mit kurzer Rute äußerst deutlich...... :headbash:
    Jeder andere Hund hätt schon mindestens 3 Ohren weniger, wenn der so aufdringlich gewesen wär wie Bossi immer *gg
    OK, ich hab gelogen: einmal wurde er von ner Gruppe gesetzerer Boxer-Hündinnen "zur Sau gemacht", weil er einfach mit einem üblichen "Spielt mit mir!"-Getue reinrannte, die saßen an ner Bank (war dunkel, die waren ums Eck und ich hatte sie nicht gesehen, sonst hätt ich ihn vorher abgerufen). Aber das war ja auch kein kommunikatives Mißverständnis, sondern einfach nur grottenunhöflich vom ihm *gg Ist absolut nix passiert damals - außer, daß er dann anschließend mit nem "höflichen" Sicherheits-Abstand von ca. 30 Metern geduckt dran vorbeigeschlichen ist *lach..... Hihi - die Besitzer haben mich dann lachend gefragt, ob er größenwahnsinnig sei - ich sag: "Ne, nur ein Terrier"....

    Auch beim Schwimmen hat Bossi keine Probleme mit Wendungen etc., und ich habe noch nie gesehen, daß der seine Rute zum Lenken ins Wasser gehalten hätt - ne, das Teil steht immer kerzengerade nach oben (auch im Wasser) oder wedelt auf selber Höhe. Außer er schläft.... ;-) Bremsen, beschleunigen, umdrehen und Hindernisse überspringen tut er, wie wenn er nie was Anderes gemacht hätte. Auch kein Problem, trotz Stummelchen.

    Auch habe ich noch nie mitbekommen, daß er irgendwelche Schmerzen an der Amputationsstelle gehabt hätte - läßt sich problemlos überall anfassen beim Trimmen. OK, er findet´s net toll, aber auch net schlimmer, als am Rest vom Körper.

    Die Frieda ist etwas länger kupiert, sodaß die Kommunikation da gar keine Mißverständnisse zustandekommen läßt. Auch bei ihr hab ich noch nie Probleme bemerkt bei Berührungen in Sachen Schmerzen o.ä., und auch sie schwimmt mit Schwänzchen ausm Wasser raus. Nix Rute zum Lenken..... Allerdings trägt sie ihre Rute, wenn sie entspannt ist, eher knapp unter 180 Grad hängend bezogen auf die Rückenlinie, nicht als "Antenne" *gg

    Und bevor mich irgendwer schlägt: beide Hunde sind aus dem Tierschutz ;-) Bossi vom Tierheim, geboren bei einem Jäger und Förster (daher kupiert) in D, und Frieda aus der Tschechei.

    Und ich muß ganz ehrlich sagen: ich find Jagdterrier mit Rute komisch - das ist einfach normal, weil man sie halt nie anders sieht, ich hab die ja so überhaupt erst kennengelernt. Vorher nie was von Jagdterriern gehört. Genauso wie mit den Dobi-Fans. Aber: ich würde mir nicht gezielt nen kupierten Terrier raussuchen, ist halt nur, weil sie eben so waren, als ich sie bekam. Ihr Wesen hat mir gefallen, und ich find diesen Terrierblick einfach supersüß *gg Und das wär sicher auch mit langer Rute so. Auch wenns anfangs "komisch" wäre vom Aussehen her.

    Bisher bin ich genau einmal angesprochen worden auf die kupierte Rute bei Bossi, und das auch sehr höflich, war nur eine Nachfrage, keine Beschimpfung. Und meine Erklärung wurde ohne Weiteres akzeptiert.

    Das soll jetzt aber bitte nicht als Pro-Kupieren-Argument dienen (ich finde das Kupieren schlimm für die Hunde, weils einfach nicht sein müßte in den meisten Fällen, und am allerschlimmsten beim Dobi - der hat sooo herrliche Schlappohren...... und der Einbrecher, der sich vom Dobi nicht beeindrucken läßt, weil er Schlappohren hat, ist schlichtweg dämlich.... Ich möcht mich mit so nem ausgewachsenen Exemplar nicht anlegen müssen, auch net, wenn er Schlappohren hat!), also bitte auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen zitieren! Ich dachte nur, ich berichte einfach mal, denn das hier hört sich alles so an, als würden grundsätzlich alle kupierten Hunde furchtbar leiden..... Nein - nicht immer. Ich persönlich kenne keinen kupierten Hund, der da Probleme hat (aber ich kenne auch ne Handvoll, insofern ist diese Aussage natürlich statistisch nicht verwertbar *gg).

    Nachtruhe für heute gerettet? ;-)

    Zitat

    .......Wieso nimmt man sich dann nicht einfach nen anderen Hund, wenn man denn nun schon unbedingt noch jagen muss.. ???

    Ganz einfach - weil ein anderer Hund für andere Aufgaben gezüchtet wird: unter den Jagdhunderassen gibt es Stöberer, Bauhunde, Vorsteher, Schweißhunde, Apportierhunde etc. Die kannst net einfach beliebig austauschen..... *gg und den, der eigentlich ein Allrounder ist lt. Zucht-Verein, den wollen se heut alle nimmer, weil er zu "verrückt" ist (Jagdterrier).... und die werden auch kupiert, siehe meine beiden.....

    [quote="Dreamy"........
    Ähm, du wirfst dem Züchter Geld in den Rachen, der aus einem Wurf allen (bis auf deinen) Welpen nach wenigen Tagen den Schwanz bei vollem Bewusstsein abschnippelt.......[/quote]

    Dazu mal ne Frage: ist das allen Ernstes heute noch so, daß die ohne Betäubung kupiert werden? Und wenn ja, wie ist die rechtliche Lage dazu, darf das so überhaupt gemacht werden? (ist ja leider heute oft ein Unterschied, was vorgeschrieben ist, und wie´s dann letztlich durchgeführt wird....)

    Zitat

    .....Vor zwei Wochen wurde sie dann geimpft und entwurmt und ich hatte das Gefühl, dass es danach schlimmer wurde... .....

    Hat der Doc beides auf einmal gemacht?? Normalerweise schaut man erstmal, ob der Hund gesund ist und entwurmt - und das auch NUR bei Bedarf (also sprich, wenn Würmer nachweisbar sind). Und wenn die dann definitiv weg sind, also NACH der Behandlung, erst DANN kann doch der Doc impfen. Sonst riskiert er ja, einen Hund mit bestehender Verwurmung zu impfen, bei dem das Immunsystem eh schon gelitten hat aufgrund des Wurmbefalls...... *kopfschüttel.... Oder hab ich das nur falsch verstanden?

    Laß Dir von der Ärztin nix erzählen - selbst hergestelltes Futter ist immer noch das Beste, was Du machen kannst, vor allem für einen Hund, der nicht alles verträgt. nur so kannst Du sicher ausschließen, das was drin ist, das er nicht verträgt.

    Komisch, beim Menschen erzählen immer alle, daß Dosen- und Fertigfraß nix taugt, und beim Hund wird Fertigfutter-Verabreichung auf einmal heiliggesprochen..... Voll der Käse...... ;-)

    Ich drück Euch jedenfalls erstmal ganz fest die Daumen, daß alles schnell wieder heilt, was auch immer es ist, und Ihr herausfindet, woran es lag!

    Zum Impfen: ich würd künftig die Impferei auf das unbedingt Notwendige (Tollwut) reduzieren, wenns der Hund so schlecht verträgt.....

    Zitat

    bei meiner Hündin war das geballt nur so, als sie ein Loch im Trommelfell hatte, ansonsten mal, wenn sie ganz versunken schnüffelt, dann sag ich immer "Achtung, da kommt ein Hudn", damit sie sich nicht erschreckt. Die Hunde müßten doch eigentlich die Gegenwart des anderen Hundes auch riechen (wenn sie so gut riechen) oder erspüren (so wie man auch merkt, daß jemand hinter einem steht). Ich kann mir das nur durch Versunkenheit erklären, denn es müßte ja der Geruchs-, Gehörsinn ausfallen und das Erspüren der Gegenwart eines anderen Körpers

    Naja - der Hund kann nur die Witterung kriegen, die der Wind ihm zuweht. Wenn der Wind grad von ihm zu dem anderen Hund hinter ihm hinweht , hat er da wenige Chancen......

    OK, wenn er ein klimperndes Halsband hinter ihm nimmer mitkriegt, würd ich dann aber auch zum Ohrenarzt gehn..... *gg

    Mit Sicherheit ist es auch die Konzentration auf einen Duft oder das Schnuppern allgemein, das etwas ablenkt.

    Zitat

    Also vielleicht habe ich ja seltsame Hunde aber haben eure nach dem Training echt noch genug Energie zum toben? Meine sind nach dem Training erstmal platt

    ;-) Kommt drauf an - was machst Du denn an Training? Wenns nur was zum Nachdenken war wie korrektes und konzentriertes Fußlaufen, ist der Hund hinterher bestimmt net platt.... *gg Macht er Agility 10 Runden, will er anschließend sicherlich nimmer toben.

    Ist bei uns in der RH-Staffel genauso - die Hunde arbeiten, dann können sie sich nochmal kurz lösen bzw. "abschwitzen" *gg oder wie man auch immer sagt (besonders im Winter nicht gleich abgehetzt und erhitzt ins Auto stopfen), aber kein Getobe, und dann ab ins Auto. Da können sie dann über das Erlernte/Erlebte nachdenken und das verarbeiten.

    Viele Interessenten, die das nicht so kennen, sind schockiert, daß die Hunde dann immer ins Auto müssen, und lassen sich davon sogar von der Arbeit an sich abschrecken. Aber die meisten wissen halt auch nicht, warum das gemacht wird. Und es ist ja nicht verboten, den Hund mal kurz rauszunehmen für ne Runde Bewegung zwischendurch. Nur halt net zum Rumtoben, nachdem er grad gearbeitet hat.

    In der HuSchu ist es halt immer doof: toben die Hunde am Anfang wie blöd, sind sie anschließend platt, und kommen beim nächsten Mal schon aufgedreht auf den Platz, weil: "dort ist ja immer Toben angesagt". Außerdem lernen sie so, daß sie, sobald sie andere Hunde sehen, sofort hinrennen müssen. Toben sie aber erst hinterher, ist´s schlecht für´s Lernen..... Man könnte ja, wenn der Hund dran war, den erstmal ne halbe Stunde ins Auto packen und Kaffeeklatsch machen (so wars bei uns oft), und den Hund dann nochmal rauslassen mit den anderen. Dann geht er ruhiger in die Begegnung, es kracht net gleich, und er hatte Zeit, das gelernte zu verinnerlichen. Oder sich verabreden mit den Anderen, vorher ne Viertelstunde eine Runde um den Platz zu drehen. Muß ja nicht immer wildes Getobe sein.

    Zitat

    ......Auch die Nachbarn sind sehr nett und versichern mir immer, dass die Geräusche überhaupt nicht störend sind, aber es tut ihnen eben so leid, dass der Hund "weint".
    Ich über das schon vom ersten tag an mit ihr. Mal zwei Minuten den Müll rausbringen, mal kurz zum Bäcker, mal eben auf den Markt. Das sind dann max. 20 Minuten, dann bin ich wieder da. Aber ich sehe einfach kein Licht am Ende des Tunnels :???:

    Wenn die so verständnisvoll und immer da sind - warum nicht mal fragen, ob sie gerne sitten würden ab und an ne Stunde?

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    ..... Es läuft immer gleich: Eine springt vom Kratzbaum, vom Regal, vom Fensterbrett, direkt neben Tonya und dann rast die ganze Truppe los. Alle Katzen quer durch die Wohnung, Kratzbäume und Möbel rauf und runter, Tonya kläffend hinterher.......

    Ist das immer dieselbe? Weil dann würde ich vielleicht auch mal an der Katze versuchen, zu arbeiten..... (z.B. beobachten, und wenn sie losrennen will Richtung Hund, ein warnendes NEIN oder so - wenn sie das kennt).

    Dessenungeachtet muß natürlich auch am Hund gearbeitet werden. Aber bis ein Anti-Jagd-Training greift, wäre das so vielleicht einfacher zu handhaben.