Beiträge von BieBoss
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Ich versteh Dich soooooo....... Casanova war ein Jahr alt, als er herkam. Und ich stellte mir einen zwar verrückten (Jagdterrier halt), aber ansonsten halt ziemlich erwachsenen Hund vor. Jo. Knapp daneben ist auch daneben.
So im Nachhinein: klar - der wurde mit 6 Monaten ausgesetzt. Was kann ein Hund in dem Alter schon, der als (wahrscheinlich) LKW-Begleithund unterwegs war. Zwischenzeitlich war er vermittelt gewesen. Jo - für 8-9 Wochen. Was soll er in der Zeit lernen, da isser ja netmal angekommen. Also hab ich hier eiiigentlich nen bald 1,5 Jahre alten Welpen sitzen, der irgendwie nix kann. Und auf der andren Seite dann wieder Dinge kann, die ich nicht erwartet hätte.
Nicht allein bleiben in der Wohnung, im Auto gehts inzwischen wenn ich bestimmte Dinge beachte. Nicht unbeaufsichtigt irgendwo liegen, weil der holt sich irgendwas und schreddert das, wenn ihm langweilig ist. Kein Platz, kein Körbchen, Rückruf nach Belieben (ok, ohne Ablenkung gar net mal schlecht), springt auf Tischen rum, lutscht dort stehende Teller ab, schmeißt leere Futterschüsseln von der Küchenarbeitplatte, klaut Walnüsse, säuft aus de Hühnertränken....
Is ja echt niedlich
Aber so meega anstrengend, weil man immer gucken muß.
Andererseits: er versteht sich mit meinen andren Hunden. Liegt stundenlang bewegungslos schlafend neben mir, während ich arbeite. Ist officetauglich (seit er gelernt hat, ich komm nach dem Toilettenbesch auch tatsächlich wieder zu ihm zurück). Lernt schnell. Hat mich voll im Fokus und arbeitet neuerdings im Wald in der Rettungshundestaffel mit, als gäb´s dort keine Wildschweine (mitten in der Sauenhochburg!). Ist mit allen Menschen voll freundlich und aufgeschlossen, selbst bei Kindern. Läßt sich nach einer Toberunde daheim doch recht schnell wieder runterfahren, bzw. kann sich selbst unglaublich schnell runterfahren: Dienstag war Theorie in der Staffel, ich hab ein Thema vorgetragen. Er neben mir am Tischbein befestigt. Erst hat er versucht, die Leute anzubaggern - dummerweise hat niemand reagiert, und alle haben sich brav das Lachen verkniffen. Dann wollt er meine Jacke von dem Tisch klauen, auf dem ich saß. Hab sie mir mitten im Vortrag zurückgeklaut. Dann knabberte er bissel an der Decke, die ich ihm hingelegt hatte - und legte sich hin und chillte über ne Stunde. Von sich aus, als Junghund. Einfach geil. Das entschädigt dann wieder für die geschredderten Leinen bisher und die geklaute Wurst.
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Das mit der Einfriedung is geil - mindesten 10 cm Bodenfreiheit, damit sich auch der deppertste Terrier unten durchwühlen kann, und nicht mehr als 80 hoch, damit selbst der Chihuahua ausm Stand drüberkommt. Eine sehr hundefreundliche Stadt
Aber wehe, irgendwer meckert dann, wenn der böse schwarze große Hund aufm Marktplatz steht und Kinder frißt *gggg Dann ist natürlich nur der Halter schuld. Weil er den Hund im Garten nicht angeleint hat.
Verständnisfrage: was macht es für einen Sinn, Pflanzen vorzuschreiben? Also, mal ab von "bitte mindestens 60 % heimische Pflanzen" oder so, was ich aus ökologischen Gründen nachvollziehen könnte. Das kann doch nicht sein, daß mir hier sogar die SORTEN vorgeschrieben werden, die ich in MEINEM Garten anpflanzen soll? Hat das irgendeinen tieferen Sinn? (also, außer dem deutschen Bürokratismus..... *hust...) Oder sind die Sorten nur als beispiele und Anregung zu verstehen? Bedeutet "weiters sind auch Hecken aus einheimischen ....zulässig", daß andere zulässig sind? Oder daß man auch lieber heimische Pflanzen verwenden darf? Wie streng wird sowas gehandhabt, wer kontrolliert sowas ernsthaft? (klar, nen Apfelbaum seh ich auf weitere Entfernung, aber welche Sorte das ist, wenn der dann mitten im Garten steht, wer will das bestimmen? Kommt da echt wer in den Garten und checkt auf Sorten??)
Diese Eingriffe in die Privatentscheidungen eines Hauseigentümers machen mich grad echt fertig....
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Aithienne für die Rückbank kann ich auch sehr die Tami Box empfehlen. Ist sehr sicher und mein Hund steigt dort lieber ein als in den Kofferraum.
Sicher sein kann so ein Plastikding gar nicht- angeblich "nahezu unkaputtbar". Ich geb dem Ding drei Minuten bei nem Hund, der knabbert. Unter "sicher" verstehe ich was Andres: nicht vom Hund zerstörbar, auch wenn er´s mal in ner Streßsituation versucht, und v.a. ausbruchsicher (ist mit dem ersten Punkt schon nicht gewährleistet). Gerade bei nem Unfall sollte eine Transportbox auch den evtl. panischen Hund gut sichern, damit Rettungskräfte nicht gefährdet werden, die mich behandeln wollen. Das tut das Teil bestenfalls bei Steiff Hunden. Wenn die Sicherheit in einer Box davon abhängig gemacht werden muß, daß der Hund nicht versucht, auszubrechen, ist´s doch schon vorbei.
Da kann ich den Hund auch frei im Auto parken....
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TASCHENTÜCHER, Zewa, Klopapier.....uaaaah
Ich bin mittlerweile kurz davor, so ne Schwingdeckel für die Mülleimer zu holen, aber ich fürchte, selbst DAS kriegt er nach ner Weile raus.... draußen stürzt er sich nicht mehr komplett wie von Sinnen auf son weißes Ding (Impulskontrolle, yay) aber hier in der Wohnung schlender-schlawendriant er dann so gefühlt unschuldig an meinem Schreibtisch herum (darunter steht der Papierkorb...), quasi nach dem Motto, och, ich geh hier nur bissl Schaufenster-Shopping, uuuh, liegt da was drin, ist es nett, kann ich es zerfetzen.... und wenn ich nicht aufpasse, trägt er ganz stolz so ne benutzte Rotzfahne ins Körbchen um sie zu zerreißen. Nur Zerreißen, fressen muss man das Ding nicht.
Du mißverstehst Deinen Hund. Der möchte doch nur helfen, das Altpapier tonnengerecht zu zerkleinern!
Ich bin manchmal ganz froh, wenn Casanova sich n paar Teile schnappt und zerkleinert. Allerdings macht er das gern direkt nachdem ich staubgesaugt habe
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Naja, ist halt immer so ne Sache. Es wird ja immer großen Wert drauf gelegt, daß der Maulorb genügend Raum bietet, damit Hundi atmen kann.
Gemeint ist: kauf ihn groß genug.
Gemacht wird: ok, ich mach ihn dann net so fest, damit er Luft kriegt.....
Schätze mal, das ist vielleicht auch bissel so n Kommunikationsdingens, wer sagt was und meint etwas, und was versteht der andre und was macht sein Hirn daraus.....
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Falsch. Das Laufen ist Hetzen und somit hat sie einen Erfolg gehabt! Das ist bereits eine Jagdsequenz. Und die sind selbstbestätigend.
Möglich. Dennoch ist sie einfach ins leere gelaufen und nicht direkt mit Tunnelblick und einem Tier vor der Nase. Bei Retrievern ist das eigentlich ziemlich gut zu Trainieren. Es wird auch beim Dummy Training Wert darauf gelegt, dass wenn sie einspringen, dann dafür gesorgt werden soll, dass sie wenigsten Erfolglos bleiben. Die haben genug Verstand, um sich das zu merken, dass sie mit so Alleingängen nicht zur Beute kommen.
Gibt Rassen, da wäre das jetzt eine größere Baustelle.
Meinst Du? *zu den drei Jagdis schielt......
( SheltiePower *wink..... Ist es so genehm?)
Ja, da magst Du wohl recht haben.
Um nicht zu sagen, ich stimmt Dir uneingeschränkt zu. *gg "Aber Tier vor der Nase" ist relativ. Sie hatte was gesehen und ist deswegen losgelaufen. Da reicht auch eine Spur, die verfolgt wird, um das Hetzen auszulösen. Im Jagdtrieb ist der Hund da auf jeden Fall. Nur halt, wie Du schon geschrieben hast, mit Sicherheit bei dem Hund mit Üben in den Griff zu kriegen, klar.
Ich hab das nur erwähnt, weil man das so oft hört, daß der Hund ja keinen Erfolg hätte, nur weil er das Reh nicht bekommen hat. Vielen Hundehaltern mit jagdlich ambitionierten Rassen ist eben genau das einfach nicht bewußt (war´s mir anfangs auch nicht!): Hetzen gehört zum Jagdverhalten, Spurverfolgen gehört zum Jagdverhalten, und ist damit im Normalfalle Wildern.
Selbst Zerrseilspielen ist ne Jagdsequenz, imitiert und übt das Totschütteln. Deswegen zergeln meine Jagdis ja so gern.
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Das ist nicht nur in Österreich normal
Das ist ja das Schlimme
Is halt umgangssprachlich. Aber versuch doch mal, Dich selbst zu erschrecken. Zähl bis 3 und sag dann "BUH!" - und, funktioniert? Bist Du zusammengezuckt?
Wenn ja - dann kannste sagen: "ich hab mich erschreckt".
Wenn jemand anders dafür sorgt, daß Du zusammenzuckst, dann hat er Dich erschreckt (aktiv), oder Du BIST erschrocken (passiv).
*EndeKlugschiß.....
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Aber sieh es mal Positiv. Sie hat die Erfahrung gemacht. Ich laufe los und es gibt keinen Erfolg dafür.
Falsch. Das Laufen ist Hetzen und somit hat sie einen Erfolg gehabt! Das ist bereits eine Jagdsequenz. Und die sind selbstbestätigend.
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Furchtbar.
Aber das hier:
" ... in diesem Moment ging die 74 Jahre alte Frau knapp am Fahrzeug vorbei. Der Schäferhund dürfte sich erschrocken haben"......
(Mal abgesehen von dem greislichen Deutsch, man kann sich nicht erschrecken, man kann nur (jemanden) erschrecken oder erschreckt werden. )
Gute Erklärung. Beim Schäferhund ist das ganz bestimmt Schreck, wenn er einen Fremden, der sich dem Auto nähert, angeht.....
No comment....