Hallo Conny!
Wenn es so krass ist, dass es zu Fleischwunden kommt, würde ich persönlich das Spiel unterbrechen, bevor es soweit kommt.
Maja ist auch so ein Hund, der sich alles gefallen lässt. Man kann natürlich nicht pauschalisieren, dass sich jeder Hund so entwickeln wird, aber eigentlich ist bei ihr noch einiges an Selbstbewusstsein gekommen, als ich bald nimmer damit gerechnet habe. Sie ist fast 3 und seit sie 2 Jahre alt ist (so um den Dreh rum) fängt sie schonmal an zu zeigen, dass sie jetzt nicht mag. Knurren tut sie dabei aber nicht. Meist geht sie einfach weiter und geht dem Störenfried aus dem WEg. Nervt der sie penetrant weiter, dann fängt sie mit Lefzen hochziehen und leichtem Schnappen (sie beißt nciht zu, sondern reißt bloß die Schnauze auf und kommt damit dem anderen nahe, berührt ihn aber nciht, besser kann ich es nicht beschreiben) zu warnen an.
Es ist bei ihr so wie bei deinem Einstein: Würde sie bestimmten Hunden mal zeigen, dass sie sich nicht alles gefallen lässt, ließen die sie auch in Ruhe. Tut sie aber nciht. Hier sind 3 Hündinnen, die sie mehr oder weniger mobben, sobald sie Maja sehen, stürmen sie los und sie unterwirft sich, noch bevor die Hündinnen dann bei ihr sind. Alle drei Besitzer schwören STein und Bein, dass ihre Mädels "so klein mit Hut" wären, wenn von Maja mal ne Ansage käme. Macht sie aber nicht. Und eigentlich bin ich froh drum, das deeskaliert viele Situationen.
Ich bin dazu übergegangen, dass ich mir das zu einem gewissen Grad ansehe, dann gehe ich dazwischen und regle das, wenn ich merke, ihr wird das zu unangenehm und sie traut sich nciht, noch stärker zu zeigen, dass sie das nicht will. Wie gesagt, ich bin froh drüber dass sie sich das eigentlcih nciht traut, denn für manche Hunde wäre das ja dann erst recht ein Grund, eine Keilerei anzufangen.
Ich kann mir also schon vorstellen, dass dein Einstein auch noch auf den Trichter kommt, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss.
LG, Henrike