Beiträge von Niani

    Oh ja bitte, ein Foto wäre toll.

    Es war Majas erste Leber. Und so wie es aussieht, fand sie sie großartig. Nachdem sie Hühnerherzen ja nicht sooooo toll fand, kam die Leber grandios an. Sie muss immer warten, bevor sie zum Napf darf. Und wenn ich ganz fies bin, dann mach ich noch eine kurze Übung mit ihr, weil sie dann so wahnsinnig motiviert ist, dass sie sich bei neuen Sachen besonders anstrengt und dann ist auch die Belohnung toll. Momentan bringe ich ihr den Spanischen Schritt bei. Was bislang eher unter die Kategorie "Ich machs mal mit" fiel, sah in Anbetracht von Leber im Napf aus wie "Ich schmeiße die Vorderpfoten nur so in die Luft". Sie hat sich auch zuerst auf die Leber gestürzt und dann erst den Gemüsepamps.

    Gut, dass es Leber nur selten geben wird ;)

    Ich finde beides wichtig. Wenn der Hund sich auf ein Sichtzeichen hinsetzt, obwohl man Kaffeekanne sagt, ist das nix anderes, als wenn ich "Sitz" sage und dabei bedeutungslos in der Gegend rumfuchtele und der Hund setzt sich hin. Da findet es komischerweise niemand schlimm, sondern es ist normal.

    Katrin, diese Übung, die du mit Pepper machen solltest, was genau durftest du da alles als Zeichen verwenden? Hätte ich die Übung praktisch schon bestanden, wenn ich dorthin zeige, wo sie drübersoll und sie kraxelt über die Kiste? Oder stehe ich hinter dem Hund und muss ihn vor mir her dort rüberlotsen?

    Ich finde Kandis (wie der Zucker) momentan sehr schön, wäre derzeit mein Favorit für einen kleinen Aprikot-Pudel (der ja leider noch etwas länger warten muss)

    Und Samba finde ich noch cool.
    Außerdem hatte ich unterwegs heute eine Eingebung mit einem total tollen Namen und nun ist sie wieder weg :(

    Von mir käme auch die Aussage, dass ich mir keinen Rüden ins Haus holen würde, sondern immer eine Hündin. Warum? Weil ich mit meiner Hündin bislang gut gefahren bin, weil ich mir das nochmal zutrauen würde, wohingegen ich mich bei einem Rüden mit völlig anderen Dingen auseinandersetzen müsste. Klar, nur, weil es eine Hündin ist, heißt das nciht, dass ich eine bestimmte Schiene fahren kann, weil jeder Hund individuell auf ihn zugeschnittene Erziehung braucht.

    Aber ich denke schon, dass zur Hundeauswahl, die wohlüberlegt und durchdacht sein sollte, auch der Gedanke gehört, womit man sich auseinandersetzen kann und will und was man sich zutraut. Ich fühle mich einer Hündin eher gewachsen als einem Rüden, vielleicht ist es auch einfach nur mein Bauchgefühl oder meine langjährige Erfahrung mit Hündinnen, im Gegensatz zu fast keiner Erfahrung mit Rüden. Und wenn man mir sagt, dass mir alles, was mir bei einem Rüden begegnen kann auch mit einer Hündin passieren kann, dann mag das wohl sein, aber ich kann auch einen Action-Hund wollen und ne Schlaftablette kriegen oder umgekehrt. Man hat schon PFerde vor der Apotheke kotzen sehen... Daher finde ich es völlig legitim, wenn jemand sagt, dass er sich auf ein bestimmtes Hundegeschlecht eingeschossen hat, weil er glaubt, damit besser klarkommen zu können. Unsere anderen Aspekte, nach denen wir einen Hund aussuchen (Aussehen, Fellpflege, Beschäftigungsbedarf, Charakter, usw.) fallen dich auch in diese Kategorie. Man sucht sich den Hund aus, von dem man glaubt, dass er am besten zu einem passt.

    Und wenn man sich selbst eher zutraut 2x im Jahr mit einer läufigen Hündin klarzukommen, als ganzjährig einen Rüden unter Kontrolle zu haben, wenn die Damenwelt läufig wird, dann finde ich da nix Schlimmes dran. Es ist doch besser, man sieht sowas ein und kann vor sich selbst zugeben, dass man sich einen bestimmten Hund nicht zutraut, als dass man es auf Biegen und Brechen versucht und scheitert. Das ist doch bei der Border-Aussie-Diskussion nichts anderes. Mir ist ein HH lieber, der sich gar nicht erst einen Border anschafft, weil er von Anfang an weiß, dass er dem Anforderungsprofil nicht gewachsen ist, als einer, der unbedingt den Border haben will und der dann zum Problemhund mutiert, nur weil der Halter vielleicht bei einer anderen Rasse besser beraten gewesen wäre.

    Das sind so meine Gedanken dazu...

    LG, Henrike